| UVP | 16.950 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 14.189 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- unglaublicher Boxer-Punch
- sehr stabile Straßenlage
- starke Bremsen
- kultivierter, drehfreudiger Alleskönner-Motor
- Premium-Feeling inklusive
- schwer
- Sound so lala
- kein Kurvenräuber
- gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
- überraschend frecher Sound
- flottes Vorankommen
- komfortable Sitzposition
- ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
- Kofferraum eher klein
- Kette statt Riemen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 245 | kg |
| Radstand | 1.517 | mm |
| Länge | 2.138 | mm |
| Radstand | 1.517 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.349 | mm |
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Länge | 2.245 | mm |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 55 PS bei 6.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 171 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 351 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-15 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue BMW R1300 RS macht genau da weiter, wo die eh schon gute R1250 RS aufgehört hat - nur mit noch mehr Power und noch besserer Ausstattung. Einziger Wehrmutstropfen: Sie klingt nicht mehr so toll wie zu Euro 4 Zeiten und zuvor - damit haben aber aller Hersteller zu kämpfen. Ansonsten verkörpert die neue RS so ziemlich alle Tugenden, die Sport-Tourern zubilligt: Souveräne Intercity-Straßenlage, sicheres Fahrgefühl und Platz für zwei für lange Fahrten. Schade, dass Heizgriffe und Sitzheizung nicht Serie sind, das hätte gut zu dieser Maschine gepasst. Die Serien-Ausstattung ist aber schon ziemlich gut, das hat BMW zum Glück nachgelegt. Insgesamt eine tolle Maschine, die sich bestimmt weiterhin so gut verkauft wie schon in den vergangenen Jahren. Wundert uns gar nicht.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit
Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.
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BMW R 1300 RS vs. Honda X-ADV – Motorradvergleich für Alltag und Tour
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, wird der Unterschied oft erst auf der Straße sichtbar. Genau darum geht es beim Vergleich BMW R 1300 RS und Honda X-ADV: Die BMW setzt stärker auf sportlich-elegantes Tourenfahren mit klarer Straßenorientierung, während die Honda ihren Charakter aus der Mischung aus Adventure-Optik und urbaner Alltagstauglichkeit zieht. Beide Modelle sind für viele Situationen gedacht – aber sie spielen ihre Stärken an unterschiedlichen Stellen aus.
Grundidee und Einsatzprofil: Straße vs. „Urban-Adventure“
Die BMW R 1300 RS wirkt wie ein Motorrad, das lange Strecken und zügiges Fahren besonders ernst nimmt. Der Fokus liegt auf einem ausgewogenen Zusammenspiel aus Fahrdynamik, Komfort und einer Ausstattung, die das Reisen erleichtert. Wer häufig auf Landstraßen unterwegs ist oder Touren plant, findet hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Honda X-ADV ist dagegen stärker auf den Alltag und die „Zwischenwelten“ ausgelegt: Stadtverkehr, Pendelstrecken, gelegentliche Ausflüge auf schlechteren Untergrund oder einfach das Gefühl, mit einem Motorrad unterwegs zu sein, das nicht nur auf glattem Asphalt funktioniert. Das Motorrad wirkt dadurch wie ein pragmatischer Begleiter, der auch dann Spaß macht, wenn die Route nicht perfekt geplant ist.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Charaktere unterscheiden
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die BMW R 1300 RS zielt auf ein sportliches, kontrolliertes Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das sich besonders bei zügiger Gangart gut anfühlt. Die Leistungsentfaltung wirkt darauf ausgelegt, dass man aus Kurven heraus sauber beschleunigt und das Motorrad dabei stabil bleibt. Das unterstützt ein dynamisches Fahren, ohne dass es unruhig wird.
Die Honda X-ADV spielt ihre Stärken eher in der Alltagspraxis aus. Das Fahrgefühl ist oft weniger „sportlich-angespannt“, sondern eher auf gleichmäßiges Vorankommen und souveränes Handling ausgelegt. Gerade im Stadtverkehr und auf wechselnden Streckenprofilen wirkt das Motorrad dadurch angenehm unkompliziert. Wer häufig stop-and-go fährt oder häufig zwischen unterschiedlichen Geschwindigkeiten wechselt, profitiert von dieser Art der Abstimmung.
