| UVP | 16.990 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 12.090 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- spannende Optik
- lässiger Sound
- Kurven-ABS Serie
- gute Verarbeitung
- mega-wendiges FunBike
- eingeschränkter Soziuskomfort
- Bremskabel merkwürdig verlegt
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Höhe | 1.256 | mm |
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.436 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.436 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Luft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 803 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 115 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 304 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 66 NM bei 5.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 197 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 260 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | direkt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 -21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba Upside-Down-Gabel mit 41 mm Standrohrdurchmesser (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Kayaba Federbein mit einstellbarer Vorspannung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55-ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Brembo radial montierte Bremszange mit 4 Kolben ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo schwimmend gelagerte Bremszange mit 1 Kolben ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit - was bleibt hängen
Klasse, die Urban Motard trägt den Namenszusatz "City Rebel" zurecht. Sie ist ein wenig evil, aber dabei nicht prollig. Vom Wesen her ist dies ein echtes FunBike. Man kann einfach gar nicht keinen Spaß mit der Kiste haben. Über 12.000 Euro sind zwar eine Ansage für eine 800er Maschine mit dieser eher spartanischen Ausstattung, aber der Fahrspaß, die Optik und die Wertigkeit der Urban Motard rechtfertigen diesen Preis.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht ein Vorführer, der sich schon auf viele weitere Probefahren freut - natürlich neben vielen anderen Ducati-Bikes und Maschinen von Suzuki. Also - nächster Ausflug nach Bremervörde, nach Holger fragen, Kaffee nehmen und zumindest mal um die Urban Motard herumstiefeln. Viel Spaß!
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BMW R 12 G/S vs. Ducati Scrambler Urban Motard: Welches Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken, aber beide im Alltag überzeugen wollen, lohnt sich ein genauer Blick. Auf der einen Seite steht die BMW R 12 G/S als moderne Interpretation eines klassischen G/S-Gefühls: robust, stimmig, mit Fokus auf souveräne Fahrbarkeit. Auf der anderen Seite bringt die Ducati Scrambler Urban Motard ihre eigene Handschrift mit: kompakt, frech, mit dem Anspruch, sich in der Stadt ebenso wohlzufühlen wie auf kurzen Ausfahrten am Wochenende.
Im folgenden Vergleich geht es nicht um reine Datenlisten, sondern darum, wie sich die Stärken der beiden Modelle im Alltag bemerkbar machen – und wo die jeweiligen Schwächen liegen können. Dabei werden die typischen Eigenschaften, die aus den technischen Eckpunkten und dem Konzept der Motorräder entstehen, miteinander gegenübergestellt.
Grundcharakter: Adventure-Feeling vs. Urban-Motard-Attitüde
BMW R 12 G/S: gebaut für Gelassenheit
Die BMW R 12 G/S wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach fährt“. Der Charakter ist auf gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt: Das Fahrwerk und die Abstimmung zielen darauf, dass sich das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen stabil anfühlt. Gerade auf Landstraßen und bei längeren Strecken spielt die BMW ihre Stärke aus: Sie wirkt weniger wie ein „Event-Motorrad“, sondern eher wie ein verlässlicher Begleiter.
Ducati Scrambler Urban Motard: kompakt, verspielt, direkt
Die Ducati Scrambler Urban Motard ist dagegen stärker auf unmittelbares Fahrgefühl getrimmt. Das Konzept „Urban Motard“ steht für Agilität, schnelle Richtungswechsel und ein Handling, das Lust auf Kurven macht. In der Stadt ist das besonders spürbar: Das Motorrad wirkt handlich, die Sitzposition unterstützt aktives Fahren und das Gesamtpaket lädt dazu ein, öfter mal spontan eine Runde zu drehen.
