| UVP | 16.990 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 6.349 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- sehr zugängliches Fahrverhalten
- kerniger Motor mit linearer Kraftentfaltung
- kernige Optik mit vielen, schönen Details
- TFT-Farbdisplay
- hohe Reichweite
- viel Motorrad für wenig Geld
- sehr straff gefedert
- Bremsen etwas teigig, schwer dosierbar
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Höhe | 1.256 | mm |
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 770 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Luft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 500 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 69 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 115 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 304 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 46 NM bei 6.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 512 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | direkt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 -21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside Down Gabel Ø 41mm (Federweg 135)mm | |
| Federung hinten | einstellbares Zentralfederbein (Federweg 135)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | schwimmend gelagerte Bremsscheibe mit 4 Kolben-Radialbremszangen und ABS ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen hinten | Wave-Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit
Benelli zeigt erneut, dass man auch für wenig Geld extravagante Motorräder bekommen kann, die auch noch gut funktionieren. Die 502C ist ohne Frage ein besonderes Bike, welches außer der Honda CMX 500 Rebel kaum Konkurrenz fürchten muss. Es gibt schlichtweg keine anderen Cruiser in der A2 Klasse.Die Maschine ist ordentlich gemacht, man muss trotz des Preises keine billige Fuhre befürchten. Sie fährt sich lässig, vermittelt viel Fahrspaß und beruhigt durch ihre Art den Fahrer von ganz alleine. Rasen will man mit dieser Maschine nicht, deshalb ist sie auch nicht untermotorisiert. Es hat uns viel Spaß bereitet, die Benelli 502 zu testen!
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BMW R 12 GS vs Benelli 502 C – Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Alltag“ und „Tour“ klingen, aber aus unterschiedlichen Richtungen kommen, lohnt sich ein genauer Blick. Die BMW R 12 GS steht für die typische GS-Idee: souverän, reisefreudig und mit dem Anspruch, lange Strecken genauso gut zu machen wie wechselnde Straßenverhältnisse. Die Benelli 502 C dagegen bewegt sich stärker im Bereich moderner Cruiser-/Allround-Charakter: angenehm zugänglich, optisch markant und mit einem Fokus auf entspanntes Fahren im Alltag.
Im folgenden Vergleich werden die Eigenschaften beider Modelle entlang der typischen Kaufkriterien gegenübergestellt: Fahrgefühl und Handhabung, Komfort, Ausstattung, Alltagstauglichkeit sowie die Frage, wie gut sich das jeweilige Motorrad für unterschiedliche Fahrprofile eignet. Dabei geht es nicht um „besser“ im absoluten Sinn, sondern darum, welches Motorrad die eigenen Prioritäten am ehesten trifft.
Grundcharakter: Reiseenduro vs. Cruiser-orientierter Allrounder
BMW R 12 GS: GS-typische Vielseitigkeit
Die BMW R 12 GS ist vom Grundkonzept her auf Vielseitigkeit ausgelegt. Das merkt man vor allem daran, wie sie sich im Fahrbetrieb „geordnet“ anfühlt: stabil, berechenbar und mit einem Fahrstil, der auch dann noch überzeugt, wenn die Strecke nicht mehr nur aus Autobahn oder Landstraße besteht. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein verlässlicher Begleiter für unterschiedliche Touren anfühlt, findet hier eine klare Ausrichtung.
Benelli 502 C: entspanntes Fahren mit eigenem Stil
Die Benelli 502 C wirkt dagegen stärker wie ein Motorrad für den Alltag mit Charakter. Der Fokus liegt auf einem entspannten Fahrgefühl, das sich gut für Stadtverkehr, Feierabendrunden und längere Ausfahrten eignet, ohne dass man ständig „auf Tour-Modus“ schalten muss. Das Design und die Sitz-/Fahrposition unterstützen diesen Eindruck: weniger „Expedition“, mehr „Genussfahrt“.
