| UVP | 23.030 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 4.869 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- totaler Luxus auf langen Reisen
- Platz ohne Ende
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- gute Serienausstattung
- Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
- schwer
- Tempomat nicht Serie
- satte Preise für Zubehör
- konsequenter Klassik-Look
- einfachste Bedienung
- Speichenfelgen ohne Aufpreis
- schöner Peashooter-Auspuff mit entsprechenden Sound
- günstiger Preis
- überschaubare Leistung
- etwas klobige Fußrastenanlage
- mittelmässige Bremse
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 281 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.229 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-840 | mm |
| Höhe | 1.387 | mm |
| Gewicht | 205 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 374 | ccm |
| Hub | 90 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 490 | km |
| Leistung | 21 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 120 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 387 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 158)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Teleskopgabel Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 121)mm | |
| Federung hinten | Doppelstoßdämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 92)mm | |
| Aufhängung hinten | Kasten-Zweiarmschwinge Stahl | |
| Reifen vorne | 100/90 - 19 | |
| Reifen hinten | 130/80 - 18 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 2 Kolbenbremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit
So schön können Retro-Bikes aussehen. Aber nicht nur aussehen, sondern sich auch so anfühlen. Dieses Credo gilt für die Benelli Imperiale 400 von A bis Z, weil die Entwickler in Pesaro/Italien offenbar ganz genau hingeschaut haben, wie die alten Benelli Imperiale in den 60ziger Jahren ausgesehen haben. So konsequent auf Klassik getrimmt kann das sonst nur Royal Enfield, mal von der Kawa W800 abgesehen.Die Leistung der Imperiale ist natürlich sehr überschaubar, das sollte einem schon bewusst sein. Wer sich darauf einlässt, bekommt die totale Entschleunigung einer liebevoll gestalteten Maschine, die man sich auch ins Wohnzimmer stellen könnte. Bei diesem Preis dürfte der eine oder andere potentielle Käufer auch an die Anschaffung als Zweitbike denken. Das wird vermutlich keiner bereuen, gerade für die Abendrunde oder die Fahrt zum Eismann ist die Imperiale ideal - und man wird vor Ort garantiert gefragt, wie alt die Maschine ist und wer diese denn so schon restauriert hat!
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BMW R 1300 RT vs. Benelli Imperiale 400: Vergleich für Touring-Fans und City-Romantiker
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW R 1300 RT und die Benelli Imperiale 400, wird der Vergleich schnell spannend: Hier steht eine moderne Touring-Maschine mit Fokus auf Komfort, Reichweite und Assistenz im Vordergrund – dort ein klassisch inspiriertes Motorrad, das vor allem im Alltag, in der Stadt und auf entspannten Touren punkten will. Beide Bikes können Spaß machen, aber sie sprechen sehr unterschiedliche Bedürfnisse an.
Im Folgenden geht es darum, die Stärken und Schwächen der beiden Modelle anhand der typischen Eigenschaften zu vergleichen, die in den aufgeführten Daten und Ausstattungsdetails sichtbar werden: Motorcharakter, Fahrgefühl, Komfort, Elektronik, Alltagstauglichkeit und der praktische Nutzen im Alltag. So lässt sich leichter einschätzen, welches Motorrad besser zur eigenen Fahrweise passt.
Grundcharakter: Touring mit Anspruch vs. Retro-Alltag mit Charme
BMW R 1300 RT: große Bühne für lange Strecken
Die BMW R 1300 RT ist klar als Reise- und Tourenmaschine gedacht. Das zeigt sich nicht nur im Gesamtkonzept, sondern auch in den typischen Ausstattungs- und Konstruktionsentscheidungen: Komfortorientierte Ergonomie, eine auf Stabilität ausgelegte Fahrwerksabstimmung und ein Motor, der für gleichmäßiges Dahingleiten ebenso taugt wie für zügige Abschnitte. Wer häufig längere Strecken fährt oder auch mal mehrere Stunden am Stück unterwegs ist, bekommt hier ein Motorrad, das auf „entspannt ankommen“ optimiert ist.
Benelli Imperiale 400: leicht, nahbar und stilvoll
Die Benelli Imperiale 400 setzt dagegen auf ein anderes Erlebnis: Sie wirkt wie ein Motorrad für Menschen, die das Fahren genießen möchten – ohne ständig an „Maximalleistung“ zu denken. Der Fokus liegt auf einem zugänglichen Fahrgefühl, einer angenehmen Handlichkeit und einem Stil, der sofort Wiedererkennungswert hat. Gerade im Stadtverkehr und auf kurzen bis mittleren Ausfahrten spielt sie ihre Stärken aus: unkompliziert, übersichtlich und mit einem Charakter, der Lust auf gemütliche Runden macht.
