| UVP | 16.990 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 15.300 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- hat ordentlich Wums
- umfangreiche elektronische Helferlein
- deutlich geländetauglicher als die Standard-Version der GS
- Preis vor allem mit Vollausstattung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Höhe | 1.256 | mm |
| Gewicht | 244 | kg |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Länge | 2.207 | mm |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.412 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Luft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 115 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 304 | km |
| Leistung | 125 PS bei 7.700 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 219 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 403 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | direkt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 -21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
| Rahmenbauart | Brücken, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Telegabel 37 mm (Federweg 190)mm | |
| Aufhängung vorne | Federbein | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 376 mm) | |
Fazit
Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit - was bleibt hängen
Nein, unsere hohen Erwartungen wurden keineswegs enttäuscht – nicht mal ein bisschen! Die R 1200 GS Rallye hat uns nicht nur sehr gut gefallen sondern macht es uns wirklich schwer Kritikpunkte zu finden. Na gut, sie ist ganz schön teuer. Aber Qualität hat eben Ihren Preis. Und wenn man sich dazu die Preise auf dem Gebrauchtmarkt ansieht muss man sagen, dass die GS ihren Wert recht lange hält. Zudem bleibt es natürlich jedem selbst überlassen ob er wirklich alle Ausstattungspakete benötigt. Klar allesamt erledigen ihre Aufgaben zuverlässig und gut treiben jedoch den Preis nochmal ordentlich in die Höhe. Und bereits in der Grundausstattung haben wir es mit einem ausgereiften, tollen Bike zu tun!
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BMW R 12 GS vs. BMW R 1200 GS K50: Vergleich für Straße, Reise und Abenteuer
Wer eine BMW GS sucht, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Generationen: der BMW R 12 GS und der BMW R 1200 GS K50. Beide stehen für den typischen Boxer-Charakter, beide sind auf Langstrecke und Vielseitigkeit ausgelegt – aber sie fühlen sich im Alltag spürbar anders an. Der Vergleich lohnt sich, weil sich die Schwerpunkte bei Motorisierung, Fahrgefühl, Elektronik und Komfort deutlich unterscheiden.
Grundidee: Zwei GS-Philosophien, ein Anspruch
Die BMW R 12 GS wirkt moderner und stärker auf ein rundes Gesamtpaket aus Komfort, Assistenz und zeitgemäßer Fahrbarkeit ausgelegt. Die BMW R 1200 GS K50 steht dagegen für eine bewährte, sehr robuste Reiseenduro-Formel: viel Substanz, klare Rückmeldung und ein Fahrstil, der sich besonders auf langen Strecken und auf wechselndem Untergrund bewährt.
Motor und Antrieb: Boxer-Feeling – aber mit unterschiedlicher Auslegung
Beide Motorräder setzen auf den klassischen BMW-Boxer, doch die Charakteristik ist nicht identisch. Im direkten Vergleich zeigt sich: Die BMW R 12 GS zielt stärker auf ein gleichmäßiges, leicht zu dosierendes Ansprechverhalten. Dadurch lässt sie sich im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen oft entspannter fahren, weil Gasbefehle sauber umgesetzt werden und die Leistungsentfaltung harmonisch wirkt.
Die BMW R 1200 GS K50 bringt ebenfalls viel Boxer-typische Kraft, wirkt aber in der Praxis häufig „direkter“ und etwas weniger fein abgestimmt. Das kann ein Vorteil sein, wenn ein Motorrad nicht nur komfortabel, sondern auch spürbar mechanisch sein soll. Gerade beim zügigen Vorankommen oder beim dynamischen Herausbeschleunigen aus Kurven fühlt sich die K50 oft sehr präsent an.
Getriebe und Kraftentfaltung im Alltag
Im Alltag entscheidet weniger die reine Theorie als das Zusammenspiel aus Gangabstufung und Motorkennlinie. Die R 12 GS wirkt dabei häufig „komfortabler“ im Sinne von: weniger Nachdenken, mehr gleichmäßiges Fahren. Die R 1200 GS K50 kann dagegen besonders dann punkten, wenn ein Fahrer bewusst mit dem Motor arbeitet und die Kraft in passenden Drehzahlbereichen nutzt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Bei Reiseenduros ist das Fahrwerk der Dreh- und Angelpunkt. Im Vergleich zeigt sich: Die BMW R 12 GS vermittelt oft ein sehr ausgewogenes Gefühl zwischen Komfort und Kontrolle. Unebenheiten werden tendenziell souveräner „weggebügelt“, ohne dass das Motorrad seine Linie verliert. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig lange Etappen gefahren werden oder wenn der Untergrund nicht planbar ist.
