UVP 16.950 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 12.445 €
Baujahr von 2017 bis 2026~
Großer, schwerer Sport-Tourer mit reichlich Boxer-Punch
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Funktioniert der 900er Bonneville Reihentwin in einer Scrambler-Maschine?
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Pro und Kontra

Pro:
  • unglaublicher Boxer-Punch
  • sehr stabile Straßenlage
  • starke Bremsen
  • kultivierter, drehfreudiger Alleskönner-Motor
  • Premium-Feeling inklusive
Kontra:
  • schwer
  • Sound so lala
  • kein Kurvenräuber
Pro:
  • wertige Verarbeitung
  • Drehmoment-Motor mit Klasse Sound
  • lässige Sitzposition
  • einfache Bedienung & einfaches Fahrverhalten
Kontra:
  • Wind drückt ab 100 km/h ordentlich
  • stehend-fahren nur mit O-Beinen möglich
  • überschaubare Leistung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht245kg
Radstand1.517mm
Länge2.138mm
Radstand1.517mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.349mm
Gewicht223kg
Radstand1.445mm
Länge2.125mm
Radstand1.445mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.180mm

Motor

Motor-BauartBoxer
Hubraum1.300ccm
Hub73mm
Bohrung106mm
Kühlungwassergekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-Bauart8V-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz
Hubraum900ccm
Hub80mm
Bohrung85mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring-Kette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung145 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment149 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite400km
Leistung65 PS bei 7.250 U/Min
Drehmoment80 NM bei 3.250 U/Min
Höchstgeschw.180km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite279km

Fahrwerk

RahmenbauartZweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor
Federung vorneBMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 140)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten190/55 ZR17
RahmenbauartStahlrohr-Schleifenrahmen
Federung vorne41 mm KYB Cartridge-Gabel (Federweg 120)mm
Federung hintenKYB Stereofederbeine, einstellbare Federvorspannung (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Stahl
Reifen vorne100/90-19
Reifen hinten150/70 R17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm)
Bremsen vorneSchwimmende Einzelscheibe, 4-Kolben Brembo-Festsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm)

Fazit

Die neue BMW R1300 RS macht genau da weiter, wo die eh schon gute R1250 RS aufgehört hat - nur mit noch mehr Power und noch besserer Ausstattung. Einziger Wehrmutstropfen: Sie klingt nicht mehr so toll wie zu Euro 4 Zeiten und zuvor - damit haben aber aller Hersteller zu kämpfen. Ansonsten verkörpert die neue RS so ziemlich alle Tugenden, die Sport-Tourern zubilligt: Souveräne Intercity-Straßenlage, sicheres Fahrgefühl und Platz für zwei für lange Fahrten. Schade, dass Heizgriffe und Sitzheizung nicht Serie sind, das hätte gut zu dieser Maschine gepasst. Die Serien-Ausstattung ist aber schon ziemlich gut, das hat BMW zum Glück nachgelegt. Insgesamt eine tolle Maschine, die sich bestimmt weiterhin so gut verkauft wie schon in den vergangenen Jahren. Wundert uns gar nicht.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 16.950 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 14.000 €
  • Baujahre: 2015 (R1200 RS) - heute
  • Farben: blau, schwarz, silber, weiß

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BMW R 1300 RS vs Triumph Scrambler 900 – Vergleich & Empfehlung

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW R 1300 RS und die Triumph Scrambler 900, steckt in der Gegenüberstellung oft mehr als nur ein Vergleich von Daten. Es geht um Fahrgefühl, Alltagstauglichkeit, Komfort und darum, wie sich der Charakter auf der Straße anfühlt. Die BMW steht für sportlich-elegante Reiseambitionen, während die Triumph mit Scrambler-Identität, markantem Stil und einem lebendigen Motorauftritt punktet. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Stärken und Schwächen beider Modelle – damit am Ende klar wird, welches Motorrad besser zum eigenen Fahrprofil passt.

Grundidee: Reiseorientierung vs. Scrambler-Charakter

Die BMW R 1300 RS ist als sportlicher Tourer gedacht: Sie soll auf längeren Strecken souverän wirken, dabei aber nicht wie ein reines Komfortgerät erscheinen. Die Triumph Scrambler 900 dagegen lebt von ihrer Haltung: Sie will nicht nur Kilometer abspulen, sondern auch Spaß machen, wenn die Strecke enger wird – mit einem Look, der sofort nach „Fahren“ aussieht.

Im Alltag zeigt sich das schnell: Die BMW wirkt wie ein Motorrad, das man gern für längere Touren nutzt, weil es Ruhe und Stabilität ausstrahlt. Die Triumph dagegen fühlt sich eher nach „kurz raus und genießen“ an – auch wenn sie natürlich ebenfalls für längere Fahrten taugt.

