UVP 16.950 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 15.390 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
Großer, schwerer Sport-Tourer mit reichlich Boxer-Punch
Weiter zum Testbericht
Der neue Bobber mit 1250er V2 ist einfach anders...
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • unglaublicher Boxer-Punch
  • sehr stabile Straßenlage
  • starke Bremsen
  • kultivierter, drehfreudiger Alleskönner-Motor
  • Premium-Feeling inklusive
Kontra:
  • schwer
  • Sound so lala
  • kein Kurvenräuber
Pro:
  • krasse Optik
  • krasser Sound
  • krasser Motor
  • lässig & cool
Kontra:
  • Bremse vorne nicht so toll
  • Kabel teilweise unschön verlegt

Abmessungen & Gewicht

Gewicht245kg
Radstand1.517mm
Länge2.138mm
Radstand1.517mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.349mm
Gewicht246kg
Radstand1.562mm
Länge2.206mm
Radstand1.562mm
Sitzhöhe: 665 mm
Höhe1.071mm

Motor

Motor-BauartBoxer
Hubraum1.300ccm
Hub73mm
Bohrung106mm
Kühlungwassergekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartV2
Hubraum1.250ccm
Hub74mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung145 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment149 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite400km
Leistung105 PS bei 7.250 U/Min
Drehmoment108 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.195km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite232km

Fahrwerk

RahmenbauartZweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor
Federung vorneBMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 140)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten190/55 ZR17
RahmenbauartStahlrohr
Federung vorneTelegabel 41mm (Federweg 120)mm
Federung hintenStereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 51)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/90B16 67H
Reifen hinten150/80B16 77H

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 298 mm)

Fazit

Die neue BMW R1300 RS macht genau da weiter, wo die eh schon gute R1250 RS aufgehört hat - nur mit noch mehr Power und noch besserer Ausstattung. Einziger Wehrmutstropfen: Sie klingt nicht mehr so toll wie zu Euro 4 Zeiten und zuvor - damit haben aber aller Hersteller zu kämpfen. Ansonsten verkörpert die neue RS so ziemlich alle Tugenden, die Sport-Tourern zubilligt: Souveräne Intercity-Straßenlage, sicheres Fahrgefühl und Platz für zwei für lange Fahrten. Schade, dass Heizgriffe und Sitzheizung nicht Serie sind, das hätte gut zu dieser Maschine gepasst. Die Serien-Ausstattung ist aber schon ziemlich gut, das hat BMW zum Glück nachgelegt. Insgesamt eine tolle Maschine, die sich bestimmt weiterhin so gut verkauft wie schon in den vergangenen Jahren. Wundert uns gar nicht.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 16.950 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 14.000 €
  • Baujahre: 2015 (R1200 RS) - heute
  • Farben: blau, schwarz, silber, weiß

Fazit

Die Indian Scout Bobber ist ein herrlich unvernünftiges Motorrad. Extreme Sitzposition, extremer Sound, extreme Optik und ein sich extrem anfühlender Motor. Über die Kritikpunkte werden sich Indian-Fahrer eher lustig machen. Wer auf Perfektion Wert legt, der möge sich doch bitte eine Japanerin kaufen. Wer dagegen den richtig fetten Auftritt mag, der wird sich für die Indian entscheiden. Cooles Bike mit Lässig-Faktor.
 
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie Motorräder von CF-Moto.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.390€ (Standard)
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 12.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2018
  • Farben: Schwarz, Blau, Bronze

MotorradTest.de auf YouTube

BMW R 1300 RS vs. Indian Scout Bobber (2025): Welches Motorrad passt besser?

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW R 1300 RS und die Indian Scout Bobber (2025), geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um das Gefühl: Wie sitzt man, wie fährt es sich, wie klingt der Motor, und wofür ist das Motorrad im Alltag wirklich gemacht? Genau darum soll es hier gehen – mit einem Blick auf die Stärken und Schwächen beider Modelle und darauf, welche Art von Fahrerin oder Fahrer am meisten Freude daran hat.

Erster Eindruck: Touring-Anspruch trifft Bobber-Charakter

Die BMW R 1300 RS ist klar als sportlich orientiertes Tourenmotorrad gedacht. Das zeigt sich bereits am Gesamtkonzept: aerodynamischer Anspruch, auf längere Strecken ausgelegte Ergonomie und ein Setup, das auch bei zügigem Tempo stabil bleibt. Die Indian Scout Bobber (2025) dagegen setzt auf den klassischen Bobber-Look: kompakt, markant, mit Fokus auf Stil und ein unmittelbares Fahrerlebnis. Wer hier ein „Reisegerät“ im klassischen Sinn erwartet, wird überrascht – und wer genau das Gegenteil sucht, wird schnell warm damit.

