| UVP | 23.030 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 12.300 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- totaler Luxus auf langen Reisen
- Platz ohne Ende
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- gute Serienausstattung
- Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
- schwer
- Tempomat nicht Serie
- satte Preise für Zubehör
- Kräftiger Motor
- Verarbeitung
- Reisetauglichkeit
- Komfort
- Zwei von drei Farben nur gegen Aufpreis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 281 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.229 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-840 | mm |
| Höhe | 1.387 | mm |
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.521 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.521 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.320 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihenmotor | |
| Hubraum | 895 | ccm |
| Hub | 77 | mm |
| Bohrung | 86 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 490 | km |
| Leistung | 105 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 369 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 158)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen in Schalenbauweise | |
| Federung vorne | 170 (Federweg 172)mm | |
| Federung hinten | Direkt angelenktes Zentralfederbein, Federbasis hydraulisch einstellbar, Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 172)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit
Die neue BMW F900 XR ist wie eh und je ein Kurvenräuber, der unglaublich viel Spaß bereitet. Längere Touren sind auch möglich, wobei es zu zweit nicht ganz so gemütlich zugeht, wie auf einem echten Adventure-Bike. Die Serienausstattung ist sehr gut, wobei der QuickShifter leider nicht dazu gehört. Schwächen leistet sich die XR kaum. Besitzer des Vorgänger-Modells müssen aus unserer Sicht nicht nervös werden: Die neue ist zwar leichter und fährt sich etwas fluffiger, so riesengroß sind die Unterschiede aber nicht.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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BMW R 1300 RT vs BMW F 900 XR: Vergleich für Touring-Fans und Allrounder
Wenn zwei BMW-Modelle gegensätzliche Schwerpunkte setzen, wird der Vergleich besonders spannend: Die BMW R 1300 RT steht klar für Touring, Komfort und entspannte Langstrecken. Die BMW F 900 XR ist dagegen ein vielseitiges Motorrad, das sich sowohl im Alltag als auch auf abwechslungsreichen Strecken wohlfühlt. Wer vor der Entscheidung steht, bekommt hier einen strukturierten Blick darauf, wie sich die beiden Konzepte im Alltag und auf der Tour unterscheiden – ohne sich in reinen Daten zu verlieren.
Grundidee: Touring-Luxus vs. dynamischer Allround-Charakter
Die R 1300 RT ist als Reise-Maschine gedacht. Das merkt man an der Ausrichtung: Sie zielt auf ruhiges, souveränes Dahingleiten, guten Windschutz und eine Ausstattung, die lange Fahrten angenehmer macht. Die F 900 XR verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern öfter nutzt: für Pendeln, für Feierabendrunden und für Wochenendtrips, bei denen man nicht nur geradeaus will.
Beide Motorräder sind modern und alltagstauglich, aber die Prioritäten sind unterschiedlich. Genau daraus ergeben sich die Stärken und Schwächen im Vergleich.
Fahrgefühl und Motorcharakter: souveränes Reisen vs. agiles Vorankommen
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die R 1300 RT ist auf ruhigen Vortrieb und Konstanz ausgelegt. Das Fahrgefühl ist eher „großes Motorrad, das alles mitmacht“, statt „leichtes Motorrad, das ständig nach vorn schreit“. Dadurch entsteht ein sehr entspannter Eindruck, besonders bei längeren Autobahnabschnitten oder wenn die Strecke eintönig wird.
Die F 900 XR wirkt dagegen lebendiger und handlicher im Alltag. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn es kurviger wird, wenn man häufiger abbiegt oder wenn man auf wechselndem Untergrund unterwegs ist. Das Motorrad fühlt sich eher wie ein „Allround-Werkzeug“ an, das man spontan aus der Garage holt.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- R 1300 RT: Stärke ist das souveräne, entspannte Reisen. Schwäche kann sein, dass sie im engen Stadtverkehr weniger „spielerisch“ wirkt als ein leichteres Konzept.
- F 900 XR: Stärke ist die Agilität und der vielseitige Einsatz. Schwäche kann sein, dass sie bei sehr langen Autobahnphasen nicht denselben Touring-Komfort in den Vordergrund stellt wie die RT.
Komfort und Ergonomie: Windschutz und Sitzgefühl als entscheidender Faktor
Gerade auf langen Strecken entscheidet Komfort über die Freude am Fahren. Die BMW R 1300 RT ist hier klar im Vorteil, weil sie auf Touring-typische Ergonomie setzt: guter Windschutz, eine Sitzposition, die auch nach vielen Kilometern nicht „kippt“, und ein Gesamtpaket, das das Motorrad wie eine Reiseausstattung wirken lässt.
