| UVP | 21.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 4.709 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Durchzug - bäriger Motor
- Verarbeitung
- Details
- Komfort
- Hoher Preis
- Kraftaufwand für Vorderradbremse
- Sound
- schöne Retro-Optik
- einfachstes Fahrverhalten
- Honda Qualität
- gute Reifen von Metzeler
- niedriger Verbrauch, große Reichweite
- günstiger Preis
- beschränkte Leistung
- langweilige Farben
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 345 | kg |
| Radstand | 1.731 | mm |
| Länge | 2.440 | mm |
| Radstand | 1.731 | mm |
| Sitzhöhe: | 690 | mm |
| Höhe | 1.232 | mm |
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.802 | ccm |
| Hub | 100 | mm |
| Bohrung | 107 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder Viertakt | |
| Hubraum | 348 | ccm |
| Hub | 90 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 4.750 U/Min | |
| Drehmoment | 158 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 285 | km |
| Leistung | 21 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 600 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrahmen mit angeschraubten Unterzügen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Stahl-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R 19 | |
| Reifen hinten | 180/65 B16 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 106)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 19' | |
| Reifen hinten | 150/70 17' | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Doppelkolben-Bremszange ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Motorräder wie die Honda GB 350 S spalten die Biker-Gemeinde. Die einen rümpfen die Nase und fragen sich, ob man hier angesichts der mageren Leistung überhaupt noch von einem Motorrad sprechen kann und die anderen freuen sich, dass solche einfachen Genuß Motorräder heute noch neu zu erwerben sind. Das hat sich bei uns gezeigt: Tanja ist voll des Lobes, Dietmar zwar auch, kann sich die GB aber nur als Zweitmotorrad vorstellen. Und Ihr?Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der GB350S könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.
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BMW R 18 vs Honda GB 350 S: Vergleich für Cruiser- und Retro-Fans
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken, ist die Entscheidung oft nicht nur eine Frage von Daten, sondern von Gefühl, Einsatzgebiet und Anspruch. Der Vergleich zwischen der BMW R 18 und der Honda GB 350 S zeigt genau das: Hier steht ein großer, schwerer Cruiser-Ansatz mit viel Präsenz im Vordergrund, dort ein leichteres, modernes Retro-Konzept, das vor allem im Alltag und auf kürzeren Strecken überzeugen will. Beide Modelle können Spaß machen – aber auf sehr unterschiedliche Art.
Grundidee im Vergleich: Cruiser-Charakter vs. Retro-Alltag
Die BMW R 18 ist als Cruiser gedacht, der nicht nur fährt, sondern auch ausstrahlt. Der Fokus liegt auf einem kräftigen, entspannten Fahrgefühl, das besonders bei ruhiger Gangart und gleichmäßigem Tempo seine Stärken ausspielt. Die Honda GB 350 S hingegen setzt auf eine kompaktere, alltagstaugliche Retro-Optik und einen Motor, der sich eher nach „einfach losfahren“ anfühlt. Das macht sie interessant für Stadtverkehr, Feierabendrunden und alle, die ein Motorrad möchten, das unkompliziert bleibt.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im direkten Vergleich unterscheiden sich die beiden Motoren vor allem in der Art, wie sie Kraft bereitstellen. Die BMW R 18 wirkt in der Praxis wie ein Drehmoment-Motor: Sie zieht aus niedrigen Drehzahlen heraus spürbar an und vermittelt das Gefühl, dass man nicht ständig nachdrehen muss. Das ist besonders angenehm, wenn Strecken mit Ampeln, Kreuzungen oder wechselnden Geschwindigkeiten anstehen. Die R 18 belohnt entspanntes Fahren – und genau dort liegt ihre Stärke.