Motor & Antrieb: souveränes Fahren vs. lebendiger Punch
Beim Vergleich der Antriebscharaktere zeigt sich ein typischer Unterschied: Die BMW R 12 G/S setzt eher auf kontrollierte Kraftentfaltung. Das bedeutet in der Praxis: Beschleunigungen fühlen sich häufig „planbar“ an, das Motorrad lässt sich gut dosieren und bleibt auch bei längeren Fahrten entspannt. Wer häufig im Alltag unterwegs ist oder längere Strecken plant, profitiert von dieser Art der Leistungsabgabe.
Die Ducati Scrambler Urban Motard wirkt dagegen oft dynamischer im unmittelbaren Ansprechverhalten. Das kann sich besonders beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Fahren in der Stadt bemerkbar machen. Allerdings hängt die passende Fahrweise stärker vom persönlichen Stil ab: Wer gern ruhig und gleichmäßig fährt, kann die Ducati als „zu lebendig“ empfinden – wer dagegen das direkte Feedback mag, wird die Maschine schnell ins Herz schließen.
Fahrwerk & Handling: Stabilität auf Distanz vs. Agilität im Alltag
BMW R 12 G/S: ruhige Linie, sicheres Gefühl
Die BMW spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn die Strecke länger wird oder die Fahrbahn nicht durchgehend perfekt ist. Die Abstimmung zielt auf ein stabiles Fahrverhalten ab: Das Motorrad bleibt in der Spur, vermittelt Vertrauen und unterstützt eine entspannte Sitzhaltung. Gerade bei wechselnden Geschwindigkeiten wirkt das wie ein Vorteil, weil das Motorrad nicht ständig „neu“ ausbalanciert werden muss.
Ducati Scrambler Urban Motard: leichtfüßig und kurvenhungrig
Die Ducati wirkt dagegen leichter und „motardiger“ im Gefühl. Das Handling ist darauf ausgelegt, Richtungswechsel schnell umzusetzen. In engen Straßen, bei häufigem Stop-and-Go oder auf kurvigen Nebenstrecken ist das ein echter Pluspunkt. Gleichzeitig kann diese Agilität auch bedeuten, dass man bei sehr langen, gleichförmigen Autobahnabschnitten oder bei ruppigem Belag mehr Aufmerksamkeit braucht, um das Fahrgefühl genau passend zu halten.
Ergonomie & Sitzposition: komfortabel für Touren vs. sportlich-aktiv
Bei der BMW R 12 G/S steht die Ergonomie klar im Zeichen von Alltag und Tour. Die Sitzposition wirkt so gewählt, dass man auch über längere Zeit bequem bleibt und nicht ständig „gegen“ die Maschine arbeiten muss. Das ist besonders relevant, wenn das Motorrad nicht nur für kurze Ausfahrten gedacht ist, sondern auch für Pendeln oder längere Wochenendtouren.
Die Ducati Scrambler Urban Motard setzt stärker auf eine aktive Haltung. Das kann sich sehr sportlich anfühlen, gerade wenn man gern dynamisch fährt oder viel in der Stadt unterwegs ist. Wer allerdings eine eher entspannte, aufrechte Langstreckenhaltung bevorzugt, könnte die Ducati im Vergleich als weniger „tourig“ empfinden.
Bremsen & Fahrassistenz: Vertrauen vs. sportliche Dosierbarkeit
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im Alltag sicher wirken. Im Vergleich zeigt sich jedoch ein Unterschied im Fokus: Die BMW R 12 G/S vermittelt häufig ein Gefühl von „Sicherheit durch Stabilität“. Das kann bedeuten, dass die Bremsen und das Zusammenspiel mit dem Fahrwerk besonders gut zu ruhigem, kontrolliertem Fahren passen.
Die Ducati Scrambler Urban Motard wirkt im Bremsgefühl oft direkter und sportlicher. Das ist ein Vorteil, wenn man gern präzise dosiert und das Motorrad beim Einlenken und Verzögern aktiv mitführt. Wer dagegen eher entspannt bremst und lange Strecken fährt, wird bei der BMW tendenziell schneller das Gefühl haben, „einfach entspannt“ unterwegs zu sein.
