| UVP | 25.500 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 7.819 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Fahrwerk
- Sound
- zugängliches Motorrad
- einfach zu fahren
- viel Fahrspaß
- gute Navi-Lösung
- etwas klobige Spiegel
- Sozius-Sitzkomfort 1b
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 374 | kg |
| Radstand | 1.720 | mm |
| Länge | 2.615 | mm |
| Radstand | 1.720 | mm |
| Sitzhöhe: | 720 | mm |
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.060 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.802 | ccm |
| Hub | 100 | mm |
| Bohrung | 107 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 4.750 U/Min | |
| Drehmoment | 158 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 285 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrahmen mit angeschraubten Unterzügen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel 49 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Stahl-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 B21 | |
| Reifen hinten | 180/55 B168 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
Fazit - bringt echt Laune!
Die R18 Roctane hat uns von allen R18-Modellen, die wir bisher getestet haben, am besten gefallen. Sie ist fahragiler als gedacht, sieht klasse aus und bringt dieses Luxusgefühl einer R18 am besten zur Geltung. Die Ausstattung ist gut, man hat immer Koffer dabei und sieht immer lässig aus.Die Faszination, die vermutlich jede R18 ausmacht, kann man leider nur selbst auf dem Bike erleben. Deshalb folgender Tipp an alle Cruiser-Fans: Rauf auf die R18 und Probefahrt machen! Am besten auf der Roctane ...
Fazit
Die Honda CB 500 Hornet hat durch die Updates ein wenig von ihrem "Brot und Butter Bike" Image ablegen können. Sie ist für unseren Geschmack schick designt, nicht zu übertrieben auf dicke Hose, aber auch nicht zu langweilig. Motor, Fahrwerk und Bremsen sind (wie fast immer bei Honda) gut und daher lässt sich die 500er Hornet auch sehr einfach fahren. Bei dieser Maschine passt einfach alles zusammen, sie ist sehr harmonisch abgestimmt und bietet alleine schon deshalb jede Menge Fahrspaß.Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Hornet zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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BMW R 18 Roctane vs Honda CB 500 Hornet: Vergleich für unterschiedliche Fahrwelten
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW R 18 Roctane und die Honda CB 500 Hornet, wird der Vergleich automatisch spannend: Hier trifft ein schwerer, klassisch interpretierter Cruiser-Charakter auf ein modernes Naked-Bike, das vor allem mit Agilität und Alltagstauglichkeit punktet. Beide Modelle können Spaß machen – aber auf sehr verschiedene Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken und Schwächen zeigen sich im direkten Vergleich der typischen Eigenschaften, die beim Kauf wirklich zählen?
Grundcharakter: Cruiser-Ruhe vs. Naked-Agilität
Die BMW R 18 Roctane steht für den großen, souveränen Auftritt. Der Fokus liegt auf dem Gefühl von Drehmoment und Gelassenheit: Das Motorrad wirkt wie gemacht für entspanntes Gleiten, bei dem man nicht ständig nach dem nächsten Kick sucht, sondern eher den Rhythmus genießt. Die Honda CB 500 Hornet dagegen ist deutlich „leichter im Kopf“: Sie ist als Naked Bike konzipiert, um schnell in Fahrt zu kommen, zügig zu reagieren und auch im Stadtverkehr oder auf kurzen Strecken unkompliziert zu bleiben.
Im Vergleich zeigt sich damit eine klare Linie: Die BMW spielt ihre Stärken dort aus, wo man gleichmäßig fährt und das Motorrad die Arbeit übernimmt. Die Honda ist stärker, wenn es um Wendigkeit, Übersicht und spontane Richtungswechsel geht.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort für lange Blicke vs. wendige Haltung
Die Sitzposition ist bei beiden Motorrädern ein entscheidender Unterschied. Die BMW R 18 Roctane setzt auf eine entspannte, cruiser-typische Haltung. Das bedeutet: weniger „sportliches“ Vorlehnen, mehr Komfortgefühl und ein Fahrstil, der sich natürlicher anfühlt, wenn die Strecke länger wird. Wer gern mit ruhigem Oberkörper fährt, findet hier schnell eine passende Ergonomie.