Die Honda GB 350 S spielt dagegen eher die „Leichtigkeit“-Karte. Der Motor ist darauf ausgelegt, sich harmonisch in den Alltag einzufügen. Wer zügig beschleunigen möchte, bekommt das auch hin, aber das Fahrgefühl ist insgesamt weniger „massiv“ als bei der BMW. Stattdessen wirkt die Honda lebendiger und agiler, gerade wenn es darum geht, schnell auf Verkehrssituationen zu reagieren oder sich durch den Stadtverkehr zu bewegen.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
BMW R 18 – Stärke: Kraftentfaltung mit Cruiser-Charakter, entspanntes Fahren ohne ständiges Nacharbeiten. BMW R 18 – Schwäche: Wer sehr dynamische, sportliche Fahrweise erwartet oder häufig enge, langsame Manöver macht, merkt das höhere Gewicht und die größere „Masse“ stärker.
Honda GB 350 S – Stärke: unkomplizierte Handhabung, Motorcharakter, der sich gut in den Alltag einfügt. Honda GB 350 S – Schwäche: Für lange Autobahnabschnitte oder sehr hohe Dauergeschwindigkeiten ist der Fokus weniger auf „große Reserven“ ausgelegt als bei einem Cruiser-Konzept.
Fahrkomfort: Sitzposition, Ergonomie und entspannte Kilometer
Beim Komfort zeigt sich der Unterschied zwischen Cruiser und Retro deutlich. Die BMW R 18 ist auf eine entspannte Sitzhaltung ausgelegt, die den Körper eher „auf“ das Motorrad bringt statt ihn „in“ eine sportliche Position zu zwingen. Das unterstützt das ruhige Dahingleiten und macht längere Fahrten angenehmer, wenn man nicht ständig aktiv gegen die Maschine arbeiten möchte.
Die Honda GB 350 S bietet ebenfalls einen angenehmen Komfort, aber mit einem anderen Schwerpunkt: Sie wirkt leichter zu kontrollieren, was sich gerade bei häufigen Stop-and-go-Situationen bemerkbar macht. Die Sitzposition ist so gewählt, dass man sich schnell zurechtfindet und das Motorrad auch im Alltag gut beherrscht. Für kürzere Strecken und spontane Touren ist das ein echter Vorteil.
Komfort im Vergleich
BMW R 18: punktet mit Cruiser-Ruhe und einem „großen“ Fahrgefühl. Honda GB 350 S: punktet mit Alltagstauglichkeit und einem Handling, das weniger Kraft im Oberkörper erfordert.
Handling und Alltag: Wie leicht sich die Motorräder bewegen lassen
Hier entscheidet sich oft, welches Motorrad wirklich zum Alltag passt. Die BMW R 18 ist ein echtes Schwergewicht im Cruiser-Sinne. Das bedeutet nicht, dass sie unfahrbar ist – im Gegenteil: Auf der Straße kann sie sehr souverän wirken. Aber bei niedrigen Geschwindigkeiten, beim Rangieren oder wenn häufig enge Lücken genutzt werden müssen, spürt man die größere Masse stärker. Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder häufig parken muss, sollte das im Hinterkopf behalten.
Die Honda GB 350 S ist dagegen deutlich „handlicher“ im Gefühl. Sie lässt sich leichter in Position bringen und wirkt im Alltag weniger fordernd. Das macht sie besonders attraktiv für Einsteiger, Wiedereinsteiger oder alle, die ein Motorrad suchen, das sich nicht nach jedem Stop „anfühlen“ lässt wie eine Aufgabe.
Stärken und Schwächen beim Handling
BMW R 18 – Stärke: souveränes Fahrverhalten bei gleichmäßigem Tempo, viel Stabilität im Cruiser-Betrieb. BMW R 18 – Schwäche: mehr Aufwand bei langsamen Manövern und in engen Situationen.
Honda GB 350 S – Stärke: leichtes Handling, gute Kontrolle im Stadtverkehr. Honda GB 350 S – Schwäche: weniger „schwerer“ Eindruck und damit auch weniger das Gefühl von maximaler Cruiser-Präsenz.
Technik und Ausstattung: Was man im Alltag wirklich merkt
Bei der Ausstattung geht es weniger um „mehr“ oder „weniger“, sondern um den Nutzen. Die BMW R 18 zielt auf ein hochwertiges Cruiser-Erlebnis. Das merkt man vor allem daran, wie das Motorrad als Gesamtpaket wirkt: Verarbeitung, Designanspruch und das stimmige Zusammenspiel aus Motorcharakter und Fahrwerkseindruck. Wer Wert auf eine „große“ Erscheinung legt und das Motorrad als Lifestyle-Objekt sieht, wird sich hier schnell zuhause fühlen.
