| UVP | 16.990 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 7.819 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Fahrwerk
- Sound
- zugängliches Motorrad
- einfach zu fahren
- viel Fahrspaß
- gute Navi-Lösung
- etwas klobige Spiegel
- Sozius-Sitzkomfort 1b
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Höhe | 1.256 | mm |
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.060 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Luft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 115 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 304 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | direkt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 -21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit
Die Honda CB 500 Hornet hat durch die Updates ein wenig von ihrem "Brot und Butter Bike" Image ablegen können. Sie ist für unseren Geschmack schick designt, nicht zu übertrieben auf dicke Hose, aber auch nicht zu langweilig. Motor, Fahrwerk und Bremsen sind (wie fast immer bei Honda) gut und daher lässt sich die 500er Hornet auch sehr einfach fahren. Bei dieser Maschine passt einfach alles zusammen, sie ist sehr harmonisch abgestimmt und bietet alleine schon deshalb jede Menge Fahrspaß.Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Hornet zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
MotorradTest.de auf YouTube
BMW R 12 GS vs Honda CB 500 Hornet: Vergleich für Alltag, Landstraße und Reise
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW R 12 GS und die Honda CB 500 Hornet, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein klassisches Konzept für weite Strecken und vielseitige Touren auf ein agiles, alltagstaugliches Straßenmotorrad, das vor allem dort glänzt, wo es schnell gehen soll: Stadt, Feierabendrunde und kurvige Landstraßen. Beide Bikes sind beliebt – aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus.
Grundidee und Charakter: Reiseenduro trifft auf straßenorientierten Allrounder
Die BMW R 12 GS steht für den Anspruch, lange Strecken komfortabel zu bewältigen und dabei auch abseits des reinen Asphalt-Alltags nicht sofort klein beizugeben. Die GS-typische Ausrichtung sorgt für ein souveränes Fahrgefühl und eine Haltung, die auf Gelassenheit ausgelegt ist. Wer gern plant, packt und losfährt, findet hier ein Motorrad, das sich wie ein verlässlicher Begleiter anfühlt.
Die Honda CB 500 Hornet verfolgt dagegen eine deutlich straßenbetontere Philosophie. Sie wirkt leichter, direkter und ist spürbar darauf ausgelegt, im Alltag schnell verfügbar zu sein. Das Motorrad fühlt sich eher wie ein Werkzeug für den täglichen Gebrauch an: kurz raus, zügig durch die Stadt, dann auf die Landstraße und wieder zurück.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie sich die Motorräder im Alltag anfühlen
BMW R 12 GS: Stabilität und Komfort als Schwerpunkt
Im Vergleich zeigt die BMW R 12 GS vor allem dann ihre Stärke, wenn die Strecke länger wird oder die Bedingungen wechselhaft sind. Das Fahrwerk und die Sitzposition zielen auf Kontrolle und Ruhe ab. Dadurch entsteht ein Gefühl von Stabilität, das gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder längeren Autobahnabschnitten angenehm ist. Auch wenn es mal unruhiger wird, bleibt das Motorrad insgesamt gut berechenbar.
Honda CB 500 Hornet: Agilität und Direktheit
Die Honda CB 500 Hornet spielt ihre Karten anders aus. Die Maschine wirkt wendiger und lässt sich im Stadtverkehr oft spontaner bewegen. Gerade beim häufigen Anfahren, beim Rangieren oder beim schnellen Wechsel zwischen engen Situationen zeigt sich der Vorteil eines straßenorientierten Setups. Auf kurvigen Strecken vermittelt die Hornet ein lebendiges Gefühl, das Lust auf zügige Fahrweise macht.
Motor und Antrieb: Unterschiedliche Stärken bei der Leistungsentfaltung
Beim Vergleich der beiden Modelle wird schnell klar: Die BMW R 12 GS ist stärker auf gleichmäßiges Vorankommen und souveräne Drehmomentarbeit ausgelegt. Das macht sie besonders attraktiv für Touren, bei denen man nicht ständig am Limit fahren muss, sondern entspannt durch verschiedene Geschwindigkeitsbereiche gleitet. Dadurch wirkt das Motorrad auch dann stimmig, wenn die Route nicht perfekt geplant ist.
Die Honda CB 500 Hornet setzt dagegen auf ein direkteres Ansprechverhalten. Das Motorrad fühlt sich oft dann besonders passend an, wenn man häufiger beschleunigt, schaltet und die Fahrt aktiv gestaltet. Für viele ist genau das der Reiz: weniger „Dauerreise“, mehr „Fahren mit Gefühl“ – ideal für kurze bis mittlere Strecken, bei denen man die Kurven und Zwischenspurts genießen möchte.
Handling und Fahrwerk: Wo die Unterschiede im Alltag spürbar werden
BMW R 12 GS: Gelassen durch wechselnde Situationen
Die BMW R 12 GS punktet im Vergleich mit einem Fahrwerk, das auf Komfort und Stabilität ausgelegt ist. Das hilft besonders, wenn die Straße nicht durchgehend glatt ist oder wenn Gepäck und längere Fahrten ins Spiel kommen. Die Maschine bleibt dabei insgesamt gut kontrollierbar, was das Vertrauen in längeren Fahrten stärkt.
