UVP 16.990 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2006 bis 2013
Die neue Reise-Enduro von BMW - endlich eine echte Hommage an die R80 G/S
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Pro und Kontra

Pro:
  • Lasten-Esel
  • gutmütiges Fahrverhalten
  • große Reichweite
  • gemütliche Sitzposition
  • sehr guter Windschutz
  • geeignet auch für lange und schnelle Autobahn-Passagen
Kontra:
  • schwer, Rangieren problematisch
  • anfälliges ABS

Abmessungen & Gewicht

Gewicht229kg
Radstand1.580mm
Länge2.250mm
Radstand1.580mm
Sitzhöhe: 860 mm
Höhe1.256mm
Gewicht256kg
Radstand1.510mm
Länge2.250mm
Radstand1.510mm
Sitzhöhe: 890-910 mm
Höhe1.470mm

Motor

Motor-BauartLuft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungLuft/Ölgekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartBoxer 4-Takt
Hubraum1.170ccm
KühlungLuft/Ölgekühlt
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung109 PS bei 7.000 U/Min
Drehmoment115 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite304km
Leistung98 PS bei 7.000 U/Min
Drehmoment115 NM bei 5.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt33Liter
Reichweite600km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm
Federung hintendirekt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne90/90 -21
Reifen hinten150/70 R 17
RahmenbauartDreiteiliges Rahmenkonzept aus Vorder- und Hinterrahmen mit mittragendem Motor
Federung vorneTelelever 41mm Zentralfederbein (Federweg 210)mm
Federung hintenWAD Federbein (Federweg 220)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge Paralever
Reifen vorne110/80 R19
Reifen hinten150/70 R17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneDopperlscheibe ( Ø 305 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 265 mm)

Fazit

Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.
 
Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.

 
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.990 €
  • Verfügbarkeit: ab 2025
  • Farben: Schwarz, Sand, Blau-Weiß-Rot

Fazit - was bleibt hängen

"Hervorragende Offroad-Tauglichkeit bei nochmals gesteigerten Straßeneigenschaften" lautete damals der Pressetext zur neuen Adventure von BMW. Mit Offroad meinten die Schreiberlinge damals vermutlich nicht gerade die Crosspiste mit Sprüngen und tiefen Sand - dazu ist die GS 1200 Adventure schlichtweg zu schwer. Aber dennoch ist dieses Motorrad das ideale Bike für die gaaaanz lange Reise. Den Beweis lieferten Charly Boorman und Ewan McGregor 2007 auf ihrer "Long Way Down" genannten Reise, bei der sie 23.500 Kilometer durch Afrika eben genau auf diesen Maschinen zurückgelegt haben. 
 
Leider sind auch gebrauchte und ältere GS Adventure Bikes nicht ganz billig. Je nach Alter, Laufleistung, Zustand und Ausstattung werden bis zu 13.000 Euro verlangt. Allerdings darf bezweifelt werden, dass solche Preise tatsächlich auch gezahlt werden, aber für eine gute GSA K255 muss man schon mit 8.000 Euro rechnen. Zurück zur Ausgangsfrage: Lohnt sich das? Klares "JA!" unsererseits, denn diese Maschinen halten ewig und bringen auch nach 15 Jahren immer noch jede Menge Freude.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Neupreis: 13.500 € (nackt)
  • Gebraucht: 6.000 bis 13.000 € (je nach Alter und Zustand)
  • Baujahre: 2006-2013
  • Farben: diverse

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BMW R 12 G S vs. BMW R 1200 GS Adventure – Vergleich im Motorradtest

Wer in der BMW-GS-Welt unterwegs ist, merkt schnell: Es geht nicht nur um ein Motorrad, sondern um ein Fahrgefühl und um die Frage, wie vielseitig eine Reiseenduro im Alltag wirklich sein kann. Der Vergleich zwischen der BMW R 12 G S und der BMW R 1200 GS Adventure zeigt dabei zwei sehr unterschiedliche Ansätze innerhalb der GS-Familie. Beide Modelle stehen für Langstrecke, Komfort und den typischen Boxer-Charakter – aber sie setzen Schwerpunkte an verschiedenen Stellen. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich die Motorräder in der Praxis, wo liegen Stärken, und wo sollte man genauer hinschauen?

Grundidee der beiden Modelle: Modernes Gesamtpaket vs. Adventure-Fokus

Die BMW R 12 G S wirkt wie ein moderner Einstieg in die GS-Philosophie: Sie zielt auf ein stimmiges Gesamtpaket aus Fahrbarkeit, Alltagstauglichkeit und Reisekomfort. Die BMW R 1200 GS Adventure dagegen ist stärker auf den Adventure-Gedanken ausgerichtet. Das zeigt sich vor allem daran, wie das Motorrad für lange Strecken, Gepäck und wechselnde Bedingungen gedacht ist. Beide sind Reiseenduros – aber die eine ist eher „Allrounder mit GS-Gen“, die andere eher „Langstrecken-Tool mit Adventure-Setup“.

