UVP 16.990 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 13.100 €
Baujahr von 2007 bis 2017
Die neue Reise-Enduro von BMW - endlich eine echte Hommage an die R80 G/S
Weiter zum Testbericht
BMW R 1200 R: Die Allzweckwaffe von BMW
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • für eine Boxer-Maschine relativ leicht
  • kräftiger Motor mit Charakter
  • als agiler Tourer aufrüstbar
  • kein Technik-Overload
  • sicheres Fahrgefühl
Kontra:
  • nicht ganz billig
  • Windschutz unterirdisch

Abmessungen & Gewicht

Gewicht229kg
Radstand1.580mm
Länge2.250mm
Radstand1.580mm
Sitzhöhe: 860 mm
Höhe1.256mm
Gewicht232kg
Radstand1.515mm
Länge2.165mm
Radstand1.515mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.300mm

Motor

Motor-BauartLuft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungLuft/Ölgekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartBoxer
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungLuft
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung109 PS bei 7.000 U/Min
Drehmoment115 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite304km
Leistung125 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment125 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite363km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm
Federung hintendirekt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne90/90 -21
Reifen hinten150/70 R 17
Rahmenbauartzweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor
Federung vorneUpside-Down 45 mm (Federweg 140)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenParalever
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 276 mm)

Fazit

Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.
 
Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.

 
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.990 €
  • Verfügbarkeit: ab 2025
  • Farben: Schwarz, Sand, Blau-Weiß-Rot

Fazit - was bleibt hängen

Wunderbar, diese BMW R1200 R. Nicht nur schön, schnell und sicher, sondern auch potent genug für eine Alpentour. Dazu braucht es natürlich ein Koffersystem, welches bei BMW ganz schön ins Geld geht. Und eben eine Tourenscheibe, die im Zweitmarkt (z.B. MRA) für etwa 150 Euro zu haben ist. So ausgerüstet dürfte man in den Bergen den anderen Bikern ganz schön um die Ohren fahren, denn die 1200er bringt alles mit, was es dafür braucht: Kraft, Agilität, Wendigkeit und vor allem das Gefühl der Sicherheit, dass einem mit diesem Bike eigentlich nicht viel passieren kann. 

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 12.000€
  • Gebraucht (7 Jahre alt): 8.000€
  • Baujahre: 2006-2014
  • Farben: weiß, mattgrau, schwarz, blau, rot

MotorradTest.de auf YouTube

BMW R 12 GS vs BMW R 1200 R: Vergleich für Touren, Alltag und Fahrspaß

Wenn zwei BMW-Boxer gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Bei der BMW R 12 GS und der BMW R 1200 R treffen unterschiedliche Philosophien aufeinander: Die R 12 GS ist klar auf Vielseitigkeit und Reise ausgelegt, während die R 1200 R als Roadster mit Fokus auf Agilität, Straßengefühl und unkomplizierten Fahrspaß punktet. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend – und helfen dabei, die richtige Wahl für den eigenen Stil zu treffen.

Grundcharakter: Reiseorientierung vs. Roadster-Fokus

BMW R 12 GS: Abenteuer-Versprechen im Alltag

Die R 12 GS wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur für die nächste Tour plant, sondern für den gesamten Alltag. Der Aufbau und die Ausrichtung sind darauf getrimmt, lange Strecken angenehm zu absolvieren und auch abseits der klassischen Route souverän zu bleiben. Dabei geht es nicht darum, dass sie „alles kann“, sondern dass sie konsequent auf Komfort, Kontrolle und Alltagstauglichkeit ausgelegt ist.

