UVP 16.990 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 13.465 €
Baujahr von 2015 bis 2020
Die neue Reise-Enduro von BMW - endlich eine echte Hommage an die R80 G/S
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Die nahezu perfekte Reise-Enduro kommt von Honda
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Pro und Kontra

Pro:
  • Ausgewogenes, ausgereiftes Motorrad
  • Fühlt sich wohl auf der Strasse und im Gelände
  • Tourentauglich
  • Kräftiger Motor mit Leistung, Sound & Charakter
  • Angenehme Sitzposition für lange Fahrten
  • Tolles Fahrwerk und gute Bremsen
Kontra:
  • LCD-Cockpit spiegelt
  • Aufsteigen für kleinere Personen anstrengend

Abmessungen & Gewicht

Gewicht229kg
Radstand1.580mm
Länge2.250mm
Radstand1.580mm
Sitzhöhe: 860 mm
Höhe1.256mm
Gewicht233kg
Radstand1.575mm
Länge2.335mm
Radstand1.575mm
Sitzhöhe: 870 mm
Höhe1.475mm

Motor

Motor-BauartLuft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungLuft/Ölgekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum998ccm
Hub75mm
Bohrung92mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung109 PS bei 7.000 U/Min
Drehmoment115 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite304km
Leistung95 PS bei 7.500 U/Min
Drehmoment98 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.201km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite409km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm
Federung hintendirekt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne90/90 -21
Reifen hinten150/70 R 17
RahmenbauartDoppelschleifen-Stahlrohrrahmen
Federung vorneShowa 45 mm Cartridge Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 230)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 220)mm
Aufhängung hintenAluminium Zweiarmschwinge
Reifen vorne90/90-21 Zoll
Reifen hinten150/70-18 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneWave-Doppelscheibenbremse, hydraulisch betätigt, Radial-Vierkolben-Bremszange, Sinterbremsbeläge ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenWave-Scheibenbremse, hydraulisch betätigt, Einkolben-Bremszange, Sinterbremsbeläge ( Ø 256 mm)

Fazit

Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.
 
Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.

 
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.990 €
  • Verfügbarkeit: ab 2025
  • Farben: Schwarz, Sand, Blau-Weiß-Rot

Fazit - was bleibt hängen

Die Africa Twin Jahrgang 2018 ist ein modernes und vor allem sehr ausgewogenes Motorrad. Alles was sie macht, macht sie ausgesprochen gut. Man fühlt sich als Fahrer nicht nur wohl, sondern geradezu geborgen. Die Maschine vermittelt Sicherheit und Vertrauen, vor allem ins Fahrwerk inklusive der Bremsen. Sie ist gut motorisiert und macht akustisch ordentlich Radau. Dank breitem Lenker und langer Federwege scheut man unbefestigte Wege nicht - im Gegenteil: Jeder Feldweg wird von der Africa Twin dankbar glatt gebügelt. Und so wird jede Fahrt mit dieser Maschine zur reinen Freude, sei es die kurze Tour zum Baggersee, die 6-monatige Reise zum Nordkap oder auch nur die kurze Fahrt zum Brötchen holen. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der CRF 1000 L und wollten gar nicht mehr absteigen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 13.465 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 9.000€
  • Baujahre: 2016-2019
  • Farben: Rot, Blau, Schwarz

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BMW R 12 GS vs. Honda CRF 1000 L Africa Twin – Vergleich im Motorradtest

Wenn es um Reiseenduros geht, treffen bei der BMW R 12 GS und der Honda CRF 1000 L Africa Twin zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander. Beide Modelle sind dafür gemacht, lange Strecken entspannt zu absolvieren und auch abseits der klassischen Route eine gute Figur zu machen. Trotzdem fühlt sich der Weg dorthin im Alltag spürbar anders an: Die BMW setzt stärker auf Premium-Charakter, klare Systematik und ein sehr rundes Gesamtpaket. Die Honda dagegen wirkt oft pragmatischer, direkt und „abenteuerlicher“ in der Art, wie sie mit wechselnden Bedingungen umgeht.

Im folgenden Vergleich werden die aufgelisteten Werte beider Motorräder miteinander gegenübergestellt – und daraus abgeleitet, wo die BMW R 12 GS besonders punktet und wo die Honda CRF 1000 L Africa Twin die Nase vorn haben kann.

Rahmen & Fahrgefühl: Wie sich die Reiseenduros im Alltag anfühlen

Gewicht und Handling

Beim Thema Gewicht und Handhabung zeigt sich, dass beide Bikes für Touren gebaut sind, aber nicht identisch „arbeiten“. Die BMW R 12 GS wirkt häufig wie ein sehr kontrolliertes Gesamtpaket: Das Fahrwerk und die Abstimmung vermitteln ein Gefühl von Stabilität, besonders bei zügigem Tempo oder wenn die Straße nicht ganz sauber ist. Die Honda CRF 1000 L Africa Twin ist dagegen oft spürbar „beweglicher“ im Kopf: Sie lädt dazu ein, aktiver zu fahren, Kurven zu lesen und auch auf unruhigem Untergrund zügig zu bleiben.

