| UVP | 16.450 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 9.674 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- bulliger Motor
- bulliger Auftritt
- bulliger Sound
- bullige Bremserei
- nicht mehr ganz so tourentauglich wie zuvor
- QuickShifter etwas hakelig
- viele Features nur in Paketen erhältlich
- Design und Materialqualität
- Verarbeitung
- Display
- leicht zu Fahren
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 239 | kg |
| Radstand | 1.511 | mm |
| Länge | 2.126 | mm |
| Radstand | 1.511 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.112 | mm |
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.075 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 855 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 354 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 326 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Schwinge (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Federbein | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17M/C (73W) Tubeless | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, Durchmesser 320 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 285 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Tja, das ist schon eine starke Maschine, die BMW R 1300 R. Sie sieht stark aus, bremst stark und bietet einen starken Boxer-Motor, der dem Bike zu starken Fahrleistungen verhilft. Wir sind uns sicher: Wer hier einmal aufgestiegen und gefahren ist, der wird entweder weinendes Auges wieder auf seine eigene Maschine steigen oder eingehend den Kontostand prüfen. Wer auf starke Roadster steht, kommt an der R 1300 R kaum vorbei.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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BMW R 1300 R vs. Yamaha XSR 700 Xtribute – welcher Naked-Klassiker passt besser?
Wenn zwei Motorräder aus dem Bereich der modernen Naked Bikes kommen, aber trotzdem unterschiedliche Philosophien verfolgen, wird der Vergleich spannend. Die BMW R 1300 R steht für souveräne Performance, ein erwachsenes Gesamtpaket und ein sehr stimmiges Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk und Elektronik. Die Yamaha XSR 700 Xtribute dagegen setzt auf den Charme eines Neo-Retro-Konzepts: leicht zugänglich, lebendig im Antritt und mit einem Look, der sofort Lust auf die nächste Ausfahrt macht. Beide Modelle sind alltagstauglich, aber sie erzählen eben unterschiedliche Geschichten.
Grundidee im Vergleich: Charakter statt nur Daten
Die BMW R 1300 R wirkt wie ein Motorrad, das für viele Situationen gemacht ist: zügig unterwegs sein, entspannt cruisen und dabei jederzeit kontrollierbar bleiben. Das Konzept zielt auf ein „einfach fahren“-Gefühl. Die Yamaha XSR 700 Xtribute ist dagegen stärker auf Agilität und Fahrspaß im Alltag ausgerichtet. Sie fühlt sich oft leichter an, reagiert direkt und macht besonders dort Freude, wo man häufig beschleunigt, bremst und wieder in den nächsten Schwung geht.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die BMW R 1300 R spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn man gleichmäßig beschleunigen möchte oder aus dem Drehzahlkeller zügig nach vorn will. Der Motorcharakter wirkt dabei „erwachsen“: kräftig, ruhig und mit einem Antrieb, der auch bei längeren Fahrten nicht anstrengend wird. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig Landstraße oder auch längere Strecken auf dem Plan stehen.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute setzt dagegen auf einen lebendigeren, direkteren Zugriff. Der Motor macht Spaß, weil er schnell anspricht und das Motorrad in der Stadt und auf kurvigen Strecken sehr dynamisch wirken lässt. Wer gerne mit Gefühl fährt, also Gasstellung und Drehzahl bewusst nutzt, wird die Yamaha oft als „handlicher“ und verspielter wahrnehmen.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- BMW R 1300 R: Stärken liegen in der souveränen Durchzugskraft und dem entspannten Fahrgefühl über längere Zeit. Schwäche im Vergleich: Wer maximal „leichtfüßig“ und verspielt sucht, empfindet die BMW manchmal als etwas weniger agil als die kleinere Yamaha.
