| UVP | 16.450 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 5.645 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- bulliger Motor
- bulliger Auftritt
- bulliger Sound
- bullige Bremserei
- nicht mehr ganz so tourentauglich wie zuvor
- QuickShifter etwas hakelig
- viele Features nur in Paketen erhältlich
- klassische, aufgeräumte & wertige Optik
- Motor mit guten Manieren
- einfach zu fahrende A2-Maschine
- abschaltbare Traktionskontrolle
- einfacher, aber gut gemachter Roadster
- Fußrasten dicht beieinander
- Soziusbetrieb so lala
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 239 | kg |
| Radstand | 1.511 | mm |
| Länge | 2.126 | mm |
| Radstand | 1.511 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.112 | mm |
| Gewicht | 170 | kg |
| Radstand | 1.377 | mm |
| Länge | 2.085 | mm |
| Radstand | 1.377 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.084 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-DOHC-Motor mit 4 Ventilen | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 354 | km |
| Leistung | 40 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 38 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 371 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Hybrid-Brücken-/Perimeterrahmen, Stahlrohr, verschraubter Heckrahmen | |
| Federung vorne | 43 mm „Big Piston“ Upside-Down-Gabel (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Gasdruck-Zentralfederbein mit externem Ausgleichsbehälter und einstellbarer Federvorspannung (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 R17 | |
| Reifen hinten | 150/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, Durchmesser 320 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 285 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Starre 300 mm Bremsscheibe, 4-Kolben-Festsattel, ABS ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Starre 230 mm Bremsscheibe, Schwimmsattel, ABS ( Ø 230 mm) | |
Fazit
Tja, das ist schon eine starke Maschine, die BMW R 1300 R. Sie sieht stark aus, bremst stark und bietet einen starken Boxer-Motor, der dem Bike zu starken Fahrleistungen verhilft. Wir sind uns sicher: Wer hier einmal aufgestiegen und gefahren ist, der wird entweder weinendes Auges wieder auf seine eigene Maschine steigen oder eingehend den Kontostand prüfen. Wer auf starke Roadster steht, kommt an der R 1300 R kaum vorbei.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit zur Triumph Speed 400
Die Triumph Speed 400 ist ein einfaches, aber gut gemachtes A2-Nakedbike mit jeder Menge Style. Sie sieht aber nicht nur gut aus, sondern fährt sich auch klasse. Mit guten Bremsen und guten Reifen sowie einem quirligen Einzylinder zeigt Triumph der Konkurrenz, wie man ein optisches hochwertiges Bike auf die Straße stellt. Gut gemacht!Die Testmaschine wurde uns vom Triumph Flagshipstore Q-Bike in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Speed 400 in Blau als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Das gilt übrigens auch für das Schwestermodell, der Triumph Scrambler 400 X, die wir ja mindestens genauso schick finden und demnächst auch testen werden. Wir freuen uns jetzt schon!
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BMW R 1300 R vs Triumph Speed 400 – welcher Roadster passt besser?
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die beide den typischen Roadster-Charakter mitbringen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die BMW R 1300 R steht für souveräne Performance, viel technisches Feintuning und ein Fahrgefühl, das auf Dynamik und Stabilität ausgelegt ist. Die Triumph Speed 400 wirkt dagegen wie ein moderner Einstieg in die Roadster-Klasse: leicht zugänglich, alltagstauglich und mit einem Motorkonzept, das vor allem im Stadtverkehr und auf kurzen bis mittleren Strecken Spaß macht.
Im Folgenden geht es nicht um reine Daten, sondern darum, wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen: beim Anfahren, beim Beschleunigen, in der Kurve, auf längeren Strecken und auch bei der Frage, wie entspannt sich das Motorrad im Alltag bewegen lässt.
Grundcharakter: große BMW-Dynamik vs. Triumph-Alltag
Die BMW R 1300 R ist spürbar auf „große“ Fahrten ausgelegt. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Ruhe und Kontrolle, selbst wenn das Tempo zügig wird. Die Maschine wirkt wie gemacht für Fahrer, die gern zügig unterwegs sind und dabei Wert auf ein stabiles, durchdachtes Gesamtpaket legen.
Die Triumph Speed 400 dagegen ist eher der Typ Motorrad, der schnell verfügbar ist: unkompliziert, lebendig und mit einem Charakter, der Lust auf spontane Fahrten macht. Gerade im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken spielt sie ihre Stärken aus, weil sie sich leicht anfühlt und nicht das Gefühl vermittelt, dass man „zu viel“ Motorrad für den Alltag hat.