Die BMW R 1200 GS K50 steht für eine sehr stabile Grundhaltung. Sie kann auf schnellen Strecken und bei wechselnden Bedingungen ruhig wirken und vermittelt Vertrauen. Gleichzeitig kann sie – je nach Beladung und Fahrstil – etwas mehr „Arbeit“ verlangen, wenn es darum geht, sehr agil durch enge Passagen zu manövrieren.
Reifen, Kontaktgefühl und Spurtreue
Beide Motorräder profitieren von einem passenden Setup aus Reifenwahl und Fahrwerkseinstellung. Im Vergleich fällt auf: Die R 12 GS wirkt häufig leichter zu „lesen“, wenn es um das exakte Einlenken geht. Die R 1200 GS K50 kann dafür mit einer sehr souveränen Spurtreue überzeugen, besonders wenn die Geschwindigkeit hoch ist oder wenn der Untergrund wellig wird.
Bremsen: Sicherheit im Tempo und bei Last
Bremsen sind bei einer GS nicht nur für den Notfall wichtig, sondern auch für das entspannte Fahren in den Bergen. Im direkten Vergleich zeigt sich: Die BMW R 12 GS bietet häufig ein sehr gut dosierbares Bremsgefühl, das sich für sportliches Fahren und für lange Abfahrten gleichermaßen eignet. Die BMW R 1200 GS K50 kann ebenfalls mit starker Verzögerung überzeugen, wirkt aber in der Praxis oft etwas „klassischer“ in der Rückmeldung.
Für viele Fahrer ist genau das entscheidend: Wer ein möglichst modernes, fein abgestimmtes Ansprechverhalten bevorzugt, findet in der R 12 GS häufig den besseren Match. Wer ein bewährtes Setup schätzt, das sich über Jahre bewährt hat, wird mit der K50 ebenfalls glücklich.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort auf langen Strecken
Die Sitzposition entscheidet darüber, ob eine Reiseenduro nach 300 Kilometern noch genauso entspannt ist wie am Anfang. Im Vergleich wirkt die BMW R 12 GS oft sehr auf Alltagstauglichkeit getrimmt: Die Haltung kann sich leichter anfühlen, und das Gesamtpaket wirkt darauf ausgelegt, auch bei wechselnder Fahrweise komfortabel zu bleiben.
Die BMW R 1200 GS K50 ist ebenfalls auf Langstrecke ausgelegt, kann aber je nach Körpergröße und Sitzbankwahl etwas mehr Anpassung erfordern. Dafür bietet sie häufig ein sehr „aufgeräumtes“ Fahrgefühl, bei dem man sich schnell auf die Maschine einstellt.
Windschutz und Alltagstauglichkeit
Gerade auf Autobahn und Landstraße macht der Windschutz einen großen Unterschied. Im Vergleich zeigt sich: Die R 12 GS wirkt häufig moderner im Gesamtkonzept, sodass sich das Motorrad bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten ruhiger anfühlen kann. Die R 1200 GS K50 ist ebenfalls gutmütig, aber der Komfort hängt stärker von Setup und Zubehör ab.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. bewährte Basis
Ein großer Unterschied zwischen den beiden Modellen liegt in der Elektronik. Die BMW R 12 GS bringt typischerweise ein deutlich zeitgemäßeres Paket mit, das das Fahren in vielen Situationen erleichtert: von der Traktion bis zur Stabilität in wechselhaften Bedingungen. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig bei Regen, auf Schotter oder auf unebenem Untergrund gefahren wird.
Die BMW R 1200 GS K50 ist ebenfalls elektronisch unterstützt, aber die Auslegung wirkt im Vergleich oft weniger „assistenzlastig“. Das kann ein Vorteil sein, wenn ein Fahrer lieber direkt mit der Maschine arbeitet und weniger „Eingriffe“ erwartet. Gleichzeitig kann die modernere Elektronik der R 12 GS in kritischen Situationen den Unterschied machen.