- Yamaha XSR 700 Xtribute: Stärken liegen in der direkten Gasannahme und dem unkomplizierten Fahrspaß. Schwäche im Vergleich: Bei sehr hohen Ansprüchen an Reserven auf der Autobahn oder bei langen Überlandetappen kann die BMW ihre Vorteile deutlicher ausspielen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich ein klarer Unterschied im Einsatzprofil. Die BMW R 1300 R wirkt auf der Straße sehr stabil und vermittelt Vertrauen, besonders bei zügiger Fahrt. Das Motorrad bleibt dabei gut kontrollierbar, auch wenn die Strecke nicht perfekt ist. Die Abstimmung zielt auf Komfort und Sicherheit, ohne den sportlichen Charakter zu verlieren.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute ist dagegen spürbar auf Agilität ausgelegt. In engen Kurven, beim schnellen Richtungswechsel und auf kurvigen Landstraßen wirkt sie oft „spritziger“. Das macht sie besonders attraktiv, wenn der Alltag aus Stadtverkehr, kurzen Ausfahrten und vielen Kurven besteht.
Bremsen und Fahrstabilität
Beide Motorräder sind für den Straßenbetrieb gemacht, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die BMW R 1300 R punktet im Vergleich mit einem sehr kontrollierten Bremsgefühl und einer insgesamt ruhigen Stabilität. Die Yamaha XSR 700 Xtribute bietet ebenfalls ein gutes Bremsverhalten, wirkt aber im Gesamteindruck eher wie ein Motorrad, das man dynamisch bewegt und dabei viel Fahrgefühl aus der direkten Rückmeldung zieht.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Alltag
In Sachen Elektronik ist die BMW R 1300 R klar als „High-End“-Paket zu verstehen. Das Motorrad wirkt, als sei es darauf ausgelegt, unterschiedliche Situationen souverän abzufedern: von wechselnden Straßenverhältnissen bis hin zu Fahrweisen, die mal gemütlich und mal sportlich ausfallen. Dadurch entsteht ein sehr sicheres Gesamtgefühl, besonders für Fahrer, die nicht jedes Detail selbst „manuell“ ausgleichen möchten.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute ist ebenfalls modern, aber sie bleibt im Charakter eher nah am Fahrer. Das bedeutet: Die Unterstützung ist da, aber das Motorrad vermittelt stärker das Gefühl, dass man aktiv mit dem Bike arbeitet. Wer gerne „direkt“ fährt, wird das als Vorteil sehen.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
- BMW R 1300 R: Stärken in der umfassenden Unterstützung und dem sehr runden Sicherheitsgefühl. Schwäche im Vergleich: Wer bewusst „weniger Technik“ möchte, könnte die BMW als etwas „systematischer“ empfinden.
- Yamaha XSR 700 Xtribute: Stärken in der unmittelbaren Fahrcharakteristik und dem unkomplizierten Umgang. Schwäche im Vergleich: Bei sehr anspruchsvollen Situationen kann die BMW in der Gesamtabsicherung einen spürbaren Vorsprung haben.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie?
Die Ergonomie ist bei Naked Bikes entscheidend, weil man hier oft lange im gleichen Bewegungsablauf bleibt. Die BMW R 1300 R wirkt auf längere Strecken ausgelegt: Die Sitzposition ist so gestaltet, dass man nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten muss. Dadurch eignet sie sich besonders für Fahrer, die regelmäßig längere Touren fahren oder auch im Alltag viel unterwegs sind.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute bietet eine angenehm zugängliche Sitzhaltung, die sich oft sehr natürlich anfühlt. Sie ist besonders dann im Vorteil, wenn häufig kurze Strecken gefahren werden oder wenn man das Motorrad gerne schnell umsetzt. Wer sehr lange am Stück fährt, wird allerdings je nach Körpergröße und Fahrstil feststellen, dass die BMW im Gesamtkonzept oft entspannter wirkt.
Design und Charakter: Neo-Retro vs. moderne Präsenz
Beim Aussehen geht es nicht nur um „gefällt mir“, sondern auch um die Wirkung im Alltag. Die BMW R 1300 R wirkt modern und präsent, mit einer klaren Linienführung und einem Auftritt, der eher nach „Premium-Street“ aussieht. Die Yamaha XSR 700 Xtribute spielt dagegen die Neo-Retro-Karte: Der Stil ist bewusst nostalgisch angehaucht und wirkt dadurch besonders identitätsstiftend. Das macht die Yamaha oft zu einem Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern auch gerne zeigt.