Die Honda GB 350 S ist dagegen stärker auf das konzentriert, was man täglich braucht: ein stimmiges Gesamtbild, ein Motor, der zuverlässig funktioniert, und ein Konzept, das sich nicht kompliziert anfühlt. Gerade wenn man ein Motorrad sucht, das man regelmäßig nutzt und nicht nur „für besondere Tage“, spielt diese Art von Pragmatismus ihre Vorteile aus.
Technik-Fazit ohne Zahlen-Fokus
Die BMW wirkt wie ein Cruiser, der Komfort und Präsenz priorisiert. Die Honda wirkt wie ein Retro-Motorrad, das Alltag und Fahrspaß in den Mittelpunkt stellt. Beide können technisch überzeugen – aber die Zielrichtung ist klar unterschiedlich.
Für wen passt welches Motorrad? Kaufberatung nach Fahrprofil
Damit die Entscheidung leichter fällt, lohnt sich der Blick auf das eigene Fahrprofil. Denn die BMW R 18 und die Honda GB 350 S sind nicht „besser“ oder „schlechter“ – sie sind einfach für unterschiedliche Wünsche gebaut.
BMW R 18: Ideal für Cruiser-Fahrer
Die BMW R 18 ist besonders passend, wenn lange, entspannte Fahrten im Vordergrund stehen und wenn das Motorrad vor allem als Cruiser-Erlebnis verstanden wird. Wer gerne mit ruhigem Tempo unterwegs ist, die Kraft aus niedrigen Drehzahlen nutzt und dabei Wert auf eine starke Optik sowie ein hochwertiges Gesamtgefühl legt, trifft mit der R 18 eine sehr stimmige Wahl.
Honda GB 350 S: Ideal für Alltag, Stadt und Einsteiger
Die Honda GB 350 S passt besonders gut, wenn das Motorrad regelmäßig im Alltag genutzt wird. Wer häufig kurze Strecken fährt, im Stadtverkehr unterwegs ist oder ein Motorrad sucht, das sich leicht beherrschen lässt, wird die Honda schnell mögen. Auch für Einsteiger oder Wiedereinsteiger ist das Konzept attraktiv, weil es weniger „große“ Anforderungen stellt und trotzdem Fahrspaß liefert.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Zusammengefasst zeigt der Vergleich:
- BMW R 18 punktet vor allem mit Cruiser-Charakter, entspannter Kraftentfaltung und einem souveränen Fahrgefühl bei gleichmäßigem Tempo.
- Honda GB 350 S punktet vor allem mit leichterem Handling, unkomplizierter Nutzung und einem Motor, der sich gut in den Alltag einfügt.
- Die BMW kann bei langsamen Manövern und in engen Situationen mehr Aufmerksamkeit erfordern.
- Die Honda ist weniger auf „maximale Reserven“ für lange Hochgeschwindigkeitsphasen ausgelegt, dafür aber sehr alltagstauglich.
Fazit:
Die BMW R 18 ist die bessere Wahl, wenn ein Cruiser-Erlebnis im Vordergrund steht: viel Präsenz, entspanntes Fahren und ein Motorcharakter, der aus niedrigen Drehzahlen überzeugt. Wer lange Strecken genießt, gerne ruhig unterwegs ist und das Motorrad als hochwertiges Gesamtpaket erleben möchte, wird mit der R 18 glücklich. Die Honda GB 350 S ist dagegen die passendere Option, wenn Alltag, Stadtverkehr und unkomplizierte Touren zählen. Sie wirkt leichter zu handhaben, macht spontane Fahrten attraktiv und bietet ein Retro-Gefühl, das nicht anstrengend wird. Wer ein Motorrad sucht, das man oft nutzt und schnell im Alltag „funktioniert“, liegt mit der GB 350 S richtig. Kurz gesagt: Cruiser-Liebe und Souveränität sprechen für die BMW – Alltagstauglichkeit und Leichtigkeit sprechen für die Honda.