UVP 16.950 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 19.249 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
Großer, schwerer Sport-Tourer mit reichlich Boxer-Punch
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Mehr Technik geht nicht.
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Pro und Kontra

Pro:
  • unglaublicher Boxer-Punch
  • sehr stabile Straßenlage
  • starke Bremsen
  • kultivierter, drehfreudiger Alleskönner-Motor
  • Premium-Feeling inklusive
Kontra:
  • schwer
  • Sound so lala
  • kein Kurvenräuber
Pro:
  • Wahnsinns-Ausstattung
  • strammer Motor
  • Sound von fauchend bis schreiend
  • sehr gutes semiaktives Fahrwerk
  • einzigartige Innovationen wie z.B. Matrix-LED Licht
  • absolut tourentauglich, Kofferset inklusive
Kontra:
  • Automatik-Modus mit Schwächen
  • technische Möglichkeiten dürften einige Biker überfordern

Abmessungen & Gewicht

Gewicht245kg
Radstand1.517mm
Länge2.138mm
Radstand1.517mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.349mm
Gewicht232kg
Radstand1.500mm
Länge2.175mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 845-860 mm
Höhe1.430mm

Motor

Motor-BauartBoxer
Hubraum1.300ccm
Hub73mm
Bohrung106mm
Kühlungwassergekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-Bauart3-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung145 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment149 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite400km
Leistung119 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.218km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite380km

Fahrwerk

RahmenbauartZweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor
Federung vorneBMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 140)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten190/55 ZR17
RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorne41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 131)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17
Reifen hinten180/55ZR17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm)

Fazit

Die neue BMW R1300 RS macht genau da weiter, wo die eh schon gute R1250 RS aufgehört hat - nur mit noch mehr Power und noch besserer Ausstattung. Einziger Wehrmutstropfen: Sie klingt nicht mehr so toll wie zu Euro 4 Zeiten und zuvor - damit haben aber aller Hersteller zu kämpfen. Ansonsten verkörpert die neue RS so ziemlich alle Tugenden, die Sport-Tourern zubilligt: Souveräne Intercity-Straßenlage, sicheres Fahrgefühl und Platz für zwei für lange Fahrten. Schade, dass Heizgriffe und Sitzheizung nicht Serie sind, das hätte gut zu dieser Maschine gepasst. Die Serien-Ausstattung ist aber schon ziemlich gut, das hat BMW zum Glück nachgelegt. Insgesamt eine tolle Maschine, die sich bestimmt weiterhin so gut verkauft wie schon in den vergangenen Jahren. Wundert uns gar nicht.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 16.950 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 14.000 €
  • Baujahre: 2015 (R1200 RS) - heute
  • Farben: blau, schwarz, silber, weiß

Fazit

Die neue Tracer 9 GT+ setzt das fort, was Yamaha mit dieser Maschine 2023 gestartet hat: Sie ist ein Feuerwerk an technischen Innovationen und richtet sich an all diejenigen, die a) alles haben wollen und b) gerne an ihrer Maschine herumspielen. Das ist einerseits schon sehr beeindruckend, aber sicherlich nichts für alle Biker. Man muss schon etwas Zeit mitbringen, wenn man alle Optionen der Tracer 9 GT+ nutzen und verstehen möchte. Die Bedienung ist aber trotzdem gut gelungen und auch in Sachen Motor, Fahrwerk, Bremsen etc. setzt die Yamaha Tracer 9 GT+ Maßstäbe. Das alles hat natürlich seinen Preis, den die Fans solcher Maschinen aber vermutlich gerne zahlen. Ganz oben wird die Luft halt dünne...
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und neuerdings auch von Kawasaki.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 19.250€
  • Verfügbarkeit: seit 2023
  • Farben: blau, silber-blau

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BMW R 1300 RS vs Yamaha Tracer 9 GT Plus (A-MT) – welcher Sporttourer passt besser?

Wenn zwei moderne Touring-Motorräder gegeneinander antreten, geht es selten nur um die nackten Zahlen. Viel spannender ist, wie sich die Bikes im Alltag anfühlen: Wie leicht lassen sie sich bewegen, wie souverän wirken sie bei Tempo, wie gut schützen sie vor Wind und Wetter und wie sinnvoll ist die Elektronik im echten Fahrbetrieb? Genau darum geht es in diesem Vergleich zwischen der BMW R 1300 RS und der Yamaha Tracer 9 GT Plus (mit A-MT).

