| UVP | 16.990 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 12.459 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Souveräner Motor
- brummeliger Sound
- sehr zugängliche Maschine, auch für Anfänger geeignet
- niedrige Sitzpostion, passt auch für kleinere Leute
- sehr lässiges Fahrgefühl
- Bremsen vorne könnten stärker sein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Höhe | 1.256 | mm |
| Gewicht | 226 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 710 | mm |
| Höhe | 1.125 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Luft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.084 | ccm |
| Hub | 82 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 115 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 304 | km |
| Leistung | 88 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 98 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | direkt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 -21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Telegabel | |
| Federung hinten | Stereo-Federbein | |
| Reifen vorne | 130/70B18 M/C | |
| Reifen hinten | 180/65B16 M/C | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 256 mm) | |
Fazit
Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit
Insgesamt ist die Rebel 1100 SE 2025 ein empfehlenswerter Cruiser für alle, die moderne Technik, Zuverlässigkeit und ein stilvolles, reduziertes Design schätzen – ohne den massigen Charakter klassischer Cruiser in Kauf nehmen zu müssen. Sie bietet ein ausgewogenes Verhältnis aus Leistung, Komfort und Ausstattung und überzeugt mit hochwertigen Materialien und durchdachten Details. Preislich bewegt sich die Rebel SE im fairen Rahmen, sodass sie eine interessante Alternative zu etablierten Wettbewerbern darstellt. Wer Wert auf Individualität, Fahrspaß und Alltagstauglichkeit legt, findet in der Rebel SE einen zuverlässigen Begleiter – sowohl für die Stadt als auch für längere Touren.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Rebel zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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BMW R 12 GS vs. Honda CMX 1100 Rebel – welcher Motorradtyp passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW R 12 GS und die Honda CMX 1100 Rebel, geht es im Kern selten nur um Zahlen. Es geht darum, wie sich ein Motorrad anfühlt, wie es im Alltag funktioniert und welche Art von Fahrspaß im Vordergrund steht. Die BMW R 12 GS steht für den klassischen GS-Ansatz: vielseitig, tourentauglich und mit dem Anspruch, auch abseits der ausgetretenen Wege eine gute Figur zu machen. Die Honda CMX 1100 Rebel dagegen ist ein Cruiser mit eigenem Charakter: tief, entspannt und auf ein souveränes Dahingleiten ausgelegt – besonders dort, wo Komfort und Stil wichtiger sind als sportliche Härte.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – damit leichter wird, das passende Motorrad für die eigenen Fahrgewohnheiten zu finden.
Grundcharakter: Adventure-Logik vs. Cruiser-Entspannung
BMW R 12 GS: gebaut für Vielfalt
Die BMW R 12 GS ist vom Konzept her ein Motorrad, das man nicht nur für eine bestimmte Strecke kauft. Sie wirkt wie ein Werkzeug für unterschiedliche Einsätze: Pendeln, Wochenendtour, längere Reisen und auch Ausflüge auf weniger perfekten Straßen. Der Fokus liegt auf einem ausgewogenen Gesamtpaket aus Fahrwerk, Sitzposition und Motorabstimmung. Dadurch entsteht das Gefühl, dass die BMW nicht ständig „auf Kante“ gefahren werden muss, um Spaß zu machen.
Honda CMX 1100 Rebel: entspanntes Drehmomentgefühl
Die Honda CMX 1100 Rebel verfolgt dagegen eine klare Linie: Cruiser-Fahrgefühl, ruhige Kontrolle und ein Motor, der eher „zieht“ als „jagt“. Das Motorrad ist auf Komfort und eine entspannte Körperhaltung ausgelegt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder Touren bevorzugt, bei denen man nicht ständig nach dem nächsten Kick sucht, findet hier eine stimmige Grundlage.