Honda CB 500 Hornet: Leichtfüßig und handlich
Die Honda CB 500 Hornet wirkt im Vergleich handlicher und damit im Alltag oft angenehmer. Das zeigt sich vor allem bei niedrigen Geschwindigkeiten und beim häufigen Richtungswechsel. Wer gern zwischen Ampeln, Parklücken und engen Straßen unterwegs ist, profitiert von dieser agilen Art. Auf der Landstraße kann das Handling ebenfalls überzeugen, weil das Motorrad schnell auf Impulse reagiert.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Bremsen und in der Kontrolle
Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber der Charakter unterscheidet sich. Die BMW R 12 GS vermittelt eher das Gefühl, auch bei längeren Touren und wechselnden Bedingungen konstant zu bleiben. Die Honda CB 500 Hornet wirkt im Vergleich besonders dann stark, wenn es um häufiges Verzögern im Stadtverkehr und um zügige Richtungswechsel geht. Entscheidend ist: Beide Bikes liefern ein gutes Maß an Kontrolle – nur eben in unterschiedlichen Nutzungsszenarien.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Im Vergleich zeigt sich, dass die BMW R 12 GS eher auf „Tour-Logik“ ausgelegt ist. Dazu gehören die typische GS-Nähe zu Reise-Optionen und ein Setup, das längere Strecken angenehmer macht. Wer regelmäßig unterwegs ist, profitiert von dem Gefühl, dass das Motorrad für mehr als nur die Feierabendrunde gedacht ist.
Die Honda CB 500 Hornet ist dagegen stärker auf Alltag und unkomplizierte Nutzung fokussiert. Sie wirkt schnell startklar, passt gut in den urbanen Alltag und ist damit für viele eine attraktive Wahl, wenn das Motorrad vor allem für kurze Wege und spontane Ausfahrten genutzt wird.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW R 12 GS – Stärken
- Reisetauglichkeit: Das Motorrad fühlt sich auf längeren Strecken besonders stimmig an.
- Stabilität: Das Fahrgefühl wirkt ruhig und kontrolliert, auch wenn die Bedingungen nicht perfekt sind.
- Vielseitiges Einsatzprofil: Die GS-Philosophie macht sie zu einer „mehr als nur Straßenmaschine“.
BMW R 12 GS – Schwächen
- Alltagskomfort vs. Agilität: Im engen Stadtverkehr kann die größere Ausrichtung weniger „leichtfüßig“ wirken als bei einem straßenorientierten Bike.
- Anspruch an das Setup: Wer vor allem kurze Strecken fährt, merkt den Tour-Fokus möglicherweise weniger.
Honda CB 500 Hornet – Stärken
- Agilität im Alltag: Die Hornet wirkt handlich und schnell verfügbar.
- Direktes Fahrgefühl: Sie macht Spaß, wenn man aktiv fährt und Kurven sowie Beschleunigung genießt.
- Allround für kurze bis mittlere Strecken: Ideal für Stadt, Feierabend und Landstraße ohne großen Planungsaufwand.
Honda CB 500 Hornet – Schwächen
- Reisefokus: Für sehr lange Touren kann der Charakter weniger „komfortorientiert“ wirken als bei der GS-Ausrichtung.
- Anspruch an den Fahrstil: Wer vor allem entspannt cruisen möchte, könnte die Hornet eher als „aktiveres“ Motorrad empfinden.
Für wen passt welches Motorrad?
Die BMW R 12 GS ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren, gern planen oder einfach spontan in Richtung „Tour“ denken. Wer Komfort, Stabilität und ein souveränes Gesamtgefühl sucht, bekommt hier ein Motorrad, das sich wie gemacht anfühlt, um Kilometer zu sammeln – auch wenn die Route mal nicht ganz glatt läuft.
Die Honda CB 500 Hornet richtet sich eher an Menschen, die ein Motorrad für den Alltag wollen: schnell, handlich, unkompliziert und mit einem Fahrgefühl, das Lust auf Kurven und zügige Fahrten macht. Wer vor allem in der Stadt unterwegs ist oder kurze bis mittlere Strecken bevorzugt, findet in der Hornet oft die passendere Wahl.
Fazit:
Die BMW R 12 GS ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Reisetauglichkeit, Stabilität und komfortablem Vorankommen liegt. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die längere Touren planen oder einfach gern entspannt viele Kilometer machen. Die Honda CB 500 Hornet gewinnt dagegen dort, wo Agilität, Direktheit und Alltagstauglichkeit zählen: Stadtverkehr, spontane Ausfahrten und kurvige Landstraßen mit aktivem Fahrstil. Wer ein Motorrad sucht, das vor allem „funktioniert“ und schnell Spaß macht, ist mit der Hornet meist näher am Ziel. Wer hingegen ein Motorrad möchte, das sich wie ein verlässlicher Reisebegleiter anfühlt und auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt, trifft mit der GS die richtige Entscheidung. Am Ende entscheidet das Einsatzprofil: Touren und Gelassenheit sprechen klar für die BMW, während der tägliche Fahrspaß und die leichte Handlichkeit für die Honda sprechen.