UVP 16.990 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 14.750 €
Baujahr von 2017 bis 2023
Die neue Reise-Enduro von BMW - endlich eine echte Hommage an die R80 G/S
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Retro, Scrambler, Naked, Tourer - was ist das für eine Maschine?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor
  • Handling
  • Bremsen
  • Fahrwerk
  • Qualitätsanmutung
  • Optik
Kontra:
  • fehlende Anzeigen für Benzinstand, Drehzahl und Gang
  • Reisemöglichkeiten und Windschutz nicht auf GS-Niveau

Abmessungen & Gewicht

Gewicht229kg
Radstand1.580mm
Länge2.250mm
Radstand1.580mm
Sitzhöhe: 860 mm
Höhe1.256mm
Gewicht221kg
Radstand1.527mm
Länge2.175mm
Radstand1.527mm
Sitzhöhe: 850 mm
Höhe1.105mm

Motor

Motor-BauartLuft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungLuft/Ölgekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartBoxer
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungÖl-Luft
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung109 PS bei 7.000 U/Min
Drehmoment115 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite304km
Leistung110 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment116 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite321km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm
Federung hintendirekt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne90/90 -21
Reifen hinten150/70 R 17
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneTelegabel 43 mm (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenParalever
Reifen vorneZR
Reifen hintenZR

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 265 mm)

Fazit

Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.
 
Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.

 
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.990 €
  • Verfügbarkeit: ab 2025
  • Farben: Schwarz, Sand, Blau-Weiß-Rot

Fazit - was bleibt hängen

Betörend ist die Urban G/S ohne Frage. Unser Tester Markus ließ sich zur Anmerkung hinreißen, dass es in seinen Augen das derzeit schönste Motorrad auf dem Markt ist. Sie ist darüber hinaus ein typisches Boxer-Kind und von vorne bis hinten hochwertig verarbeitet. Wer nicht ständig zwischen Deutschland und der Mongolei pendelt, für den eignet sich die Urban G/S vielleicht sogar besser als eine normale GS, denn die Urban G/S ist handlicher und wiegt deutlich weniger. 
 
Das Testmotorrad wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht genau dieses Bike als Vorführer und freut sich auf jeden Menge Probefahrer. Also, ab geht's nach Pinneberg bei Hamburg!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.320€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 12.000€
  • Baujahre: seit 2017
  • Farben: schwarz-rot, blau, weiß

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BMW R 12 GS vs. BMW R nineT Urban G/S – Vergleich & Kaufberatung

Wenn zwei BMW-Modelle aus der Boxer-Welt kommen und dabei den typischen GS-Charakter tragen, wird die Entscheidung schnell spannend. Die BMW R 12 GS und die BMW R nineT Urban G/S wirken auf den ersten Blick wie nahe Verwandte: markante Optik, charakteristischer Boxermotor und ein Anspruch, mehr als nur „Stadt und zurück“ zu können. Doch im Detail unterscheiden sich die Bikes spürbar – und genau darauf kommt es im Alltag und auf längeren Touren an.

Im folgenden Vergleich stehen nicht einzelne Zahlen im Vordergrund, sondern wie sich die aufgelisteten technischen Eigenschaften beider Modelle in der Praxis auswirken: beim Fahrgefühl, beim Komfort, bei der Handlichkeit und dabei, wie gut sich die jeweiligen Stärken in den passenden Einsatz übersetzen lassen.

Grundidee: GS-Feeling mit unterschiedlicher Ausrichtung

Die BMW R 12 GS ist als moderner Reise- und Tourenansatz gedacht: Sie soll sich auf längeren Strecken souverän anfühlen, dabei aber auch im Alltag nicht zu schwerfällig wirken. Die BMW R nineT Urban G/S setzt stärker auf den „Urban“-Gedanken: klassischer Look, kompaktere Ausstrahlung und ein Charakter, der sich besonders gut für abwechslungsreiche Alltagsfahrten und kürzere Ausflüge eignet.

