UVP 16.950 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 12.690 €
Baujahr von 2015 bis 2026~
Großer, schwerer Sport-Tourer mit reichlich Boxer-Punch
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Änderungen an der Ducati Scrambler Familie 2023 am Beispiel der Full Throttle.
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Pro und Kontra

Pro:
  • unglaublicher Boxer-Punch
  • sehr stabile Straßenlage
  • starke Bremsen
  • kultivierter, drehfreudiger Alleskönner-Motor
  • Premium-Feeling inklusive
Kontra:
  • schwer
  • Sound so lala
  • kein Kurvenräuber
Pro:
  • Sehr agiles, wendiges Bike
  • Herrlicher V2 mit viel Charakter
  • Schöne Details, tolles Design
  • Brabbeliger Sound
  • Sehr lebendiges Motorrad
Kontra:
  • Soziusfussrasten bei großen Stiefeln im Weg
  • Hinterradbremse könnte bissiger sein
  • Bedienung etwas gewöhnungsbedürftig
  • Für große Leute etwas zu klein

Abmessungen & Gewicht

Gewicht245kg
Radstand1.517mm
Länge2.138mm
Radstand1.517mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.349mm
Gewicht185kg
Radstand1.449mm
Länge2.100mm
Radstand1.449mm
Sitzhöhe: 795 mm
Höhe1.150mm

Motor

Motor-BauartBoxer
Hubraum1.300ccm
Hub73mm
Bohrung106mm
Kühlungwassergekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartV
Hubraum803ccm
Hub66mm
Bohrung88mm
KühlungLuft
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung145 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment149 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite400km
Leistung73 PS bei 8.250 U/Min
Drehmoment65 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.195km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite260km

Fahrwerk

RahmenbauartZweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor
Federung vorneBMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 140)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten190/55 ZR17
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneUpside-Down-Gabel von Kayaba mit 41 mm Standrohrdurchmesser (Federweg 150)mm
Federung hintenFederbein von Kayaba mit einstellbarer Vorspannung (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/80 R18
Reifen hinten180/55 R17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe,radial verschraubter 4-Kolben-Bremssattel mit Bosch Kurven-ABS ( Ø 330 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe,schwimmend gelagerter 1-Kolben-Bremssattel ( Ø 245 mm)

Fazit

Die neue BMW R1300 RS macht genau da weiter, wo die eh schon gute R1250 RS aufgehört hat - nur mit noch mehr Power und noch besserer Ausstattung. Einziger Wehrmutstropfen: Sie klingt nicht mehr so toll wie zu Euro 4 Zeiten und zuvor - damit haben aber aller Hersteller zu kämpfen. Ansonsten verkörpert die neue RS so ziemlich alle Tugenden, die Sport-Tourern zubilligt: Souveräne Intercity-Straßenlage, sicheres Fahrgefühl und Platz für zwei für lange Fahrten. Schade, dass Heizgriffe und Sitzheizung nicht Serie sind, das hätte gut zu dieser Maschine gepasst. Die Serien-Ausstattung ist aber schon ziemlich gut, das hat BMW zum Glück nachgelegt. Insgesamt eine tolle Maschine, die sich bestimmt weiterhin so gut verkauft wie schon in den vergangenen Jahren. Wundert uns gar nicht.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 16.950 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 14.000 €
  • Baujahre: 2015 (R1200 RS) - heute
  • Farben: blau, schwarz, silber, weiß

Fazit - Das bringt Laune!

Die Full Throttle hat zum Glück das typische Ducati Scrambler Feeling auch in das Jahr 2023 transportieren können. Dieses Motorrad ist einfach eine echte Spaß-Granate, mit dem so ziemlich jeder Biker gut zurechtkommen sollte. Obendrauf gibt es zwei Jahre Garantie ohne Kilometer-Begrenzung. Wegen der komplexen Ventilspiel-Steuerung geht es allerdings alle 12.000 km zum Service.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Holger, einer der Verkäufer vor Ort, ist ein echter Ducatisti und erklärt Euch in aller Ruhe bei einem Kaffee, welche Ducati am besten zu Euch passt. Es gibt jede Menge Vorführer von Ducati und Suzuki und viele gebrauchte Maschinen. Auf nach Bremervörde!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 12.490€
  • Gebraucht (8 Jahre alt): 7.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2015
  • Farben: schwarz-rot

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BMW R 1300 RS vs Ducati Scrambler Full Throttle – Vergleich

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken, ist die Frage schnell klar: Passt das eine eher zum entspannten Alltag, während das andere die große Tour in den Fokus rückt? Genau darum geht es in diesem Vergleich zwischen der BMW R 1300 RS und der Ducati Scrambler Full Throttle. Beide Modelle bringen ihren eigenen Charakter mit – die eine Seite eher sportlich-reiseorientiert, die andere eher puristisch, markant und mit Scrambler-Flair. Dabei lohnt sich der Blick auf die Gemeinsamkeiten und vor allem auf die Unterschiede: Wie fühlt sich das Fahren an, wie wirkt die Ausstattung im Alltag und wo liegen die jeweiligen Stärken und Schwächen?

