UVP 16.450 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 16.595 €
Baujahr von 2017 bis 2026~
Der neue Boxer-Roadster mit noch mehr Dampf und noch mehr Sport
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Grace, Pace and Style
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Pro und Kontra

Pro:
  • bulliger Motor
  • bulliger Auftritt
  • bulliger Sound
  • bullige Bremserei
Kontra:
  • nicht mehr ganz so tourentauglich wie zuvor
  • QuickShifter etwas hakelig
  • viele Features nur in Paketen erhältlich
Pro:
  • Materialgüte
  • Komfort
  • Alltagstauglicher Motor
  • Soziuskomfort
Kontra:
  • Preis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht239kg
Radstand1.511mm
Länge2.126mm
Radstand1.511mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.112mm
Gewicht228kg
Radstand1.556mm
Länge2.220mm
Radstand1.556mm
Sitzhöhe: 860-880 mm
Höhe1.410mm

Motor

Motor-BauartBoxer
Hubraum1.300ccm
Hub73mm
Bohrung106mm
Kühlungwassergekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartDreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor
Hubraum888ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung145 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment149 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite354km
Leistung108 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment90 NM bei 6.850 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite385km

Fahrwerk

RahmenbauartZweiteiliges Rahmenkonzept
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel (Federweg 140)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten190/55 ZR17
RahmenbauartStahlrohrrahmen, verschraubter Heckrahmen
Federung vorne45 mm Showa Upside-Down-Gabel, manuell einstellbare Vorspannung, Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 240)mm
Federung hintenShowa Zentralfederbein, manuell einstellbare Vorspannung und Zugstufendämpfung (Federweg 240)mm
Aufhängung hintenLeichtmetall-Zweiarmschwinge
Reifen vorne90/90-21
Reifen hinten150/70R17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, Durchmesser 320 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 285 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm)
Bremsen vorneBrembo Stylema 4-Kolben-Monoblock-Bremssättel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenBrembo Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm)

Fazit

Tja, das ist schon eine starke Maschine, die BMW R 1300 R. Sie sieht stark aus, bremst stark und bietet einen starken Boxer-Motor, der dem Bike zu starken Fahrleistungen verhilft. Wir sind uns sicher: Wer hier einmal aufgestiegen und gefahren ist, der wird entweder weinendes Auges wieder auf seine eigene Maschine steigen oder eingehend den Kontostand prüfen. Wer auf starke Roadster steht, kommt an der R 1300 R kaum vorbei.
 
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.450 €
  • Verfügbarkeit: seit 2025
  • Farben: Hellblau, Dunkelblau, Schwarz, Tricolore

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BMW R 1300 R vs Triumph Tiger 900 Rally Pro – Vergleich

Wer zwischen der BMW R 1300 R und der Triumph Tiger 900 Rally Pro schwankt, sucht im Grunde nach zwei unterschiedlichen Philosophien: Die BMW steht für dynamische Straßenperformance mit souveräner Alltagstauglichkeit, während die Triumph stärker auf Reiseenduro-Feeling setzt – mit Fokus auf Vielseitigkeit, Komfort und dem Anspruch, auch abseits der reinen Asphaltlinie Spaß zu machen. Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle herausgearbeitet – damit leichter wird, die passende Maschine für den eigenen Fahrstil zu finden.

Grundidee und Charakter: Straße vs. Reiseenduro

Die BMW R 1300 R wirkt wie eine moderne, erwachsene Straßenmaschine: aufgeräumt, direkt und mit einem Fahrgefühl, das auf zügiges Vorankommen ausgelegt ist. Der Fokus liegt auf Stabilität bei Tempo, kontrollierbarer Dynamik und einer Ergonomie, die auch längere Strecken angenehm macht.

Die Triumph Tiger 900 Rally Pro ist dagegen klar als Allround-Reisegerät positioniert. Sie bringt die typische Enduro-Logik mit: mehr Bodenfreiheit, eine Sitzposition, die sich für wechselnde Untergründe gut anfühlt, und ein Gesamtkonzept, das Touren mit Gepäck ebenso unterstützt wie spontane Abstecher auf Schotter oder weniger perfekt gepflegte Wege.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung anfühlt

Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein typischer Unterschied: Die BMW R 1300 R zielt auf kraftvolle, gleichmäßige Beschleunigung und ein sehr gut dosierbares Ansprechverhalten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig Stadtverkehr, Landstraße und zügiges Kurvenfahren kombiniert werden. Die Triumph Tiger 900 Rally Pro wirkt im Alltag oft etwas „breiter“ im Einsatz: Sie ist darauf ausgelegt, aus verschiedenen Drehzahlbereichen souverän zu ziehen, ohne dass man ständig am Gas „arbeiten“ muss.

