| UVP | 16.950 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 8.429 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- unglaublicher Boxer-Punch
- sehr stabile Straßenlage
- starke Bremsen
- kultivierter, drehfreudiger Alleskönner-Motor
- Premium-Feeling inklusive
- schwer
- Sound so lala
- kein Kurvenräuber
- superleichtes Handling
- sehr zugängliches Bike, auch für Anfänger geeignet
- funktionales Cockpit mit TFT und Navigationslösung
- einfachste Bedienung
- gut gemachtes Allrounder-Bike
- Windschild erzeugt bei vielen Fahrern Turbulenzen
- zahmer Sound
- Kupplungshebel nicht einstellbar
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 245 | kg |
| Radstand | 1.517 | mm |
| Länge | 2.138 | mm |
| Radstand | 1.517 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.349 | mm |
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.415 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 491 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Federung vorne | Showa 41 mm USD-Gabel | |
| Federung hinten | Zentralfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80-19 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 20 mm) | |
Fazit
Die neue BMW R1300 RS macht genau da weiter, wo die eh schon gute R1250 RS aufgehört hat - nur mit noch mehr Power und noch besserer Ausstattung. Einziger Wehrmutstropfen: Sie klingt nicht mehr so toll wie zu Euro 4 Zeiten und zuvor - damit haben aber aller Hersteller zu kämpfen. Ansonsten verkörpert die neue RS so ziemlich alle Tugenden, die Sport-Tourern zubilligt: Souveräne Intercity-Straßenlage, sicheres Fahrgefühl und Platz für zwei für lange Fahrten. Schade, dass Heizgriffe und Sitzheizung nicht Serie sind, das hätte gut zu dieser Maschine gepasst. Die Serien-Ausstattung ist aber schon ziemlich gut, das hat BMW zum Glück nachgelegt. Insgesamt eine tolle Maschine, die sich bestimmt weiterhin so gut verkauft wie schon in den vergangenen Jahren. Wundert uns gar nicht.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit
Die Honda NX 500 ist ein einfaches, aber gut gemachtes A2 Adventure-Bike. Sie überzeugt mit tadellosem und mega-einfachen Fahrverhalten und ist somit ein perfekter Allrounder für A2 Fahrer und Biker, die keine Lust mehr auf 250 kg + Geschosse haben. Mit 48 PS darf man keine Leistungs-Explosionen erwarten, das würde aber auch gar nicht zum überaus gutmütigen Gesamteindruck der NX 500 passen.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen (30 Minuten nördlich von Hamburg) zur Verfügung gestellt. Dort steht die NX 500 nebst vielen, vielen anderen Honda-Modellen als Vorführer für eine Probefahrt bereit. motofun hat übrigens auch eine große Anzahl an gebrauchten Maschinen, ein Besuch lohnt sich also immer.
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BMW R 1300 RS vs Honda NX 500 – Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick beide für „viel unterwegs“ stehen, wird der Unterschied oft erst beim genauen Hinsehen klar. Die BMW R 1300 RS wirkt wie ein konsequent ausgelegtes Sport-Touring-Bike: Fokus auf Dynamik, Stabilität und Komfort auf längeren Strecken. Die Honda NX 500 steht dagegen für ein leichter zugängliches Konzept: unkompliziert, alltagstauglich und mit dem Charme eines Motorrads, das sich schnell „richtig“ anfühlt – egal ob Stadtverkehr, Landstraße oder eine spontane Ausfahrt abseits des Gewohnten.
Im folgenden Vergleich werden die Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – ohne Zahlenfriedhof, dafür mit Blick auf das, was im Alltag wirklich zählt: Fahrgefühl, Ergonomie, Handling, Ausstattung und die Frage, wie gut das jeweilige Motorrad zu unterschiedlichen Fahrprofilen passt.
Grundcharakter: Sport-Touring vs. vielseitiger Allrounder
BMW R 1300 RS – souverän, sportlich, tourentauglich
Die BMW R 1300 RS ist klar auf „zügig reisen“ ausgelegt. Das Bike vermittelt ein Gefühl von Ruhe und Kontrolle, besonders dann, wenn die Strecke länger wird oder das Tempo steigt. Die Sitzposition und die Abstimmung zielen darauf ab, dass sich auch nach vielen Kilometern noch ein konzentriertes, sicheres Fahrverhalten einstellt. Wer gern dynamisch fährt, aber nicht auf Komfort verzichten möchte, findet hier einen starken Ansatz.
