| UVP | 16.990 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2016 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- Extrem wendig
- Sportlicher Motor
- Exklusiv
- Verarbeitung
- Autobahntauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Höhe | 1.256 | mm |
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 860 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Luft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 937 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 94 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 115 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 304 | km |
| Leistung | 110 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 95 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 307 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | direkt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 -21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 43mm Upside-Down-Gabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | Pirelli Scorpion Trail, 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | Pirelli Scorpion Trail, 180/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit - gelingt der Kompromiss?
Ja. Tatsächlich gelingt der Kompromiss, aus einem der wendigsten Motorräder überhaupt ein tourentaugliches Motorrad zu schaffen, ohne dessen Kernkompetenzen einzuschränken. Der zweite Teil des Satzes ist allerdings der weitaus wichtigere, denn die Hyperstrada ist keinesfalls mit einem Tourer zu verwechseln. Trotz Scheibe ist der Windschutz stark eingeschränkt, die Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h reine Theorie. Kann man mal machen, aber nach kurzer Zeit pendelt sich die ideale Reisegeschwindigkeit bei 130 km/h ein. Der Weg ist hier nicht das Ziel, sondern die einigermaßen gut überstandene Prüfung bis zum nächsten Gebirgspass.Die Hyperstrada ist ein alltagstaugliches Funbike, mit dem man auch länger von zuhause wegbleiben kann und einen Mordsspaß geliefert bekommt.
Sie ist eine Ducati durch und durch. Positiv bedeutet das, dass die Ducati umso besser funktioniert, je schneller es voran geht. Aber eben vor allem dann. Wer ein Motorrad für die gemütliche Runde zwischendurch sucht, sollte beim freundlichen Händler einer anderen Marke vorstellig werden.
Negativ bedeuten die Bürde und Würde, eine echte Ducati zu sein, offensichtlich eine nur unterdurchschnittlich zu nennende Verarbeitungsqualität und manch unverständliche Entscheidungen. So sind die Koffer nicht wasserdicht. Ducati weiß das, und legt zwei wasserdichte Beutel bei, was zwar funktioniert, aber eben ein Gefummel ist.
Seit 2012 gehört Ducati den Qualitätsfanatikern von Audi. Liebe Audianer: Wollt ihr nicht mal kurz nach Italien fahren? Ist schön da, und nebenbei könntet Ihr dafür sorgen, dass Schrauben nach zwei Jahren (!) nicht rosten, der Kunststoff am Heck sowie das Display (siehe Bildergalerie) nicht ausgeblichen sind sowie langsam stumpf werden. Die hintere Bremse mag aus unerfindlichen Gründen nicht dauerhaft funktionieren - alle zwei Monate heißt es auf zum Händler, der dann wieder entlüften muss.
Danke. Würde mir sehr helfen.
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BMW R 12 G/S vs. Ducati Hyperstrada 939 – Vergleich & Kaufberatung
Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur von A nach B bringt, sondern auch auf der Strecke Spaß macht, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Konzepten: der BMW R 12 G/S und der Ducati Hyperstrada 939. Beide stehen für Fahrfreude, aber sie erzählen unterschiedliche Geschichten. Die BMW wirkt wie ein moderner Klassiker für lange Strecken und wechselnde Bedingungen, während die Ducati stärker auf Dynamik, sportliche Linien und ein agiles Handling setzt. Genau daraus entsteht der Reiz dieses Vergleichs: Welche Stärken passen besser zum eigenen Fahrstil – und wo liegen die typischen Kompromisse?
Grundcharakter: Reiseenduro vs. sportlicher Tourer
Die BMW R 12 G/S ist als Reiseenduro gedacht, die sich auch abseits der reinen Asphalt-Logik wohlfühlt. Der Fokus liegt auf einem souveränen, gutmütigen Fahrgefühl, das sich auf Touren auszahlt. Dabei ist sie nicht „träge“, sondern eher kontrolliert: Man hat das Gefühl, dass die Maschine auch bei längeren Etappen ruhig bleibt und die Arbeit dem Fahrer abnimmt.