Motor und Fahrcharakter: Boxer-Feeling bleibt, die Abstimmung macht den Unterschied

Beide Motorräder setzen auf den typischen BMW-Boxer-Charakter. Das spürt man beim Anfahren, beim gleichmäßigen Dahinrollen und auch beim Beschleunigen aus dem Drehzahlkeller. Im Vergleich wird jedoch deutlich: Die BMW R 12 G S wirkt in der Abstimmung oft agiler und „direkter“, während die BMW R 1200 GS Adventure stärker auf souveräne Langstreckenleistung ausgelegt ist. Das bedeutet nicht, dass eine Seite „besser“ ist – vielmehr passt die eine Abstimmung besser zu dynamischerem Fahren und die andere zu entspanntem Reise-Tempo.

Wer häufig Stadtverkehr, Landstraße und spontane Touren kombiniert, profitiert meist von dem Gefühl, das die R 12 G S vermittelt: Gasannahme und Schaltgefühl wirken harmonisch, sodass man weniger „arbeiten“ muss, um zügig voranzukommen. Bei der R 1200 GS Adventure steht dagegen das ruhige, gleichmäßige Vorankommen im Vordergrund. Gerade auf langen Etappen fühlt sich das Motorrad dadurch sehr stimmig an – als würde es die Strecke „mitnehmen“.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität mit Gepäckgedanken

Beim Fahrwerk und Handling zeigt sich ein klarer Unterschied in der Ausrichtung. Die BMW R 12 G S wirkt im Vergleich oft leichter zu bewegen – besonders dann, wenn es um wechselnde Geschwindigkeiten, kurvige Abschnitte oder das Manövrieren im Alltag geht. Das macht sie interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die nicht nur auf der Autobahn unterwegs sind, sondern auch gern mal eine Nebenstraße nehmen.

Die BMW R 1200 GS Adventure spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn das Motorrad „arbeiten“ darf: lange Strecken, wechselnder Untergrund, dazu Gepäck. Das Fahrgefühl ist häufig stabiler und berechenbarer, was bei hohen Laufleistungen und voller Beladung ein echter Vorteil ist. Allerdings kann genau diese Adventure-Ausrichtung im Alltag dazu führen, dass das Motorrad sich im engen Umfeld etwas „größer“ anfühlt.

Kurven, Bremsen und Fahrstabilität

Beide Motorräder sind für sportlich ambitionierte Fahrten geeignet, aber die Charakteristik unterscheidet sich. Die R 12 G S wirkt tendenziell handlicher und lädt eher dazu ein, Kurven aktiv zu fahren. Die R 1200 GS Adventure punktet eher mit Ruhe und Stabilität – vor allem dann, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn Wind und Beladung eine Rolle spielen. In der Praxis bedeutet das: Wer viel „kurz und abwechslungsreich“ fährt, fühlt sich mit der R 12 G S oft schneller zuhause. Wer regelmäßig „lang und weit“ unterwegs ist, wird die Adventure-Qualitäten der R 1200 GS stärker wahrnehmen.

Elektronik und Assistenz: Moderne Bedienlogik vs. bewährtes Adventure-Setup

Im Vergleich der Elektronik zeigt sich, dass beide Motorräder auf Komfort und Sicherheit setzen. Die BMW R 12 G S wirkt dabei häufig wie ein Schritt in Richtung modernerer Bedienlogik und zeitgemäßer Assistenz. Das macht sich vor allem dann bemerkbar, wenn man unterwegs schnell Einstellungen anpassen möchte oder wenn man sich auf Assistenzfunktionen verlassen will, ohne ständig „im Menü“ zu verschwinden.

Die BMW R 1200 GS Adventure ist ebenfalls stark ausgestattet, aber der Fokus liegt stärker auf einem bewährten Adventure-Ansatz: Funktionen sind darauf ausgelegt, lange Fahrten entspannt zu gestalten und den Fahrer zu entlasten. Je nachdem, wie man die Elektronik nutzt, kann das ein Plus sein: Wer Assistenz eher „einmal einstellen und dann fahren“ möchte, kommt mit dem Adventure-Charakter oft sehr gut zurecht.

Komfort und Ergonomie: Sitzgefühl für Alltag und lange Etappen

Bei Komfort und Ergonomie sind beide Modelle auf Reise ausgelegt. Im Vergleich fällt jedoch auf, dass die R 12 G S häufig als „alltagstauglicher“ wahrgenommen wird: Das Motorrad wirkt leichter zugänglich, die Sitzposition und die Bedienung passen oft gut zu unterschiedlichen Fahrertypen. Das ist besonders relevant, wenn das Motorrad nicht nur für Urlaubsfahrten genutzt wird, sondern auch für Wochenendtouren, Pendeln oder spontane Ausfahrten.

Die R 1200 GS Adventure ist ebenfalls komfortorientiert, aber stärker auf lange Etappen mit Gepäck und wechselnden Bedingungen ausgelegt. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad Wind und Strecke „abfedert“ und wie stimmig es sich anfühlt, wenn man mehrere Stunden am Stück unterwegs ist. Wer häufig mit Gepäck fährt oder Touren plant, bei denen das Motorrad wirklich gefordert wird, wird den Adventure-Charakter besonders zu schätzen wissen.

