UVP 16.950 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 20.299 €
Baujahr von 2013 bis 2025
Großer, schwerer Sport-Tourer mit reichlich Boxer-Punch
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Darf es etwas mehr sein?
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Pro und Kontra

Pro:
  • unglaublicher Boxer-Punch
  • sehr stabile Straßenlage
  • starke Bremsen
  • kultivierter, drehfreudiger Alleskönner-Motor
  • Premium-Feeling inklusive
Kontra:
  • schwer
  • Sound so lala
  • kein Kurvenräuber
Pro:
  • Kraftvoller Motor
  • Stabiles Fahrwerk
  • Bedienung
  • Elektronische Helfer
  • Bremsen
Kontra:
  • Soziustauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht245kg
Radstand1.517mm
Länge2.138mm
Radstand1.517mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.349mm
Gewicht198kg
Radstand1.497mm
Radstand1.497mm
Sitzhöhe: 835 mm

Motor

Motor-BauartBoxer
Hubraum1.300ccm
Hub73mm
Bohrung106mm
Kühlungwassergekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, V2 75°
Hubraum1.301ccm
Hub71mm
Bohrung108mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung145 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment149 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite400km
Leistung180 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment140 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.250km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite287km

Fahrwerk

RahmenbauartZweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor
Federung vorneBMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 140)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten190/55 ZR17
RahmenbauartGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet
Federung vorneWP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm
Federung hintenWP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten200/55-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm)
Bremsen vorne2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm)

Fazit

Die neue BMW R1300 RS macht genau da weiter, wo die eh schon gute R1250 RS aufgehört hat - nur mit noch mehr Power und noch besserer Ausstattung. Einziger Wehrmutstropfen: Sie klingt nicht mehr so toll wie zu Euro 4 Zeiten und zuvor - damit haben aber aller Hersteller zu kämpfen. Ansonsten verkörpert die neue RS so ziemlich alle Tugenden, die Sport-Tourern zubilligt: Souveräne Intercity-Straßenlage, sicheres Fahrgefühl und Platz für zwei für lange Fahrten. Schade, dass Heizgriffe und Sitzheizung nicht Serie sind, das hätte gut zu dieser Maschine gepasst. Die Serien-Ausstattung ist aber schon ziemlich gut, das hat BMW zum Glück nachgelegt. Insgesamt eine tolle Maschine, die sich bestimmt weiterhin so gut verkauft wie schon in den vergangenen Jahren. Wundert uns gar nicht.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 16.950 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 14.000 €
  • Baujahre: 2015 (R1200 RS) - heute
  • Farben: blau, schwarz, silber, weiß

Fazit - doch kein Biest

Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.

Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.

Ansonsten: Daumen hoch!

Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 17.099 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): ab 10.000 €
  • Baujahre: seit 2013
  • Verfügbarkeit: sehr gut
  • Farben: schwarz, weiß

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BMW R 1300 RS vs KTM 1290 Super Duke R: Vergleich für Fahrspaß und Alltag

Wer zwischen der BMW R 1300 RS und der KTM 1290 Super Duke R steht, entscheidet im Grunde zwischen zwei sehr unterschiedlichen Philosophien: Die BMW setzt auf souveräne Reise- und Alltagsqualitäten mit sportlicher Ausrichtung, während die KTM kompromisslos auf unmittelbare Performance, aggressive Optik und ein sehr direktes Fahrgefühl zielt. Beide Motorräder sind schnell, beide machen Spaß – aber sie liefern den Spaß auf unterschiedliche Weise.

Grundcharakter: Reise-Souveränität vs. kompromisslose Direktheit

Die BMW R 1300 RS wirkt wie ein Motorrad, das lange Strecken entspannt abspult und dabei trotzdem sportlich bleibt. Der Fokus liegt auf einem stimmigen Gesamtpaket aus Motor, Fahrwerk und Ergonomie. Das merkt man besonders dann, wenn Tempo konstant gehalten wird oder wenn die Strecke abwechslungsreich wird: Das Motorrad bleibt dabei ruhig, kontrolliert und vermittelt ein Gefühl von „alles sitzt“.

Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen ein Motorrad, das den Fahrer spüren lässt, was gerade passiert. Die Maschine reagiert spürbar direkter, der Charakter ist deutlich „hands-on“. In der Stadt und auf kurvigen Strecken wirkt sie wie ein Werkzeug für dynamisches Fahren: Gas auf, Motorrad da. Wer gerne zügig beschleunigt und sich an einem intensiven Fahrgefühl erfreut, wird die KTM schnell als sehr passend empfinden.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung anfühlt

Beim Vergleich der BMW R 1300 RS und der KTM 1290 Super Duke R zeigt sich vor allem der Unterschied im Ansprechverhalten. Die BMW spielt ihre Stärken eher über gleichmäßige Kraftentfaltung und ein souveränes Durchziehen aus verschiedenen Drehzahlbereichen aus. Dadurch wirkt sie besonders auf längeren Strecken und bei wechselnden Geschwindigkeiten angenehm berechenbar.

Die KTM setzt stärker auf den „Punch“ und die unmittelbare Reaktion auf Gasbefehle. Das macht sie auf kurzen Abschnitten besonders reizvoll: Beschleunigungen fühlen sich oft spontaner an, und das Motorrad lädt dazu ein, die Leistung aktiv zu nutzen. Gleichzeitig kann genau diese Direktheit im Alltag auch mehr Aufmerksamkeit erfordern, weil das Motorrad schneller „mitdenkt“ als viele andere.

Fahrwerk und Handling: Stabilität oder Agilität?

In der Praxis unterscheiden sich die beiden Modelle vor allem im Fahrwerks- und Handling-Charakter. Die BMW R 1300 RS wirkt wie ein Motorrad, das Stabilität priorisiert: Geradeauslauf und ruhiges Einlenken passen gut zusammen, und das Motorrad vermittelt ein sicheres Gefühl, wenn die Strecke schneller wird oder wenn der Untergrund nicht perfekt ist.

Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen spürbar agiler im „Einschlag“-Moment. Sie unterstützt dynamisches Kurvenfahren und fühlt sich dort besonders lebendig an, wo häufig gewechselt wird: Anbremsen, Umlenken, wieder aufrichten – das Motorrad macht mit. Wer gerne zügig und präzise fährt, bekommt hier ein sehr direktes Feedback.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beide Motorräder sind auf sportliche Nutzung ausgelegt, aber das Sicherheitsgefühl entsteht auf unterschiedliche Weise. Die BMW R 1300 RS punktet mit einem insgesamt sehr kontrollierten Eindruck: Verzögerung wirkt gleichmäßig, das Motorrad bleibt dabei gut beherrschbar. Das ist besonders hilfreich, wenn die Fahrt nicht nur aus „Sportmodus“ besteht, sondern auch aus Alltag, Verkehr und wechselnden Bedingungen.

Die KTM 1290 Super Duke R bietet ebenfalls starke Verzögerungsleistung, wirkt aber im Grenzbereich oft noch „nerviger“ im Sinne von: Das Motorrad reagiert sehr klar auf Bremsbefehle. Das kann ein Vorteil sein, wenn man präzise dosiert und gerne sportlich fährt. Wer eher entspannt unterwegs ist, schätzt bei der BMW häufig die etwas ruhigere Abstimmung.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung, unterschiedlich umgesetzt

Bei beiden Modellen spielt Elektronik eine große Rolle. Die BMW R 1300 RS wirkt dabei wie ein System, das Komfort und Fahrbarkeit in den Vordergrund stellt: Traktions- und Fahrmodi unterstützen dabei, das Motorrad in verschiedenen Situationen souverän zu bewegen. Dadurch wird das Fahren über längere Zeit weniger anstrengend, weil das Motorrad die „Feinheiten“ der Situation gut abfedert.

Die KTM 1290 Super Duke R nutzt Elektronik ebenfalls, aber der Charakter bleibt deutlich sportlicher und unmittelbarer. Fahrmodi und Assistenzsysteme greifen spürbar ein, wenn es darauf ankommt – und bleiben dabei eher „Performance-orientiert“. Das ist stark, wenn man das Motorrad bewusst bewegt. Im Alltag kann die KTM dadurch manchmal weniger „weich“ wirken als die BMW.

Sitzposition und Ergonomie: Langstrecke vs. sportliche Haltung

Ein großer Unterschied zwischen BMW R 1300 RS und KTM 1290 Super Duke R liegt in der Ergonomie. Die BMW ist klar auf längere Fahrten ausgelegt: Die Sitzposition wirkt so gewählt, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt bleibt. Das macht sie besonders attraktiv für Touren, Pendeln und Fahrten, bei denen nicht jede Kurve im Fokus steht.