Die Ducati Hyperstrada 939 dagegen spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo es kurvig wird und man das Motorrad aktiv bewegt. Sie wirkt insgesamt sportlicher im Auftreten, mit einem Charakter, der Lust auf zügiges Fahren macht. Wer gerne Gas gibt, Linien sauber anlegt und das Motorrad als dynamisches Werkzeug versteht, wird hier eher abgeholt.
Motor & Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten: Die BMW zielt stärker auf gleichmäßige Kraftentfaltung und ein Fahrgefühl, das auch bei wechselnder Geschwindigkeit entspannt bleibt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig im Alltag gefahren wird – etwa mit Stop-and-Go, kurzen Strecken oder längeren Touren mit unterschiedlichen Tempi.
Die Ducati setzt dagegen stärker auf spürbare Dynamik. Das bedeutet nicht nur „mehr Tempo“, sondern vor allem ein direkteres Ansprechverhalten und ein Gefühl von „bereit sein“, sobald man den Gasgriff öffnet. In der Praxis heißt das: Beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Überholen wirkt die Hyperstrada oft lebendiger, während die BMW eher mit Ruhe und Konstanz punktet.
Fahrwerk & Handling: Stabilität oder Agilität?
Im Handling unterscheiden sich beide Motorräder deutlich. Die BMW R 12 G/S vermittelt vor allem Stabilität. Gerade auf längeren Strecken und bei wechselndem Untergrund fühlt sich das Motorrad „aufgeräumt“ an: Man kann die Linie halten, ohne ständig gegensteuern zu müssen. Das ist ein großer Vorteil, wenn man nicht nur die schnellste Kurve sucht, sondern auch Komfort und Sicherheit im Blick hat.
Die Ducati Hyperstrada 939 liegt dagegen näher an einem sportlichen Fahrstil. Das Motorrad wirkt agiler und lässt sich oft direkter bewegen. In engen Kehren oder auf kurvigen Landstraßen kann das ein echter Pluspunkt sein, weil das Motorrad schneller „mitdenkt“. Der mögliche Nachteil: Wer sehr lange, entspannt und gleichmäßig fahren möchte, empfindet die sportlichere Auslegung manchmal als etwas weniger „entschleunigend“ als die BMW.
Ergonomie & Sitzposition: Für welche Fahrprofile passt es?
Auch bei der Ergonomie zeigt sich die Philosophie der Hersteller. Die BMW R 12 G/S ist tendenziell auf Tourenkomfort ausgelegt. Das bedeutet: Die Sitzposition unterstützt längeres Fahren, ohne dass man nach einiger Zeit das Gefühl hat, ständig „gegen“ die Haltung arbeiten zu müssen.
Die Ducati Hyperstrada 939 wirkt hingegen eher auf aktive Fahrhaltung getrimmt. Das kann auf kurzen bis mittleren Strecken sehr angenehm sein, besonders wenn man das Motorrad gerne dynamisch bewegt. Für sehr lange Etappen kann es je nach Körpergröße und persönlichem Empfinden trotzdem sinnvoll sein, die Sitzposition kritisch zu prüfen – denn sportlichere Geometrien belohnen oft den Fahrstil, aber nicht immer die pure Dauerentspannung.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen geht es weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern um das Zusammenspiel aus Dosierbarkeit, Standfestigkeit und dem Gefühl am Hebel. Die BMW R 12 G/S wirkt dabei wie ein Motorrad, das konstant berechenbar bremst. Das ist besonders hilfreich, wenn man häufig mit Gepäck unterwegs ist oder wenn die Strecke unruhig wird.
Die Ducati Hyperstrada 939 bietet ebenfalls ein starkes Bremsgefühl, wirkt aber im Gesamtkonzept stärker auf sportliche Situationen abgestimmt. In der Praxis heißt das: Wer gerne spät bremst und die Maschine in den Kurven „arbeitet“, bekommt eher das passende Feedback. Wer dagegen sehr gemütlich unterwegs ist, wird zwar auch bremsen können, aber die BMW vermittelt oft das ruhigere Sicherheitsgefühl.