Windschutz und Verkleidung

Ein wichtiger Punkt bei Reiseenduros ist der Windschutz. Im Vergleich kann die R 1200 GS Adventure durch ihren Adventure-Ansatz oft besser zu langen Autobahn- oder Landstraßenetappen passen, weil sie auf „Reisebedingungen“ ausgelegt ist. Die R 12 G S kann dafür im Alltag mit einer leichteren Handhabung punkten und wirkt oft dann besonders angenehm, wenn die Tour nicht ausschließlich aus Autobahn besteht.

Reichweite, Zuladung und Praxis: Wie gut ist das Motorrad für echte Touren?

Bei Reiseenduros entscheidet die Praxis: Reichweite, Zuladung und das Gefühl, ob das Motorrad mit Gepäck „mitgeht“. Beide Modelle sind für Touren gedacht, aber die R 1200 GS Adventure ist klar stärker auf das Thema „viel Gepäck, lange Strecke“ ausgelegt. Das macht sie interessant für Fahrten, bei denen Koffer, Ausrüstung und Reserve eine Rolle spielen.

Die R 12 G S kann dagegen überzeugen, wenn die Touren zwar lang sein dürfen, aber nicht immer maximal beladen sind. Sie wirkt dann oft wie die bessere Wahl für eine Mischung aus Komfort und Flexibilität – also für Reisen, bei denen man auch mal spontan umplant oder auf weniger „klassische“ Strecken ausweicht.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

BMW R 12 G S – Stärken

  • Agiles Gesamtgefühl: wirkt im Alltag und auf kurvigen Strecken oft leichter zu bewegen.
  • Moderne Bedienlogik: Elektronik und Komfortfunktionen lassen sich häufig intuitiv nutzen.
  • Allround-Charakter: passt gut zu gemischten Touren aus Stadt, Landstraße und Reise.

BMW R 12 G S – mögliche Schwächen

  • Adventure-Extrembeladung: wer regelmäßig maximal belädt und sehr lange Etappen plant, könnte die Adventure-Ausrichtung der R 1200 GS stärker vermissen.
  • Fokus auf Flexibilität: wer primär „Expedition“ im Kopf hat, findet bei der R 1200 GS oft den passenderen Charakter.

BMW R 1200 GS Adventure – Stärken

  • Reise- und Gepäckfokus: fühlt sich besonders stimmig an, wenn das Motorrad voll genutzt wird.
  • Stabilität auf langen Strecken: berechenbar bei Wind, Tempo und wechselndem Untergrund.
  • Adventure-Setup: macht Lust auf weite Touren und „mehr Ausrüstung“.

BMW R 1200 GS Adventure – mögliche Schwächen

  • Alltagshandling: im engen Umfeld kann sie sich im Vergleich etwas schwerer anfühlen.
  • Charakterwahl: wer vor allem kurze, spontane Touren fährt, könnte die Adventure-Ausrichtung als weniger „leichtfüßig“ empfinden.

Für wen passt welches Motorrad?

Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die BMW R 12 G S ist besonders attraktiv für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Reiseenduro-Motorrad suchen, das im Alltag unkompliziert bleibt und auf der Landstraße sowie bei abwechslungsreichen Touren Spaß macht. Wer gern flexibel plant, häufig zwischen unterschiedlichen Streckenarten wechselt und dabei ein modernes Gesamtpaket bevorzugt, findet in der R 12 G S oft die passendere Wahl.

Die BMW R 1200 GS Adventure passt dagegen besonders gut zu Menschen, die regelmäßig lange Strecken fahren, mit Gepäck unterwegs sind und den Adventure-Charakter wirklich ausleben möchten. Wer das Motorrad als Reisebasis sieht – für große Touren, mehr Ausrüstung und entspannte Etappen – wird die Stärken der R 1200 GS im Vergleich stärker spüren.

Fazit:

Die BMW R 12 G S ist im Vergleich die bessere Wahl, wenn ein Reiseenduro vor allem als vielseitiges Motorrad für Alltag, spontane Touren und abwechslungsreiche Strecken dienen soll. Das Gesamtgefühl wirkt moderner und agiler, wodurch sich das Motorrad leichter in den Alltag integrieren lässt und Kurvenfahrten sowie gemischte Fahrten oft besonders angenehm werden. Die BMW R 1200 GS Adventure spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn lange Strecken, Gepäck und ein stabiler, berechenbarer Reisecharakter im Vordergrund stehen. Sie fühlt sich wie ein konsequent auf Expedition ausgelegtes Werkzeug an, das auch unter anspruchsvolleren Bedingungen souverän bleibt. Kurz gesagt: Wer Flexibilität und modernes Allround-Fahren sucht, liegt mit der R 12 G S näher richtig. Wer dagegen regelmäßig weit fährt, viel Ausrüstung mitnimmt und den Adventure-Fokus wirklich nutzen möchte, findet in der R 1200 GS Adventure den stimmigeren Begleiter.

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