In der Praxis bedeutet das: Wer häufig sportlich unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das sich wie eine präzise Straßenwaffe anfühlt, wird die BMW stärker genießen. Wer dagegen Wert darauf legt, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen entspannt bleibt und nicht nur auf der perfekten Linie funktioniert, findet in der Triumph oft den passenderen Charakter.

Fahrwerk und Handling: Präzision oder Vielseitigkeit

Das Fahrwerk ist bei beiden Modellen ein zentrales Thema. Die BMW R 1300 R spielt ihre Stärken besonders auf der Straße aus: Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten, ein ruhiges Einlenken und ein Fahrgefühl, das Kurvenfahrten sehr direkt unterstützt. Gleichzeitig bleibt sie alltagstauglich, weil sie Unebenheiten nicht „hart“ durchreicht, sondern kontrolliert dämpft.

Die Triumph Tiger 900 Rally Pro ist dagegen auf Vielseitigkeit ausgelegt. Das Handling wirkt oft etwas „aufgeräumter“ für wechselnde Untergründe: Sie vermittelt Vertrauen, wenn die Straße plötzlich schlechter wird oder wenn ein Abstecher auf Schotter ansteht. Die Kehrseite: Wer ausschließlich sportlich auf Asphalt unterwegs ist, kann das straßentypische, sehr direkte Gefühl der BMW als klaren Vorteil wahrnehmen.

Reifen, Untergrund und Fahrstil

Auch wenn beide Motorräder moderne Reifen und abgestimmte Fahrwerkskonzepte nutzen, ist die Tendenz klar: Die BMW fühlt sich dort am wohlsten, wo die Straße sauber ist und man das Motorrad „lesen“ und präzise führen möchte. Die Triumph ist die bessere Wahl, wenn der Fahrplan nicht nur aus perfekten Straßen besteht, sondern auch aus Baustellen, Feldwegen oder gelegentlichem Schotter besteht.

Bremsen und Sicherheit: Kontrolle in jeder Situation

Bei beiden Modellen steht die Bremsleistung im Fokus, aber die Wirkung im Alltag unterscheidet sich. Die BMW R 1300 R punktet mit einem sehr gut dosierbaren Gefühl am Hebel und einer stabilen Verzögerung, die sich für sportliche Manöver ebenso eignet wie für entspanntes Cruisen.

Die Triumph Tiger 900 Rally Pro bringt zusätzlich die typische Reiseenduro-Logik mit: Sie soll auch dann Vertrauen geben, wenn die Haftung nicht überall gleich ist. Das Zusammenspiel aus Bremsen und Elektronik zielt darauf, dass das Motorrad kontrollierbar bleibt, selbst wenn der Untergrund „unruhiger“ ist.

Elektronik und Assistenz: Komfort vs. Offroad-Anspruch

Moderne Elektronik ist bei beiden Motorrädern ein großes Thema. Die BMW R 1300 R setzt stark auf ein stimmiges Gesamtpaket aus Fahrmodi, Unterstützungssystemen und einer Bedienlogik, die im Alltag schnell verstanden ist. Das hilft besonders, wenn man häufig zwischen verschiedenen Fahrstilen wechselt – ohne jedes Mal „nachzudenken“.

Die Triumph Tiger 900 Rally Pro geht einen Schritt in Richtung Allround-Absicherung. Neben den typischen Assistenzfunktionen spielt auch die Abstimmung eine Rolle: Die Elektronik soll helfen, dass das Motorrad auf wechselnden Untergründen ruhig bleibt und der Fahrer sich auf die Linie konzentrieren kann.

Bedienung im Alltag

Beide Motorräder sind modern, aber die Prioritäten sind unterschiedlich. Die BMW wirkt oft wie „Straße zuerst“: Elektronik unterstützt den sportlichen Alltag. Die Triumph wirkt wie „Tour zuerst“: Elektronik unterstützt die Reise und die Vielseitigkeit.

Ergonomie und Komfort: Sitzposition, Windschutz, Alltag

Die Sitzposition ist ein entscheidender Unterschied. Die BMW R 1300 R bietet eine Haltung, die sportlich genug ist, um dynamisch zu fahren, aber nicht so kompromisslos, dass längere Strecken unangenehm werden. Der Komfort entsteht vor allem durch die ausgewogene Ergonomie und das insgesamt ruhige Fahrverhalten.