Grundcharakter: RS als sportlicher Tourer, Tracer als komfortabler Allrounder

Die BMW R 1300 RS ist klar auf sportliche Effizienz im Touring ausgelegt. Das merkt man daran, wie direkt sie auf Gas und Lenkimpulse reagiert und wie „zusammenhängend“ sich das Gesamtpaket anfühlt: Motor, Fahrwerk und Ergonomie wirken wie aus einem Guss. Wer gerne zügig unterwegs ist, aber trotzdem lange Strecken entspannt fahren möchte, findet hier einen starken Ansatz.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus verfolgt dagegen einen etwas anderen Weg: Sie wirkt wie ein komfortabler Reisebegleiter, der auch dann noch Spaß macht, wenn die Route nicht perfekt geplant ist. Besonders mit dem A-MT (automatisches Getriebe-Konzept) wird der Fokus auf entspanntes Fahren verstärkt. Das macht die Tracer 9 GT Plus vor allem dann interessant, wenn im Alltag häufig Stadtverkehr, Stop-and-Go oder einfach „viel Kilometer“ anstehen.

Motor & Antrieb: Leistung ist mehr als nur Drehmoment

Beide Motorräder bringen ausreichend Reserven für Überholmanöver und Autobahnfahrten. Im direkten Vergleich zeigt sich jedoch ein Unterschied im Charakter: Die BMW R 1300 RS wirkt im Ansprechverhalten oft unmittelbarer und „sportlicher“, also eher wie ein Motorrad, das man gerne dreht und das sich bei zügigem Fahren besonders stimmig anfühlt. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus spielt ihre Stärken stärker in einem gleichmäßigen, tourentauglichen Rhythmus aus. Das heißt nicht, dass sie weniger kann – eher, dass sie den Fokus auf flüssige Fahrbarkeit legt.

Bei der Frage, welches Bike sich für unterschiedliche Fahrstile besser eignet, entscheidet daher weniger die reine Leistungsfähigkeit als die Art, wie die Kraft ans Hinterrad kommt und wie gut sich das Motorrad in verschiedenen Geschwindigkeitsbereichen „lesen“ lässt. Die BMW wirkt dabei oft dynamischer, die Yamaha oft souveräner im gleichmäßigen Reisebetrieb.

Getriebe & Schalten: A-MT als Komforthebel

Ein großer Unterschied im Alltag ist das A-MT der Yamaha Tracer 9 GT Plus. Wer häufig in Situationen fährt, in denen man ständig schalten müsste, profitiert spürbar: weniger Last auf dem Handgelenk, weniger Fokus auf den Schaltvorgang, mehr Fokus auf Linie und Verkehr. Das ist besonders auf längeren Touren oder bei Stadtfahrten ein echter Vorteil.

Die BMW R 1300 RS setzt dagegen auf das klassische Fahrerlebnis mit direkterem Eingriff. Wer gerne selbst schaltet und das Motorrad „mitarbeitet“, wird die BMW als näher am eigenen Fahrgefühl empfinden. Gleichzeitig kann das in Stop-and-Go-Situationen etwas mehr Aufmerksamkeit kosten.

Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Agilität im Alltag

Im Vergleich der Fahrwerksphilosophien zeigt sich: Die BMW R 1300 RS zielt stärker auf präzises, sportliches Handling. Sie vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, besonders wenn die Straße nicht nur geradeaus läuft. Kurven lassen sich oft zügig anfahren, und das Motorrad bleibt dabei berechenbar.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist ebenfalls kurventauglich, wirkt aber im Gesamteindruck eher auf Komfort und Ruhe abgestimmt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn die Strecke wechselhaft ist oder wenn die Tour nicht nur aus „perfektem Asphalt“ besteht. Schlaglöcher, Fugen und wechselnde Beläge werden oft als weniger „präsent“ wahrgenommen.

Zusammengefasst: Die BMW spielt ihre Stärken, wenn das Tempo steigt und die Linie klarer „sportlich“ gefahren wird. Die Yamaha punktet, wenn der Fokus auf entspanntem Reisen liegt und das Motorrad auch über längere Zeit angenehm bleiben soll.

Elektronik & Assistenz: Moderne Helfer, aber mit unterschiedlichem Nutzen

Beide Motorräder sind mit moderner Elektronik ausgestattet. Der Unterschied liegt weniger darin, ob Assistenzsysteme vorhanden sind, sondern wie sie sich im Fahrbetrieb anfühlen: Die BMW R 1300 RS wirkt dabei oft wie ein System, das sportliche Ambitionen unterstützt, ohne das Fahrgefühl zu „verwaschen“. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus setzt stärker auf ein Gesamtpaket, das den Alltag erleichtert und das Motorrad in vielen Situationen souverän „mitführt“.

Gerade auf langen Strecken kann das den Unterschied machen: Wer häufig wechselnde Bedingungen hat (Wind, Regen, wechselnde Fahrbahnqualität), profitiert davon, wenn die Elektronik nicht nur theoretisch hilft, sondern praktisch das Tempo und die Ruhe im Kopf unterstützt.

