| UVP | 23.030 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 6.349 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- totaler Luxus auf langen Reisen
- Platz ohne Ende
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- gute Serienausstattung
- Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
- schwer
- Tempomat nicht Serie
- satte Preise für Zubehör
- sehr zugängliches Fahrverhalten
- kerniger Motor mit linearer Kraftentfaltung
- kernige Optik mit vielen, schönen Details
- TFT-Farbdisplay
- hohe Reichweite
- viel Motorrad für wenig Geld
- sehr straff gefedert
- Bremsen etwas teigig, schwer dosierbar
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 281 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.229 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-840 | mm |
| Höhe | 1.387 | mm |
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 770 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 500 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 69 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 490 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 46 NM bei 6.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 512 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 158)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside Down Gabel Ø 41mm (Federweg 135)mm | |
| Federung hinten | einstellbares Zentralfederbein (Federweg 135)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | schwimmend gelagerte Bremsscheibe mit 4 Kolben-Radialbremszangen und ABS ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen hinten | Wave-Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit
Benelli zeigt erneut, dass man auch für wenig Geld extravagante Motorräder bekommen kann, die auch noch gut funktionieren. Die 502C ist ohne Frage ein besonderes Bike, welches außer der Honda CMX 500 Rebel kaum Konkurrenz fürchten muss. Es gibt schlichtweg keine anderen Cruiser in der A2 Klasse.Die Maschine ist ordentlich gemacht, man muss trotz des Preises keine billige Fuhre befürchten. Sie fährt sich lässig, vermittelt viel Fahrspaß und beruhigt durch ihre Art den Fahrer von ganz alleine. Rasen will man mit dieser Maschine nicht, deshalb ist sie auch nicht untermotorisiert. Es hat uns viel Spaß bereitet, die Benelli 502 zu testen!
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BMW R 1300 RT vs Benelli 502 C – Vergleich für Touren, Alltag und Fahrgefühl
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die BMW R 1300 RT steht für große Touren, Komfort und eine sehr moderne Gesamtanmutung. Die Benelli 502 C wirkt dagegen leichter, zugänglicher und richtet sich stärker an Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad für Alltag, Feierabend und gelegentliche Ausfahrten suchen. Genau hier liegt der Kern des Vergleichs: nicht nur in technischen Daten, sondern vor allem darin, wie sich die Motorräder im Alltag und auf längeren Strecken anfühlen.
Grundidee der Motorräder: große Reise vs. unkomplizierter Einstieg
Die BMW R 1300 RT ist als Tourer gedacht, der lange Strecken souverän abspulen soll. Das merkt man an der Ausrichtung: Komfort, Stabilität und eine Ausstattung, die auf entspannte Kilometer ausgelegt ist. Die Benelli 502 C dagegen ist eher ein Motorrad für den Alltag mit einem klaren Charakter. Sie wirkt weniger „groß“ im Gesamteindruck, ist aber genau dadurch oft leichter zu handeln – besonders in Situationen, in denen Wendigkeit und unkomplizierte Bedienung wichtiger sind als maximale Reserven.
Fahrgefühl und Charakter
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die BMW spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn Tempo konstant bleibt und die Strecke „läuft“. Das Motorrad vermittelt dabei das Gefühl, dass es nicht arbeitet, sondern einfach mitzieht. Die Benelli wirkt lebendiger und direkter, was sie für kürzere Strecken und häufiges Anfahren interessant macht. Wer gerne zügig durch den Verkehr rollt oder in der Stadt öfter umsetzt, wird die Benelli oft als entspannter empfinden. Wer dagegen lange Touren plant, profitiert von der BMW-Philosophie: Ruhe, Stabilität und ein Fahrstil, der auch nach vielen Stunden noch angenehm bleibt.
Motor und Antrieb: Durchzug vs. Zugänglichkeit
Beide Motorräder bringen Leistung mit, aber sie liefern sie auf unterschiedliche Weise. Die BMW R 1300 RT ist auf souveränen Vortrieb ausgelegt. Der Motor unterstützt ein entspanntes Fahren, bei dem man nicht ständig nachregeln muss. Das ist besonders auf Autobahnabschnitten und bei Überholmanövern spürbar: Die BMW wirkt wie ein „verlässlicher Motor“, der Reserven bietet und dabei nicht hektisch wird.