Die Triumph Tiger 900 Rally Pro ist für lange Touren konzipiert. Die Sitzposition wirkt oft etwas „touriger“, und das Motorrad ist darauf ausgelegt, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt ankommt. Dazu kommt die Reiseenduro-typische Ausstattungsidee: Das Motorrad soll nicht nur auf dem Papier vielseitig sein, sondern sich auch so anfühlen.

Reisetauglichkeit: Gepäck, Reichweite und Langstrecke

Wenn es um Reisetauglichkeit geht, gewinnt nicht automatisch das „größere“ Motorrad – sondern das, das zum eigenen Tourenstil passt. Die BMW R 1300 R ist stark, wenn die Reise vor allem aus zügigen Etappen besteht: Autobahn, Landstraße, kurvige Strecken – mit dem Gefühl, dass das Motorrad dabei sehr souverän bleibt.

Die Triumph Tiger 900 Rally Pro spielt ihre Stärken aus, wenn die Tour mehr ist als nur Asphalt. Sie ist oft die bessere Wahl, wenn Gepäck eine Rolle spielt, wenn häufiger Pausen eingeplant sind und wenn die Route bewusst auch unperfekte Abschnitte enthält. Gerade für Fahrer, die gern „einfach mal abbiegen“, ist das Konzept der Triumph besonders passend.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

BMW R 1300 R – Stärken

  • Straßenfokus mit sehr präzisem, dynamischem Fahrgefühl
  • Kontrollierbare Performance für Alltag und sportliche Ausfahrten
  • Ausgewogener Komfort für längere Strecken
  • Elektronik wirkt oft „straßenorientiert“ und intuitiv im Einsatz

BMW R 1300 R – Schwächen

  • Wenn häufig unbefestigte Strecken gefahren werden, ist der Enduro-Ansatz der Triumph im Vorteil
  • Wer maximal „Reiseenduro-Vielseitigkeit“ sucht, bekommt bei der BMW eher die Straßenvariante davon

Triumph Tiger 900 Rally Pro – Stärken

  • Reiseenduro-Charakter mit hoher Vielseitigkeit
  • Vertrauen auf wechselndem Untergrund durch abgestimmtes Gesamtkonzept
  • Tourenorientierter Komfort für lange Etappen
  • Elektronik und Fahrmodi unterstützen den Allround-Einsatz

Triumph Tiger 900 Rally Pro – Schwächen

  • Auf reinem Asphalt kann das straßentypische, sehr direkte Gefühl der BMW fehlen
  • Wer nur kurze Strecken und maximal sportliche Kurvenfahrten priorisiert, findet die BMW oft „zielgenauer“

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung wird leichter, wenn die eigenen Fahrgewohnheiten klar sind. Die BMW R 1300 R ist besonders passend für Fahrer, die eine moderne Straßenmaschine suchen: dynamisch, präzise, mit starkem Alltags- und Tourenfokus auf Asphalt. Sie eignet sich hervorragend, wenn die meisten Kilometer auf Landstraße, Autobahn und kurvigen Strecken entstehen und das Motorrad dabei ein sehr direktes Feedback geben soll.

Die Triumph Tiger 900 Rally Pro passt dagegen besser zu Fahrern, die ein Motorrad wollen, das nicht nur auf der perfekten Route funktioniert. Wer Touren plant, bei denen auch mal Schotter, Feldweg oder „einfach schlechtere“ Straßenabschnitte vorkommen, bekommt mit der Triumph die passendere Basis. Sie ist ideal, wenn Vielseitigkeit und Reisegefühl im Vordergrund stehen.

Fazit:

Die BMW R 1300 R ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf Straßenfahrspaß, Präzision und dynamischer Alltagsperformance liegt. Sie spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo die Route vor allem aus Asphalt besteht und das Motorrad ein sehr direktes, kontrolliertes Fahrgefühl vermitteln soll. Wer häufig zügig unterwegs ist und Wert auf ein stimmiges Gesamtpaket aus Motorcharakter, Handling und Komfort legt, wird mit der BMW sehr zufrieden sein.

Die Triumph Tiger 900 Rally Pro ist die passendere Option, wenn Reisetauglichkeit, Vielseitigkeit und der Anspruch an wechselnde Untergründe wichtiger sind als maximale Straßenfokussierung. Sie fühlt sich besonders dann richtig an, wenn Touren nicht nur aus perfekten Straßen bestehen, sondern auch aus Abstechern, Gepäck und längeren Tagen im Sattel. Wer ein Motorrad sucht, das „einfach mitmacht“, ist mit der Triumph oft besser bedient.

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