Ergonomie und Sitzposition

Die Ergonomie ist bei Reiseenduros entscheidend, weil man nicht nur kurze Strecken fährt. In der Gegenüberstellung der Sitzhöhe und der allgemeinen Körperhaltung zeigt sich: Die BMW R 12 GS ist tendenziell auf eine ausgewogene, tourentaugliche Sitzposition ausgelegt, die auch bei längeren Etappen entspannt bleibt. Die Honda CRF 1000 L Africa Twin bietet ebenfalls eine komfortorientierte Haltung, wirkt aber in der Praxis oft etwas „offener“ – passend zu dem Abenteuer-Ansatz, bei dem man auch mal dynamischer sitzt oder sich im Gelände anders positioniert.

Motor & Antrieb: Charakter, Durchzug und Alltagstauglichkeit

Leistung und Drehmoment im Vergleich

Bei den aufgelisteten Leistungsdaten und dem Drehmoment geht es weniger darum, wer „mehr“ hat, sondern wie sich die Kraft nutzbar macht. Die BMW R 12 GS steht oft für einen sehr gleichmäßigen, gut dosierbaren Antrieb: Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig Autobahn, Landstraße und wechselnde Geschwindigkeiten auf dem Plan stehen. Die Honda CRF 1000 L Africa Twin kann ihre Stärken ebenfalls im Alltag ausspielen, wirkt aber häufig direkter im Ansprechverhalten – ein Vorteil, wenn man häufig beschleunigt, überholt oder auf unebenem Untergrund die Traktion fein steuern möchte.

Getriebegefühl und Fahrbarkeit

Auch wenn die Zahlen nur einen Teil erklären, zeigt der Vergleich: Beide Motorräder sind auf Touren ausgelegt, aber mit unterschiedlicher Handschrift. Die BMW wirkt wie ein „ruhiger“ Begleiter, der die Leistung sauber in Vortrieb übersetzt. Die Honda fühlt sich oft wie ein Motorrad an, das man gern im richtigen Gang hält und das sich bei Bedarf spontan beschleunigen lässt. Wer häufig lange Strecken in konstantem Rhythmus fährt, profitiert oft von der BMW-typischen Souveränität. Wer dagegen gern variabel fährt und mehr „Interaktion“ sucht, findet in der Honda häufig den passenden Charakter.

Fahrwerk & Bremsen: Komfort vs. Kontrolle

Federung und Dämpfung

Im Vergleich der Fahrwerkswerte und der Abstimmung wird deutlich, dass beide Modelle auf Komfort und Kontrolle zielen. Die BMW R 12 GS ist dabei besonders stark, wenn es um das Zusammenspiel aus Stabilität und ruhigem Geradeauslauf geht. Das hilft vor allem auf langen Etappen und bei höheren Geschwindigkeiten. Die Honda CRF 1000 L Africa Twin spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn die Strecke unruhig wird: Sie vermittelt oft ein aktiveres Gefühl, das Vertrauen gibt, wenn der Untergrund wechselt.

Bremsen und Dosierbarkeit

Bei Bremsleistung und Bremsgefühl zeigt der Vergleich: Beide Bikes sind so ausgelegt, dass man auch mit Gepäck sicher unterwegs ist. Die BMW R 12 GS wirkt dabei häufig sehr fein dosierbar, was in der Stadt und auf kurvigen Landstraßen angenehm ist. Die Honda CRF 1000 L Africa Twin kann ebenfalls mit guter Verzögerung überzeugen, wirkt aber in der Praxis oft etwas „direkter“ – ein Plus, wenn man im gemischten Gelände häufiger spontan reagieren muss.

Elektronik & Assistenz: Unterstützung im richtigen Moment

Fahrmodi und Traktionsmanagement

Reiseenduros leben von Elektronik, weil sie Komfort und Sicherheit verbinden soll. Im Vergleich der Elektronik-Ausstattung und der aufgelisteten Systeme zeigt sich: Die BMW R 12 GS setzt stark auf ein durchdachtes System aus Fahrmodi und Assistenzfunktionen, die das Motorrad in unterschiedlichen Situationen „glattziehen“. Das ist besonders hilfreich, wenn Wetter, Belag oder Beladung variieren. Die Honda CRF 1000 L Africa Twin bietet ebenfalls sinnvolle elektronische Unterstützung, wirkt aber in der Gesamtwirkung oft so, dass sie den Fahrer nicht „übernimmt“, sondern eher begleitet.

Bedienung und Übersicht

Ein wichtiger Punkt im Alltag ist, wie schnell man Einstellungen findet und wie gut man Informationen abliest. Die BMW R 12 GS punktet häufig mit einer sehr strukturierten Bedienlogik und einer klaren Darstellung. Die Honda CRF 1000 L Africa Twin ist ebenfalls gut nutzbar, wirkt aber in der Praxis oft etwas „klassischer“ in der Art, wie man sich auf das Motorrad einstellt. Wer gern schnell und intuitiv reagiert, findet bei beiden Lösungen Vorteile – die BMW eher über Systematik, die Honda eher über Direktheit.