Ergonomie & Windschutz: Wer lange fährt, merkt den Unterschied

Bei Touring-Motorrädern ist die Sitzposition ein entscheidender Faktor. Die BMW R 1300 RS wirkt tendenziell sportlich-aufrecht: Sie erlaubt zügiges Fahren, ohne sofort „zu sportlich“ zu werden. Das ist ein Plus, wenn auch mal eine schnelle Etappe dabei ist.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist stärker auf Komfort ausgelegt. Der Windschutz und die Gesamthaltung zielen darauf ab, dass auch bei längeren Autobahnabschnitten weniger Ermüdung entsteht. Wer häufig weite Strecken fährt oder auch bei wechselndem Wetter unterwegs ist, wird die Yamaha oft als entspannter wahrnehmen.

Bremsen & Sicherheit: Stabilität bei Tempo

In beiden Fällen ist das Sicherheitsniveau hoch. Im Vergleich zeigt sich jedoch eine unterschiedliche „Arbeitsweise“: Die BMW R 1300 RS wirkt beim Bremsen oft sehr direkt und kontrolliert, was gerade beim sportlichen Fahren Vertrauen schafft. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus punktet zusätzlich mit einem souveränen Gesamtgefühl, das sich besonders dann lohnt, wenn man nicht ständig am Limit unterwegs ist, sondern einfach sicher und gleichmäßig fahren möchte.

Alltag & Tourentauglichkeit: Komfort, Gepäck und Nutzung

Beide Motorräder sind für Reisen gemacht, aber sie „denken“ unterschiedlich. Die BMW R 1300 RS ist eine gute Wahl, wenn Touren gerne mit mehr Dynamik geplant werden: kurvige Strecken, zügige Etappen, und das Gefühl, dass das Motorrad auch dann noch Spaß macht, wenn man mal schneller unterwegs ist als gedacht.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist besonders stark, wenn die Tour aus vielen kleinen Momenten besteht: Stadtabschnitte, Autobahn, Landstraße, wechselnde Tagesform. Das A-MT-Konzept reduziert Stress, und die komfortorientierte Abstimmung unterstützt das entspannte Durchziehen langer Strecken.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

  • BMW R 1300 RS – Stärke: sportlich-direktes Fahrgefühl, präzises Handling, dynamischer Charakter für zügige Touren. BMW R 1300 RS – mögliche Schwäche: wer maximale Schalt-Entlastung im Alltag sucht, bekommt das nicht im gleichen Maß wie bei der Yamaha mit A-MT.
  • Yamaha Tracer 9 GT Plus (A-MT) – Stärke: Komfortfokus, entspanntes Fahren durch A-MT, ruhiger Reisecharakter. Yamaha Tracer 9 GT Plus – mögliche Schwäche: wer das Motorrad maximal „sportlich“ und mit viel Fahrerinput erleben möchte, fühlt sich bei der BMW oft näher am sportlichen Anspruch.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt letztlich davon ab, wie eine typische Tour aussieht. Wer gerne dynamisch fährt, Kurven aktiv nutzt und ein Motorrad möchte, das sich wie ein sportlicherer Tourer anfühlt, trifft mit der BMW R 1300 RS häufig die richtige Wahl. Sie ist besonders dann überzeugend, wenn Fahrgefühl und Agilität im Vordergrund stehen.

Wer dagegen vor allem lange Strecken, wechselnde Bedingungen und möglichst stressarmes Fahren priorisiert, wird mit der Yamaha Tracer 9 GT Plus sehr glücklich. Das A-MT-Konzept ist dabei mehr als ein Gimmick: Es macht den Alltag und viele Tourensituationen spürbar entspannter. Gerade wenn die Fahrt nicht nur aus „sportlichen“ Momenten besteht, sondern aus vielen Stunden im Verkehr oder auf Autobahnabschnitten, spielt die Yamaha ihre Stärken aus.

Fazit:

Die BMW R 1300 RS ist die bessere Wahl für Fahrer, die einen sportlich-direkten Charakter suchen: präzises Handling, dynamisches Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das auch bei zügiger Gangart überzeugt. Wer Touren gerne aktiv fährt und das Motorrad spürbar „mitarbeitet“, findet hier einen starken Partner.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (mit A-MT) passt besonders gut zu Menschen, die Komfort, Ruhe und Entlastung im Alltag priorisieren. Das A-MT-Konzept reduziert den Schaltstress, während die komfortorientierte Abstimmung lange Strecken angenehmer macht. Wer viel fährt, häufig in Verkehrssituationen steckt oder einfach entspannt reisen möchte, bekommt mit der Yamaha den runderen Reisebegleiter.

Kurz gesagt: BMW für sportlich ambitionierte Touren, Yamaha für entspanntes Reisen mit maximaler Alltagsfreundlichkeit.

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