Motor & Fahrgefühl: Charakter statt reiner Vergleich

Beim Motorcharakter liegen Welten zwischen beiden Bikes. Die BMW R 1300 RS wirkt wie ein Motorrad, das Kraft gleichmäßig in jede Situation bringt. Das merkt man besonders dann, wenn es nicht nur um Beschleunigung geht, sondern um sauberes Ansprechverhalten beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim konstanten Fahren auf der Landstraße. Die Indian Scout Bobber (2025) spielt dagegen stärker die „Moment“-Karte: Der Antrieb fühlt sich oft direkter an, die Leistungsentfaltung wirkt weniger wie ein durchgetaktetes System und mehr wie ein Motor, der mit dem Fahrer kommuniziert.

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die BMW ist meist die bessere Wahl, wenn gleichmäßige Dynamik und souveränes Tempo über längere Strecken wichtiger sind. Die Indian punktet eher dort, wo kurze Wege, spontane Touren und ein „einfach draufsetzen und losfahren“-Gefühl im Vordergrund stehen.

Sitzposition & Ergonomie: Unterschiedliche Komfort-Philosophien

Die BMW R 1300 RS ist auf eine sportlich-touringtaugliche Sitzposition ausgelegt. Das bedeutet: nicht „racing“ im Sinne von maximaler Aggressivität, aber auch nicht rein entspannt wie bei manchen Cruisern. Gerade auf längeren Fahrten hilft diese Balance, weil Rücken und Arme nicht ständig gegen die Geometrie arbeiten müssen. Zusätzlich ist das Motorrad so konzipiert, dass Wind und Fahrtwind nicht zum ständigen Thema werden.

Die Indian Scout Bobber (2025) setzt auf eine andere Haltung: kompakter, näher am Cruiser-Gefühl, mit einer Sitzposition, die optisch und haptisch zum Bobber passt. Das kann auf kurzen bis mittleren Strecken sehr stimmig sein – und genau dort glänzt sie. Wer jedoch regelmäßig lange Etappen fährt, merkt eher, dass die Ergonomie stärker auf „Fahren mit Charakter“ als auf „Dauerkomfort“ optimiert ist.

Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. unmittelbare Kontrolle

Beim Handling zeigt sich die unterschiedliche Zielsetzung besonders deutlich. Die BMW R 1300 RS wirkt wie ein Motorrad, das Stabilität und Vorhersagbarkeit priorisiert. In schnellen Kurven oder bei wechselnden Fahrbahnverhältnissen bleibt das Gefühl meist ruhig und kontrolliert. Das macht sie attraktiv für Fahrer, die gern zügig unterwegs sind, aber nicht ständig „arbeiten“ wollen, um das Motorrad im richtigen Bereich zu halten.

Die Indian Scout Bobber (2025) fühlt sich dagegen oft direkter an. Das Motorrad vermittelt mehr „Handarbeit“ – nicht im negativen Sinn, sondern als Einladung, aktiv zu fahren. In der Stadt oder auf kurvigen Landstraßen kann das sehr viel Spaß machen, weil das Bike schnell auf Impulse reagiert. Auf sehr langen, anspruchsvollen Strecken kann die BMW jedoch den Komfort- und Stabilitätsvorteil ausspielen.

Bremsen & Sicherheit: Vertrauen im Alltag

Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im Alltag sicher funktionieren. Im Vergleich zeigt sich jedoch: Die BMW R 1300 RS wirkt in der Gesamtabstimmung oft „touring-sicher“ – also mit dem Anspruch, auch bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Fahrten konstant zu bleiben. Die Indian Scout Bobber (2025) kann ebenfalls überzeugend bremsen, setzt aber stärker auf das unmittelbare Fahrgefühl, das man von Cruisern kennt.

Wer häufig in Verkehrssituationen unterwegs ist oder regelmäßig zügig fährt, profitiert meist von der Art, wie die BMW das System aus Fahrwerk, Bremsgefühl und Stabilität zusammendenkt. Wer dagegen vor allem Genussfahrten plant, bei denen das Motorrad „mit einem mitgeht“, wird mit der Indian oft sehr zufrieden sein.

Ausstattung & Technik: RS mit Fokus auf Tourenkomfort

Bei der Ausstattung zeigt die BMW R 1300 RS klar ihre Herkunft: Sie ist als modernes Tourenmotorrad gedacht, bei dem Technik und Komfort zusammenarbeiten. Dazu gehören typischerweise Assistenz- und Komfortfunktionen, die das Fahren entspannter machen – besonders auf längeren Strecken oder bei wechselndem Wetter. Auch die Bedienlogik und die Art, wie Informationen im Alltag nutzbar sind, passen eher zu einem Motorrad, das man nicht nur am Wochenende bewegt.

