| UVP | 16.950 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 12.995 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2019 | |
Pro und Kontra
- unglaublicher Boxer-Punch
- sehr stabile Straßenlage
- starke Bremsen
- kultivierter, drehfreudiger Alleskönner-Motor
- Premium-Feeling inklusive
- schwer
- Sound so lala
- kein Kurvenräuber
- Fahrleistungen
- Komfort
- Ausstattung
- Preis-Leistung
- Getriebe sehr kurz übersetzt
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 245 | kg |
| Radstand | 1.517 | mm |
| Länge | 2.138 | mm |
| Radstand | 1.517 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.349 | mm |
| Gewicht | 235 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.185 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 1.043 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 142 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 111 NM bei 7.300 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 327 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 250 mm) | |
Fazit
Die neue BMW R1300 RS macht genau da weiter, wo die eh schon gute R1250 RS aufgehört hat - nur mit noch mehr Power und noch besserer Ausstattung. Einziger Wehrmutstropfen: Sie klingt nicht mehr so toll wie zu Euro 4 Zeiten und zuvor - damit haben aber aller Hersteller zu kämpfen. Ansonsten verkörpert die neue RS so ziemlich alle Tugenden, die Sport-Tourern zubilligt: Souveräne Intercity-Straßenlage, sicheres Fahrgefühl und Platz für zwei für lange Fahrten. Schade, dass Heizgriffe und Sitzheizung nicht Serie sind, das hätte gut zu dieser Maschine gepasst. Die Serien-Ausstattung ist aber schon ziemlich gut, das hat BMW zum Glück nachgelegt. Insgesamt eine tolle Maschine, die sich bestimmt weiterhin so gut verkauft wie schon in den vergangenen Jahren. Wundert uns gar nicht.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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BMW R 1300 RS vs. Kawasaki Z 1000 SX – Motorradvergleich für sportliche Touren
Wenn zwei moderne Motorräder aus unterschiedlichen Richtungen kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die BMW R 1300 RS steht für eine Mischung aus sportlicher Ausstrahlung, souveräner Fahrbarkeit und viel Elektronik. Die Kawasaki Z 1000 SX setzt dagegen auf eine kraftvolle, direkte Art zu fahren und auf den Charakter eines sportlichen Tourers, der auch im Alltag Spaß macht. Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle im Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk, Bremsen, Komfort und Ausstattung gegeneinander schlagen – ohne reine Daten-Schlacht, sondern mit Blick auf das, was am Ende auf der Straße zählt.
Grundidee und Charakter: Tourer mit unterschiedlicher Handschrift
BMW R 1300 RS: präzise, ruhig und sehr „rund“
Die BMW wirkt wie ein Motorrad, das auf Harmonie ausgelegt ist. Die Abstimmung zielt darauf, dass sich das Bike in vielen Situationen gleich gut anfühlt: beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven, beim entspannten Cruisen und auch dann, wenn die Strecke länger wird. Gerade auf wechselndem Untergrund zeigt sich der Anspruch, dass Fahrkomfort und Dynamik nicht gegeneinander arbeiten.
Kawasaki Z 1000 SX: kraftvoll, lebendig und nah am Fahrer
Die Kawasaki bringt eine deutlich „direktere“ Stimmung mit. Wer gerne spürt, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert, bekommt hier ein Bike, das schnell in den richtigen Rhythmus kommt. Der Z 1000 SX ist dabei nicht nur für die schnelle Runde gedacht, sondern auch für Touren, bei denen man öfter mal zügiger unterwegs ist – ohne dass der Komfort komplett auf der Strecke bleibt.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beide Motorräder sind stark motorisiert, aber der Weg dahin ist unterschiedlich. Die BMW R 1300 RS wirkt im Fahrgefühl oft wie ein Motor, der die Kraft sehr kontrolliert bereitstellt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man häufig zwischen sportlicher Fahrweise und entspanntem Tempo wechselt. Die Leistungsentfaltung wirkt dabei „planbar“ – ideal, wenn man nicht ständig am Gas arbeiten möchte, sondern einfach flüssig fahren will.
Die Kawasaki Z 1000 SX spielt dagegen stärker mit dem Gefühl von unmittelbarer Reaktion. Gerade beim Beschleunigen aus Kurven oder beim Überholen wirkt die Maschine lebendig und dynamisch. Das kann sich für Fahrerinnen und Fahrer, die gerne aktiv fahren, sehr belohnend anfühlen. Wer hingegen maximale Gelassenheit sucht, wird die BMW häufig als etwas „erwachsener“ empfinden.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Im Handling zeigt sich ein klarer Unterschied in der Schwerpunktidee. Die BMW R 1300 RS wirkt auf der Straße sehr stabil und vermittelt ein sicheres Gefühl, besonders bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Strecken. Das Motorrad lässt sich dabei trotzdem zügig bewegen, ohne dass es hektisch wird. Gerade wenn man viel Autobahn oder schnelle Landstraßen fährt, spielt diese Ruhe ihre Stärken aus.
Die Kawasaki Z 1000 SX ist ebenfalls gutmütig, aber spürbar „sportlicher“ im Bewegungsgefühl. In Kurven wirkt sie oft etwas unmittelbarer, was das Motorrad für Fahrer interessant macht, die gerne häufiger die Linie wechseln oder dynamischer durch den Kurvenbogen fahren. Auf der anderen Seite kann die BMW bei sehr langen Etappen mit ihrem souveränen Fahrgefühl den entspannteren Eindruck hinterlassen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um die reine Verzögerungsleistung, sondern auch um Dosierbarkeit und Gefühl. Die BMW R 1300 RS punktet hier häufig mit einem sehr kontrollierten Ansprechverhalten. Das erleichtert es, in unterschiedlichen Situationen – von sportlich bis alltagstauglich – genau die richtige Bremskraft zu treffen. In Kombination mit der Elektronik entsteht ein Gesamtpaket, das sich berechenbar anfühlt.
