UVP 16.950 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 6.899 €
Baujahr von 2014 bis 2026~
Großer, schwerer Sport-Tourer mit reichlich Boxer-Punch
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Wie schlägt sich A2 Renner aus Österreich auf der Landstraße?
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Pro und Kontra

Pro:
  • unglaublicher Boxer-Punch
  • sehr stabile Straßenlage
  • starke Bremsen
  • kultivierter, drehfreudiger Alleskönner-Motor
  • Premium-Feeling inklusive
Kontra:
  • schwer
  • Sound so lala
  • kein Kurvenräuber
Pro:
  • wieselflinker Kurvenflitzer
  • obenrum ordentliche Leistung
  • wertige Verarbeitung
  • leicht und einfach zu beherrschen
Kontra:
  • untenrum wenig Leistung
  • Federbein hinten etwas zu soft
  • Getriebe kalt etwas hakelig

Abmessungen & Gewicht

Gewicht245kg
Radstand1.517mm
Länge2.138mm
Radstand1.517mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.349mm
Gewicht164kg
Radstand1.340mm
Radstand1.340mm
Sitzhöhe: 824 mm

Motor

Motor-BauartBoxer
Hubraum1.300ccm
Hub73mm
Bohrung106mm
Kühlungwassergekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-Bauart1-Zylinder, 4-Takt Motor
Hubraum373ccm
Hub60mm
Bohrung89mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung145 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment149 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite400km
Leistung44 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment37 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.172km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite395km

Fahrwerk

RahmenbauartZweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor
Federung vorneBMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 140)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten190/55 ZR17
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneWP USD 43 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Bybre 4-Kolben Festsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe, 1-Kolben Schwimmsattel ( Ø 230 mm)

Fazit

Die neue BMW R1300 RS macht genau da weiter, wo die eh schon gute R1250 RS aufgehört hat - nur mit noch mehr Power und noch besserer Ausstattung. Einziger Wehrmutstropfen: Sie klingt nicht mehr so toll wie zu Euro 4 Zeiten und zuvor - damit haben aber aller Hersteller zu kämpfen. Ansonsten verkörpert die neue RS so ziemlich alle Tugenden, die Sport-Tourern zubilligt: Souveräne Intercity-Straßenlage, sicheres Fahrgefühl und Platz für zwei für lange Fahrten. Schade, dass Heizgriffe und Sitzheizung nicht Serie sind, das hätte gut zu dieser Maschine gepasst. Die Serien-Ausstattung ist aber schon ziemlich gut, das hat BMW zum Glück nachgelegt. Insgesamt eine tolle Maschine, die sich bestimmt weiterhin so gut verkauft wie schon in den vergangenen Jahren. Wundert uns gar nicht.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 16.950 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 14.000 €
  • Baujahre: 2015 (R1200 RS) - heute
  • Farben: blau, schwarz, silber, weiß

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BMW R 1300 RS vs KTM RC 390 – Vergleich für unterschiedliche Fahrwelten

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die sich optisch und technisch auf den ersten Blick deutlich unterscheiden, wird der Vergleich besonders spannend. Die BMW R 1300 RS steht für souveräne Reise- und Tourentauglichkeit mit viel Komfort und moderner Elektronik. Die KTM RC 390 dagegen ist klar auf Agilität, sportliches Handling und ein leichtes, direktes Fahrgefühl ausgelegt – mit Fokus auf Kurven, Stadt und dynamische Ausfahrten. Genau daraus entsteht die Frage: Welche Maschine passt besser zum eigenen Fahrstil?

Grundidee: Tourenkomfort vs. sportliche Kompaktheit

Die BMW R 1300 RS ist als Sporttourer gedacht: Sie soll auf längeren Strecken Ruhe ausstrahlen, den Fahrer bei höheren Geschwindigkeiten entlasten und gleichzeitig sportlich genug bleiben, um auch auf der Landstraße Spaß zu machen. Die KTM RC 390 verfolgt eine andere Philosophie. Sie ist ein leichtes Sportbike, das vor allem durch Wendigkeit und ein unmittelbares Ansprechverhalten überzeugt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder kurze Strecken dynamisch fahren möchte, findet hier eine Maschine, die sich schnell „in die Kurve legt“.

