| UVP | 16.950 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 7.099 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- unglaublicher Boxer-Punch
- sehr stabile Straßenlage
- starke Bremsen
- kultivierter, drehfreudiger Alleskönner-Motor
- Premium-Feeling inklusive
- schwer
- Sound so lala
- kein Kurvenräuber
- Austattung
- Wieselflink
- Soziuskomfort
- Geringes Gewicht
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 245 | kg |
| Radstand | 1.517 | mm |
| Länge | 2.138 | mm |
| Radstand | 1.517 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.349 | mm |
| Gewicht | 172 | kg |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Sitzhöhe: | 855 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 373 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring, Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 44 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 426 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | 43mm WP APEX Gabel, einstellbar in Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 177)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 130/80-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 4-Kolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 230 mm) | |
Fazit
Die neue BMW R1300 RS macht genau da weiter, wo die eh schon gute R1250 RS aufgehört hat - nur mit noch mehr Power und noch besserer Ausstattung. Einziger Wehrmutstropfen: Sie klingt nicht mehr so toll wie zu Euro 4 Zeiten und zuvor - damit haben aber aller Hersteller zu kämpfen. Ansonsten verkörpert die neue RS so ziemlich alle Tugenden, die Sport-Tourern zubilligt: Souveräne Intercity-Straßenlage, sicheres Fahrgefühl und Platz für zwei für lange Fahrten. Schade, dass Heizgriffe und Sitzheizung nicht Serie sind, das hätte gut zu dieser Maschine gepasst. Die Serien-Ausstattung ist aber schon ziemlich gut, das hat BMW zum Glück nachgelegt. Insgesamt eine tolle Maschine, die sich bestimmt weiterhin so gut verkauft wie schon in den vergangenen Jahren. Wundert uns gar nicht.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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BMW R 1300 RS vs KTM 390 Adventure: Vergleich für Alltag, Reise und Abenteuer
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich auftreten wie die BMW R 1300 RS und die KTM 390 Adventure, wird der Vergleich besonders spannend. Die eine Maschine steht für souveräne Reise-Performance und komfortorientiertes Fahren, die andere für agiles Handling, unkomplizierten Spaß und ein klares Abenteuer-Feeling. Wer sich fragt, welches Bike besser zu den eigenen Plänen passt, findet hier einen strukturierten Vergleich – ohne Zahlenfetisch, dafür mit Blick auf das, was im Alltag wirklich zählt.
Charakter und Einsatzprofil: Reiseorientiert vs. Abenteuer-nah
BMW R 1300 RS: Tourer mit sportlicher Note
Die BMW R 1300 RS wirkt wie ein Motorrad, das für längere Strecken gemacht ist. Der Fokus liegt auf ruhigem Vorankommen, stabiler Fahrbarkeit und einem Gesamtpaket, das auch nach vielen Kilometern noch entspannt bleibt. Dabei ist sie nicht nur „groß und bequem“, sondern bringt auch genug Dynamik mit, um zügig durch Kurven zu fahren.
KTM 390 Adventure: Leichtfüßig, wendig, bereit für Abstecher
Die KTM 390 Adventure ist dagegen ein Motorrad, das eher nach „Losfahren und entdecken“ klingt. Sie ist darauf ausgelegt, im Alltag schnell zu reagieren, enge Situationen souverän zu meistern und auch auf weniger perfekten Straßen Spaß zu machen. Das Adventure-Feeling entsteht nicht nur durch Optik oder Konzept, sondern vor allem durch die Art, wie das Bike auf Gasbefehle und Lenkimpulse reagiert.
Motor und Fahrgefühl: Souveränes Gleiten vs. lebendiges Ansprechverhalten
Im direkten Vergleich zeigt sich ein klarer Unterschied im Charakter. Die BMW R 1300 RS steht für ein eher „erwachsenes“ Fahrgefühl: Kraft wird gleichmäßig verfügbar, das Motorrad lässt sich fein dosieren und wirkt besonders bei konstantem Tempo oder beim zügigen Überholen als verlässlicher Partner. Das macht sie stark für Touren, bei denen man nicht ständig am Limit arbeiten muss.