Motor und Fahrgefühl: Durchzug und Souveränität vs. entspanntes Drehmoment-Erlebnis
Wie sich die Motorleistung im Alltag bemerkbar macht
Im Vergleich zeigt sich: Die BMW R 1300 RT ist deutlich auf „mehr Reserven“ ausgelegt. Die Kombination aus größerem Hubraum und dem typischen Touring-Setup sorgt dafür, dass sich das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen souverän anfühlt – etwa beim Überholen, beim Beschleunigen aus dem Stand oder wenn Gepäck und Mitfahrer mit an Bord sind. Die Leistung steht nicht nur „irgendwie“ zur Verfügung, sondern wird als gleichmäßige Kraftentfaltung wahrgenommen, die lange Strecken angenehm macht.
Die Benelli Imperiale 400 verfolgt einen anderen Ansatz: Sie ist nicht darauf optimiert, ständig hohe Geschwindigkeiten zu jagen, sondern eher darauf, den Fahrspaß im passenden Bereich zu halten. Das bedeutet: Das Motorrad wirkt besonders dann stimmig, wenn die Fahrt ruhig geplant ist – Stadt, Landstraße, kurze Touren. Der Motorcharakter ist dabei häufig das, was man als „nah am Fahrer“ beschreibt: man fühlt sich schnell verbunden, statt nur „mitgerissen“ zu werden.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- BMW R 1300 RT – Stärke: Souveräner Vortrieb und entspannter Langstreckenbetrieb, besonders wenn es dynamischer wird oder Last im Spiel ist.
- BMW R 1300 RT – Schwäche: Wer vor allem kurze Wege in der Stadt fährt, empfindet den Touring-Charakter und das größere Gesamtpaket manchmal als „zu viel des Guten“.
- Benelli Imperiale 400 – Stärke: Leichtes, unkompliziertes Fahrgefühl und ein Motorrad, das sich schnell im Alltag wohlfühlt.
- Benelli Imperiale 400 – Schwäche: Bei sehr langen Autobahnabschnitten oder wenn konsequent hohe Reserven gefragt sind, wirkt die Ausrichtung weniger passend als bei einer Touring-Maschine.
Komfort und Ergonomie: Reise-Setup vs. entspannte Sitzhaltung
BMW R 1300 RT: Komfort als System
Bei der BMW R 1300 RT ist Komfort nicht nur „ein bisschen“ vorhanden, sondern Teil des Gesamtkonzepts. Die Sitzposition, die Wind- und Wettertauglichkeit sowie die Art, wie das Motorrad über längere Zeit stabil bleibt, sind typische Touring-Stärken. Gerade wenn man häufig auf wechselnde Bedingungen trifft, zahlt sich das aus: weniger Ermüdung, mehr Konzentration auf die Strecke.
Benelli Imperiale 400: angenehm, aber anders
Die Benelli Imperiale 400 ist eher auf eine entspannte, alltagstaugliche Nutzung ausgelegt. Das Motorrad wirkt weniger „technisch“ und mehr „direkt“. Für kurze bis mittlere Strecken ist das oft genau richtig: Man sitzt bequem genug, um nicht sofort genervt zu sein, und die Maschine bleibt leicht zu kontrollieren. Für sehr lange Touren kann jedoch die Touring-Ausrichtung der BMW klar im Vorteil sein.
Fahrwerk und Handling: Stabilität bei Tempo vs. Wendigkeit im Alltag
BMW R 1300 RT: ruhige Linie, souveränes Tempo
Die BMW R 1300 RT spielt ihre Stärken besonders bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Strecken aus. Das Fahrwerk und die Gesamtgeometrie sind so abgestimmt, dass das Motorrad eine ruhige Linie hält. Das macht Überlandfahrten und Autobahnabschnitte entspannter, weil weniger „Arbeit“ am Lenken entsteht.
Benelli Imperiale 400: leicht drehen, schnell reagieren
Die Benelli Imperiale 400 ist im Vergleich eher auf Wendigkeit und unkomplizierte Beweglichkeit ausgelegt. In der Stadt, beim Rangieren oder auf engen Straßen fühlt sich das Motorrad oft intuitiv an. Wer häufig zwischen Ampeln, Parklücken und kurzen Strecken unterwegs ist, profitiert von dieser Art von Handling.
Elektronik und Assistenz: High-Tech für Touring vs. Fokus auf das Wesentliche
BMW R 1300 RT: Assistenz als Sicherheitsnetz
Bei der BMW R 1300 RT ist die Elektronik typischerweise ein großer Teil des Pakets. Assistenzsysteme und moderne Funktionen helfen dabei, das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbarer zu machen – etwa beim Anfahren, beim Bremsen oder wenn die Strecke nicht ideal ist. Das ist besonders für Fahrer interessant, die viel unterwegs sind und sich auf konsistente Unterstützung verlassen möchten.