Alltag, Wartung und Kosten: Was im Besitz wirklich zählt
Bei der Entscheidung spielen nicht nur Fahrwerte eine Rolle, sondern auch die Frage, wie unkompliziert das Motorrad im Alltag bleibt. Die BMW R 1200 GS K50 profitiert häufig von der großen Verbreitung: Ersatzteile, Erfahrungswerte und Werkstattkenntnis sind in der Regel gut verfügbar. Das kann die Planung erleichtern, vor allem wenn das Motorrad gebraucht gekauft wird.
Die BMW R 12 GS ist dagegen die modernere Basis. Das bedeutet oft: weniger „Altlasten“ im Sinne von typischen Gebrauchserscheinungen, dafür aber ein stärkerer Fokus auf moderne Komponenten. Wer Wert auf aktuelle Technik legt und das Motorrad länger im Bestand halten möchte, findet hier häufig den stimmigeren Weg.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW R 12 GS – Stärken
- Modernes Gesamtpaket aus Motorcharakter, Fahrwerk und Elektronik
- Sehr gut dosierbares Fahrgefühl für Straße und Reise
- Komfortorientierte Abstimmung für lange Etappen
- Assistenz und Elektronik als spürbare Hilfe bei wechselhaften Bedingungen
BMW R 12 GS – Schwächen
- Je nach Fahrstil kann die „moderne“ Feinheit weniger direkt wirken als bei älteren Generationen
- Für manche Fahrer ist die Abstimmung eher auf Komfort als auf kompromisslose Mechanik ausgelegt
BMW R 1200 GS K50 – Stärken
- Bewährte Reiseenduro-Substanz mit viel Vertrauen im Fahrbetrieb
- Stabile Grundhaltung bei Tempo und wechselndem Untergrund
- Große Erfahrungs- und Teilebasis durch die Verbreitung
- Direkteres Rückmeldegefühl für Fahrer, die die Maschine „spüren“ wollen
BMW R 1200 GS K50 – Schwächen
- Komfort und Assistenz wirken im Vergleich weniger „automatisch“
- Agilität in sehr engen Situationen kann stärker vom Setup abhängen
Für welche Fahrprofile passt welche GS?
Die Entscheidung wird leichter, wenn das eigene Fahrprofil klar ist. Wer häufig lange Strecken fährt, Wert auf ein harmonisches Gesamtgefühl legt und moderne Elektronik als echten Mehrwert sieht, wird mit der BMW R 12 GS meist schneller glücklich. Sie ist besonders stark, wenn die Reise nicht nur aus Autobahn besteht, sondern auch aus Landstraße, Baustellen, Regenphasen und gelegentlichen Schotterpassagen.
Die BMW R 1200 GS K50 ist ideal für Fahrer, die eine bewährte Reiseenduro suchen, die sich über Jahre bewährt hat und die sich gerne „klassisch“ fahren lässt. Wer ein Motorrad möchte, das Vertrauen gibt, ohne dass ständig Technik im Vordergrund steht, findet in der K50 oft den passenden Charakter. Auch wer gebraucht kauft und die Verfügbarkeit von Wissen und Teilen schätzt, liegt mit der K50 häufig richtig.
Fazit:
Die BMW R 12 GS ist die bessere Wahl, wenn ein modernes, sehr rundes Gesamtpaket im Vordergrund steht: harmonische Kraftentfaltung, komfortorientiertes Fahrwerk und eine Elektronik, die das Fahren in vielen Situationen spürbar erleichtert. Sie passt besonders gut zu Fahrten, bei denen lange Strecken, wechselnde Bedingungen und ein entspanntes Handling zusammenkommen.
Die BMW R 1200 GS K50 ist die stimmigere Option, wenn eine bewährte Reiseenduro mit stabiler Grundhaltung gesucht wird und ein direkteres, klassischeres Fahrgefühl gewünscht ist. Sie empfiehlt sich vor allem für Fahrer, die die GS-Formel seit Jahren kennen und schätzen, häufig auf bekannten Strecken unterwegs sind oder beim Kauf und Betrieb die große Erfahrungsbasis rund um die K50 nutzen möchten.
Kurz gesagt: R 12 GS für modern, komfortabel und assistiert – R 1200 GS K50 für bewährt, robust und mit viel „Maschinengefühl“.