Die Honda CB 500 Hornet bietet dagegen eine Haltung, die mehr auf Kontrolle und Beweglichkeit ausgelegt ist. Die Sitzposition wirkt aufgeräumt und aktiv genug, um auch in engen Situationen sicher zu manövrieren. Gerade im Alltag, wenn Ampeln, Kreisverkehre und wechselnde Fahrbahnen den Takt vorgeben, ist diese Art von Ergonomie ein Vorteil.
Stärken und Schwächen im Alltag
Die BMW kann im Stadtverkehr durchaus Spaß machen, aber sie verlangt eher nach einem bewussten Umgang mit Gewicht und Fahrdynamik. Die Honda ist im Vergleich „einfacher“ zu bewegen – und fühlt sich dadurch oft schneller vertraut an. Dafür ist die BMW auf langen Strecken meist entspannter, während die Honda eher dann überzeugt, wenn man häufiger beschleunigt, bremst und die Umgebung aktiv „mitfährt“.
Motorcharakter: Drehmoment-Genuss vs. lebendiges Ansprechverhalten
Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich. Die BMW R 18 Roctane ist auf ein kräftiges, souveränes Drehmomentgefühl ausgelegt. Das merkt man besonders dann, wenn man nicht ständig in hohe Drehzahlen gehen möchte. Das Motorrad wirkt, als würde es „von unten“ bereitstehen und das Tempo mühelos tragen.
Die Honda CB 500 Hornet setzt dagegen auf ein spürbar anderes Konzept: Sie wirkt lebendiger im Ansprechverhalten und unterstützt einen Fahrstil, bei dem man häufiger Gas gibt, um die Leistung gezielt abzurufen. Das ist besonders attraktiv, wenn kurze Strecken, Landstraßen mit wechselnden Kurven oder Stadtfahrten mit vielen Situationen nach einem agilen Motorrad verlangen.
Vergleich der Fahrweise
Im direkten Vergleich liegt die Stärke der BMW darin, dass sie auch bei moderatem Tempo souverän bleibt und das Fahren „entspannt“ macht. Die Honda ist stärker, wenn man das Motorrad als Werkzeug für Dynamik nutzt – also wenn man gern beschleunigt, zügig einfädelt und das Bike aktiv steuert.
Fahrwerk und Handling: Gewicht spüren vs. Leichtigkeit nutzen
Das Handling ist bei Cruiser und Naked Bike naturgemäß unterschiedlich. Die BMW R 18 Roctane bringt mehr „Präsenz“ mit. Das kann sich auf schnellen Richtungswechseln oder bei sehr langsamen Manövern bemerkbar machen. Gleichzeitig kann genau dieses Gewicht auch Stabilität vermitteln – vor allem, wenn die Straße gleichmäßiger wird und man das Motorrad fließen lässt.
Die Honda CB 500 Hornet spielt ihre Vorteile vor allem in der Leichtigkeit aus. Sie wirkt handlicher, lässt sich schneller in die gewünschte Linie bringen und unterstützt ein Fahrgefühl, das sich besonders in der Stadt und auf kurvigen Strecken auszahlt. Wer häufig zwischen Beschleunigen, Bremsen und Richtungswechseln wechselt, profitiert von dieser Agilität.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Dosierbarkeit
Beim Thema Bremsen geht es im Alltag vor allem um Dosierbarkeit und ein Gefühl von Kontrolle. Im Vergleich zeigt sich: Die BMW R 18 Roctane ist auf souveränes Verzögern ausgelegt, passend zu ihrem Cruiser-Charakter. Die Honda CB 500 Hornet wirkt dagegen oft „direkter“ im Ansprechverhalten, was sich besonders beim häufigen Stop-and-Go oder bei sportlicherer Fahrweise bemerkbar macht.