Ergonomie und Sitzposition: aufrecht vs. entspannt
BMW: aufrecht, aktiv und tourorientiert
Die Sitzposition der BMW R 12 GS unterstützt eine aufrechte Haltung. Das hilft besonders bei längeren Fahrten, weil der Rücken weniger „arbeitet“ und man die Arme nicht dauerhaft gegen eine sportliche Geometrie stemmen muss. Gleichzeitig bleibt die BMW so ausgelegt, dass man bei Bedarf aktiver in die Fahrt eingreifen kann. Das ist ein Vorteil, wenn die Strecke wechselt oder wenn häufiger Kurven und wechselnde Untergründe anstehen.
Honda: tiefere Haltung, entspannter Zugriff
Die Honda CMX 1100 Rebel bietet eine eher entspannte, cruiser-typische Sitzhaltung. Dadurch wirkt das Motorrad im Stand und bei niedrigen Geschwindigkeiten sehr zugänglich. Für viele ist das genau der Punkt: weniger „Reise-Training“, mehr entspanntes Fahren. Allerdings kann diese Haltung bei sehr langen Tagen oder bei Fahrten mit viel sportlicher Kurvenfahrt weniger „neutral“ wirken als bei aufrechten Konzepten.
Motorcharakter und Fahrgefühl: wie sich die Leistung anfühlt
Beide Motorräder sind leistungsstark, aber sie liefern den Fahrspaß auf unterschiedliche Weise. Die BMW R 12 GS wirkt in der Abstimmung oft so, dass sie in vielen Situationen souverän bleibt – vom ruhigen Rollen bis zum zügigen Vorankommen. Die Honda CMX 1100 Rebel spielt stärker mit dem Gefühl von Drehmoment und dem „Cruiser-Flow“. Das macht sie besonders angenehm, wenn man nicht ständig schalten möchte und lieber gleichmäßig beschleunigt.
Im direkten Vergleich zeigt sich damit eine klare Tendenz: Die BMW ist die bessere Wahl, wenn der Motor als Teil eines vielseitigen Gesamtkonzepts verstanden wird. Die Honda ist die bessere Wahl, wenn der Motorcharakter und das entspannte Fahrgefühl im Vordergrund stehen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Leichtigkeit im Cruiser-Alltag
BMW R 12 GS: Kontrolle auf wechselnden Strecken
Die BMW R 12 GS profitiert von einem Fahrwerksansatz, der auf Stabilität und Anpassungsfähigkeit ausgelegt ist. Gerade auf längeren Strecken oder bei wechselnder Fahrbahnqualität fühlt sich das Motorrad dadurch „ruhig“ an. Das ist ein Pluspunkt, wenn man nicht nur glatte Straßen fährt, sondern auch mal schlechteren Asphalt, Schotter-Abschnitte oder unebenere Wege einplant.
Honda CMX 1100 Rebel: angenehm direkt, aber cruiser-typisch
Die Honda CMX 1100 Rebel ist im Handling eher auf das entspannte Fahren ausgelegt. Sie vermittelt ein Gefühl von Kontrolle bei moderaten Geschwindigkeiten und lässt sich im Alltag gut bewegen. Wer allerdings sehr sportlich fährt oder häufig harte Brems- und Schräglagenwechsel erwartet, wird bei einem Cruiser-Konzept eher Grenzen spüren als bei einem Adventure-Bike.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Reisen
BMW: mehr „Reise-Optionen“
Die BMW R 12 GS spielt ihre Stärken aus, wenn der Alltag nicht nur aus kurzen Strecken besteht. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man auch für längere Touren gern nutzt. Dazu passt der Gesamteindruck: aufrechte Ergonomie, tourorientierte Kontrolle und ein Fahrgefühl, das auch nach vielen Kilometern noch überzeugt.
Honda: ideal für entspannte Wege
Die Honda CMX 1100 Rebel ist besonders attraktiv, wenn der Fokus auf dem „Genießen“ liegt: Stadtverkehr, Feierabendrunde, Landstraße mit ruhigem Tempo. Das Motorrad wirkt dabei weniger wie ein Projekt für maximale Vielseitigkeit, sondern eher wie ein klarer Stil- und Fahrspaß-Kauf. Für viele ist das genau richtig – solange die Erwartungen an sportliche Dynamik nicht zu hoch sind.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der BMW R 12 GS
- Vielseitiger Charakter: passt zu unterschiedlichen Strecken und Fahrstilen.