Die KTM 390 Adventure spielt dagegen die Karte des direkten Ansprechens. Das Motorrad fühlt sich lebendig an, lädt zum Mitdenken beim Fahren ein und belohnt eine aktive Fahrweise. Gerade wenn Strecken kurvig sind oder wenn der Weg zwischendurch schlechter wird, wirkt die KTM oft „näher am Fahrer“ – mit dem Vorteil, dass man sich schnell wohlfühlt und das Motorrad leicht kontrollieren kann.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf der Straße vs. Agilität im Alltag
BMW R 1300 RS: ruhige Linie, souveräne Stabilität
Die BMW R 1300 RS punktet vor allem mit Stabilität. In schnellen Passagen und bei wechselnden Fahrbahnbedingungen bleibt die Linie gut kontrollierbar. Das Fahrwerk unterstützt ein entspanntes Tempo, ohne dass man ständig korrigieren muss. Dadurch eignet sich die RS besonders für Fahrer, die lange Strecken mögen und Wert auf ein „gelassenes“ Motorrad legen.
KTM 390 Adventure: wendig, leicht zu bewegen
Die KTM 390 Adventure ist im Handling spürbar leichter. Sie macht Richtungswechsel einfach, wirkt in der Stadt unkompliziert und bleibt auch bei kleineren Abstechern flexibel. Das ist ein großer Vorteil, wenn man häufig zwischen Alltag, Landstraße und gelegentlichem Schotter oder schlechten Straßen pendelt. Die Schwäche liegt weniger im Können als im Anspruch: Wer dauerhaft sehr hohe Reisegeschwindigkeiten sucht, wird die KTM eher als „agiles Werkzeug“ erleben als als „Langstrecken-Lokomotive“.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Tempo, Kontrolle im Alltag
Beide Motorräder sind auf Sicherheit ausgelegt, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die BMW R 1300 RS vermittelt vor allem bei höheren Geschwindigkeiten ein starkes Gefühl von Kontrolle. Die Bremsanlage arbeitet so, dass man auch bei dynamischer Fahrweise ruhig dosieren kann.
Die KTM 390 Adventure spielt ihre Stärken eher im „Alltagsmodus“ aus: häufiges Anbremsen, wechselnde Untergründe und kurze Abstände zwischen Kurven und Ampeln. Hier zählt, wie gut das Motorrad in solchen Situationen beherrschbar bleibt. In der Praxis wirkt die KTM dadurch sehr zugänglich – besonders für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das man ohne großen Aufwand im Griff hat.
Elektronik und Assistenz: Komfort-Mehrwert vs. praktische Unterstützung
Elektronik ist bei beiden Modellen ein Thema, aber die Ausrichtung ist unterschiedlich. Die BMW R 1300 RS zielt stark auf Komfort und Fahrassistenz ab, die das Reisen angenehmer machen. Das merkt man vor allem dann, wenn man längere Strecken fährt oder wenn man nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten möchte.
Die KTM 390 Adventure setzt eher auf die praktische Unterstützung im Alltag und auf dem Weg dorthin. Das Motorrad wirkt dadurch wie ein Begleiter, der nicht überfordert, sondern hilft, das Fahren unkompliziert zu halten. Wer häufig zwischen verschiedenen Untergründen wechselt, profitiert von einer Elektronik, die sich wie ein Sicherheitsnetz anfühlt.
Ergonomie und Sitzposition: Langstrecke entspannt vs. Aufsitzen und Losfahren
Die BMW R 1300 RS ist tendenziell auf längere Fahrten ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so gestaltet, dass man auch über Stunden konzentriert bleibt, ohne dass der Körper ständig „gegen“ die Haltung arbeitet. Das macht die RS besonders attraktiv für Tourenfahrer.
