| UVP | 23.030 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 8.689 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- totaler Luxus auf langen Reisen
- Platz ohne Ende
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- gute Serienausstattung
- Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
- schwer
- Tempomat nicht Serie
- satte Preise für Zubehör
- praktisches Staufach
- sehr zugängliches Motorrad
- einfache Bedienung
- gutes Display mit Navi-Anbindung via App
- schöner Sound
- mehr Power als man erwartet
- Windschild nicht verstellbar
- USB-Anschluss nicht Serie
- keine Blinker-Rückstellung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 281 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.229 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-840 | mm |
| Höhe | 1.387 | mm |
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 802 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 490 | km |
| Leistung | 59 PS bei 6.750 U/Min | |
| Drehmoment | 69 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 173 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 403 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 158)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17M/C | |
| Reifen hinten | 160/60-ZR17M/C | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe mit radial montierten Zweikolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Einkolbenbremszange ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit
Die Honda NC 750 X ist so etwas wie der VW Golf der Motorräder: Robust, praktisch, alltagstauglich. Das Image ist so lala, aber jeder will sie haben. Dieser Cross-Over war im letzten Jahr immerhin unter den Top 5 der meistverkauften Honda-Motorräder in Deutschland! Sie fährt sich klasse, überfordert niemanden und lässt sich tadellos bedienen. Das neue Cockpit ist stark und die Doppelscheibe vorne hat ihr auch gut getan. Wer auf der Suche nach einem alltagstauglichen Tausendsassa ist und z.B. im Stadtverkehr keinen Bock mehr auf die Schalterei hat, der sollte sich die Honda NC 750 X mit DCT unbedingt ansehen.Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der NC 750 X könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.
MotorradTest.de auf YouTube
BMW R 1300 RT vs Honda NC 750 X: Vergleich für Alltag, Tour und Reise
Wer zwischen der BMW R 1300 RT und der Honda NC 750 X schwankt, steht vor einer spannenden Gegenüberstellung: Auf der einen Seite steht ein modernes, komfortorientiertes Tourenmotorrad aus dem BMW-Regal, auf der anderen ein alltagstauglicher Allrounder, der mit seiner praktischen Ausrichtung und dem Fokus auf Alltagseinsatz viele Fahrer überzeugt. Beide Modelle sind beliebt – aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus.
Im folgenden Vergleich geht es nicht um reine Daten, sondern darum, wie sich die Konzepte im Alltag und auf Tour anfühlen. Dabei werden die typischen Eigenschaften beider Motorräder miteinander abgeglichen: Komfort und Windschutz bei der BMW, Alltagseffizienz und Zugänglichkeit bei der Honda. So wird klar, welches Motorrad eher zu welchem Fahrprofil passt.
Grundcharakter: Tourer mit Anspruch vs. pragmatischer Allrounder
Die BMW R 1300 RT ist klar als Reise- und Tourenmaschine gedacht. Das zeigt sich im Gesamtkonzept: Komfort, Verkleidung, ruhige Langstrecken-Performance und eine Ausstattung, die auf längere Fahrten ausgelegt ist. Die Maschine wirkt wie gemacht für Fahrer, die regelmäßig größere Strecken zurücklegen und dabei möglichst entspannt ankommen möchten.
Die Honda NC 750 X dagegen ist stärker auf den Alltag und vielseitige Einsätze zugeschnitten. Sie ist ein Motorrad, das sich gut in den Tagesablauf einfügt – vom Pendeln bis zur Feierabendrunde. Gleichzeitig bleibt sie auch für längere Ausfahrten interessant, weil sie sich unkompliziert fahren lässt und nicht das Gefühl vermittelt, man müsse „für die Tour“ erst alles vorbereiten.
Fahrgefühl und Ergonomie: Wie sich die Sitzposition im Alltag auswirkt
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die BMW setzt auf eine ergonomische Auslegung, die auf Komfort und Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten abzielt. Die R 1300 RT wirkt dabei wie ein „gleitender“ Tourer – besonders dann, wenn Wind und Strecke eine Rolle spielen. Die Sitzposition unterstützt längere Fahrten, ohne dass sich das Motorrad wie ein reines „Show-Tourer“ anfühlt.