Die Benelli 502 C ist dagegen stärker auf ein harmonisches, gut dosierbares Fahrgefühl ausgelegt. Sie eignet sich für Fahrer, die nicht permanent am Limit fahren wollen, sondern lieber gleichmäßig und kontrolliert unterwegs sind. Im Vergleich zur BMW ist die Benelli weniger auf maximale Langstrecken-Performance getrimmt, dafür aber oft leichter zu „lesen“ und im Alltag angenehmer zu dosieren.
Stärken und Schwächen im Antriebsvergleich
- BMW R 1300 RT: Stärken liegen in der souveränen Leistungsentfaltung und dem entspannten Reisegefühl. Schwäche kann sein, dass das Motorrad für sehr kurze Strecken oder häufige Stadtfahrten „zu viel Motorrad“ sein kann – zumindest vom Anspruch an Handling und Platzbedarf her.
- Benelli 502 C: Stärken liegen in der Zugänglichkeit und dem unkomplizierten Fahrstil. Schwäche im Vergleich zur BMW ist, dass bei langen, zügigen Etappen die Reserven und die Reiseeffizienz stärker limitiert sein können.
Komfort und Ergonomie: Wer lange fährt, gewinnt
Gerade beim Vergleich von Tourern ist Komfort kein „Nice-to-have“, sondern ein entscheidender Faktor. Die BMW R 1300 RT ist klar auf längere Fahrten ausgelegt. Sitzposition, Windschutz und das Gesamtgefühl beim Rollen sind darauf abgestimmt, dass auch nach mehreren Stunden die Konzentration nicht unnötig leidet. Dazu passt auch die Art, wie das Motorrad über Unebenheiten hinweg arbeitet: Es wirkt stabil und vermittelt Sicherheit.
Die Benelli 502 C bietet ebenfalls einen angenehmen Einstieg, aber mit einer anderen Priorität. Sie ist eher „alltagstauglich“ als „langstreckenfokussiert“. Das kann ein Vorteil sein, wenn die Fahrten kürzer sind oder die Streckenführung abwechslungsreich bleibt. Wer jedoch regelmäßig sehr lange Strecken plant, wird die BMW-Philosophie spürbar komfortabler finden.
Windschutz, Sitzhaltung und Alltag
Im Vergleich zeigt sich: Die BMW reduziert den Stressfaktor auf der Strecke deutlich stärker, während die Benelli mehr „Fahrgefühl“ liefert, aber auch mehr Einfluss von Wind und Fahrbahnunruhe spürbar macht. Für Pendler und Wochenendfahrten ist das oft genau richtig. Für Urlaubsfahrten mit vielen Kilometern ist die BMW meist die entspanntere Wahl.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. klare Einfachheit
Die BMW R 1300 RT setzt auf eine moderne elektronische Unterstützung, die das Fahren komfortabler und planbarer macht. Das zeigt sich vor allem darin, wie das Motorrad in unterschiedlichen Situationen „mitdenkt“: Stabilität, Regelung und Assistenzsysteme helfen dabei, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar bleibt.
Die Benelli 502 C wirkt im Vergleich eher als Motorrad, das auf das Wesentliche fokussiert. Das ist nicht automatisch „schlechter“, sondern oft sogar ein Vorteil: weniger Komplexität kann das Motorrad für Einsteiger oder für Fahrer, die sich nicht ständig mit Einstellungen beschäftigen möchten, attraktiver machen. Wer aber maximale Assistenz und fein abgestimmte Regelung sucht, wird bei der BMW eher fündig.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
- BMW R 1300 RT: Stärken in der Unterstützung für entspanntes, sicheres Fahren und in der modernen Gesamtintegration. Schwäche kann sein, dass man die Systeme nicht zwingend braucht, wenn das Fahrprofil eher kurz und unkompliziert ist.
- Benelli 502 C: Stärken in der Klarheit und im unkomplizierten Handling. Schwäche im Vergleich: weniger „Assistentenkomfort“ für lange, anspruchsvolle Strecken.
Handling und Alltagstauglichkeit: Leichtigkeit schlägt Größe
Bei der täglichen Nutzung zählt, wie gut ein Motorrad in engen Situationen zurechtkommt. Die Benelli 502 C wirkt hier oft im Vorteil: Sie ist leichter zu manövrieren, wirkt handlicher und passt dadurch häufig besser in den Alltag. Wer häufig stop-and-go fährt, an Ampeln startet oder in der Stadt parkt, wird die Benelli als angenehmer empfinden.