Reichweite & Alltag: Tank, Verbrauch und Tourenplanung

Tankvolumen und Reichweite

Bei Tankvolumen und den aufgelisteten Werten zu Reichweite zeigt sich, dass beide Modelle für längere Touren gedacht sind. Die BMW R 12 GS kann je nach Fahrweise ein sehr entspanntes Gefühl vermitteln, weil sie auf Langstrecke oft effizient wirkt. Die Honda CRF 1000 L Africa Twin ist ebenfalls auf Touren ausgelegt und kann mit ihrer Charakteristik dazu beitragen, dass man auch längere Etappen ohne ständiges Nachrechnen schafft.

Verbrauch im Vergleich

Der Vergleich der Verbrauchswerte macht deutlich: Beide Motorräder sind nicht „sparsam“ im Sinne von kleinen 125ern, aber sie bewegen sich im Rahmen dessen, was man von Reiseenduros erwartet. Die BMW R 12 GS wirkt häufig besonders dann stimmig, wenn man gleichmäßig fährt und die Leistung nicht ständig „abruft“. Die Honda CRF 1000 L Africa Twin kann bei dynamischerem Fahren ebenfalls überzeugen, verlangt aber je nach Fahrstil mehr Aufmerksamkeit bei der Tourenplanung.

Stärken & Schwächen im direkten Vergleich

BMW R 12 GS – Stärken

  • Ruhiges, souveränes Fahrgefühl für lange Strecken und zügiges Cruisen.
  • Starke Gesamtintegration aus Motor, Fahrwerk und Elektronik.
  • Feine Dosierbarkeit bei Gas und Bremsen, oft angenehm im Alltag.
  • Systematische Bedienung und klare Orientierung im Cockpit.

BMW R 12 GS – Schwächen

  • Wer sehr „hands-on“ im Gelände unterwegs sein möchte, könnte die BMW als etwas weniger direkt empfinden.
  • Bei häufigem Stop-and-go kann die Premium-Orientierung im Handling manchmal weniger „rustikal“ wirken als bei der Honda.

Honda CRF 1000 L Africa Twin – Stärken

  • Direkter Charakter, der Lust auf aktives Fahren macht.
  • Gute Eignung für gemischte Strecken, besonders wenn der Untergrund wechselt.
  • Pragmatische Tourentauglichkeit mit einem Abenteuer-Fokus.
  • Elektronik als Unterstützung, ohne das Motorrad zu „entmündigen“.

Honda CRF 1000 L Africa Twin – Schwächen

  • Je nach persönlichem Geschmack kann die BMW beim „Premium-Gefühl“ im Gesamtpaket stärker wirken.
  • Wer vor allem auf maximale Langstreckenruhe setzt, könnte die Honda als minimal lebhafter wahrnehmen.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung zwischen der BMW R 12 GS und der Honda CRF 1000 L Africa Twin hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie die eigenen Touren aussehen.

BMW R 12 GS: Ideal für

Die BMW R 12 GS ist besonders passend, wenn häufig längere Strecken, Autobahnanteile oder zügige Landstraßen auf dem Plan stehen. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein durchdachtes Gesamtsystem anfühlt, von der Elektronik bis zum Fahrwerk, findet hier eine sehr stimmige Basis. Auch wer Wert auf klare Bedienung und ein ruhiges Fahrgefühl legt, wird mit der BMW meist glücklich.

Honda CRF 1000 L Africa Twin: Ideal für

Die Honda CRF 1000 L Africa Twin passt besonders gut, wenn Touren oft gemischt sind: Asphalt, Schotter, Waldwege oder spontane Abstecher gehören dazu. Wer ein Motorrad bevorzugt, das direkt anspricht und sich aktiv fahren lässt, bekommt mit der Honda häufig genau dieses „Abenteuer“-Gefühl. Auch wenn die Elektronik unterstützt, bleibt der Charakter oft spürbar „menschlich“ und nicht zu glattgebügelt.

Fazit:

Die BMW R 12 GS ist die bessere Wahl, wenn vor allem Langstrecke, souveränes Fahrgefühl und ein sehr stimmiges Premium-Gesamtpaket zählen. Der Vergleich zeigt: Die BMW wirkt besonders dann stark, wenn man gleichmäßig fährt, das Motorrad als ruhigen Reisebegleiter nutzt und die Elektronik als saubere Unterstützung im Hintergrund schätzt. Die Honda CRF 1000 L Africa Twin ist dagegen die passende Option, wenn gemischte Strecken, aktives Fahren und ein direkterer Abenteuer-Charakter im Vordergrund stehen. Im Vergleich punktet die Honda oft mit einem lebendigeren Gefühl und einer Art, die Lust macht, auch abseits der Komfortzone zu fahren. Wer also eher „entspannt ankommen“ möchte, liegt mit der BMW häufig richtig. Wer eher „unterwegs sein“ als Erlebnis versteht und sich auf wechselnde Bedingungen freut, findet in der Africa Twin meist den besseren Match.

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