Ausstattung & Alltag: Was im Alltag wirklich zählt
Im Alltag entscheidet nicht nur die reine Technik, sondern auch, wie gut sich das Motorrad in den Alltag integrieren lässt. Die BMW R 12 G/S punktet häufig mit einem stimmigen Gesamtpaket für Touren: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man einfach „mitnehmen“ kann – vom Wochenendtrip bis zur längeren Reise. Dazu passt auch die Art, wie sie sich im Stadtverkehr und auf Landstraßen anfühlt: eher souverän und unkompliziert.
Die Ducati Hyperstrada 939 ist dagegen oft die Wahl für Fahrer, die ihr Motorrad auch im Alltag spüren wollen. Sie macht Lust auf Bewegung, auf kurze Ausfahrten und auf das „noch eine Runde“. Wer eher selten lange Touren fährt, sondern viel auf kurvigen Strecken unterwegs ist, kann hier den größeren Mehrwert sehen.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
BMW R 12 G/S – Stärken
- Tourenorientiertes Fahrgefühl mit Fokus auf Ruhe und Konstanz
- Stabilität bei längeren Strecken und wechselndem Untergrund
- Alltagstauglichkeit durch unkomplizierte Art, das Motorrad zu bewegen
- Gutes Gesamtpaket für Fahrer, die ein „Reisegerät“ suchen
BMW R 12 G/S – mögliche Schwächen
- Wer maximal sportliche Agilität sucht, empfindet die BMW manchmal als weniger „spitz“
- Der Komfortfokus kann für sehr dynamische Fahrstile weniger „direkt“ wirken
Ducati Hyperstrada 939 – Stärken
- Sportlicher Charakter mit direkterem Ansprechverhalten
- Agiles Handling für kurvige Strecken und aktives Fahren
- Starke Motivation für kürzere Ausfahrten und zügige Fahrten
- Fahrspaß durch dynamische Abstimmung
Ducati Hyperstrada 939 – mögliche Schwächen
- Für sehr lange, entspannte Etappen kann die sportlichere Auslegung je nach Person weniger komfortabel wirken
- Wer vor allem „souverän und gelassen“ fahren möchte, könnte die BMW als passender empfinden
Welche Wahl ist sinnvoll? Kaufberatung nach Fahrstil
Die Entscheidung zwischen BMW R 12 G/S und Ducati Hyperstrada 939 hängt vor allem davon ab, wie die eigenen Fahrten aussehen. Wer häufig lange Strecken fährt, Wert auf ein ruhiges, berechenbares Fahrgefühl legt und das Motorrad als verlässlichen Reisebegleiter sieht, wird mit der BMW sehr wahrscheinlich glücklicher. Sie ist die Wahl für Menschen, die Kilometer sammeln möchten – ohne dabei ständig „arbeiten“ zu müssen.
Die Ducati Hyperstrada 939 ist dagegen die bessere Option, wenn das Motorrad vor allem auf kurvigen Strecken und bei dynamischer Fahrweise überzeugen soll. Wer gerne aktiv fährt, das Motorrad spüren will und bei jeder Ausfahrt das Gefühl haben möchte, dass es „mehr kann“, findet in der Ducati oft den größeren emotionalen Anreiz.
Fazit:
Die BMW R 12 G/S ist die passendere Wahl für Fahrer, die ein souveränes Reiseenduro suchen: stabil, berechenbar und besonders stark, wenn längere Strecken, wechselnde Bedingungen und ein entspanntes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie punktet mit Konstanz und einem Gesamtpaket, das sich wie ein verlässlicher Begleiter anfühlt.
Die Ducati Hyperstrada 939 spielt ihre Stärken dort aus, wo Fahrspaß durch Dynamik entsteht: kurvige Strecken, aktives Fahren und ein direkteres Ansprechverhalten. Wer das Motorrad gerne bewegt und die Ausfahrt als sportliches Erlebnis versteht, wird mit der Ducati meist mehr „Kick“ mitnehmen.
Kurz gesagt: Reise und Gelassenheit sprechen eher für die BMW – Agilität und sportliche Lust eher für die Ducati.