UVP 16.990 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 14.750 €
Baujahr von 2016 bis 2023
Die neue Reise-Enduro von BMW - endlich eine echte Hommage an die R80 G/S
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Der Bulle unter den Scramblern
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Pro und Kontra

Pro:
  • Qualität
  • Durchzugsvermögen
  • Details
  • Preis-Leistung
Kontra:
  • Langstreckenkomfort
  • Drehwilligkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht229kg
Radstand1.580mm
Länge2.250mm
Radstand1.580mm
Sitzhöhe: 860 mm
Höhe1.256mm
Gewicht220kg
Radstand1.527mm
Länge2.175mm
Radstand1.527mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.330mm

Motor

Motor-BauartLuft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungLuft/Ölgekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartBoxer
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungÖl-Luft
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung109 PS bei 7.000 U/Min
Drehmoment115 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite304km
Leistung110 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment116 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite321km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm
Federung hintendirekt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne90/90 -21
Reifen hinten150/70 R 17
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneTelegabel 43 mm (Federweg 125)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenParalever
Reifen vorne120/70 R 19
Reifen hinten170/60 R 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 265 mm)

Fazit

Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.
 
Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.

 
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.990 €
  • Verfügbarkeit: ab 2025
  • Farben: Schwarz, Sand, Blau-Weiß-Rot

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BMW R 12 GS vs BMW R nineT Scrambler: Vergleich der beiden BMW-Boxer

Wer zwischen der BMW R 12 GS und der BMW R nineT Scrambler schwankt, entscheidet im Grunde nicht nur über ein Motorrad, sondern über eine Haltung. Beide Modelle kommen aus der BMW-Welt, beide setzen auf den typischen Boxer-Charakter – aber sie zielen auf unterschiedliche Einsatzzwecke. Die R 12 GS wirkt wie die logische Wahl für längere Strecken, wechselnde Untergründe und eine eher „funktionale“ Abenteuerlinie. Die R nineT Scrambler dagegen steht für Stil, Leichtigkeit im Handling und den Spaßfaktor im urbanen Alltag sowie auf kurvigen Landstraßen.

Im folgenden Vergleich werden die wichtigsten Unterschiede herausgearbeitet: Wie unterscheiden sich die beiden Motorräder im Fahrgefühl, in der Sitzposition, im Komfort und in der Art, wie sie sich im Alltag anfühlen? Dabei geht es weniger um einzelne Zahlen, sondern um das, was man beim Fahren wirklich merkt – und um die typischen Stärken und Schwächen, die sich daraus ableiten.

Grundidee und Charakter: Adventure vs. Scrambler-Feeling

Die BMW R 12 GS ist klar auf „Reise und Reichweite“ ausgelegt. Das merkt man an der Ausrichtung: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man auch dann noch gern fährt, wenn die Route länger wird, das Wetter wechselt oder der Belag nicht perfekt ist. Der Boxer vermittelt dabei ein ruhiges, souveränes Grundgefühl. Gleichzeitig bleibt die Maschine nicht „träg“, sondern zeigt eine kontrollierte Dynamik, die vor allem auf längeren Strecken Spaß macht.

Die BMW R nineT Scrambler verfolgt eine andere Philosophie. Sie ist weniger auf maximale Distanz und mehr auf unmittelbaren Fahrspaß getrimmt. Das Scrambler-Design steht für einen lässigen Look, aber auch für ein Motorrad, das sich im Alltag schnell „greifbar“ anfühlt. Der Boxer bleibt natürlich der Boxer – doch die Gesamtanmutung, die Sitzhaltung und die Art, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert, wirken deutlich spontaner.

Motor und Ansprechverhalten: Boxer-Vergleich ohne Missverständnisse

Beide Motorräder nutzen den Boxer als Herzstück, und das spürt man: Die Kraft wirkt nicht wie aus einem Turbo-„Schlag“, sondern eher wie ein gleichmäßiger, mechanischer Antrieb, der sich über den Drehzahlbereich hinweg gut dosieren lässt. Im Vergleich zeigt sich aber ein Unterschied in der Auslegung: Die R 12 GS wirkt insgesamt „tourentauglicher“ – sie unterstützt entspanntes Fahren, lässt sich sauber aus niedrigen bis mittleren Bereichen bewegen und fühlt sich auf längeren Etappen besonders stimmig an.