Benelli Imperiale 400: weniger „Regie“, mehr Gefühl
Die Benelli Imperiale 400 wirkt im Vergleich stärker auf das Fahrerlebnis fokussiert. Das kann sich gut anfühlen, wenn man weniger „Systeme“ spüren möchte und lieber direkt mit dem Motorrad arbeitet. Für viele Alltagssituationen reicht das völlig aus – solange man die eigene Erwartung an Assistenz und Komfortfunktionen realistisch setzt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Abstimmung
Im Vergleich zeigt sich: Die BMW R 1300 RT profitiert durch ihre Touring-Ausrichtung häufig von einem Setup, das auf hohe Belastbarkeit und kontrolliertes Verzögern ausgelegt ist. Gerade bei längeren Fahrten mit Gepäck oder bei zügigerem Fahren ist das ein Pluspunkt, weil das Motorrad berechenbar bleibt.
Die Benelli Imperiale 400 ist eher auf alltagstaugliche, harmonische Bremsmomente ausgelegt. Das passt gut zu ihrer Rolle als Stadt- und Landstraßenmaschine. Wer jedoch regelmäßig sehr sportlich fährt oder häufig aus hohen Geschwindigkeiten stark verzögern muss, wird bei der BMW eher das „mehr Reserven“-Gefühl finden.
Alltagstauglichkeit: Gepäck, Wetter und Nutzungshäufigkeit
BMW R 1300 RT: Touring-Logik für längere Einsätze
Die BMW R 1300 RT ist für den Alltag als Reisegerät gedacht: Gepäck, Schutz vor Wind und Wetter sowie die generelle Langstrecken-Eignung sind typische Stärken. Wer regelmäßig Wochenendtrips oder längere Fahrten plant, bekommt hier ein Motorrad, das sich dafür „von selbst“ anbietet.
Benelli Imperiale 400: unkompliziert starten, schnell losfahren
Die Benelli Imperiale 400 ist dagegen besonders attraktiv, wenn das Motorrad oft spontan genutzt wird: kurze Strecken, Feierabendrunde, Wochenendausflug ohne großen Plan. Der Retro-Charakter sorgt zusätzlich dafür, dass das Motorrad auch optisch im Alltag Freude macht – und das ist nicht zu unterschätzen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
- BMW R 1300 RT ist stark, wenn Komfort, Stabilität und moderne Unterstützung im Vordergrund stehen – besonders bei längeren Strecken, wechselnden Bedingungen und wenn Reserven gefragt sind.
- Benelli Imperiale 400 ist stark, wenn Alltagstauglichkeit, einfache Handhabung und ein klassisches Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Reserven.
- BMW R 1300 RT kann weniger passend wirken, wenn das Motorrad vor allem in der Stadt bewegt wird und das größere Touring-Paket als „zu groß“ empfunden wird.
- Benelli Imperiale 400 kann weniger überzeugen, wenn regelmäßig lange Autobahnabschnitte oder sehr dynamische Fahrten geplant sind und man dafür die passende Touring-Ausrichtung sucht.
Für wen welches Motorrad am besten passt
BMW R 1300 RT: die Wahl für Touren, die länger dauern
Die BMW R 1300 RT eignet sich besonders für Fahrer, die häufig unterwegs sind, Wert auf Komfort legen und ein Motorrad möchten, das auch bei längeren Tagesetappen entspannt bleibt. Wer gerne mit Gepäck fährt, viel Strecke macht oder sich bei der Technik auf Assistenz und moderne Funktionen verlassen möchte, findet hier eine sehr stimmige Basis.
Benelli Imperiale 400: die Wahl für den Alltag mit Stil
Die Benelli Imperiale 400 ist ideal für alle, die ein Motorrad suchen, das im Alltag leicht zu handhaben ist und dabei optisch wie auch vom Fahrgefühl her Spaß macht. Wer vor allem Stadtverkehr, kurze Ausfahrten und entspannte Landstraßenfahrten bevorzugt, bekommt ein Motorrad, das schnell „richtig“ wirkt – ohne dass man ständig an Grenzen denken muss.
Fazit:
Die BMW R 1300 RT ist die bessere Wahl, wenn Touren im Mittelpunkt stehen: längere Strecken, hoher Komfortanspruch, souveränes Fahrverhalten und moderne Unterstützung machen sie besonders attraktiv für Fahrer, die regelmäßig Kilometer sammeln. Ihre Stärken liegen klar in der Touring-Logik – dort, wo Stabilität, Wind- und Wettertauglichkeit sowie Reserven wirklich zählen.
Die Benelli Imperiale 400 ist dagegen die passende Entscheidung für den Alltag: Sie wirkt nahbar, leicht zu bewegen und bringt genau die Art von Fahrspaß, die man auf kurzen Wegen und entspannten Touren sucht. Wer ein Motorrad möchte, das schnell verfügbar ist, stilvoll aussieht und im Stadtverkehr unkompliziert bleibt, trifft mit ihr häufig die bessere Wahl.
Kurz gesagt: BMW R 1300 RT für lange Reisen und Komfort-Fokus, Benelli Imperiale 400 für Alltag, Retro-Charme und entspanntes Fahren.