Motor & Fahrgefühl: souverän und zielgerichtet vs. direkt und verspielt

Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die BMW R 1300 RS ist darauf ausgelegt, Leistung kontrolliert und planbar abzurufen. Das merkt man besonders dann, wenn es um gleichmäßiges Tempo, sauberes Beschleunigen aus dem Mittelfeld und ein insgesamt harmonisches Zusammenspiel von Motor und Fahrwerk geht. Die BMW vermittelt dabei das Gefühl, dass sie „mitdenkt“: Gasbefehle werden präzise umgesetzt, ohne dass man ständig nachregeln muss.

Die Triumph Scrambler 900 wirkt dagegen unmittelbarer. Der Motor fühlt sich oft spontaner an, die Reaktion auf Gas ist direkter, und das macht sie besonders attraktiv, wenn die Strecke nicht nur geradeaus führt. In Kurven und bei wechselnden Geschwindigkeiten entsteht schneller dieses „Ich will noch eine Kurve“-Gefühl. Das ist eine Stärke, kann aber auch bedeuten, dass man den eigenen Rhythmus stärker spürt als bei der BMW.

Stärken und Schwächen im Vergleich

  • BMW R 1300 RS: Stärken liegen in der ruhigen, souveränen Umsetzung von Leistung und in einem Fahrgefühl, das auf Langstrecke und gleichmäßiges Tempo optimiert wirkt. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „verspielt“ wirkt, wenn man genau diesen direkten Kick sucht.
  • Triumph Scrambler 900: Stärken liegen in der unmittelbaren Gasannahme und dem lebendigen Auftritt, der Fahrspaß auch auf kürzeren Strecken stark macht. Schwäche kann sein, dass die BMW im Vergleich bei sehr langen, gleichförmigen Fahrten oft noch einen Tick entspannter wirkt.

Fahrwerk & Handling: Stabilität auf Distanz vs. Agilität im Alltag

Beim Handling zeigt sich die unterschiedliche Ausrichtung. Die BMW R 1300 RS ist darauf getrimmt, auch bei höherem Tempo und auf längeren Strecken stabil zu bleiben. Das Fahrwerk unterstützt ein ruhiges Einlenken und vermittelt Vertrauen, wenn die Straße mal nicht perfekt ist. Gerade auf Autobahnabschnitten oder bei zügigen Landstraßenfahrten spielt diese Art von Stabilität ihre Vorteile aus.

Die Triumph Scrambler 900 ist dagegen oft „leichter im Kopf“: Sie fühlt sich agil an, reagiert schnell auf Richtungswechsel und lädt dazu ein, die Maschine aktiv zu bewegen. Das ist besonders angenehm, wenn die Route aus Stadtverkehr, Landstraßen und kurvigen Abschnitten besteht. Bei sehr langen, gleichmäßigen Geschwindigkeiten kann die BMW zwar insgesamt entspannter wirken, aber die Triumph bleibt in ihrem Bereich sehr unterhaltsam.

Wie sich das in der Praxis anfühlt

Wer häufig fährt, bei dem es ständig Tempo- und Richtungswechsel gibt, wird die Triumph oft als „einfacher“ empfinden. Wer dagegen regelmäßig lange Strecken fährt und dabei möglichst wenig Ermüdung möchte, profitiert eher von der BMW-typischen Ruhe und dem tourentauglichen Setup.

Bremsen & Sicherheit: konsequent dosierbar vs. sportlich direkt

Beide Motorräder sind auf sicheres Bremsen ausgelegt, aber der Charakter unterscheidet sich. Die BMW R 1300 RS wirkt in der Bremsdosierung oft sehr feinfühlig: Man kann Verzögerung sauber aufbauen, ohne dass es hektisch wird. Das hilft besonders im Alltag, wenn Verkehrssituationen häufig wechselnd sind.

Die Triumph Scrambler 900 zeigt sich im Vergleich häufig etwas direkter und sportlicher im Ansprechverhalten. Das ist ein Vorteil, wenn man gern zügig in Kurven bremst oder beim Herausbeschleunigen ein dynamisches Gefühl möchte. Gleichzeitig ist es wichtig, den eigenen Stil zu finden, weil die direkte Rückmeldung stärker spürbar ist als bei der BMW.

Komfort & Ergonomie: Tourentauglichkeit vs. Scrambler-Position

Komfort ist bei der Wahl oft entscheidend – und hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Die BMW R 1300 RS ist klar auf Touren ausgelegt: Sitzposition und Gesamtabstimmung zielen darauf, auch nach mehreren Stunden noch „fit“ zu sein. Dazu passt auch das Gefühl, dass Wind- und Fahrgeräusche weniger dominieren, weil das Motorrad insgesamt auf Langstrecke optimiert wirkt.

