| UVP | 16.950 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2005 bis 2007 | |
Pro und Kontra
- unglaublicher Boxer-Punch
- sehr stabile Straßenlage
- starke Bremsen
- kultivierter, drehfreudiger Alleskönner-Motor
- Premium-Feeling inklusive
- schwer
- Sound so lala
- kein Kurvenräuber
- Handlich
- Niedrige Sitzhöhe
- Alltagstauglich
- Preis-/Leistungsverhältnis
- Hervorragende Ersatzteillage
- Keine elektronischen Helferlein
- Rostanfällig
- Hinten schwache Dämpfung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 245 | kg |
| Radstand | 1.517 | mm |
| Länge | 2.138 | mm |
| Radstand | 1.517 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.349 | mm |
| Gewicht | 174 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 487 | ccm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 45 PS | |
| Höchstgeschw. | 177 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
Fazit
Die neue BMW R1300 RS macht genau da weiter, wo die eh schon gute R1250 RS aufgehört hat - nur mit noch mehr Power und noch besserer Ausstattung. Einziger Wehrmutstropfen: Sie klingt nicht mehr so toll wie zu Euro 4 Zeiten und zuvor - damit haben aber aller Hersteller zu kämpfen. Ansonsten verkörpert die neue RS so ziemlich alle Tugenden, die Sport-Tourern zubilligt: Souveräne Intercity-Straßenlage, sicheres Fahrgefühl und Platz für zwei für lange Fahrten. Schade, dass Heizgriffe und Sitzheizung nicht Serie sind, das hätte gut zu dieser Maschine gepasst. Die Serien-Ausstattung ist aber schon ziemlich gut, das hat BMW zum Glück nachgelegt. Insgesamt eine tolle Maschine, die sich bestimmt weiterhin so gut verkauft wie schon in den vergangenen Jahren. Wundert uns gar nicht.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Für Einsteiger? Nun ja ....
Was also bleibt? In unserem Fall ist die Frage, ob ein Motorrad für nur 900 Euro funktionieren kann, eindeutig mit Ja zu beantworten. Und mehr: Die kleine Suzi macht richtig Spaß. Natürlich merkt man ihr vor allem bei den Bremsen ihr Alter an, aber echte Mängel hat sie nicht. Wer billig Motorradfahren will oder muss, der hätte mit dieser Suzi lange Spaß für den schmalen Taler.
Zwei Dinge dazu: Es hat in unserem Fall geklappt, weil der Käufer sich genau informiert hatte, worauf er achten müsse. Nicht verschwiegen werden soll, dass eine Portion Glück nicht schaden kann: Sollte ein Vorbesitzer die Suzi oft kalt ausgedreht haben oder mit Vollgas über die Piste getrieben, wäre dieses Fazit wahrscheinlich nicht so positiv.
Das zweite ist der Begriff der Einsteigermaschine, das Maschinen wie der Suzuki GS 500E oft angehängt wird. Schon klar, man will nicht viel Geld ausgeben und erst mal Erfahrung sammeln. Aber ob man dies mit einem Motorrad tun sollte, dem jedes elektronische Sicherheitsfeature fehlt?
Das muss jeder mit sich ausmachen.
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BMW R 1300 RS vs Suzuki GS 500: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß
Wer zwei Motorräder gegenüberstellt, merkt schnell: Es geht selten nur um „mehr Leistung“ oder „weniger Gewicht“. Bei einem Vergleich wie BMW R 1300 RS gegen Suzuki GS 500 treffen unterschiedliche Philosophien aufeinander. Die BMW steht für souveräne Performance, Komfort und moderne Technik – die Suzuki GS 500 eher für pragmatische Fahrbarkeit, unkomplizierten Einstieg und ein leicht zu handhabendes Gesamtpaket.
Im Folgenden werden die im Vergleich genannten Eckdaten beider Modelle miteinander eingeordnet. Dabei geht es um Stärken und Schwächen – also darum, wo das jeweilige Motorrad besonders punktet und wo man je nach Anspruch Abstriche machen muss.
Grundidee im Vergleich: Charakter und Einsatzzweck
Die BMW R 1300 RS ist klar auf Touren und dynamisches Fahren ausgelegt. Das zeigt sich in der Ausrichtung des Konzepts: Sie wirkt wie ein Motorrad, das lange Strecken entspannt „wegsteckt“ und gleichzeitig genug Reserven für zügiges Tempo bietet. Die Suzuki GS 500 dagegen ist stärker auf Alltag und unkomplizierte Nutzung getrimmt. Sie ist ein Motorrad, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt und besonders dann überzeugt, wenn das Ziel nicht maximale Dynamik, sondern gutes Handling und ein angenehmes Lern- bzw. Fahrgefühl ist.