Die R nineT Scrambler spielt dagegen stärker mit dem Gedanken, dass man das Motorrad öfter „aktiv“ bewegt. Das Ansprechverhalten und die Art, wie sich die Maschine beim Beschleunigen anfühlt, wirken lebendiger. Dadurch entsteht schneller das Gefühl, dass man mehr aus dem Motor herausholen möchte – nicht unbedingt, um schneller zu sein, sondern um das Fahren intensiver zu erleben.

Stärken und Schwächen im Motor-Charakter

  • BMW R 12 GS: Stärke ist die souveräne, gleichmäßige Fahrbarkeit – besonders auf längeren Strecken und bei wechselnden Bedingungen. Schwäche kann sein, dass der „Adventure“-Charakter weniger nach „Show“ und mehr nach „Funktion“ klingt, wenn man vor allem sportlichen Kick sucht.
  • BMW R nineT Scrambler: Stärke ist das lebendige, unmittelbare Fahrgefühl – ideal für kurze bis mittlere Touren und für Kurvenfahrten. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf maximaler Langstrecken-„Komfortlogik“ liegt, wenn man sehr lange Etappen plant.

Sitzposition und Ergonomie: Wie sich die Körperhaltung anfühlt

Ein großer Unterschied zwischen beiden Modellen liegt in der Sitzposition und damit in der Ergonomie. Die R 12 GS wirkt so gestaltet, dass man auch über längere Zeit entspannt bleibt. Die Haltung unterstützt eine kontrollierte Fahrweise, ohne dass man sich permanent „in Position“ bringen muss. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Tour nicht nur aus einer Runde über Land besteht, sondern aus mehreren Abschnitten mit Pausen, Umwegen und wechselndem Tempo.

Die R nineT Scrambler setzt stärker auf eine Haltung, die sportlicher und „direkter“ wirkt. Das Motorrad lässt sich dadurch oft agiler bewegen, und man hat schneller das Gefühl, dass die Maschine mitdenkt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder gern dynamisch fährt, profitiert von diesem unmittelbaren Kontakt. Wer dagegen sehr lange Strecken am Stück fährt, kann je nach Körpergröße und Fahrstil merken, dass die ergonomische Ausrichtung weniger „reiseorientiert“ ist.

Komfort vs. Agilität

Im Vergleich wird klar: Die R 12 GS punktet eher mit Langstrecken-Komfort und einer Haltung, die auch bei Müdigkeit stabil bleibt. Die R nineT Scrambler punktet eher mit Agilität und einem Fahrgefühl, das sich schneller „leicht“ anfühlt.

Handling und Fahrgefühl: Stabilität auf der einen, Spontanität auf der anderen Seite

Beim Handling zeigt sich die unterschiedliche Ausrichtung besonders deutlich. Die R 12 GS vermittelt ein Gefühl von Stabilität und Kontrolle. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man auch dann ruhig bewegen kann, wenn die Umgebung nicht perfekt ist – etwa bei schlechterem Belag oder wenn die Route unvorhersehbar wird. Das macht sie zu einer guten Wahl, wenn man gern flexibel plant oder einfach „drauflos“ fährt.

Die R nineT Scrambler fühlt sich im Vergleich oft spontaner an. Das Motorrad wirkt wendiger und reagiert direkter auf Lenkimpulse. Dadurch macht es besonders Spaß, wenn die Strecke kurvig ist, wenn man öfter beschleunigt und bremst oder wenn man im Alltag häufig zwischen engen Situationen und schnellen Richtungswechseln pendelt.

Stärken und Schwächen beim Fahren

  • BMW R 12 GS: Stärke ist die ruhige, kontrollierte Art – ideal für längere Touren und wechselnde Bedingungen. Schwäche ist, dass sie weniger „leichtfüßig“ wirkt, wenn man vor allem das Gefühl von maximaler Spontanität sucht.
  • BMW R nineT Scrambler: Stärke ist die direkte Agilität und der Spaßfaktor im Alltag. Schwäche ist, dass sie bei sehr langen Autobahn- oder Reiseetappen je nach Vorlieben weniger „entspannt“ wirkt als die GS-Philosophie.

Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren, Sichtbarkeit

Im Alltag zählen viele Kleinigkeiten: Wie gut lässt sich das Motorrad rangieren? Wie schnell ist es einsatzbereit? Wie wirkt es im Stadtverkehr? Die R nineT Scrambler spielt hier oft ihre Vorteile aus, weil sie vom Gesamteindruck her „kompakt“ und unkompliziert wirkt. Das Scrambler-Konzept lädt dazu ein, das Motorrad häufiger zu nutzen – auch für kürzere Wege, bei denen man nicht erst „groß planen“ möchte.

Die R 12 GS ist im Alltag ebenfalls gut nutzbar, aber sie fühlt sich stärker nach „Tour-Maschine“ an. Wer häufig unterwegs ist, aber auch gern spontan längere Strecken fährt, wird das als Vorteil sehen. Wer dagegen vor allem in engen Bereichen unterwegs ist und das Motorrad oft im Alltag „zwischen Tür und Angel“ bewegt, könnte die Scrambler-Charakteristik als angenehmer empfinden.

Design und Individualität: Zwei BMW-Looks mit unterschiedlicher Aussage

Design ist natürlich Geschmack – aber es beeinflusst auch, wie man das Motorrad im Alltag wahrnimmt. Die R 12 GS steht für den klassischen BMW-Adventure-Look: robust, zweckmäßig, bereit für mehr. Die R nineT Scrambler setzt auf den Scrambler-Charakter: lässig, markant und mit einer Optik, die oft Lust auf Individualisierung macht.

In der Praxis bedeutet das: Die GS wirkt wie ein Motorrad, das man eher „funktional“ ausbaut (z. B. für Reisen, Schutz, Gepäck). Die Scrambler wirkt wie ein Motorrad, das man eher „stilistisch“ ergänzt (z. B. für Optik, Akzente, Umbauten). Beide Wege sind legitim – und beide passen zu unterschiedlichen Fahrertypen.

Welche Unterschiede sind entscheidend? Ein schneller Entscheidungsrahmen

Wenn man die beiden Modelle gegeneinander abwägt, lassen sich die wichtigsten Unterschiede recht klar zusammenfassen:

  • Reise-Fokus: Die R 12 GS ist die naheliegende Wahl, wenn längere Touren, wechselnde Bedingungen und ein souveränes Gesamtpaket im Vordergrund stehen.
  • Alltags- und Kurven-Fokus: Die R nineT Scrambler passt besser, wenn man gern spontan fährt, das Motorrad schnell „in Bewegung“ bringen möchte und den Look sowie das direkte Fahrgefühl genießt.
  • Komfort über Zeit: Die GS wirkt eher wie die Maschine, die auch nach vielen Stunden noch angenehm bleibt.
  • Spontane Agilität: Die Scrambler wirkt eher wie die Maschine, die man häufiger „aktiv“ bewegt und die sich im Alltag lebendig anfühlt.

Stärken-Schwächen im direkten Vergleich

Die R 12 GS bringt vor allem die Stärke mit, dass sie als Gesamtpaket sehr vielseitig wirkt: Sie unterstützt entspanntes Fahren, bleibt dabei kontrolliert und macht Lust auf mehr Strecke. Die R nineT Scrambler bringt vor allem die Stärke mit, dass sie sich schnell nach Spaß anfühlt: direkt, lebendig und optisch wie gemacht für den „Ich will heute fahren“-Moment.

Fazit:

Die BMW R 12 GS ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das vor allem auf Touren überzeugt: längere Strecken, wechselnde Bedingungen und ein Fahrgefühl, das auch nach vielen Kilometern noch souverän bleibt. Wer flexibel plant, gern weiterfährt als ursprünglich gedacht und dabei Wert auf kontrollierte Stabilität legt, wird mit der GS deutlich zufriedener sein.

Die BMW R nineT Scrambler passt dagegen besonders gut, wenn der Alltag und die Kurven im Vordergrund stehen: kurze bis mittlere Touren, spontane Ausfahrten, ein lebendiges Ansprechverhalten und ein Motorrad, das sich schnell agil anfühlt. Wer das Motorrad häufig nutzt, den Scrambler-Look mag und ein direkteres Fahrgefühl sucht, trifft mit der Scrambler die stimmigere Entscheidung.

Kurz gesagt: GS für Reise und Vielseitigkeit, Scrambler für Spontanität und Fahrspaß im Alltag.

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