Ausstattung & Alltag: Reiseoptionen vs. Urban-Style
Bei der BMW R 12 G/S ist das Konzept stärker auf Vielseitigkeit ausgelegt. Das zeigt sich typischerweise in der Art, wie das Motorrad für unterschiedliche Einsatzzwecke gedacht ist: vom täglichen Weg zur Arbeit bis zur längeren Tour. Auch die Anmutung und die Gesamtanmutung sprechen für ein Motorrad, das man gern als Hauptmaschine nutzt.
Die Ducati Scrambler Urban Motard punktet dagegen mit ihrem Stil und dem „Mach-ich-mich-schnell-fertig“-Charakter. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern aus der Garage holt, um kurz oder spontan loszufahren. Für viele ist das genau der Reiz: weniger „Planung“, mehr „Fahren“.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
BMW R 12 G/S – Stärken
- Souveränes Fahrgefühl mit Fokus auf Stabilität und entspannter Kontrolle.
- Allround-Charakter: geeignet für Alltag, Landstraße und längere Strecken.
- Ergonomie, die auch bei längerer Fahrt wenig „Stress“ erzeugt.
BMW R 12 G/S – mögliche Schwächen
- Wer maximale Agilität im engen Stadtverkehr sucht, könnte die Ducati als „noch lebendiger“ empfinden.
- Das Konzept ist eher auf Gelassenheit ausgelegt – wer ausschließlich sportlich „auf Kante“ fahren möchte, findet bei der Ducati oft mehr unmittelbaren Kick.
Ducati Scrambler Urban Motard – Stärken
- Agiles Handling mit direktem Feedback, ideal für Stadt und kurvige Strecken.
- Lebendiger Charakter, der dynamisches Fahren belohnt.
- Aktive Sitzposition, die Lust auf Bewegung macht.
Ducati Scrambler Urban Motard – mögliche Schwächen
- Für sehr lange, gleichförmige Strecken kann der Fokus auf Aktivität weniger „entspannt“ wirken.
- Je nach Fahrstil kann die Ducati stärker „mitarbeiten“ lassen als die BMW.
Für wen eignet sich welches Motorrad?
Die BMW R 12 G/S ist besonders dann die bessere Wahl, wenn das Motorrad als Hauptmaschine dienen soll: für Pendeln, längere Touren und Fahrten, bei denen Komfort, Stabilität und ein ruhiges Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Verspieltheit. Wer ein Motorrad sucht, das sich auch bei wechselnden Bedingungen souverän anfühlt, wird mit der BMW schnell warm.
Die Ducati Scrambler Urban Motard passt am besten, wenn kurze Wege und spontane Ausfahrten im Vordergrund stehen. Wer gern in der Stadt unterwegs ist, häufig zwischen Ampeln und Lücken navigiert oder auf Nebenstrecken dynamisch fährt, bekommt mit der Ducati ein Motorrad, das genau dafür gemacht wirkt.
Fazit:
Die BMW R 12 G/S ist die stimmige Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad suchen, das im Alltag und auf längeren Strecken vor allem durch Ruhe, Stabilität und komfortable Ergonomie überzeugt. Sie eignet sich besonders, wenn das Fahrgefühl „sicher und entspannt“ sein soll und das Motorrad nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt. Die Ducati Scrambler Urban Motard gewinnt dagegen dort, wo Agilität, direktes Ansprechverhalten und ein aktiver Fahrstil gefragt sind: Stadtverkehr, enge Straßen und kurvige Strecken machen ihr besonders Spaß. Wer ein Motorrad möchte, das schnell Laune macht und sich wie ein dynamisches Werkzeug für spontane Fahrten anfühlt, liegt mit der Ducati richtig. Kurz gesagt: BMW für souveräne Allround-Touren, Ducati für urbanes, lebendiges Fahren.