- Tourorientierte Ergonomie: unterstützt lange Fahrten und wechselnde Bedingungen.
- Stabilität im Fahrgefühl: vermittelt Ruhe, besonders bei höheren Geschwindigkeiten oder unruhiger Fahrbahn.
Schwächen der BMW R 12 GS
- Anspruch an den Einsatz: wer nur kurze Stadtfahrten plant, könnte den Adventure-Fokus als „zu viel Motorrad“ empfinden.
- Fahrstil-Fit: wer ausschließlich Cruiser-Entspannung sucht, wird die BMW eher als „Allrounder“ statt als „Lifestyle-Bike“ wahrnehmen.
Stärken der Honda CMX 1100 Rebel
- Cruiser-typischer Komfort: entspannte Sitzhaltung und angenehmes Dahingleiten.
- Motorgefühl: Drehmoment und gleichmäßige Beschleunigung stehen im Vordergrund.
- Stil und Alltag: wirkt besonders passend für Stadt und entspannte Touren.
Schwächen der Honda CMX 1100 Rebel
- Begrenzter Fokus auf „Adventure“: bei wechselnden Untergründen oder sehr sportlicher Fahrweise ist die BMW im Konzept klar im Vorteil.
- Erwartungen an Dynamik: wer maximale Agilität und sportliche Härte sucht, wird beim Cruiser-Ansatz eher weniger finden.
Welche Kaufentscheidung passt zu welchem Fahrprofil?
Die Entscheidung zwischen BMW R 12 GS und Honda CMX 1100 Rebel lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil treffen. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein zuverlässiger Begleiter für viele Situationen anfühlt – von der Wochenendtour bis zur längeren Reise – wird mit der BMW deutlich zufriedener sein. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das vor allem durch entspanntes Fahren, Cruiser-Charakter und einen stimmigen Look überzeugt, trifft mit der Honda oft die bessere Wahl.
Für wen ist die BMW R 12 GS besonders geeignet?
Die BMW R 12 GS ist ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad wollen: aufrecht und komfortabel für lange Strecken, stabil im Fahrgefühl und mit dem Anspruch, auch außerhalb perfekter Straßen Spaß zu machen. Auch wenn die Planung nicht immer genau feststeht, wirkt die BMW wie die „sicherere“ Wahl im Sinne von Flexibilität.
Für wen ist die Honda CMX 1100 Rebel besonders geeignet?
Die Honda CMX 1100 Rebel passt besonders gut zu Menschen, die Cruiser-Feeling priorisieren: entspannte Sitzposition, souveränes Anfahren und ein Motor, der sich angenehm kontrolliert anfühlt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder Touren bevorzugt, bei denen der Genuss im Vordergrund steht, findet in der Honda eine stimmige, charaktervolle Lösung.
Fazit:
Die BMW R 12 GS ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad suchen: tourorientiert, stabil im Fahrgefühl und mit einem Konzept, das unterschiedliche Strecken souverän mitmacht. Wer häufig längere Fahrten plant oder auch mal abseits der perfekten Straße unterwegs ist, profitiert besonders von der aufrechten Ergonomie und dem insgesamt „allroundigen“ Charakter.
Die Honda CMX 1100 Rebel ist dagegen die passendere Entscheidung, wenn Cruiser-Entspannung und ein stimmiges, ruhiges Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Für Stadtfahrten, Feierabendrunden und entspannte Landstraßenetappen wirkt die Honda oft genau richtig: weniger „Adventure-Denken“, mehr Genuss und Stil.
Kurz gesagt: BMW für Flexibilität und Reise-Vielseitigkeit, Honda für Cruiser-Charakter und entspanntes Dahingleiten.