Die Honda ist ebenfalls alltagstauglich, aber anders gedacht. Die NC 750 X wirkt zugänglicher und weniger „groß“ im Handling. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig in der Stadt gefahren wird oder wenn das Motorrad auch mal für kürzere Strecken genutzt wird. Wer häufig stop-and-go fährt oder viel rangiert, profitiert von der unkomplizierten Handhabung.
Stärken und Schwächen im Fahrgefühl
- BMW R 1300 RT: Stärke ist das entspannte, tourentaugliche Fahrgefühl – Schwäche kann sein, dass das Konzept stärker auf „Reise“ ausgelegt ist und sich im engen Stadtverkehr weniger leicht anfühlt als ein kompakterer Allrounder.
- Honda NC 750 X: Stärke ist die praktische Alltagstauglichkeit und die einfache Handhabung – Schwäche ist, dass der Fokus weniger auf maximalem Langstrecken-Komfort liegt als bei der BMW.
Motor und Antrieb: Charakterunterschiede zwischen Tour und Alltag
Beim Antrieb zeigt sich ein klarer Unterschied in der Philosophie. Die BMW R 1300 RT ist auf souveräne Leistung und ein ruhiges, gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt. Das passt besonders gut zu Fahrten, bei denen man konstant unterwegs ist, zügig über Landstraßen rollt oder Autobahnabschnitte entspannt durchfährt.
Die Honda NC 750 X steht für einen pragmatischen Motorcharakter, der sich vor allem im Alltag auszahlt. Sie ist so ausgelegt, dass sie im Stadtverkehr und auf Landstraßen zuverlässig mitzieht, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Das macht sie attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das nicht nur Spaß macht, sondern auch im Alltag funktioniert.
Was bedeutet das in der Praxis?
Im Vergleich wirkt die BMW eher wie die Maschine für „lange Strecken mit wenig Stress“. Die Honda wirkt eher wie das Motorrad für „viel fahren, ohne dass es kompliziert wird“. Wer häufig zwischen Terminen pendelt oder oft kurze Strecken fährt, wird die Honda als angenehmer empfinden. Wer regelmäßig Touren plant, bei denen Komfort und Durchzug über längere Zeit zählen, wird mit der BMW glücklicher.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. bewährte Alltagslogik
Bei der BMW R 1300 RT spielt Elektronik eine größere Rolle. Tourenmotorräder dieser Kategorie sind typischerweise darauf ausgelegt, den Fahrer bei wechselnden Bedingungen zu unterstützen – etwa durch Fahrmodi, eine fein abgestimmte Regelung und Assistenzfunktionen, die das Fahren stabiler und planbarer machen. Das ist besonders auf längeren Strecken spürbar, wenn Müdigkeit oder wechselnde Wetterlagen ins Spiel kommen.
Die Honda NC 750 X setzt stärker auf eine alltagstaugliche, leicht verständliche Bedienung. Das heißt nicht, dass moderne Technik fehlt – aber der Schwerpunkt liegt eher darauf, dass das Motorrad unkompliziert bleibt. Für viele Fahrer ist genau das ein Vorteil: weniger „Menüarbeit“, mehr Fahren.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
- BMW R 1300 RT: Stärke ist die Unterstützung für komfortables, sicheres Reisen – Schwäche kann sein, dass die Bedienung und Ausstattung für manche Nutzer „zu viel“ sein kann, wenn das Motorrad vor allem für kurze Strecken gedacht ist.
- Honda NC 750 X: Stärke ist die unkomplizierte Nutzung – Schwäche ist, dass sie im Bereich „maximale Tourenassistenz“ nicht die gleiche Ausrichtung wie die BMW verfolgt.
Windschutz, Verkleidung und Komfort: Der große Unterschied auf Tour
Ein zentraler Punkt im Vergleich ist der Komfortfaktor. Die BMW R 1300 RT ist mit ihrer tourentypischen Verkleidung und dem ausgelegten Windschutz klar darauf optimiert, den Fahrer bei höheren Geschwindigkeiten zu entlasten. Das macht sich besonders auf Autobahnabschnitten und bei längeren Fahrten bemerkbar: weniger „Kampf gegen den Wind“, mehr entspanntes Vorankommen.
Die Honda NC 750 X ist ebenfalls komfortorientiert, aber weniger als „Windschutzmaschine“ gedacht. Sie eignet sich hervorragend für abwechslungsreiche Strecken und für Fahrer, die nicht den ganzen Tag gegen den Fahrtwind arbeiten möchten. Für viele Einsätze reicht das völlig – wer jedoch sehr lange Strecken bei zügigem Tempo fährt, wird den Unterschied zur BMW spüren.
Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren und Nutzung im echten Leben
Im Alltag zählt, wie schnell man loskommt, wie leicht man das Motorrad bewegt und wie gut es sich in den Tagesablauf einfügt. Hier hat die Honda NC 750 X häufig die besseren Karten: Sie wirkt handlicher, passt gut in den Stadtverkehr und ist für viele Fahrer ein Motorrad, das man „einfach nutzt“, ohne dass man jedes Mal das Gefühl hat, man müsse eine große Reiseausrüstung mitdenken.
Die BMW R 1300 RT ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie ist eher die Wahl für Fahrer, die auch im Alltag gerne Komfort und Ausstattung genießen. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, wird die BMW vor allem dann schätzen, wenn der Fokus auf entspanntem Fahren liegt und weniger auf maximaler Kompaktheit.
Gepäck und Tour-Setup
Beim Thema Gepäck zeigt sich die Ausrichtung: Die BMW ist stärker auf Tourenbetrieb ausgelegt, während die Honda eher als flexibler Begleiter für unterschiedliche Einsätze gedacht ist. Das bedeutet: Für mehrtägige Reisen mit Gepäck ist die BMW konzeptionell im Vorteil. Für spontane Ausfahrten, kurze Urlaube oder „mal eben weg“ ist die Honda oft die praktischere Wahl.
Wirtschaftlichkeit und Fahrpraxis: Was sich im Betrieb bemerkbar macht
Auch ohne eine reine Zahlen-Schlacht lässt sich ein Muster erkennen: Die Honda NC 750 X wirkt im Betrieb oft besonders attraktiv, weil sie auf effizientes, alltagstaugliches Fahren ausgelegt ist. Das macht sie interessant für Fahrer, die viel Kilometer sammeln und dabei nicht ständig an Tankstopps oder Fahrweise „optimieren“ möchten.
Die BMW R 1300 RT ist dagegen eher die Wahl für Fahrer, die Komfort und Ausstattung als Teil des Nutzens sehen. Auf langen Strecken kann sich das Konzept auszahlen, weil das Motorrad das Fahren angenehmer macht und damit auch die Belastung über Zeit reduziert. Wirtschaftlich betrachtet hängt es daher stark davon ab, wie und wo gefahren wird.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen BMW R 1300 RT und Honda NC 750 X ist weniger eine Frage von „besser“ oder „schlechter“, sondern eine Frage des Einsatzprofils.
BMW R 1300 RT – ideal, wenn…
- regelmäßig längere Touren oder Reisen geplant sind,
- Komfort, Windschutz und entspannte Langstrecken-Performance im Vordergrund stehen,
- Elektronik und Assistenz als echte Unterstützung empfunden werden sollen,
- Gepäck und Tour-Setup häufig eine Rolle spielen.
Honda NC 750 X – ideal, wenn…
- viel im Alltag gefahren wird (Pendeln, Stadt, kurze Strecken),
- ein unkompliziertes, leicht zu nutzendes Motorrad im Fokus steht,
- Vielseitigkeit wichtiger ist als maximaler Tourenkomfort,
- effizientes Fahren und praktische Handhabung zählen.
Fazit:
Die BMW R 1300 RT ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem komfortorientierte Touren und entspanntes Reisen suchen. Ihr Konzept mit Windschutz, tourentypischer Ergonomie und moderner Unterstützung macht lange Strecken deutlich angenehmer. Wer häufig auf Autobahn und Landstraße unterwegs ist, dabei aber möglichst wenig „arbeiten“ möchte, findet in der BMW einen stimmigen Begleiter.
Die Honda NC 750 X passt dagegen besonders gut zu einem Alltag, der Vielseitigkeit verlangt: Stadtverkehr, Pendeln und spontane Ausfahrten. Ihre Stärke liegt in der unkomplizierten Handhabung und einem Motorcharakter, der im Alltag zuverlässig funktioniert. Wer ein Motorrad möchte, das man gern nutzt, ohne dass es sich nach „großer Reise“ anfühlt, trifft mit der Honda oft die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: Tourenkomfort und Ausstattung sprechen für die BMW – Alltagstauglichkeit und Pragmatismus für die Honda.