Grundcharakter: Reiseorientiert vs. Scrambler-Style

Die BMW R 1300 RS ist vom Grundgedanken her ein Motorrad, das lange Strecken und zügiges Fahren angenehm machen soll. Der Fokus liegt auf einem stimmigen Gesamtpaket aus Motor, Fahrwerk und Komfort. Die Ducati Scrambler Full Throttle dagegen steht für einen anderen Ansatz: weniger „Tour-Programm“, mehr „Look & Feel“ – mit einem Motorcharakter, der eher nach unmittelbarem Fahrspaß verlangt und das Motorrad als Statement in Szene setzt.

Im Vergleich zeigt sich: Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein verlässlicher Begleiter für viele Kilometer anfühlt, wird bei der BMW eher fündig. Wer dagegen ein Motorrad bevorzugt, das sich im Stadtverkehr und auf kurzen Ausfahrten besonders lebendig anfühlt und optisch sofort auffällt, findet in der Ducati oft den besseren Match.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich der Charakter im Alltag zeigt

Beim Motor unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die BMW R 1300 RS wirkt insgesamt „touriger“: Die Leistungsentfaltung ist so ausgelegt, dass sie sich auf langen Strecken souverän anfühlt und auch bei wechselnden Geschwindigkeiten gut dosierbar bleibt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig Autobahn, Landstraße und zügige Landstraßenabschnitte kombiniert werden.

Die Ducati Scrambler Full Throttle spielt dagegen stärker mit dem unmittelbaren Ansprechverhalten und dem typischen Scrambler-Charakter. Das Motorrad wirkt lebendiger, manchmal auch etwas „direkter“ in der Art, wie es auf Gasbefehle reagiert. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das vor allem dann Spaß macht, wenn die Strecke nicht zu lang sein muss, aber die Kurven und das Tempo im Vordergrund stehen.

Stärken und Schwächen im Vergleich

  • BMW R 1300 RS: Stärken liegen in der souveränen, gleichmäßigen Art – ideal für konstantes Fahren und entspannte Kilometer. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „roh“ wirkt, wenn genau dieses direkte Scrambler-Feeling gesucht wird.
  • Ducati Scrambler Full Throttle: Stärken liegen in der emotionalen Anmutung und dem unmittelbaren Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass sie bei sehr langen Strecken weniger „komfortorientiert“ wirkt als die BMW – je nach persönlicher Erwartung an Ruhe und Ergonomie.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Beim Fahrwerk und Handling zeigt sich der Unterschied zwischen „Reise“ und „Scrambler“. Die BMW R 1300 RS ist darauf ausgelegt, auch bei höheren Geschwindigkeiten stabil zu bleiben und das Motorrad sicher durch wechselnde Fahrbahnbedingungen zu führen. Gerade auf längeren Strecken, wenn die Konzentration über Stunden gefordert ist, spielt diese Art von Stabilität ihre Vorteile aus.

Die Ducati Scrambler Full Throttle wirkt dagegen agiler und „handlicher“ im Gefühl. Das Motorrad lädt dazu ein, öfter zu spielen: in der Stadt, auf Landstraßen und auf Strecken, auf denen man häufiger beschleunigt, bremst und die Linie wechselt. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrten, bei denen der Spaßfaktor im Vordergrund steht.

Bremsen und Kontrolle

Auch bei der Bremsleistung und dem Gefühl an der Bremse gibt es Unterschiede im Einsatzprofil. Die BMW vermittelt eher das Bild einer Maschine, die auch bei wiederholtem zügigem Fahren konstant bleibt und das Tempo kontrolliert reduziert. Die Ducati punktet ebenfalls mit guter Verzögerung, setzt aber stärker auf das direkte Feedback, das viele Scrambler-Fahrer lieben.

Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Windschutz und Komfort

Ein Vergleich wäre unvollständig ohne den Blick auf Ergonomie und Alltagstauglichkeit. Die BMW R 1300 RS ist klar auf Komfort und Langstreckenroutine ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so gestaltet, dass man auch über längere Zeit entspannt bleibt. Dazu passt der Gesamteindruck: Das Motorrad will nicht nur schnell sein, sondern auch „einfach funktionieren“.