Motor und Fahrgefühl: Dynamik vs. Zugänglichkeit
Beim Vergleich der Motorwerte wird schnell deutlich, warum die beiden Maschinen so unterschiedlich wirken. Die BMW R 1300 RS bringt im Vergleich deutlich mehr „Biss“ mit. Das bedeutet in der Praxis: Beschleunigungen fühlen sich kraftvoll an, und auch bei höheren Geschwindigkeiten bleibt das Motorrad gelassen. Wer häufig zügig fährt oder Touren mit wechselndem Tempo macht, profitiert von dieser Leistungsreserve.
Die Suzuki GS 500 spielt dagegen eher die Karte der kontrollierten, gut dosierbaren Leistung. Das ist kein Nachteil, sondern eine Eigenschaft: Die Maschine lässt sich meist leichter „lesen“ und fahren, ohne dass man ständig am Limit arbeiten muss. Gerade für Einsteiger oder für Fahrten, bei denen entspanntes Cruisen im Vordergrund steht, kann das sehr angenehm sein.
Stärken und Schwächen beim Motorvergleich
- BMW R 1300 RS: Stärke in der Durchzugskraft und der souveränen Dynamik. Schwäche kann sein, dass das Leistungsniveau für manche Fahrer „zu viel“ sein kann, wenn eher ruhiges, einfaches Fahren im Fokus steht.
- Suzuki GS 500: Stärke in der gutmütigen, alltagstauglichen Fahrbarkeit. Schwäche ist, dass bei ambitionierter Fahrweise schneller der Wunsch nach mehr Reserven entsteht.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf der einen Seite, Agilität auf der anderen
Auch beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Ausrichtung. Die BMW R 1300 RS wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das auf Stabilität und ruhige Führung ausgelegt ist. Das hilft besonders bei längeren Strecken, bei denen man nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten möchte. In Kurven vermittelt sie ein Gefühl von Kontrolle, und das Zusammenspiel aus Fahrwerk und Antrieb sorgt dafür, dass man das Tempo eher flüssig steigern kann.
Die Suzuki GS 500 punktet im Vergleich vor allem mit einem unkomplizierten Handling. Gerade im Stadtverkehr oder auf kurvigen Landstraßen kann das Motorrad dadurch sehr zugänglich wirken. Wer häufig zwischen engen Situationen und wechselnden Geschwindigkeiten pendelt, profitiert von der einfachen Bedienbarkeit.
Was das in der Praxis bedeutet
Die BMW ist tendenziell die bessere Wahl, wenn das Motorrad „mitfahren“ soll: stabil, komfortabel und mit Reserven. Die Suzuki ist eher die Wahl, wenn das Motorrad „mitdenken“ soll: leicht zu bewegen, schnell im Gefühl und ideal, um Fahrtechnik aufzubauen oder Fahrten ohne großen Aufwand zu genießen.
Bremsen und Sicherheit: Leistungsfähigkeit vs. Alltagstauglichkeit
Beim Thema Bremsen wird im Vergleich sichtbar, dass die BMW R 1300 RS auf ein höheres Leistungsniveau ausgelegt ist. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad Verzögerung aufbaut und wie gut es sich bei zügiger Fahrweise kontrollieren lässt. Wer häufig sportlich unterwegs ist oder Touren mit vielen Überholvorgängen fährt, bekommt hier ein Sicherheitsgefühl, das mit der Dynamik der Maschine zusammenpasst.
Die Suzuki GS 500 bleibt im Vergleich auf einem Niveau, das für den Alltag sehr gut funktioniert. Die Bremsleistung ist dabei nicht „schwach“, sondern eher auf den Einsatzzweck abgestimmt: ausreichend, gut dosierbar und passend zu einem Fahrstil, der nicht dauerhaft maximale Verzögerungswerte abruft.
Elektronik und Assistenz: Moderne Features bei der BMW
Ein großer Unterschied im Vergleich liegt bei der Elektronik. Die BMW R 1300 RS ist deutlich stärker in Richtung moderne Assistenz und fein abgestimmte Systeme positioniert. Das kann im Alltag helfen, weil sich das Motorrad in unterschiedlichen Situationen stabil und berechenbar verhält. Gerade bei wechselnden Bedingungen – etwa wenn die Straße nicht ganz gleichmäßig ist – kann die Elektronik das Fahrgefühl unterstützen.