BMW R 1200 R: Straßengefühl und Direktheit

Die R 1200 R steht dagegen für ein Motorrad, das sich schnell „richtig“ anfühlt. Der Roadster-Charakter sorgt für eine direkte Verbindung zwischen Fahrer und Maschine. Wer gerne zügig unterwegs ist, Kurven dynamisch angeht und das Motorrad als täglichen Begleiter sieht, findet hier eine sehr stimmige Basis. Die R 1200 R wirkt dabei weniger wie ein Werkzeug für jede Situation, sondern mehr wie ein klarer Straßenfokus.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich der Boxer anfühlt

Beide Modelle setzen auf den typischen BMW-Boxer-Charakter, aber die Art, wie die Leistung umgesetzt wird, unterscheidet sich spürbar im Gesamteindruck. Die R 12 GS spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn gleichmäßiges Tempo, ruhiges Ansprechen und entspannte Drehzahlbereiche gefragt sind. Das macht sie attraktiv für lange Etappen, bei denen man nicht ständig „arbeiten“ möchte.

Die R 1200 R wirkt im Vergleich oft lebendiger im Straßenbetrieb: Gasannahme und Antriebskonzept vermitteln schneller das Gefühl, dass das Motorrad auf Impulse reagiert. Das ist besonders in Stadtverkehr, auf Landstraßen und in kurvigen Abschnitten ein Vorteil, weil sich das Motorrad leichter in den gewünschten Rhythmus bringen lässt.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit

R 12 GS: souverän auf Distanz

Die R 12 GS ist auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Gerade bei wechselnden Untergründen oder längeren Autobahnabschnitten wirkt das Fahrwerk so, dass man entspannt bleiben kann. Das Motorrad „steht“ spürbar sicher, ohne dabei träge zu werden. Für viele Fahrer ist das ein entscheidender Punkt: Man fährt nicht nur schneller, man fährt auch entspannter.

R 1200 R: leichtfüßig durch den Alltag

Die R 1200 R spielt ihre Stärken vor allem im Handling aus. In engen Kurven, beim schnellen Richtungswechsel und beim dynamischen Fahren auf Landstraßen fühlt sie sich oft agiler an. Das macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad häufig für kürzere Strecken genutzt wird oder wenn Kurvenfahrten einen großen Teil des Fahrspaßes ausmachen.

Sitzposition und Ergonomie: Komfort für lange Tage

Die Sitzposition ist bei beiden Motorrädern ein zentraler Unterschied. Die R 12 GS bietet tendenziell mehr „Reise-Ergonomie“: Man sitzt so, dass längere Fahrten weniger anstrengend werden. Das hilft vor allem dann, wenn Gepäck, wechselnde Wetterbedingungen oder längere Tagesetappen eine Rolle spielen.

Die R 1200 R ist dagegen stärker auf eine sportlichere, straßennahe Haltung ausgelegt. Das sorgt für ein unmittelbares Fahrgefühl und unterstützt dynamisches Fahren. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder kurze Strecken bevorzugt, profitiert von der direkten Sitzposition. Für sehr lange Touren kann die Frage nach dem persönlichen Komfort jedoch stärker ins Gewicht fallen.

Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Anhalten

Bei beiden Motorrädern spielt das Bremssystem eine wichtige Rolle für das Sicherheitsgefühl. Im Vergleich zeigt sich: Die R 12 GS wirkt im Gesamtkonzept oft „tourentauglicher“, weil sie auf ruhige Beherrschbarkeit ausgelegt ist. Das ist besonders dann spürbar, wenn man mit Gepäck unterwegs ist oder häufiger aus höheren Geschwindigkeiten verzögert.

Die R 1200 R punktet dagegen häufig durch ein sehr direktes Ansprechverhalten. Das macht das Motorrad für Fahrer interessant, die gerne präzise dosieren und in Kurven oder beim zügigen Fahren ein feinfühliges Setup bevorzugen.