Beide Motorräder können sicher gefahren werden – die Frage ist eher, wie man selbst fährt. Wer gern vorausschauend und ruhig bremst, wird mit der BMW schnell warm. Wer häufig spontan reagiert und das Motorrad aktiv steuert, findet in der Honda oft ein unmittelbares Feedback.
Ausstattung und Alltag: Cruiser-Style vs. moderne Nutzbarkeit
Bei der Ausstattung und dem „Alltagsnutzen“ unterscheiden sich die Konzepte. Die BMW R 18 Roctane setzt auf den Look und das Erlebnis eines großen, markanten Cruisers. Das kann bedeuten: weniger „Werkzeug-Feeling“, mehr „Lifestyle-Charakter“. Für viele ist genau das ein Kaufgrund – weil das Motorrad nicht nur fährt, sondern auch eine Haltung vermittelt.
Die Honda CB 500 Hornet ist stärker auf Nutzbarkeit ausgelegt. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern jeden Tag bewegt: unkompliziert, schnell einsatzbereit und mit einem Charakter, der auch bei wechselnden Streckenlängen funktioniert. Gerade wenn das Motorrad nicht nur für Wochenendtouren gedacht ist, sondern regelmäßig im Alltag genutzt wird, spielt diese Art von Konzept ihren Vorteil aus.
Stärken und Schwächen bei der Kaufentscheidung
Die BMW punktet mit ihrem besonderen Auftritt und dem souveränen Fahrgefühl. Schwächen zeigen sich eher dort, wo man maximale Wendigkeit oder maximale „Leichtigkeit“ erwartet. Die Honda punktet mit Agilität, Alltagstauglichkeit und einem lebendigen Fahrstil. Schwächen liegen eher in dem Bereich, in dem man den großen Cruiser-Charakter oder das Drehmoment-„Gleiten“ sucht.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Die BMW R 18 Roctane ist besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich nach Cruiser anfühlt: mit ruhigem, kraftvollem Charakter, komfortablerer Ergonomie und dem Wunsch, längere Strecken entspannt zu genießen. Wer Wert auf Stil, Präsenz und ein souveränes Fahrgefühl legt, wird mit der BMW eher glücklich.
Die Honda CB 500 Hornet ist dagegen eine gute Wahl für alle, die ein vielseitiges Naked Bike möchten: für Stadtfahrten, kurze Strecken, spontane Ausfahrten und für Fahrende, die gern agil unterwegs sind und das Motorrad aktiv steuern. Wer ein Bike sucht, das schnell „mit einem mitgeht“, findet in der Honda häufig die passendere Basis.
Typische Entscheidungsszenarien
Wenn der Fokus auf entspanntem Cruisen, markantem Design und einem gelassenen Fahrgefühl liegt, ist die BMW die naheliegende Wahl. Wenn der Fokus auf Wendigkeit, Alltagseinsatz und einem lebendigen Handling liegt, ist die Honda im Vorteil.
Fazit:
Die BMW R 18 Roctane ist das Motorrad für alle, die den Cruiser-Charakter wirklich wollen: souveränes Fahrgefühl, entspannte Ergonomie und ein Auftritt, der nicht unbemerkt bleibt. Sie eignet sich besonders für längere Strecken und für Fahrende, die lieber mit Drehmoment-Genuss gleiten als ständig nach Dynamik zu suchen. Ihre Schwäche liegt weniger im Können als im Konzept: Wer maximale Leichtigkeit im Handling erwartet, spürt das Mehr an Präsenz.
Die Honda CB 500 Hornet ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vielseitig im Alltag genutzt wird und Agilität im Vordergrund steht. Sie wirkt handlicher, reagiert lebendig und macht Spaß bei häufigen Richtungswechseln, kurzen Strecken und spontanen Touren. Wer jedoch den großen Cruiser-Flow und die entspannte Art des Fahrens sucht, wird bei der Honda weniger „Cruiser-Magie“ finden.
Kurz gesagt: BMW für Cruiser-Fans und Langstrecken-Fahrer, Honda für Alltag, Wendigkeit und aktive Fahrfreude.