Die KTM 390 Adventure wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man schnell „aktiv“ fährt. Die Ergonomie unterstützt eine aufrechte, kontrollierte Haltung, die in der Stadt und auf kurvigen Strecken angenehm ist. Wer viel im Alltag unterwegs ist oder gerne spontan abbiegt, wird das als Vorteil empfinden.
Verbrauch, Reichweite und Alltag: Effizienz als Reise- oder Komfortfaktor
Beim Thema Effizienz zeigt sich im Vergleich vor allem der Unterschied im Konzept. Die BMW R 1300 RS ist als Reise-Maschine gedacht: Effizienz und Fahrbarkeit greifen zusammen, sodass man auf Touren entspannt planen kann. Die KTM ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie spielt ihre Stärke eher in der unkomplizierten Nutzung aus – kurze Wege, spontane Touren und das Gefühl, dass man jederzeit „weiterkann“.
Wichtig ist: Der tatsächliche Verbrauch hängt stark von Fahrstil, Strecke und Beladung ab. Trotzdem lässt sich sagen, dass die BMW eher für lange, gleichmäßige Fahrten optimiert wirkt, während die KTM für wechselnde Situationen besonders passend ist.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW R 1300 RS – Stärken
- Reise-Komfort mit stabiler, souveräner Fahrbarkeit
- Ruhiges, gut dosierbares Fahrgefühl für dynamische und entspannte Fahrten
- Elektronik und Assistenz als spürbarer Mehrwert für lange Strecken
- Stabilität bei höheren Tempi und wechselnden Bedingungen
BMW R 1300 RS – Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ im Stadt- und Rangiergefühl als ein kleineres Adventure
- Wer vor allem kurze, spontane Offroad-Abstecher sucht, könnte die Ausrichtung als zu tourer-lastig empfinden
KTM 390 Adventure – Stärken
- Agiles Handling für Stadt, Landstraße und wechselnde Strecken
- Direktes Ansprechverhalten und lebendiges Fahrgefühl
- Adventure-Charakter für Entdeckungstouren und leichte Offroad-Abstecher
- Einfacher Zugang für Fahrer, die unkompliziert fahren wollen
KTM 390 Adventure – Schwächen
- Für sehr lange, hochdynamische Autobahn- oder Langstreckenfahrten weniger „großes“ Reisegefühl
- Wer maximale Souveränität bei jeder Geschwindigkeit erwartet, muss die KTM eher als „Allrounder mit Fokus auf Agilität“ einordnen
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die BMW R 1300 RS ist besonders passend, wenn längere Touren im Vordergrund stehen. Wer ein Motorrad sucht, das auf der Straße Ruhe ausstrahlt, bei höheren Tempi stabil bleibt und Fahrkomfort mit sportlicher Dynamik verbindet, wird mit der RS sehr wahrscheinlich glücklich. Auch für Fahrer, die gerne viel Strecke machen und dabei nicht ständig „arbeiten“ möchten, ist die BMW eine starke Wahl.
Die KTM 390 Adventure ist dagegen ideal, wenn der Alltag und das „Dazwischen“ wichtiger sind: Pendeln, Wochenendtouren, kurvige Landstraßen und gelegentlich auch Wege, die nicht perfekt asphaltiert sind. Wer ein Motorrad möchte, das schnell zu bewegen ist, direkt anspricht und Lust auf spontane Abstecher macht, trifft mit der KTM den richtigen Ton.
Fazit:
Die BMW R 1300 RS ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem Reise-Komfort, Stabilität und ein souveränes Fahrgefühl suchen. Sie passt besonders gut zu langen Strecken, bei denen das Motorrad entspannen soll, ohne Dynamik zu verlieren. Die KTM 390 Adventure gewinnt dagegen dort, wo Agilität, unkompliziertes Handling und Adventure-Nähe zählen: Stadt, Landstraße und spontane Abstecher fühlen sich mit der KTM oft leichter und direkter an. Kurz gesagt: Wer „weit“ und „komfortabel“ priorisiert, greift zur BMW. Wer „flexibel“ und „entdeckungsfreudig“ fahren möchte, findet in der KTM den passenden Charakter.