Stärken und Schwächen beim Gesamteindruck
- BMW R 1300 R: Stärken in der hochwertigen, modernen Anmutung und dem „erwachsenen“ Gesamtpaket. Schwäche im Vergleich: Wer maximale Retro-Optik sucht, wird bei der BMW weniger fündig.
- Yamaha XSR 700 Xtribute: Stärken in der individuellen Optik und dem sofortigen Spaßfaktor. Schwäche im Vergleich: Wer ein möglichst „großes“ Premium-Gefühl erwartet, findet das eher bei der BMW.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und längere Touren
Im Alltag zeigt sich die BMW R 1300 R als sehr vielseitig. Sie lässt sich im Stadtverkehr gut bewegen, bleibt aber vor allem dann stark, wenn man zügig unterwegs ist oder längere Strecken plant. Das Motorrad wirkt dabei nicht wie ein Kompromiss, sondern wie eine klare Lösung für viele Fahrprofile.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute ist besonders dort stark, wo man häufig „kurz und dynamisch“ fährt. Sie macht Spaß bei Stop-and-go, auf Nebenstraßen und bei spontanen Ausfahrten. Wer dagegen regelmäßig große Distanzen am Stück fährt, wird die BMW häufig als entspannter wahrnehmen.
Wirtschaftlichkeit und Wartungsgefühl
Auch wenn man bei der Wahl eines Motorrads nicht nur auf Kosten schaut, spielt die Wirtschaftlichkeit im Alltag eine Rolle. Im Vergleich wirkt die BMW R 1300 R als „Langstrecken- und Allround“-Werkzeug, bei dem man für den höheren Anspruch an Leistung und Komfort auch mehr Premium-Charakter bekommt. Die Yamaha XSR 700 Xtribute ist oft die attraktivere Wahl, wenn man ein Motorrad sucht, das unkompliziert Spaß macht und dabei im Alltag sehr zugänglich bleibt.
Wichtig ist: Die tatsächlichen Kosten hängen immer von Fahrleistung, Wartungsintervallen und Fahrweise ab. Dennoch lässt sich aus dem Charakter ableiten, dass die BMW eher für Fahrer passt, die viel und vielseitig unterwegs sind, während die Yamaha besonders für „regelmäßige, spontane“ Fahrten punktet.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen BMW R 1300 R und Yamaha XSR 700 Xtribute hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrgefühl gesucht wird. Wer ein souveränes, modernes Naked Bike möchte, das auch bei längeren Touren und zügiger Fahrweise sehr rund wirkt, findet in der BMW R 1300 R einen starken Partner. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das leicht zu bewegen ist, schnell Spaß macht und mit Neo-Retro-Charme sowie direkter Reaktion überzeugt, wird mit der Yamaha XSR 700 Xtribute sehr glücklich.
Fazit:
Die BMW R 1300 R ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein sehr stimmiges Gesamtpaket aus souveränem Antrieb, stabiler Fahrwerksabstimmung und moderner Elektronik suchen. Sie eignet sich besonders für längere Strecken, häufige Überlandfahrten und alle, die ein Premium-Gefühl mit hoher Alltagstauglichkeit verbinden möchten. Die Yamaha XSR 700 Xtribute passt dagegen ideal zu Menschen, die ein lebendiges, agiles Motorrad bevorzugen, das im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken schnell Freude macht. Der Neo-Retro-Look und die direkte Fahrcharakteristik sind dabei klare Pluspunkte. Kurz gesagt: Wer maximale Gelassenheit und Reserven will, greift zur BMW. Wer viel Fahrspaß, leichte Handhabung und einen besonderen Stil sucht, findet in der Yamaha den passenden Begleiter.