Beide Bikes nutzen den Boxer als Identitätsmerkmal. Trotzdem ist das Fahrgefühl nicht identisch: Je nachdem, wie Motorabstimmung, Fahrwerkseigenschaften und die Gesamtkonzeption zusammenpassen, entsteht ein anderes „Wohlfühlprofil“.

Motor & Charakter: Boxer-Vibe – aber mit unterschiedlicher Handschrift

Beide Modelle setzen auf den typischen BMW-Boxer. Das sorgt für dieses bekannte, unverwechselbare Laufgefühl und eine Art von Drehmomententfaltung, die sich nicht wie ein klassischer Reihenmotor anfühlt. In der Praxis zeigt sich jedoch: Die BMW R 12 GS wirkt tendenziell „touriger“ abgestimmt. Sie passt besonders gut zu Fahrten, bei denen gleichmäßiges Tempo, ruhiges Gleiten und ein souveränes Ansprechverhalten gefragt sind.

Die BMW R nineT Urban G/S spielt dagegen stärker die Karte „direkt und lebendig“. Das kann sich so anfühlen, als würde das Motorrad schneller auf kleine Eingriffe reagieren – ideal, wenn häufig beschleunigt, gebremst und wieder beschleunigt wird, etwa im Stadtverkehr oder auf kurvigen Landstraßen mit wechselndem Rhythmus.

Was das in der Praxis bedeutet

  • R 12 GS: wirkt wie gemacht für längere Strecken, bei denen man entspannt unterwegs sein möchte und das Motorrad die Arbeit übernimmt.
  • Urban G/S: wirkt wie ein Motorrad, das Spaß macht, wenn die Route nicht „langweilig geradeaus“ ist, sondern ständig kleine Entscheidungen verlangt.

Fahrwerk & Handling: Komfort vs. Agilität

Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen „Reisefokus“ und „Urban-Fokus“. Die BMW R 12 GS zielt darauf ab, Unebenheiten und wechselnde Fahrbahnbedingungen gut zu schlucken. Dadurch entsteht ein ruhigeres Gesamtgefühl, besonders bei längeren Fahrten oder wenn die Strecke nicht perfekt ist.

Die BMW R nineT Urban G/S ist dagegen spürbar leichter in der Handhabung. Das kann sich vor allem beim Rangieren, in engen Situationen und auf kurvigen Strecken bemerkbar machen. Wer häufig zwischen Ampeln, Kreisverkehren und kurzen Landstraßenabschnitten wechselt, profitiert von dieser Agilität.

Stärken und Schwächen im Vergleich

  • Stärke R 12 GS: mehr Gelassenheit bei wechselndem Untergrund; insgesamt „touriger“ Eindruck.
  • Schwäche R 12 GS: wer maximale Leichtigkeit im Stadtverkehr erwartet, muss sich an die Reiseorientierung gewöhnen.
  • Stärke Urban G/S: handlicheres Gefühl und schnelle Reaktion auf Fahrbefehle.
  • Schwäche Urban G/S: bei sehr langen, anspruchsvollen Etappen kann der Reisekomfort nicht ganz die gleiche Ruhe vermitteln wie bei der R 12 GS.

Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Tempo

In beiden Fällen ist das Bremskonzept auf ein sicheres, kontrolliertes Fahren ausgelegt. Die BMW R 12 GS spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn mehr Tempo und längere Strecken im Spiel sind: Das Motorrad wirkt dann wie ein System, das Stabilität liefert und das Gefühl von Kontrolle unterstützt.

Die BMW R nineT Urban G/S punktet vor allem im Alltag: Wenn häufig aus moderaten Geschwindigkeiten gebremst wird, fühlt sich das Motorrad oft „pragmatisch“ an – also genau so, wie man es im Stadtverkehr und auf kurzen Ausfahrten braucht.

Komfort & Ergonomie: Wer sitzt wie lange gut?