Ausstattung und Alltag: Was sich im echten Leben bemerkbar macht

Im Alltag entscheidet oft nicht nur das Motorrad selbst, sondern auch die Art, wie es sich nutzen lässt. Die R 12 GS ist in ihrem Gesamtkonzept stärker auf „mitnehmen und losfahren“ ausgelegt. Das zeigt sich typischerweise in der Art, wie sie sich für Touren vorbereitet: mehr Reise-Feeling, mehr Reserven im Handling und ein Gesamteindruck, der auch bei längeren Strecken souverän bleibt.

Die R 1200 R ist dagegen besonders attraktiv, wenn das Motorrad häufig für kürzere Strecken genutzt wird oder wenn das Ziel eher „Fahren statt Planen“ ist. Sie wirkt wie ein Motorrad, das schnell verfügbar ist und sich ohne großen Aufwand in den Tagesablauf einfügt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der BMW R 12 GS

  • Reise- und Langstreckenfokus: angenehmes Fahrgefühl über längere Zeit
  • Kontrolle bei wechselnden Bedingungen: stabiler Gesamteindruck
  • Vielseitigkeit: wirkt wie ein Motorrad für viele Einsatzarten

Schwächen der BMW R 12 GS

  • Roadster-Fahrer könnten mehr Direktheit vermissen, wenn sie vor allem sportliche Straßenimpulse suchen
  • Für reine Stadt- und Kurvenfahrten kann der Reisecharakter manchmal „zu viel Motorrad“ sein

Stärken der BMW R 1200 R

  • Agiles Straßenhandling: schnell im Rhythmus, leicht zu bewegen
  • Direktes Fahrgefühl: präzise Rückmeldung beim Fahren
  • Alltagstauglichkeit: passt gut zu kürzeren Strecken und spontanen Touren

Schwächen der BMW R 1200 R

  • Reisekomfort kann je nach Fahrprofil weniger im Vordergrund stehen
  • Bei längeren Etappen hängt das Wohlbefinden stärker von der individuellen Ergonomie ab

Welche Wahl passt besser? Kaufberatung ohne Umwege

Die Entscheidung zwischen BMW R 12 GS und BMW R 1200 R hängt vor allem davon ab, wie das Motorrad im Alltag genutzt wird. Wer regelmäßig lange Strecken fährt, Wert auf entspannte Kontrolle legt und ein Motorrad sucht, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt, findet in der R 12 GS die stimmigere Basis. Sie ist besonders dann stark, wenn Touren nicht nur „ab und zu“ stattfinden, sondern ein fester Bestandteil des Fahrlebens sind.

Wer dagegen vor allem auf der Straße unterwegs ist, Kurven dynamisch angeht und ein Motorrad möchte, das sich schnell und direkt anfühlt, wird mit der R 1200 R glücklicher. Sie ist ideal für Fahrer, die den Fokus auf Fahrspaß im Alltag legen und das Motorrad als agiles Straßenwerkzeug sehen.

Typische Käuferprofile

  • R 12 GS: für Tourenmenschen, die Komfort, Stabilität und Vielseitigkeit priorisieren
  • R 1200 R: für Straßenfahrer, die Direktheit, Agilität und unmittelbares Fahrgefühl suchen

Fazit:

Die BMW R 12 GS ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem für lange Strecken, wechselnde Bedingungen und ein rundum reisefreundliches Fahrgefühl gedacht ist. Ihr Gesamtkonzept zielt darauf, dass man auch nach vielen Kilometern noch entspannt und sicher unterwegs ist. Die BMW R 1200 R spielt ihre Stärken besonders auf der Straße aus: Sie wirkt agiler, direkter und macht Kurvenfahrten sowie spontane Ausfahrten besonders leicht. Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag schnell verfügbar ist und sich dynamisch anfühlt, trifft mit der R 1200 R meist die passendere Entscheidung.

Kurz gesagt: Reise und Vielseitigkeit sprechen eher für die R 12 GS, Straßenfokus und Direktheit eher für die R 1200 R. Die beste Wahl ist die, die zum eigenen Fahrprofil passt – und genau das lässt sich mit diesem Vergleich deutlich eingrenzen.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