Honda NX 500 – leichtfüßig, zugänglich, flexibel
Die Honda NX 500 ist dagegen ein Motorrad, das sich schnell anfühlt wie „einfach losfahren“. Der Charakter ist weniger auf maximale sportliche Kante getrimmt, sondern auf Alltagstauglichkeit und Vielseitigkeit. Das macht sie besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag nicht kompliziert wirkt und gleichzeitig für Ausflüge außerhalb der Routine taugt.
Motor & Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich beider Motorräder zeigt sich ein typischer Unterschied: Die BMW R 1300 RS setzt auf einen Antrieb, der vor allem bei höheren Geschwindigkeiten und in zügigen Situationen seine Stärke ausspielt. Das Motorrad wirkt dabei „durchgezogen“ und unterstützt dynamisches Fahren, ohne dass ständig nachgearbeitet werden muss. Das ist besonders auf Landstraßen und Autobahnabschnitten spürbar, wenn gleichmäßiges Tempo gefragt ist.
Die Honda NX 500 spielt ihre Stärken eher im Bereich der Alltagssituationen aus: Anfahren, Beschleunigen aus dem Stadtverkehr, entspanntes Cruisen und das schnelle Reagieren auf wechselnde Situationen. Sie wirkt dabei weniger wie ein „Sprint-Werkzeug“, sondern eher wie ein Motorrad, das mit einem gutmütigen, kontrollierbaren Fahrgefühl überzeugt. Für Touren ist das ebenfalls passend – allerdings mit dem Fokus auf flüssiges Fahren statt auf maximale sportliche Reserven.
Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Agilität
BMW R 1300 RS – stabil in jeder Lage
Die BMW R 1300 RS punktet vor allem mit Stabilität. In Kurven vermittelt das Motorrad ein sicheres Gefühl, als würde es die Linie „halten“. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder bei wechselnden Fahrbahnqualitäten ist das ein Vorteil: Das Bike bleibt ruhig, die Rückmeldung ist klar, und das Vertrauen in die eigene Linie steigt. Auch bei längeren Etappen macht sich diese Auslegung positiv bemerkbar, weil das Motorrad weniger „arbeitet“ und mehr „trägt“.
Honda NX 500 – wendig und unkompliziert
Die Honda NX 500 ist spürbar leichter zu bewegen. Das Handling wirkt agil, was besonders im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen Vorteile bringt. Auch bei niedrigeren Geschwindigkeiten fühlt sich das Motorrad souverän an, etwa beim Rangieren oder beim schnellen Richtungswechsel. Wer gern „mit dem Motorrad spielt“, findet hier ein Bike, das schnell auf Eingaben reagiert.
Komfort & Ergonomie: Wie gut sitzt man auf langen Strecken?
Bei der BMW R 1300 RS steht Komfort im Kontext von sportlichem Fahren. Die Ergonomie ist so gedacht, dass man auch über längere Zeit konzentriert fahren kann, ohne dass der Rücken oder die Arme nach kurzer Zeit „arbeiten“. Dazu kommt das Gesamtpaket aus Fahrruhe und Abstimmung, das gerade auf Touren den Unterschied macht: weniger Ermüdung, mehr Fokus auf die Straße.
Die Honda NX 500 ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit einem anderen Schwerpunkt. Die Sitzposition wirkt zugänglich und weniger „sportlich verkrampft“. Das macht das Motorrad besonders interessant für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das auch im Alltag bequem bleibt und sich nicht nach jeder Ausfahrt wie ein „Workout“ anfühlt. Für lange Autobahnphasen ist das Konzept eher auf entspanntes Reisen ausgelegt – wer jedoch sehr hohe Geschwindigkeiten und maximalen Langstreckenkomfort priorisiert, wird bei der BMW eher die bessere Passform finden.
Elektronik & Assistenz: Unterstützung im richtigen Moment
Die BMW R 1300 RS bringt ein modernes Elektronikpaket mit, das vor allem dann überzeugt, wenn es um Sicherheit und Fahrbarkeit geht. Gerade in Situationen, in denen Wetter, Grip oder Fahrtempo variieren, hilft die Abstimmung dabei, das Motorrad berechenbar zu halten. Das ist ein Plus für alle, die gern zügig unterwegs sind, aber nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten möchten.
Die Honda NX 500 setzt ebenfalls auf moderne Grundlagen, wirkt aber insgesamt weniger „überladen“. Das ist ein Vorteil für Fahrer, die ein Motorrad bevorzugen, das sich intuitiv bedienen lässt und nicht ständig nach Einstellungen verlangt. Für viele Alltagssituationen reicht die Unterstützung völlig aus – und das Motorrad bleibt dabei nah am Fahrgefühl.