Die BMW F 900 XR bietet ebenfalls eine bequeme Sitzhaltung, aber sie ist stärker auf Alltag und sportlichere Nutzung ausgelegt. Wer gern zügig fährt, häufig stoppt, startet und zwischendurch kurvige Strecken bevorzugt, wird die XR als angenehmer „im Flow“ empfinden. Für sehr lange Etappen kann der Fokus jedoch weniger auf maximaler Langstreckenruhe liegen als bei der RT.
Wind und Wetter: wer soll wofür gerüstet sein?
Die RT ist prädestiniert für wechselnde Bedingungen auf Reisen. Die XR kann ebenfalls mit Wetter umgehen, wirkt aber eher wie ein Motorrad, das man je nach Saison und Wetterlage „mitnimmt“, statt es als vollwertige Reise-Kapsel zu betrachten.
Elektronik und Assistenz: moderne Unterstützung, aber mit unterschiedlichem Nutzen
Beide Motorräder sind mit moderner Elektronik ausgestattet. Im Vergleich zeigt sich jedoch: Die R 1300 RT profitiert besonders davon, dass sie als Touring-Maschine gedacht ist. Elektronische Helfer und Fahrmodi passen hier zu einem Konzept, bei dem man lange Strecken komfortabel und kontrolliert abspult.
Die F 900 XR nutzt Elektronik ebenfalls sinnvoll, aber der Nutzen zeigt sich stärker in der Alltagsdynamik: beim Anfahren, beim Wechsel zwischen zügig und entspannt, und wenn man auf wechselnde Streckenprofile reagiert. Die XR wirkt dadurch wie ein Motorrad, das man nicht nur „durchzieht“, sondern das man aktiv fährt.
Was bedeutet das praktisch?
- R 1300 RT: Elektronik unterstützt vor allem das entspannte, sichere Reisen – besonders bei längeren Fahrten und konstantem Tempo.
- F 900 XR: Elektronik unterstützt vor allem die Flexibilität im Alltag – wenn sich Fahrweise und Strecken ständig ändern.
Handling und Alltagstauglichkeit: große Reise vs. vielseitiges Nutzfahrzeug
Im Alltag zeigt sich ein klarer Unterschied: Die R 1300 RT ist ein Motorrad, das man mit Ruhe bewegt. Das ist nicht negativ, sondern Teil des Konzepts. Wer viel auf Landstraßen und Autobahnen unterwegs ist, wird die Stabilität und das „Sicherheitsgefühl“ schätzen. In engen Parklücken oder bei häufigem Rangieren kann das größere Touring-Paket jedoch weniger leicht wirken als bei einem kompakteren Motorrad.
Die F 900 XR ist dagegen leichter in den Alltag zu integrieren. Sie macht Spaß, wenn man spontan fährt, wenn man öfter umplant, wenn man in der Stadt unterwegs ist oder wenn man auf kurzen Strecken schnell von A nach B kommt. Gerade für Fahrer, die nicht nur „Urlaubstouren“ planen, sondern regelmäßig fahren, ist das ein echter Pluspunkt.
Für wen passt welches Motorrad? Stärken gezielt nutzen
Der Vergleich lässt sich am besten über die Frage entscheiden: Welche Art von Fahrten steht im Vordergrund?
BMW R 1300 RT – ideal für Touring-Fahrten
Die BMW R 1300 RT ist besonders passend, wenn lange Strecken, hoher Komfort und ein souveränes Reisegefühl Priorität haben. Wer gern mit Gepäck unterwegs ist, Wert auf Windschutz legt und auch nach vielen Stunden noch entspannt ankommt, wird die RT als stimmiges Gesamtpaket erleben. Sie ist weniger „kurzfristig und spontan“, sondern eher „bereit für die nächste große Tour“.
BMW F 900 XR – ideal für vielseitige Nutzung
Die BMW F 900 XR passt besonders gut, wenn ein Motorrad für verschiedene Situationen herhalten soll: Stadt, Landstraße, Wochenendtrip und gelegentlich auch längere Ausflüge. Wer gern flexibel bleibt, Kurven mag und ein Motorrad sucht, das sich schnell „in den Tag einfügt“, wird mit der XR sehr zufrieden sein. Sie ist eher das Motorrad für regelmäßige Fahrten als für das reine „Urlaubsprogramm“.
Fazit:
Die BMW R 1300 RT ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf Touring-Komfort, ruhigem Langstrecken-Fahrgefühl und einem Motorrad liegt, das auch bei langen Etappen entspannt bleibt. Wer häufig große Distanzen fährt, Wind und Ergonomie priorisiert und ein souveränes Reisepaket sucht, bekommt mit der RT ein stimmiges Konzept.
Die BMW F 900 XR ist die passendere Option, wenn Allround-Fähigkeit wichtiger ist: Alltag, kurvige Strecken, spontane Ausfahrten und ein agiles Handling. Wer ein Motorrad möchte, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt und auf wechselnden Strecken Spaß macht, findet in der XR den besseren Begleiter.
Kurz gesagt: RT für die große Tour, XR für die vielseitige Nutzung.