Motorcharakter: souveränes Drehmoment vs. knackige Direktheit

Beim Motorcharakter zeigen sich die größten Unterschiede. Die BMW R 1300 RS wirkt in der Praxis wie ein „Langstreckenwerkzeug“: Sie liefert Kraft so, dass man entspannt beschleunigen kann, ohne ständig am Gas zu arbeiten. Das macht sie besonders angenehm, wenn die Strecke abwechslungsreich ist – von zügigem Landstraßen-Tempo bis zu Autobahnabschnitten. Die KTM RC 390 spielt dagegen ihre Stärken im Bereich direkter Gasannahme und sportlicher Dynamik aus. Sie fühlt sich lebendig an und belohnt zügiges Fahren mit einem klaren, sportlichen Antriebserlebnis.

Im Vergleich der Fahrpraxis bedeutet das: Die BMW ist oft die bessere Wahl, wenn das Ziel „entspannt schnell“ ist. Die KTM ist oft die bessere Wahl, wenn das Ziel „kurz rein, schnell raus“ ist – also wenn Beschleunigung, Rhythmus und Kurvengefühl im Vordergrund stehen.

Fahrwerk und Handling: Stabilität bei Tempo vs. Agilität im Alltag

Das Fahrwerk entscheidet stark darüber, wie sich ein Motorrad auf unterschiedlichen Strecken anfühlt. Die BMW R 1300 RS vermittelt vor allem Stabilität. Bei höheren Geschwindigkeiten bleibt das Motorrad ruhig, die Linie lässt sich sauber halten, und Unebenheiten werden spürbar kontrolliert. Das ist besonders auf längeren Touren ein Vorteil, weil der Fahrer weniger „gegen“ das Motorrad arbeiten muss.

Die KTM RC 390 ist dagegen auf Agilität ausgelegt. Sie reagiert schnell auf Lenkimpulse und macht Kurvenfahrten leicht, weil das Motorrad kompakt wirkt und sich zügig umlenken lässt. Auf engen Straßen oder im Stadtverkehr ist das ein echter Pluspunkt. Allerdings gilt: Je mehr man das Motorrad auf maximale Stabilität bei sehr hohem Tempo „abstimmt“, desto stärker merkt man, dass die KTM eher aus der Sport- und Kompakt-Ecke kommt als aus der großen Reise-Ecke.

Sitzposition und Ergonomie: aufrecht für Touren vs. sportlich für Kurven

Auch die Sitzposition ist ein entscheidender Unterschied. Die BMW R 1300 RS bietet eine Position, die auf Tourenkomfort ausgelegt ist. Das entlastet besonders bei längeren Fahrten, weil Rücken und Arme weniger stark „arbeiten“ müssen. Dazu passt auch der Anspruch, dass Windschutz und Alltagstauglichkeit zusammen gedacht sind.

Die KTM RC 390 setzt auf eine deutlich sportlichere Haltung. Das unterstützt das dynamische Fahren, weil der Körper näher an der sportlichen Fahrdynamik ist. Für kurze bis mittlere Strecken ist das oft genau richtig. Wer jedoch sehr lange am Stück fährt oder häufig im Stop-and-go unterwegs ist, spürt schneller, dass die sportliche Geometrie mehr „Fokus“ verlangt.

Bremsen und Fahrgefühl: kontrolliert und berechenbar vs. direktes Sportgefühl

Bei den Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem der Charakter der jeweiligen Maschine. Die BMW R 1300 RS wirkt in der Praxis berechenbar und lässt sich fein dosieren. Das ist hilfreich, wenn man nicht nur sportlich fährt, sondern auch im Alltag – etwa bei wechselnden Bedingungen – sicher und entspannt unterwegs sein möchte.

Die KTM RC 390 bietet ebenfalls ein sportliches Bremsgefühl, wirkt aber stärker „hands-on“. Das kann für Fahrerinnen und Fahrer, die gern aktiv fahren und die Maschine spüren möchten, ein Vorteil sein. Wer dagegen vor allem auf Komfort und ruhige Kontrolle setzt, wird die BMW häufig als entspannter empfinden.