Die KTM ist stärker auf sportliches Fahren ausgelegt. Die Haltung unterstützt aktives Fahren und vermittelt ein „direktes“ Gefühl zwischen Fahrer und Motorrad. Das ist auf kurvigen Strecken ein echter Pluspunkt. Wer aber häufig lange Strecken in eher gleichmäßiger Geschwindigkeit fährt, wird die BMW oft als angenehmer empfinden.

Komfort und Alltag: Wind, Alltagstauglichkeit und Nutzbarkeit

Im Alltag zeigt sich die BMW meist als die praktischere Wahl: Sie wirkt wie ein Motorrad, das für verschiedene Tagesformen gemacht ist – von der kurzen Runde bis zur längeren Tour. Das Gesamtpaket aus Ergonomie, Fahrbarkeit und ruhigem Charakter reduziert Ermüdung und macht das Motorrad vielseitig.

Die KTM kann im Alltag ebenfalls Spaß machen, aber sie ist stärker auf „Fahren mit Anspruch“ ausgelegt. Das Motorrad lädt dazu ein, die Leistung zu nutzen und dynamisch zu fahren. Wer das mag, bekommt ein sehr intensives Fahrerlebnis. Wer dagegen häufig im Verkehr steht oder lange Strecken eher entspannt fährt, wird die BMW als entspannter wahrnehmen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

BMW R 1300 RS – Stärken

  • Souveränes Fahrgefühl mit ruhigerem Gesamtcharakter
  • Komfort und Ergonomie für längere Fahrten
  • Berechenbarkeit bei wechselnden Bedingungen
  • Elektronik unterstützt eher „harmonisch“ statt rein performance-getrieben

BMW R 1300 RS – Schwächen

  • Wer maximale Direktheit sucht, könnte die BMW im Vergleich zur KTM als etwas „zivilisierter“ empfinden
  • Der Fokus liegt stärker auf Gesamtpaket und Alltag – weniger auf kompromissloser Aggressivität

KTM 1290 Super Duke R – Stärken

  • Sehr direktes Ansprechverhalten und intensives Fahrgefühl
  • Agiles Handling für dynamisches Kurvenfahren
  • Performance-Charakter mit klarer Rückmeldung
  • Elektronik wirkt sportlich und greift situationsabhängig ein

KTM 1290 Super Duke R – Schwächen

  • Im Alltag kann die Direktheit mehr Aufmerksamkeit erfordern
  • Für lange, entspannte Touren wirkt die BMW oft harmonischer

Welche Wahl passt zu welchem Fahrertyp?

Die BMW R 1300 RS ist besonders passend, wenn das Motorrad vor allem als Allrounder dienen soll: Touren, Alltag, längere Strecken und ein Fahrgefühl, das nicht ständig „fordert“, sondern trägt. Wer gerne zügig fährt, aber dabei Wert auf Komfort, Ruhe und Berechenbarkeit legt, findet in der BMW eine sehr stimmige Lösung.

Die KTM 1290 Super Duke R ist die bessere Wahl, wenn der Fokus klar auf Fahrspaß mit Intensität liegt: kurvige Strecken, dynamische Beschleunigung und ein Motorrad, das sehr direkt auf jede Bewegung reagiert. Wer gerne aktiv fährt und das Gefühl liebt, dass das Motorrad „mit Druck“ antwortet, wird mit der KTM besonders glücklich.

Fazit:

Die BMW R 1300 RS gewinnt vor allem dort, wo Alltag und Touren im Vordergrund stehen: Sie wirkt insgesamt ruhiger, komfortorientierter und lässt sich über längere Zeit sehr angenehm bewegen. Das macht sie zur besseren Wahl für Fahrer, die ein sportliches Motorrad suchen, aber nicht jedes Mal ein „Performance-Training“ daraus machen wollen. Die KTM 1290 Super Duke R spielt ihre Stärken besonders im dynamischen Fahren aus: direktes Ansprechverhalten, lebendiges Handling und ein intensiver Charakter, der Kurven und Beschleunigung besonders aufregend macht. Wer häufig kurvig unterwegs ist, gerne zügig fährt und ein kompromissloses Fahrgefühl sucht, findet in der KTM die passendere Antwort. Kurz gesagt: BMW für souveränen Allround-Sport und Langstreckenkomfort, KTM für maximale Direktheit und Fahrspaß mit Biss.

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