Die Ducati Scrambler Full Throttle setzt dagegen auf eine eher „präsente“ Sitzhaltung. Das kann im Alltag sehr angenehm sein, weil das Motorrad nah am Fahrer bleibt und die Bewegungen direkter wirken. Gleichzeitig kann genau das bei sehr langen Fahrten weniger entspannend sein, wenn man vor allem Ruhe und eine möglichst entspannte Haltung sucht.

Ausstattung und Technik: Was im Vergleich auffällt

Bei der Ausstattung und den technischen Features zeigt sich ebenfalls die unterschiedliche Zielgruppe. Die BMW R 1300 RS wirkt wie ein modernes Gesamtpaket mit Fokus auf Fahrkomfort, Übersicht und einem Setup, das sich für unterschiedliche Strecken gut anfühlt. Das macht sie besonders interessant, wenn man nicht nur fahren, sondern auch „mitdenken“ möchte – etwa durch Assistenz- und Komfortfunktionen, die den Alltag erleichtern.

Die Ducati Scrambler Full Throttle setzt stärker auf den Stil und das Motorradgefühl. Je nach Erwartung kann das bedeuten: weniger „Hightech-Overload“, dafür mehr Charakter. Wer ein Motorrad möchte, das sich nicht wie ein Computer auf zwei Rädern anfühlt, sondern wie ein echtes Statement, wird die Ducati oft als stimmiger empfinden.

Stärken und Schwächen bei der Ausstattung

  • BMW R 1300 RS: Stärken in der alltagstauglichen, tourenorientierten Gesamtanmutung – besonders für Fahrer, die Komfort und Assistenzfunktionen schätzen. Schwäche kann sein, dass der „Scrambler-Charme“ weniger im Vordergrund steht.
  • Ducati Scrambler Full Throttle: Stärken in der emotionalen Wirkung und dem puristischen Stil. Schwäche kann sein, dass der Komfort- und Technikfokus nicht so stark auf Langstreckenroutine ausgelegt ist wie bei der BMW.

Design und Image: Zwei sehr unterschiedliche Persönlichkeiten

Design ist natürlich Geschmackssache – aber im Vergleich ist es mehr als nur Optik. Die BMW R 1300 RS wirkt wie ein durchdachtes, modernes Sporttourer-Konzept: klar, hochwertig und auf „funktionale Eleganz“ getrimmt. Die Ducati Scrambler Full Throttle dagegen ist ein Motorrad, das sofort nach Ducati klingt und aussieht: markant, kernig und mit dem typischen Scrambler-Charakter.

Wer Wert auf ein Motorrad legt, das auf jeder Fahrt „erwachsen“ und souverän wirkt, ist bei der BMW oft besser aufgehoben. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das auch im Stand schon Aufmerksamkeit erzeugt und beim Fahren mehr Emotion als Zweckmäßigkeit ausstrahlt, findet in der Ducati den passenden Stil.

Welche Wahl passt zu welchem Fahrertyp?

Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Die BMW R 1300 RS ist besonders dann die richtige Wahl, wenn häufig längere Strecken gefahren werden, wenn Komfort und Stabilität wichtig sind und wenn das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleiben soll. Sie eignet sich für Fahrer, die ein „Allround-Tourenpaket“ suchen und dabei nicht auf sportliche Dynamik verzichten möchten.

Die Ducati Scrambler Full Throttle ist dagegen dann die bessere Wahl, wenn die Fahrten eher kürzer sind, wenn die Stadt und Landstraße im Wechsel stehen und wenn das Motorrad vor allem Spaß machen soll – mit einem Charakter, der direkt anspringt und sich nicht nach „Tour-Programm“ anfühlt. Sie passt besonders zu Fahrern, die ein markantes Design und ein unmittelbares Fahrgefühl suchen.

Fazit:

Die BMW R 1300 RS ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad für lange Strecken, zügiges Cruisen und einen komfortorientierten Alltag suchen. Im Vergleich punktet sie vor allem mit souveränem Fahrgefühl, stabiler Kontrolle und einem Gesamtpaket, das sich wie ein verlässlicher Reisebegleiter anfühlt. Wer häufig unterwegs ist und dabei möglichst entspannt bleiben möchte, bekommt mit der BMW die stimmigere Basis.

Die Ducati Scrambler Full Throttle spielt ihre Stärken dort aus, wo Emotion und unmittelbares Fahrvergnügen zählen. Sie wirkt lebendiger, charaktervoller und passt besonders gut zu Fahrten, bei denen Kurven, kurze Strecken und das eigene Motorradgefühl im Vordergrund stehen. Wer ein markantes Scrambler-Design liebt und ein Motorrad sucht, das sich nicht nach „Tour-Maschine“ anfühlt, trifft mit der Ducati oft die bessere Entscheidung.

Kurz gesagt: BMW für Tourenkomfort und Souveränität, Ducati für Stil, Direktheit und Fahrspaß.

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