Motor & Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich von BMW R 12 GS und Benelli 502 C zeigt sich vor allem ein Unterschied in der Art, wie Leistung und Drehmoment genutzt werden. Die BMW spielt ihre Stärken typischerweise dann aus, wenn es um gleichmäßiges Tempo, ruhiges Durchziehen und souveränes Fahren über längere Zeit geht. Die Benelli wirkt im Vergleich oft „direkter“ im Gefühl: Sie passt gut zu einem Fahrstil, bei dem man zügig beschleunigt, ohne ständig in sehr hohe Drehzahlbereiche zu gehen.
Wichtig ist: Beide Motorräder können im Alltag Spaß machen – aber sie belohnen unterschiedliche Fahrweisen. Wer gern konstant fährt und dabei Ruhe im Antrieb sucht, wird mit der BMW häufiger „im Flow“ sein. Wer lieber dynamisch und unkompliziert unterwegs ist, findet in der Benelli oft den leichteren Zugang.
Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Agilität
BMW R 12 GS: souverän und kontrolliert
Die BMW R 12 GS vermittelt ein Gefühl von Stabilität. Gerade bei wechselndem Untergrund oder längeren Strecken wirkt das Fahrwerk oft wie ein „Sicherheitsnetz“: Es bleibt ruhig, die Linie lässt sich sauber halten und das Motorrad wirkt auch bei höheren Geschwindigkeiten gelassen. Das ist ein großer Pluspunkt, wenn man häufig unterwegs ist und nicht jedes Mal neu „einfädeln“ möchte.
Benelli 502 C: angenehm handlich im Alltag
Die Benelli 502 C punktet eher mit dem Eindruck von Alltagstauglichkeit. Das Motorrad wirkt so, als wäre es darauf ausgelegt, in der Stadt und auf Landstraßen schnell eine passende Fahrhaltung zu finden. In engen Situationen und bei häufigem Richtungswechsel fühlt sich die Benelli meist unkomplizierter an, während die BMW eher ihre Stärke ausspielt, wenn es „weiter“ wird.
Ergonomie & Sitzposition: Komfort für verschiedene Körperbilder
Ergonomie ist bei einem Motorradvergleich oft der entscheidende Faktor. Die BMW R 12 GS ist tendenziell so ausgelegt, dass sie auch längere Touren gut unterstützt: Die Sitzposition wirkt so, als sei sie auf Kontrolle und entspannte Haltung ausgelegt. Gleichzeitig ist sie für viele Fahrerinnen und Fahrer ein Motorrad, das man „mit dem Körper“ führt, statt nur „draufzusitzen“.
Die Benelli 502 C setzt stärker auf eine entspannte, cruiserartige Haltung. Das kann besonders dann überzeugen, wenn man nicht ständig auf eine sportliche Sitzposition angewiesen ist. Wer häufig kurze Strecken fährt oder eine Sitzhaltung bevorzugt, die weniger „aktiv“ wirkt, wird die Benelli oft als angenehmer empfinden.
Ausstattung & Elektronik: Komfortfunktionen im Vergleich
Bei der Ausstattung unterscheiden sich die beiden Modelle vor allem in der Philosophie: Die BMW R 12 GS zielt häufig darauf ab, das Gesamtpaket aus Fahrgefühl, Assistenz und Langstreckenkomfort zu einem stimmigen System zu machen. Die Benelli 502 C bietet ebenfalls moderne Features, wirkt aber im Gesamteindruck oft „pragmatischer“: genug Technik für den Alltag, ohne dass man das Motorrad als reines Hightech-Projekt wahrnimmt.
Für die Kaufentscheidung bedeutet das: Wer Wert darauf legt, dass das Motorrad möglichst viele Situationen „glättet“ (z. B. durch Assistenz und fein abgestimmte Fahrmodi), wird mit der BMW eher glücklich. Wer eine klare, unkomplizierte Bedienung bevorzugt und Technik als Unterstützung sieht, nicht als Selbstzweck, findet in der Benelli häufig die passendere Balance.
Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren, Sichtbarkeit
Im Alltag zählt mehr als nur die reine Fahrleistung. Bei der BMW R 12 GS spielt die Größe und das Gesamtpaket eine Rolle: Das Motorrad wirkt wie ein „Reisegerät“, das man gern bewegt, aber nicht als reines Stadtbike betrachtet. Dafür ist es auf längere Fahrten und wechselnde Bedingungen ausgelegt.
Die Benelli 502 C wirkt im Vergleich oft leichter in den Alltag integrierbar. Gerade beim Rangieren und bei häufigen Stop-and-go-Situationen kann das den Unterschied machen. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur am Wochenende begeistert, sondern auch unter der Woche zuverlässig Spaß macht, findet in der Benelli häufig den besseren Einstieg.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
BMW R 12 GS – Stärken
- Stabiler, souveräner Fahrcharakter für längere Strecken und wechselnde Bedingungen
- Reiseorientierte Gesamtabstimmung aus Motor, Fahrwerk und Ergonomie
- Komfort- und Technikfokus, der das Motorrad zu einem verlässlichen Begleiter macht
BMW R 12 GS – Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ im reinen Stadtbetrieb als ein cruiser-/allround-orientiertes Motorrad
- Anspruch an Budget durch Premium-Positionierung und Gesamtkonzept
Benelli 502 C – Stärken
- Entspanntes Fahrgefühl, das im Alltag schnell Spaß macht
- Pragmatische Bedienung und ein unkomplizierter Zugang zum Fahren
- Allround-Charakter für Stadt, Landstraße und Feierabendtouren
Benelli 502 C – Schwächen
- Weniger „Reiseenduro-Feeling“ im Vergleich zur GS-typischen Ausrichtung
- Bei sehr langen oder anspruchsvollen Strecken kann die BMW als Gesamtsystem im Vorteil sein
Welche Kaufentscheidung passt? (ohne Zahlen – mit klaren Kriterien)
Wenn die Entscheidung zwischen BMW R 12 GS und Benelli 502 C ansteht, helfen vor allem diese Fragen:
- Wie oft wird wirklich „getourt“? Bei regelmäßigen längeren Fahrten und dem Wunsch nach maximaler Souveränität spricht vieles für die BMW.
- Wie viel Stadt und Alltag? Wer häufig kurze Strecken fährt und ein Motorrad möchte, das schnell „bereit“ ist, wird die Benelli oft als passender empfinden.
- Welche Sitzhaltung fühlt sich richtig an? Cruiserartige Entspannung ist die Stärke der Benelli, während die BMW eher auf kontrollierte Langstreckenhaltung setzt.
- Wie wichtig ist Technik/Assistenz als Komfort? Die BMW wirkt hier häufig als „Gesamtsystem“, die Benelli eher als „funktional und direkt“.
Fazit:
Die BMW R 12 GS ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das als Reisegerät funktioniert: souverän, kontrolliert und mit einem Gesamtpaket, das lange Strecken und wechselnde Bedingungen besonders angenehm macht. Wer gern konstant fährt, Komfort und Technik als Unterstützung sieht und das Motorrad als langfristigen Begleiter betrachtet, wird mit der BMW häufig die stimmigere Entscheidung treffen.
Die Benelli 502 C passt dagegen besser zu Fahrern, die ein Motorrad für den Alltag mit Charakter suchen: entspanntes Fahrgefühl, unkomplizierte Handhabung und eine Sitzposition, die nicht ständig nach „sportlicher Aktivität“ verlangt. Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder vor allem Landstraßen und Feierabendtouren plant, findet in der Benelli oft den leichteren Zugang zum Spaß.
Kurz gesagt: GS für Tour & Souveränität, 502 C für entspannten Alltag & unkomplizierte Fahrfreude.