Die Kawasaki Z 1000 SX liefert ebenfalls starke Bremsen, wirkt aber im Zusammenspiel oft etwas „direkter“. Das kann sich positiv anfühlen, wenn man gerne zügig bremst und die Maschine schnell wieder in die Kurve bringen möchte. Wer viel entspannt fährt, profitiert bei der BMW jedoch häufig von der besonders harmonischen Abstimmung.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Alltag
Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber die Schwerpunkte im Fahrbetrieb können sich unterscheiden. Die BMW R 1300 RS ist in der Regel darauf ausgelegt, dass Assistenzsysteme und Fahrmodi das Motorrad in vielen Situationen „glattziehen“. Das ist besonders praktisch, wenn Wetter, Belag oder Verkehr variieren und man nicht jedes Mal neu überlegen möchte, wie das Bike reagiert.
Die Kawasaki Z 1000 SX bietet ebenfalls eine zeitgemäße elektronische Basis. Im Fahrgefühl kann sie sich jedoch stärker so anfühlen, als würde sie dem Fahrer mehr „Handarbeit“ lassen. Das ist nicht negativ – im Gegenteil: Wer gerne selbst steuert, bekommt ein Motorrad, das sich nicht komplett in den Vordergrund drängt.
Komfort, Sitzposition und Windschutz: Wer macht lange Strecken leichter?
Auf Touren entscheidet sich vieles im Detail: Sitzposition, Ergonomie, Windschutz und wie gut das Motorrad Vibrationen oder Windlasten abfedert. Die BMW R 1300 RS ist hier besonders auf Langstrecke ausgelegt. Die Sitzhaltung wirkt häufig so, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Der Windschutz unterstützt dabei, dass man weniger „gegen den Fahrtwind arbeitet“.
Die Kawasaki Z 1000 SX ist ebenfalls tourentauglich, aber der Komfortanspruch kann je nach Fahrstil etwas anders ausfallen. Wer gerne sportlicher sitzt oder öfter zügig fährt, wird die Kawasaki oft als sehr stimmig empfinden. Für sehr lange Autobahnphasen kann die BMW jedoch den entspannteren Eindruck machen, weil sie das Gesamtpaket aus Ergonomie und Windmanagement besonders stimmig kombiniert.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „zwischen den Terminen“
Im Alltag zählt, wie leicht sich ein Motorrad im Verkehr bewegt, wie gut es bei niedrigen Geschwindigkeiten wirkt und wie unkompliziert es im Handling bleibt. Die BMW R 1300 RS macht im Stadtverkehr oft einen souveränen Eindruck, weil sie sich stabil und kontrolliert anfühlt. Gleichzeitig kann sie durch ihre Tourer-Philosophie etwas mehr „Motorradgefühl“ verlangen, wenn man sehr enge Manöver fährt.
Die Kawasaki Z 1000 SX wirkt im Vergleich häufig etwas agiler im direkten Fahrgefühl. Das kann im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen Vorteile bringen, vor allem wenn man gerne zügig durch den Verkehr oder über Landstraßenabschnitte fährt. Wer jedoch vor allem Komfort und Ruhe sucht, wird die BMW als entspannter empfinden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW R 1300 RS – Stärken
- Souveränes Gesamtpaket aus Motor, Fahrwerk und Elektronik
- Sehr harmonisches Fahrgefühl, besonders bei wechselnden Bedingungen
- Hoher Komfortfokus für lange Strecken
- Gute Dosierbarkeit bei Bremsen und Antrieb
BMW R 1300 RS – Schwächen
- Wer maximale „Unmittelbarkeit“ sucht, empfindet die Abstimmung manchmal als etwas zu glatt
- Für sehr enge, langsame Manöver kann die Tourer-Anmutung weniger „leichtfüßig“ wirken
Kawasaki Z 1000 SX – Stärken
- Lebendiges Ansprechverhalten und sportlicher Charakter
- Agiles Fahrgefühl in Kurven und auf Landstraßen
- Starke Dynamik beim Beschleunigen und Überholen
- Tourentauglichkeit ohne den Fokus komplett auf Komfort zu legen
Kawasaki Z 1000 SX – Schwächen
- Bei sehr langen Autobahnabschnitten kann die BMW im Komfortpaket im Vorteil sein
- Je nach Fahrstil kann die direkte Art mehr Aufmerksamkeit beim Fahren erfordern
Welche Maschine passt besser? – Fazit
Die BMW R 1300 RS ist die bessere Wahl, wenn im Vordergrund steht, dass sich das Motorrad auf langen Strecken souverän anfühlt und dabei sportlich genug bleibt. Wer häufig zwischen entspanntem Cruisen und zügigem Fahren wechselt, profitiert von der harmonischen Abstimmung aus Motor, Fahrwerk und Elektronik. Besonders für Tourenfahrer, die Komfort, Windschutz und ein sehr kontrolliertes Fahrgefühl schätzen, wirkt die BMW wie die rundere Lösung.
Die Kawasaki Z 1000 SX passt besser, wenn der Fokus stärker auf direkter Dynamik liegt: lebendiges Ansprechverhalten, sportliches Handling und ein Motorrad, das sich in Kurven und beim Beschleunigen sehr präsent zeigt. Wer gerne aktiv fährt und auf Landstraßen oder bei flotten Fahrten den „Kick“ sucht, wird mit der Kawasaki häufig mehr unmittelbare Freude erleben.
Kurz gesagt: BMW für die entspannte, souveräne Langstrecke mit sportlichem Anspruch – Kawasaki für dynamische Fahrfreude und ein direkteres Gefühl.