Die Triumph Scrambler 900 bietet eine andere Art von Komfort. Die Sitzposition ist eher „aktiv“ und passt zu einem Motorrad, das man gern bewegt. Das ist ideal, wenn der Fokus auf Fahrspaß liegt und man nicht den ganzen Tag im Reise-Modus verbringen möchte. Für lange Strecken kann das trotzdem funktionieren – aber die BMW wirkt im Vergleich meist entspannter.

Stärken und Schwächen

  • BMW R 1300 RS: Stärken bei Langstreckenkomfort und entspannter Gesamtanmutung. Schwäche: Wer eine sehr „scramblerige“ Sitzhaltung und ein spontanes Bewegungsgefühl sucht, könnte die BMW als zu „geordnet“ empfinden.
  • Triumph Scrambler 900: Stärken bei aktiver Fahrhaltung und dem Gefühl, schnell in den Fahrmodus zu kommen. Schwäche: Bei sehr langen Touren kann die BMW im Komfortvorteil liegen.

Elektronik & Assistenz: moderne Unterstützung vs. puristischer Fokus

Bei der Elektronik zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die BMW R 1300 RS setzt auf moderne Unterstützung, die das Fahren in unterschiedlichen Situationen erleichtert. Das kann helfen, das Motorrad in Kurven und bei wechselnden Bedingungen stabil zu halten, ohne dass man ständig „gegenarbeiten“ muss.

Die Triumph Scrambler 900 ist zwar ebenfalls modern, wirkt aber im Gesamteindruck oft weniger „assistenz-lastig“. Das kann ein Plus sein, wenn man das Motorrad als direktes Erlebnis möchte. Gleichzeitig kann die BMW in Situationen, in denen man maximale Sicherheit und Komfort durch Elektronik erwartet, im Vorteil sein.

Design & Alltag: Premium-Tourer vs. ikonischer Scrambler-Look

Design ist natürlich Geschmackssache – aber es beeinflusst auch, wie man das Motorrad im Alltag wahrnimmt. Die BMW R 1300 RS wirkt wie ein Premium-Tourer: klar, hochwertig und auf Funktion getrimmt. Die Triumph Scrambler 900 ist dagegen ein Statement: Sie sieht nach Abenteuer aus und macht Lust auf „einfach losfahren“.

Im Alltag zeigt sich das auch beim Handling im Stand und beim täglichen Nutzen. Die BMW wirkt wie ein Motorrad, das man gern für längere Strecken vorbereitet und nutzt. Die Triumph ist oft die Maschine, die man spontan nimmt, weil sie optisch und vom Charakter her sofort Lust macht.

Für wen passt welches Motorrad?

Der Vergleich zwischen BMW R 1300 RS und Triumph Scrambler 900 lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die BMW ist die Wahl, wenn Touren, Komfort und ein souveränes, planbares Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Die Triumph ist die Wahl, wenn der Fokus auf direktem Fahrspaß, lebendigem Motorgefühl und Scrambler-Charakter liegt.

Typische Käuferprofile

  • BMW R 1300 RS passt besonders zu Fahrern, die regelmäßig längere Strecken fahren, Wert auf entspannte Ergonomie legen und ein Motorrad möchten, das bei zügigem Tempo stabil und kontrollierbar bleibt.
  • Triumph Scrambler 900 passt besonders zu Fahrern, die gern aktiv fahren, Kurven und wechselnde Strecken mögen und ein Motorrad suchen, das sich sofort lebendig anfühlt – auch im Alltag.

Fazit:

Die BMW R 1300 RS ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Tourenkomfort, souveränem Fahrgefühl und moderner Unterstützung liegt. Sie spielt ihre Stärken besonders auf längeren Strecken aus: stabil, fein dosierbar und insgesamt darauf ausgelegt, dass man nach einer Fahrt nicht „durch“ ist, sondern sich weiterhin gut fühlt. Wer häufig zügig unterwegs ist und dabei möglichst entspannt bleiben möchte, findet in der BMW den passenden Charakter.

Die Triumph Scrambler 900 ist die bessere Wahl, wenn Fahrspaß, unmittelbare Motorreaktion und Scrambler-Identität wichtiger sind als maximaler Reise-Komfort. Sie macht besonders dann Freude, wenn die Route abwechslungsreich ist: Stadt, Landstraße und kurvige Abschnitte wirken mit der Triumph oft dynamischer und direkter. Wer ein Motorrad sucht, das sich schnell nach „Jetzt geht’s los“ anfühlt, wird mit der Scrambler glücklicher.

Kurz gesagt: BMW für Touren und Ruhe, Triumph für lebendigen Spaß und Stil.

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