Fahrwerk und Handling: Stabilität in Kurven vs. Agilität im Alltag
Bei der BMW R 1300 RS steht das Thema Stabilität im Vordergrund. In schnellen Kurven und bei zügigem Tempo vermittelt das Motorrad ein Gefühl von „auf Schiene“, was das Vertrauen erhöht. Die Abstimmung unterstützt ein sportliches Kurvenfahren und macht es leichter, Linien sauber zu halten.
Die Honda X-ADV ist im Handling eher auf Alltagstauglichkeit ausgelegt. Durch die Bauart und die typische Adventure-Position fühlt sich das Motorrad häufig wendiger an, wenn es darum geht, im Verkehr zu reagieren oder auf unebenem Untergrund ruhig zu bleiben. Gleichzeitig bleibt der Komfort im Vordergrund, sodass längere Fahrten nicht in Stress ausarten.
Bremsen und Sicherheit: Unterschiedliche Schwerpunkte
Beide Motorräder sind auf ein sicheres Fahrverhalten ausgelegt, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die BMW R 1300 RS wirkt im Vergleich besonders darauf optimiert, dass man bei sportlicherer Fahrweise jederzeit berechenbar verzögern kann. Das passt gut zu einem Motorrad, das auch auf Landstraßen und bei zügigen Ausfahrten glänzen soll.
Die Honda X-ADV legt den Fokus stärker auf Alltagsvertrauen: zuverlässige Verzögerung, gut dosierbares Ansprechen und ein Gesamtgefühl, das auch bei wechselnden Bedingungen Sicherheit gibt. Gerade wenn die Strecke nicht planbar ist, ist das ein echter Vorteil.
Elektronik und Assistenz: Komfort- und Sicherheitslogik
In der Elektronik zeigt sich der Unterschied zwischen „Touring mit Fokus“ und „Alltag mit Assistenz“. Die BMW R 1300 RS setzt auf ein Paket, das das Fahren auf längeren Strecken erleichtert. Dazu gehören Funktionen, die das Motorrad in verschiedenen Situationen stabilisieren und dem Fahrer helfen, sich auf die Straße zu konzentrieren. Das macht die BMW besonders attraktiv, wenn häufig längere Etappen anstehen.
Die Honda X-ADV bringt ebenfalls moderne Assistenz- und Komfortfunktionen mit, aber die Ausrichtung ist oft stärker auf praktische Bedienbarkeit im Alltag. Das Motorrad wirkt dadurch wie ein „einfach machen“-Paket: Starten, losfahren, sich auf die Umgebung konzentrieren – und nicht zu viel Zeit mit Einstellungen verbringen.
Sitzposition und Ergonomie: Wer bequem sitzt, fährt länger
Die BMW R 1300 RS bietet eine Sitzposition, die für sportliches Touren ausgelegt ist: nicht zu „gestreckt“, aber auch nicht komplett entspannt wie bei klassischen Cruiser-Konzepten. Dadurch entsteht ein guter Kompromiss aus Kontrolle und Komfort. Wer gern zügig unterwegs ist, profitiert von der direkten Rückmeldung und dem stabilen Gefühl.
Die Honda X-ADV setzt auf eine aufrechtere, adventuretypische Haltung, die im Stadtverkehr und auf wechselnden Strecken oft angenehmer wirkt. Das hilft besonders dann, wenn häufig angehalten wird oder wenn die Fahrt aus vielen kurzen Abschnitten besteht. Auch für Fahrer, die eine höhere Sitzposition bevorzugen, ist die Honda häufig die passendere Wahl.
Windschutz und Alltag: Wie sich die Motorräder auf der Strecke anfühlen
Beim Windschutz spielt die BMW ihre Tourenstärken aus. Die BMW R 1300 RS wirkt so abgestimmt, dass längere Fahrten bei höheren Geschwindigkeiten entspannter bleiben. Das reduziert Ermüdung und macht es leichter, die Strecke „durchzuziehen“.