Motor und Ansprechverhalten im Vergleich
Beim Motorcharakter zeigt sich der größte Unterschied. Die BMW R 1300 R bietet spürbar mehr Reserven und wirkt dadurch besonders souverän, wenn es um zügiges Beschleunigen oder das Überholen auf der Landstraße geht. Das Ansprechverhalten ist dabei nicht nur auf „Power“ ausgelegt, sondern auf ein gleichmäßiges, gut dosierbares Vorankommen. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das auch bei wechselndem Tempo angenehm bleibt.
Die Triumph Speed 400 spielt ihre Stärken anders aus: Sie ist agil und macht im mittleren Drehzahlbereich besonders viel Freude. Wer gern dynamisch fährt, aber nicht ständig am Limit arbeiten möchte, bekommt hier ein Motorrad, das sich leicht hochdrehen lässt und dabei ein direktes Feedback liefert. Für entspannte Fahrten im Alltag ist das oft genau die richtige Mischung.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Im Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder deutlich. Die BMW R 1300 R wirkt wie ein Motorrad, das Stabilität priorisiert. In schnellen Passagen und bei höheren Geschwindigkeiten bleibt sie ruhig und gibt dem Fahrer das Gefühl, dass das Motorrad „mitdenkt“. Das macht sie besonders interessant für längere Strecken, auf denen man nicht ständig neu „einpegeln“ möchte.
Die Triumph Speed 400 ist dagegen spürbar agiler. Sie lässt sich leichter in die Kurve bringen und wirkt im Stadtverkehr wie ein Motorrad, das man gern „mitnimmt“. Das ist ein Vorteil, wenn häufiges Rangieren, enge Straßen und häufiges Richtungswechseln zum Alltag gehören.
Kurvengefühl und Fahrbahnkontakt
In Kurven zeigt sich: Die BMW vermittelt mehr „Sicherheit“ bei zügigerem Tempo, während die Triumph vor allem durch ihr leichtes Handling überzeugt. Das bedeutet nicht, dass eine Maschine „besser“ ist – vielmehr passt die BMW besser zu Fahrern, die gern schneller unterwegs sind und dabei Ruhe suchen. Die Triumph passt besser zu Fahrern, die Kurven als Spielplatz sehen und gern spontan reagieren.
Komfort und Sitzposition: Langstrecke vs. Alltag
Auch beim Komfort gibt es klare Unterschiede. Die BMW R 1300 R fühlt sich auf längeren Strecken oft entspannter an, weil das Gesamtpaket auf Stabilität und kontrolliertes Fahren ausgelegt ist. Die Sitzposition wirkt dabei so, dass man nicht permanent „gegen“ das Motorrad arbeiten muss. Das ist besonders relevant, wenn man nicht nur kurze Runden fährt, sondern auch längere Touren plant.
Die Triumph Speed 400 ist im Alltag sehr angenehm, weil sie sich unkompliziert bewegt und nicht sperrig wirkt. Die Sitzposition ist eher auf eine natürliche, direkte Fahrhaltung ausgelegt. Für viele Fahrer ist das genau der Punkt: genug Komfort für den Alltag, ohne dass das Motorrad „zu groß“ oder zu schwerfällig wirkt.
Windschutz und Ergonomie
Je nach Körpergröße und Fahrstil kann der Windschutz eine Rolle spielen. Die BMW wirkt hier tendenziell als Maschine, die auch bei höheren Geschwindigkeiten ruhiger bleibt. Die Triumph ist dafür oft die bessere Wahl, wenn man überwiegend in moderaten Geschwindigkeitsbereichen unterwegs ist und das Motorrad vor allem für Stadt und Landstraße nutzt.
Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren und Nutzung
Im Alltag zählt, wie leicht sich ein Motorrad in den Tagesablauf integrieren lässt. Die Triumph Speed 400 punktet hier häufig durch ihr zugängliches Handling. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern auch mal spontan nutzt – zum Einkaufen, für kurze Pendelstrecken oder für eine Feierabendrunde.
Die BMW R 1300 R ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn man mehr aus dem Motorrad herausholen möchte: längere Strecken, zügigere Fahrten und das Gefühl, dass das Motorrad auch bei höheren Anforderungen souverän bleibt. Wer das Motorrad eher als „Tourenmaschine“ sieht, wird mit der BMW deutlich mehr Freude haben.