Bremsen & Fahrstabilität: Vertrauen beim Verzögern
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie in der Praxis sicher wirken. Die BMW R 1300 RS zeigt dabei eine Tendenz zu mehr Reserven und einer sehr kontrollierten Verzögerung, was besonders bei sportlicherem Fahren und höheren Geschwindigkeiten spürbar ist. Die Honda NX 500 bremst ebenfalls zuverlässig und wirkt dabei eher „direkt und handlich“ – ein Vorteil, wenn häufig aus dem Stadtverkehr heraus gebremst wird oder wenn Tempo und Streckenprofil ständig wechseln.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, Gepäck
Im Alltag zeigt sich ein klarer Unterschied in der Ausrichtung. Die BMW R 1300 RS ist ein Motorrad, das sich besonders gut für längere Touren eignet. Wer regelmäßig mit Gepäck unterwegs ist oder längere Strecken plant, profitiert von der tourentauglichen Gesamtkonzeption. Auch wenn das Motorrad nicht als „leichtes Spielzeug“ gedacht ist, bleibt es dank des stabilen Fahrgefühls und der durchdachten Ergonomie angenehm beherrschbar.
Die Honda NX 500 ist dagegen ein echtes „Allround-Tool“. Sie eignet sich hervorragend für Pendeln, Wochenendtouren und spontane Ausflüge. Das Motorrad wirkt dabei weniger spezialisiert, sondern eher wie eine Plattform, die sich schnell an verschiedene Situationen anpasst. Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag nicht zu groß wirkt und auf unterschiedlichen Strecken Spaß macht, wird hier schnell warm.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
BMW R 1300 RS – Stärken
- Stabilität und Ruhe bei zügigem Fahren und auf längeren Strecken
- Komfortorientierte Ergonomie für Touren ohne schnelle Ermüdung
- Elektronikunterstützung, die das Motorrad berechenbar macht
- Sportlich-dynamischer Charakter mit Fokus auf souveräne Reserven
BMW R 1300 RS – Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ als ein klassischer Allrounder – eher tourenorientiert
- Wer primär kurze Wege fährt, bekommt möglicherweise mehr Motorrad, als nötig ist
Honda NX 500 – Stärken
- Agiles, unkompliziertes Handling im Alltag
- Intuitives Fahrgefühl ohne ständige Gedankenkette
- Vielseitigkeit für Stadt, Landstraße und spontane Ausflüge
- Gute Zugänglichkeit für unterschiedliche Fahrertypen
Honda NX 500 – Schwächen
- Bei sehr sportlichem Tempo und maximaler Langstrecken-Dynamik ist die BMW im Konzept klar im Vorteil
- Für Fahrer, die „Tourenkomfort auf höchstem Niveau“ suchen, wirkt das Gesamtkonzept eher moderat
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Konzept besser zum eigenen Fahrstil passt. Die BMW R 1300 RS ist besonders dann die richtige Wahl, wenn längere Strecken, zügiges Reisen und ein sehr stabiles, souveränes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer gern mit Reserven unterwegs ist und dabei Komfort sowie moderne Unterstützung schätzt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Honda NX 500 ist ideal, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag schnell verfügbar ist, sich leicht bewegen lässt und für unterschiedliche Streckenprofile Spaß macht. Für Fahrer, die ein vielseitiges Bike möchten, das nicht zu spezialisiert wirkt und sich unkompliziert in den Alltag integrieren lässt, ist die NX 500 eine sehr passende Wahl.
Fazit:
Die BMW R 1300 RS ist die bessere Wahl für alle, die vor allem Touren mit sportlichem Anspruch fahren: stabil in der Kurve, souverän bei höherem Tempo und mit einer Ergonomie, die auch nach vielen Kilometern noch angenehm bleibt. Wer häufig längere Strecken fährt oder gern zügig unterwegs ist, profitiert von der tourenorientierten Gesamtabstimmung und der unterstützenden Elektronik.
Die Honda NX 500 passt dagegen besonders gut zu einem vielseitigen Alltags- und Wochenendprofil: leicht zu bewegen, intuitiv im Handling und flexibel für Stadt, Landstraße und spontane Ausflüge. Wer ein Motorrad sucht, das unkompliziert bleibt und schnell Freude macht, ohne sich wie ein „Spezialgerät“ anzufühlen, trifft mit der NX 500 eine sehr stimmige Entscheidung.
Kurz gesagt: BMW für sportliches Reisen mit Komfortfokus, Honda für agiles, zugängliches Allround-Fahren.