Elektronik und Assistenz: moderne Tourenunterstützung vs. sportliche Basis

Elektronik ist bei beiden Motorrädern ein Thema, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die BMW R 1300 RS zielt auf moderne Unterstützung im Alltag und auf Reisen: Fahrmodi, Assistenzfunktionen und ein Systemverständnis, das das Motorrad in vielen Situationen „glatter“ macht. Das hilft besonders, wenn die Strecke lang ist oder wenn Wetter und Straßenbild variieren.

Die KTM RC 390 setzt stärker auf eine sportliche Grundauslegung. Elektronik ist vorhanden, aber der Charakter bleibt: Das Motorrad soll vor allem durch sein Handling und die direkte Rückmeldung überzeugen. Für viele Fahrerinnen und Fahrer ist das genau der Reiz – weniger „Regie“, mehr Fahrgefühl.

Alltagstauglichkeit: Reichweite im Kopf vs. Wendigkeit im Kopf

Im Alltag geht es selten nur um Technikdaten, sondern um das Gesamtpaket. Die BMW R 1300 RS punktet vor allem mit Komfort, Ruhe und dem Gefühl, dass man auch nach vielen Kilometern noch frisch ankommt. Dazu kommt die Tourenlogik: Man kann zügig fahren, ohne dass sich das Motorrad „anfühlt“, als müsse man es ständig ausreizen.

Die KTM RC 390 ist im Alltag oft die Maschine, die schneller „bereit“ ist. Sie ist leichter im Handling, wirkt wendiger und macht kurze Ausfahrten besonders attraktiv. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder gern spontan fährt, profitiert von der kompakten Sportlichkeit.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

BMW R 1300 RS – Stärken

  • Tourenkomfort und entspannte Langstreckenwirkung
  • Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten
  • Berechenbares Fahrgefühl mit moderner Elektronik-Unterstützung
  • Vielseitigkeit: von zügiger Landstraße bis zur längeren Reise

BMW R 1300 RS – Schwächen

  • Wer maximale Kompaktheit und „leichtes Sportbike“-Feeling sucht, empfindet die BMW als weniger agil
  • Die sportliche Ausrichtung ist vorhanden, aber der Fokus liegt klar auf Komfort und Tour

KTM RC 390 – Stärken

  • Agiles Handling und schnelle Reaktion auf Lenkimpulse
  • Sportliches, direktes Fahrgefühl – besonders auf kurvigen Strecken
  • Wendigkeit im Alltag und Spaßfaktor bei kurzen Ausfahrten
  • Klare Ausrichtung auf dynamisches Fahren

KTM RC 390 – Schwächen

  • Für sehr lange Strecken kann die sportlichere Sitzposition weniger entspannend wirken
  • Bei Fokus auf maximale Stabilität bei Tempo spielt die Reiseorientierung der BMW ihre Vorteile aus

Für wen passt welches Motorrad?

Die Wahl zwischen BMW R 1300 RS und KTM RC 390 ist weniger „besser oder schlechter“, sondern passender oder weniger passend. Die BMW ist besonders attraktiv für Fahrerinnen und Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren, Komfort schätzen und ein Motorrad möchten, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Wer Touren plant, gern zügig unterwegs ist und dabei nicht ständig am Limit der Maschine arbeiten will, findet in der BMW häufig die stimmigere Lösung.

Die KTM RC 390 ist ideal für alle, die ein leichtes, sportliches Motorrad suchen, das schnell zu kontrollieren ist und Kurvenfahrten besonders lebendig macht. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, kurze Strecken liebt oder einfach gern dynamisch fährt, bekommt mit der KTM ein Motorrad, das sich schnell „richtig“ anfühlt.

Fazit:

Die BMW R 1300 RS ist die bessere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die vor allem Tourenkomfort, Stabilität und souveräne Unterstützung suchen. Sie passt besonders gut, wenn lange Strecken, entspanntes Tempo und modernes Elektronik-Feeling im Vordergrund stehen. Die KTM RC 390 ist dagegen die stimmigere Entscheidung für alle, die Agilität, direktes Ansprechverhalten und sportlichen Spaß bei kurzen bis mittleren Fahrten möchten. Wer häufig kurvige Strecken fährt oder im Alltag wendig unterwegs sein will, wird die KTM deutlich mehr genießen. Kurz gesagt: BMW für die große Reise und ruhige Souveränität, KTM für das schnelle, lebendige Sportgefühl.

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