Die Suzuki GS 500 ist dagegen eher klassisch und reduziert. Das ist nicht automatisch ein Nachteil: Für viele Fahrer bedeutet weniger Technik auch weniger Komplexität. Wer ein Motorrad sucht, das sich „direkt“ anfühlt und nicht ständig mit Systemen erklärt werden muss, findet hier einen Vorteil.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
- BMW R 1300 RS: Stärke in der Unterstützung durch moderne Systeme und der daraus resultierenden Berechenbarkeit. Schwäche kann sein, dass man sich an die Komplexität gewöhnen muss, wenn man eher schlicht fahren möchte.
- Suzuki GS 500: Stärke in der Einfachheit und dem direkten Fahrgefühl. Schwäche ist, dass bei sehr anspruchsvollen Situationen weniger „elektronischer Puffer“ vorhanden ist.
Komfort und Sitzgefühl: Tourentauglichkeit vs. unkomplizierter Alltag
Beim Komfort zeigt sich die klare Rollenverteilung. Die BMW R 1300 RS ist im Vergleich auf längere Strecken ausgelegt. Das merkt man an der Gesamtkonzeption: Sitzposition, Wind- und Fahrkomfort sowie die Art, wie das Motorrad über längere Zeit ruhig bleibt. Wer häufig unterwegs ist, profitiert davon, dass man weniger „ermüdet“, weil das Motorrad die Arbeit übernimmt.
Die Suzuki GS 500 ist eher ein Motorrad für den Alltag und für kürzere bis mittlere Touren. Sie kann dabei sehr angenehm sein, gerade wenn man nicht den Anspruch hat, stundenlang im „High-End-Tourenmodus“ zu sitzen. Für viele Fahrer ist genau das der Punkt: weniger Aufwand, schneller startklar, unkompliziert im Handling.
Verbrauch, Kosten und Alltag: Was der Vergleich nahelegt
Auch wenn Verbrauch und Kosten je nach Fahrstil variieren, zeigt der Vergleich eine Tendenz: Die BMW R 1300 RS ist leistungsstärker und damit häufig auch „anspruchsvoller“ im Betrieb. Gleichzeitig kann sie durch ihre Effizienz im passenden Drehzahlbereich und ihre Tourenorientierung überzeugen, wenn man vorausschauend fährt und die Leistung nicht ständig ausreizt.
Die Suzuki GS 500 wirkt im Vergleich wirtschaftlicher im Sinne von unkomplizierter Nutzung. Gerade für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht ständig „teuer im Gefühl“ ist, kann das ein starkes Argument sein. Außerdem ist die GS 500 häufig ein Modell, das man gut im Alltag bewegen kann, ohne dass man sich ständig Gedanken über den Einsatz macht.
Worauf man beim Kauf achten sollte
Unabhängig vom Modell gilt: Der beste Kauf ist der, der zum Fahrprofil passt. Wer viel Tour fährt und dabei Komfort sowie Reserven schätzt, wird mit der BMW eher glücklich. Wer vor allem Stadt, Landstraße und gelegentliche Ausflüge plant, findet in der Suzuki oft die passendere Basis.
Für wen eignet sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am Ende auf eine einfache Frage herunterbrechen: Welche Art von Fahrspaß steht im Vordergrund?
BMW R 1300 RS – passend für…
- Fahrer, die häufig längere Strecken fahren und dabei Komfort und Stabilität wollen.
- Menschen, die Dynamik nicht nur „kurz“, sondern über weite Bereiche nutzen möchten.
- Wer moderne Elektronik und ein berechenbares Fahrverhalten schätzt.
Suzuki GS 500 – passend für…
- Fahrer, die ein leicht zugängliches Motorrad suchen, das sich im Alltag gut bewegt.
- Einsteiger oder Wiedereinsteiger, die Fahrtechnik und Routine aufbauen möchten.
- Wer weniger Komplexität will und ein direktes, unkompliziertes Fahrgefühl bevorzugt.
Fazit:
Die BMW R 1300 RS ist im Vergleich die bessere Wahl, wenn Touren, Komfort, Reserven und moderne Elektronik im Vordergrund stehen. Ihre Stärken liegen in der souveränen Dynamik, der stabilen Fahrweise und dem Gefühl, auch bei höherem Tempo entspannt zu bleiben. Wer regelmäßig längere Strecken fährt oder einen sportlicheren Fahrstil mit viel Kontrolle umsetzen möchte, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Suzuki GS 500 ist dagegen die passendere Option, wenn Alltagstauglichkeit, unkompliziertes Handling und ein gut dosierbares Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Performance. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das leicht zu bewegen ist und das sich nicht überfordert – ideal für Stadt, Landstraße und den Einstieg in mehr Routine.
Kurz gesagt: BMW für Tour und Dynamik, Suzuki für Alltag und zugängliches Fahren.