Die BMW R 1300 RT ist dagegen ein Motorrad, das seine Stärken auf offenen Strecken ausspielt. In der Stadt kann sie sich größer und „touriger“ anfühlen, was nicht negativ sein muss – aber es ist ein Unterschied. Wer vor allem Landstraße und Autobahn fährt, wird die BMW-Charakteristik schnell zu schätzen wissen: stabil, ruhig und auf Langstrecke gemacht.
Wendigkeit vs. Stabilität
Im Vergleich ist die Benelli klar im Vorteil bei engen Situationen und häufigem Rangieren. Die BMW ist im Vorteil, wenn es darum geht, dass das Motorrad bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Abschnitten stabil bleibt und sich nicht „anfühlt“, als müsse man ständig nacharbeiten.
Ausstattung und Praxis: Was man wirklich merkt
Tourenmotorräder unterscheiden sich nicht nur im Motor, sondern auch darin, wie sie den Alltag auf Reisen erleichtern. Die BMW R 1300 RT zielt auf Praxisnutzen: Komfortdetails, eine stimmige Gesamtanmutung und eine Ausstattung, die das Fahren über Stunden hinweg angenehmer macht. Das merkt man besonders dann, wenn man nicht nur „von A nach B“ fährt, sondern auch Pausen, Gepäck und wechselnde Wetterbedingungen mitdenkt.
Die Benelli 502 C ist dagegen eher die Wahl für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das schnell einsatzbereit ist und sich nicht wie ein Projekt anfühlt. Für kurze Ausfahrten, spontane Touren und eine entspannte Nutzung ist das oft genau der richtige Ansatz. Wer aber regelmäßig mit viel Gepäck und auf sehr langen Etappen unterwegs ist, wird die BMW-Orientierung auf Touring-Vorteile stärker spüren.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über das Fahrprofil entscheiden. Die BMW R 1300 RT ist besonders dann die bessere Wahl, wenn lange Strecken, hoher Komfort und moderne Unterstützung im Vordergrund stehen. Sie eignet sich für Fahrer, die regelmäßig touren, auch bei wechselnden Bedingungen entspannt bleiben wollen und ein Motorrad suchen, das sich wie ein verlässlicher Reisebegleiter anfühlt.
Die Benelli 502 C passt besonders gut, wenn das Motorrad vor allem im Alltag genutzt wird, wenn kurze bis mittlere Strecken dominieren und wenn ein unkompliziertes, leicht zu handhabendes Motorrad wichtiger ist als maximale Reiseausstattung. Sie ist attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das schnell Spaß macht, ohne dass man sich ständig mit komplexen Systemen oder dem „Tourenpaket“ beschäftigen muss.
Typische Entscheidungshilfe
- BMW R 1300 RT: ideal für regelmäßige Langstrecken, Komfort-Fokus und Fahrer, die moderne Assistenzsysteme und souveränes Reiseverhalten schätzen.
- Benelli 502 C: ideal für Alltag, spontane Ausfahrten, handliches Handling und ein Motorrad, das sich schnell zugänglich anfühlt.
Fazit:
Die BMW R 1300 RT ist die stimmigere Wahl, wenn das Motorrad vor allem als Tourenmaschine gedacht ist: Komfort, Stabilität und moderne Unterstützung sorgen dafür, dass lange Strecken entspannter werden. Wer häufig unterwegs ist, auch über längere Zeiträume, und ein Motorrad sucht, das sich wie ein Reisebegleiter anfühlt, wird mit der BMW deutlich mehr „Reisequalität“ erleben.
Die Benelli 502 C punktet dagegen dort, wo Alltag und unkomplizierte Nutzung zählen: Sie wirkt leichter zu handhaben, vermittelt ein direktes Fahrgefühl und eignet sich besonders für kürzere bis mittlere Strecken. Wer ein Motorrad sucht, das schnell verfügbar ist, Spaß macht und nicht nach „Touren-Setup“ verlangt, findet in der Benelli oft die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: BMW für lange Touren und maximalen Komfort, Benelli für Alltag, Zugänglichkeit und unkomplizierten Fahrspaß.