Die Honda X-ADV ist weniger auf maximale Autobahnruhe getrimmt, sondern eher auf ein ausgewogenes Gesamtgefühl. Gerade im urbanen Umfeld und bei gemischten Geschwindigkeiten ist das oft genau richtig. Wer selten lange Autobahnabschnitte fährt, wird den Unterschied weniger stark spüren.
Komfort und Ausstattung: Tourenpaket vs. Alltagswerkzeug
Beide Motorräder sind modern ausgestattet, aber die Philosophie dahinter ist unterschiedlich. Die BMW R 1300 RS wirkt wie ein Tourenpaket, das auf längere Strecken, saubere Ergonomie und ein stimmiges Gesamtbild setzt. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die regelmäßig mehrere Stunden am Stück unterwegs sind.
Die Honda X-ADV ist eher ein Alltagswerkzeug mit Adventure-Charakter. Sie passt gut zu Menschen, die das Motorrad nicht nur am Wochenende nutzen, sondern auch unter der Woche. Wenn die Route spontan wird oder wenn es mal über unebene Abschnitte geht, fühlt sich die Honda oft „passender“ an.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW R 1300 RS – Stärken
- Tourenorientiertes Fahrgefühl mit stabiler Dynamik bei zügiger Fahrweise
- Starker Windschutz und dadurch entspannteres Fahren auf längeren Strecken
- Elektronik mit Fokus auf Komfort und Sicherheit im Reisebetrieb
BMW R 1300 RS – Schwächen
- Wenn der Einsatz stark urban und sehr kurzstreckenlastig ist, wirkt die BMW weniger „zielgenau“ als die Honda
- Der sportlichere Charakter verlangt eher nach einer bewussten Fahrweise, statt nach reinem „Einfach-nur-fahren“
Honda X-ADV – Stärken
- Alltagstauglichkeit mit adventuretypischer Sitzposition und unkompliziertem Handling
- Pragmatisches Fahrgefühl für gemischte Strecken und spontane Routen
- Komfort- und Assistenzlogik, die im Alltag schnell funktioniert
Honda X-ADV – Schwächen
- Für Fahrer, die maximale Tourenruhe und sportliche Straßenperformance suchen, wirkt die BMW oft passender
- Auf sehr langen Autobahn- oder Highspeed-Strecken kann der Fokus weniger „reisefokussiert“ wirken
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrertyp?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrt im Vordergrund steht. Die BMW R 1300 RS ist besonders dann die bessere Wahl, wenn häufig Touren geplant sind, wenn Landstraßen im Fokus stehen und wenn ein stabil-dynamisches Fahrgefühl sowie guter Windschutz wichtig sind. Wer gern zügig unterwegs ist und dabei trotzdem Komfort für lange Etappen erwartet, wird sich mit der BMW schneller zuhause fühlen.
Die Honda X-ADV ist dagegen ideal, wenn das Motorrad ein Alltagsbegleiter sein soll: Pendeln, Stadtverkehr, spontane Ausflüge und Strecken, die nicht immer perfekt asphaltiert sind. Wer eine aufrechtere Sitzposition bevorzugt und ein unkompliziertes Handling sucht, bekommt mit der Honda ein Motorrad, das im Alltag oft mehr „Freiraum“ schafft.
Fazit:
Die BMW R 1300 RS ist die stimmigere Wahl für Fahrer, die vor allem Touren, Landstraßen und sportlich-stabiles Fahren suchen. Der Fokus auf Fahrdynamik, Windschutz und eine Reise-Logik in der Elektronik macht sie besonders stark, wenn längere Strecken regelmäßig auf dem Plan stehen. Wer das Motorrad als „Hauptmaschine“ für ausgedehnte Ausfahrten nutzt, bekommt hier ein sehr rundes Gesamtpaket.
Die Honda X-ADV passt am besten zu denen, die ein Motorrad für Alltag und gemischte Strecken brauchen: Pendeln, Stadtverkehr, spontane Routen und gelegentlich auch unebene Abschnitte. Die aufrechtere Ergonomie und das unkomplizierte Handling sorgen dafür, dass das Motorrad im Alltag schnell Spaß macht und nicht nur am Wochenende. Kurz gesagt: BMW für Touren-Fokus, Honda für Alltags-Adventure.