Ausstattung und Fahrassistenz: Technik-Fokus vs. pragmatischer Ansatz
Bei der Ausstattung zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die BMW R 1300 R wirkt wie ein Motorrad, das stark auf moderne Technik und ein stimmiges Gesamtpaket setzt. Das kann sich in der Praxis vor allem dann auszahlen, wenn man gern mit verschiedenen Fahrmodi arbeitet oder wenn man Assistenz- und Komfortfunktionen als echten Nutzen empfindet.
Die Triumph Speed 400 ist eher der pragmatische Gegenentwurf: Sie konzentriert sich auf das, was im Alltag wirklich zählt – ein stimmiges Fahrerlebnis, gute Bedienbarkeit und ein Motorrad, das sich nicht „zu kompliziert“ anfühlt. Für viele Fahrer ist genau das ein Vorteil, weil man schnell losfahren kann, ohne sich erst durch Menüs zu arbeiten.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW R 1300 R – Stärken
- Souveränes Fahrgefühl bei zügigem Tempo und auf längeren Strecken
- Mehr Reserven beim Beschleunigen und Überholen
- Stabilität im Handling, die Vertrauen schafft
- Technik- und Komfortfokus für Fahrer, die ein rundes Gesamtpaket suchen
BMW R 1300 R – mögliche Schwächen
- Wer vor allem kurze Stadtfahrten macht, könnte den „Touren-Charakter“ weniger ausspielen
- Je nach Erwartung kann der Anspruch an das Motorrad-Konzept höher wirken (mehr Motorrad für mehr Fahranspruch)
Triumph Speed 400 – Stärken
- Agiles Handling und unkomplizierte Alltagsnutzung
- Direktes Fahrgefühl mit viel Spaß im mittleren Drehzahlbereich
- Leicht zugänglich für Fahrer, die gern schnell „los“ sind
- Pragmatischer Ansatz ohne unnötige Komplexität
Triumph Speed 400 – mögliche Schwächen
- Bei sehr hohen Ansprüchen an Reserven und Tempo ist die BMW konzeptionell im Vorteil
- Für lange Autobahn- oder Highspeed-Passagen kann der Fokus eher auf „Alltag“ als auf „Langstrecken-Souveränität“ liegen
Welche Maschine passt zu welchem Fahrstil?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, „welches Motorrad besser“ ist, sondern davon, welche Art von Fahrten im Vordergrund steht.
Für wen ist die BMW R 1300 R die bessere Wahl?
Die BMW R 1300 R passt besonders gut zu Fahrern, die gern zügig unterwegs sind, längere Strecken planen und ein Motorrad suchen, das bei Tempo und Fahrbahnwechseln ruhig bleibt. Wer Wert auf ein souveränes Gesamtgefühl legt – von der Motorleistung bis zum Fahrwerk – findet in der BMW einen starken Begleiter. Auch wenn Technik und Komfortfunktionen eine Rolle spielen, ist die BMW eine sehr stimmige Wahl.
Für wen ist die Triumph Speed 400 die bessere Wahl?
Die Triumph Speed 400 ist ideal für Fahrer, die ein leicht zu handhabendes Roadster-Motorrad für den Alltag suchen: Stadt, Feierabendrunde, Landstraße und Touren in moderatem Tempo. Wer ein Motorrad möchte, das schnell anspricht, sich agil anfühlt und nicht das Gefühl vermittelt, dass man „zu viel“ oder „zu groß“ unterwegs ist, trifft mit der Triumph oft genau den richtigen Ton.
Fazit:
Die BMW R 1300 R ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf souveräner Dynamik, Stabilität und einem rund abgestimmten Fahrgefühl für längere Strecken liegt. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn mehr Tempo, mehr Reserven und ein ruhiges, kontrolliertes Handling gefragt sind. Wer häufig auf Landstraßen unterwegs ist, Touren plant und ein Motorrad sucht, das auch bei höheren Anforderungen gelassen bleibt, wird mit der BMW deutlich zufriedener sein.
Die Triumph Speed 400 ist dagegen die passendere Option, wenn Alltagstauglichkeit, Agilität und ein unkompliziertes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie macht Spaß bei spontanen Fahrten, in der Stadt und auf Strecken, bei denen man nicht ständig maximale Reserven abrufen muss. Wer ein zugängliches Roadster-Motorrad sucht, das leicht zu bewegen ist und schnell Freude vermittelt, findet in der Triumph den besseren Match.