Komfort ist bei diesen beiden Bikes nicht nur eine Frage der Sitzposition, sondern auch der Gesamtergonomie: Wie gut passt das Motorrad zu unterschiedlichen Körpergrößen, wie entspannt bleibt die Haltung über Zeit und wie „arbeitet“ das Motorrad mit dem Fahrer zusammen.

Die BMW R 12 GS wirkt tendenziell auf längere Sitzzeiten ausgelegt. Das zeigt sich im Gesamteindruck: weniger „Anspannung“, mehr „Mitfahren“. Die BMW R nineT Urban G/S ist dagegen oft die Wahl, wenn man eine sportlichere, lebendigere Sitz- und Fahrhaltung bevorzugt – besonders dann, wenn der Tag aus vielen kurzen Abschnitten besteht.

Alltag vs. Tour: typische Szenarien

  • R 12 GS: Pendeln mit anschließender Wochenendtour, lange Landstraßenetappen, Reisen mit Gepäck.
  • Urban G/S: Stadtverkehr, Feierabendrunden, Wochenendausflüge ohne „Reiseprogramm“.

Design & Persönlichkeit: Retro trifft GS-Anspruch

Beide Motorräder tragen den BMW-Boxer-Stempel, aber die Designsprache ist unterschiedlich. Die BMW R nineT Urban G/S wirkt stärker wie ein Retro-Bike mit G/S-Note: klassisch, markant und mit einem gewissen „Style-Faktor“. Die BMW R 12 GS wirkt moderner und stärker auf Funktion und Tourenroutine ausgerichtet.

Das ist nicht nur Geschmackssache: Design beeinflusst auch, wie man das Motorrad nutzt. Wer ein Bike sucht, das im Alltag „präsent“ ist und sich wie ein Statement anfühlt, findet im Urban G/S oft die passendere Stimmung. Wer hingegen ein Motorrad möchte, das sich wie ein verlässlicher Reisebegleiter anfühlt, liegt mit der R 12 GS häufig richtig.

Für wen lohnt sich welches Modell?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern davon, welche Art von Fahrten im Vordergrund steht.

BMW R 12 GS – ideal, wenn…

  • längere Touren und regelmäßige Wochenendfahrten im Fokus stehen
  • ein ruhiges, souveränes Fahrgefühl wichtiger ist als maximale Agilität
  • Komfort und Stabilität bei wechselnden Bedingungen Priorität haben
  • das Motorrad ein „Allround-Reiseprofil“ abdecken soll

BMW R nineT Urban G/S – ideal, wenn…

  • viele kurze Strecken, Stadtverkehr und spontane Ausfahrten den Alltag prägen
  • ein lebendiges, direktes Ansprechverhalten mehr Spaß macht
  • die Optik im Retro-Style besonders wichtig ist
  • ein handlicheres Motorrad im Alltag Vorteile bringt

Fazit:

Die BMW R 12 GS ist die stimmige Wahl, wenn der Schwerpunkt auf längeren Strecken, ruhigem Komfort und einem souveränen Gesamtgefühl liegt. Sie passt besonders gut zu Fahrten, bei denen man entspannt unterwegs sein möchte und das Motorrad die Routine übernimmt. Wer häufig auf wechselnden Straßen unterwegs ist und dabei Stabilität sowie Gelassenheit sucht, wird mit der R 12 GS sehr wahrscheinlich zufriedener sein.

Die BMW R nineT Urban G/S spielt ihre Stärken vor allem im Alltag aus: handlicheres Handling, lebendiger Charakter und ein Retro-Look, der nicht nach „Zweckmaschine“ aussieht. Wer viele kurze Abschnitte fährt, gern spontan unterwegs ist und ein Motorrad bevorzugt, das schnell auf Eingaben reagiert, findet im Urban G/S den passenderen Begleiter.

Kurz gesagt: Reiseorientiert und komfortabel spricht eher für die R 12 GS – urban, agil und stilbetont eher für die R nineT Urban G/S.

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