Die Indian Scout Bobber (2025) steht dagegen stärker für „Reduktion mit Stil“. Das bedeutet nicht, dass sie auf Technik verzichtet, aber der Fokus liegt mehr auf dem klassischen Charakter und dem Look. Wer ein Motorrad sucht, das sich nicht wie ein Technikprojekt anfühlt, sondern wie ein Statement, wird die Indian oft als stimmiger empfinden.

Design & Alltag: Zwei unterschiedliche Arten, aufzufallen

Optisch ist die BMW R 1300 RS sportlich-elegant und wirkt wie ein Motorrad, das auch bei Tageslicht und auf der Autobahn „präsent“ ist. Die Indian Scout Bobber (2025) ist dagegen ein echter Hingucker im Bobber-Stil: kompakt, markant, mit viel visueller Persönlichkeit. Im Alltag bedeutet das: Die BMW wirkt eher wie das „vernünftige“ Premium-Touringbike, während die Indian stärker das Gefühl von Individualität und Lifestyle transportiert.

Auch das Thema Alltagstauglichkeit unterscheidet sich: Die BMW ist häufig die bessere Wahl, wenn das Motorrad regelmäßig für längere Strecken genutzt wird oder wenn Komfort und Technik im Vordergrund stehen. Die Indian passt besonders gut, wenn kurze Wege, spontane Touren und ein starker Auftritt wichtiger sind als maximale Langstrecken-Effizienz.

Stärken & Schwächen im direkten Vergleich

BMW R 1300 RS – Stärken

  • Touring-orientiertes Gesamtpaket: Stabilität und Komfort wirken auf längeren Strecken stimmig.
  • Ausgewogenes Fahrgefühl: Dynamik ohne ständiges „Nacharbeiten“.
  • Technik & Assistenz als Unterstützung im Alltag und bei wechselnden Bedingungen.
  • Ergonomie mit sportlich-touringtauglicher Balance.

BMW R 1300 RS – Schwächen

  • Wer ein möglichst „puristisches“ Cruiser-Gefühl sucht, könnte die BMW als etwas zu „touring“ empfinden.
  • Der Fokus auf Langstrecke kann weniger passen, wenn das Motorrad vor allem für kurze, spontane Fahrten gedacht ist.

Indian Scout Bobber (2025) – Stärken

  • Starker Bobber-Charakter: Optik und Fahrgefühl sind klar auf Stil und Unmittelbarkeit ausgelegt.
  • Direktes Ansprechverhalten: Macht Spaß auf kurvigen Strecken und in der Stadt.
  • Genuss statt System: Das Motorrad wirkt weniger „technisch“, mehr „emotional“.

Indian Scout Bobber (2025) – Schwächen

  • Langstrecken-Komfort ist nicht der Hauptfokus – je nach Fahrprofil kann das nach längerer Zeit spürbar werden.
  • Wer maximale Touring-Unterstützung und moderne Assistenzfunktionen priorisiert, findet bei der BMW oft das rundere Gesamtpaket.

Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?

Die BMW R 1300 RS ist besonders passend für Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren, Wert auf souveräne Stabilität legen und ein Motorrad möchten, das Technik und Komfort sinnvoll in den Alltag integriert. Wer gern zügig unterwegs ist, ohne dass das Motorrad ständig „fordert“, wird mit der BMW sehr wahrscheinlich die bessere Wahl treffen.

Die Indian Scout Bobber (2025) ist dagegen ideal für alle, die ein Motorrad suchen, das sich sofort nach Motorrad anfühlt: kompakt, emotional, mit einem klaren Stil und einem Fahrgefühl, das man aktiv spürt. Wer vor allem Stadtfahrten, kurze bis mittlere Touren und kurvige Strecken genießt, wird die Indian als besonders stimmig erleben.

Fazit:

Die BMW R 1300 RS gewinnt den Vergleich vor allem dann, wenn das Motorrad als vielseitiges Tourenbike gedacht ist: stabil, komfortorientiert und mit Technik, die das Fahren über längere Strecken spürbar erleichtert. Sie ist die bessere Wahl für Fahrer, die Dynamik und Alltagstauglichkeit zusammenbringen wollen und bei wechselnden Bedingungen ein ruhiges, berechenbares Gesamtpaket bevorzugen.

Die Indian Scout Bobber (2025) spielt ihre Stärken dort aus, wo Stil und unmittelbares Fahrgefühl zählen: auf kurzen Wegen, bei spontanen Ausfahrten und auf kurvigen Strecken, auf denen man das Motorrad bewusst „fahren“ möchte. Für alle, die ein Bobber als Statement sehen und weniger ein reines Langstrecken-Tool suchen, ist die Indian die passendere Wahl.

Kurz gesagt: RS für Touren mit Komfort und Stabilität, Scout Bobber für Emotion, Charakter und direkte Kontrolle.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