| UVP | 16.990 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 15.519 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- reisetauglich
- komfortabel
- tolle Serienausstattung
- gutes Handling
- Seitenkoffer etwas schmal
- Scheibe nur im Stand verstellbar
- komplizierte Bedienelemente
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Höhe | 1.256 | mm |
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.535 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.535 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.340 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Luft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Zweizylinder Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.084 | ccm |
| Hub | 82 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 115 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 304 | km |
| Leistung | 102 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 5.500 U/Min | |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | direkt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 -21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa 43 mm Teleskopgabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Monoblock-Aluminiumschwinge mit Pro-Link und SHOWA-Gasdruckdämpfer, hydraulischer Einstellvorrichtung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55R17 M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 Bremsscheiben, Radial-Vierkolbenbremszangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 256 mm) | |
Fazit
Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit - was bleibt hängen
Hondas NT1100 lädt geradezu zum Reisen ein und spricht durch ihr unaufgeregtes, elegantes Design sicher viele Fahrer gehobenen Alters (wie auch uns) an. Gut vorstellbar beispielsweise auch als gelungenes Upgrade für Fahrer einer NC750 o.Ä. und natürlich alle Deauville- und Pan European Fans. All diejenigen, die bequem längere Touren fahren möchten und sich dabei auf ein komfortables, solides Bike verlassen wollen, sind hier sicher gut bedient. Ob es gelingt, damit auch jüngere Fahrer anzusprechen, halten wir eher für fraglich. Dazu fehlt der NT1100 neben Farbenfreude vielleicht auch die ein oder andere Ecke oder Kante oder sagen wir mal so: Peppig ist sie nun nicht gerade.
Wenn man es genau nimmt, hält sich die Auswahl an Wettbewerbern der Honda NT1100 in Grenzen. Schließlich ist sie wirklich ein reinrassiger Tourer und kein Hybrid wie etwa ein auf Straßentauglichkeit getrimmtes Adventure-Motorrad oder ein Crossover-Bike mit den Genen eines Supersportlers. Dennoch könnte man ihr vielleicht eine Yamaha Tracer 9, Kawasakis Versys oder gar eine BMW 1250 GS gegenüberstellen, wenn man sich auf große Reise begeben möchte.
Zu haben ist die Honda NT1100 ab 13.899 €, mit DCT ab 14.899 €. Die zusätzlich erhätlichen Ausstattungspakete schlagen mit 675 € (URBAN-Paket), 965 € (Touring-Paket) bzw. 1636 € (Travel-Paket) zu Buche.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motofun in Kaltenkirchen zur Verfügung gestellt. Wer also auch mal eine entspannte Probefahrt unternehmen möchte kann uns sollte das dort tun.
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BMW R 12 GS vs. Honda NT 1100: Vergleich für Touren, Alltag und Abenteuer
Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur für die nächste Ausfahrt taugt, sondern auch für längere Strecken, der landet schnell in der Kategorie „Allround-Tourer“. Genau hier treffen die BMW R 12 GS und die Honda NT 1100 aufeinander. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie klare Kandidaten für komfortables Reisen – doch sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die BMW R 12 GS steht stärker für das Abenteuergefühl und die Vielseitigkeit im Gelände-nahen Alltag, während die Honda NT 1100 ihren Fokus auf ruhige, entspannte Touren legt und dabei eine sehr alltagstaugliche Gesamtbalance bietet.
Im Folgenden werden die typischen Vergleichspunkte beider Motorräder miteinander gegenübergestellt: Motorcharakter, Fahrwerk und Handling, Komfort und Ergonomie, Elektronik sowie die Frage, wie gut sich die jeweiligen Stärken in der Praxis ausspielen. Dabei geht es nicht um reine Zahlen, sondern um das, was sich beim Fahren und im Alltag bemerkbar macht.
Grundidee und Charakter: Reiseenduro vs. Tourenkomfort
Die BMW R 12 GS ist als Reiseenduro gedacht, die auch dann Spaß macht, wenn die Route nicht perfekt getaktet ist. Das merkt man am Gesamtkonzept: Die Sitzposition wirkt so ausgelegt, dass man sowohl entspannt cruisen als auch aktiv fahren kann. Dazu passt das „GS“-Gefühl: stabil, souverän und mit einer gewissen Bereitschaft, auch mal abseits der klassischen Asphaltstrecke zu denken.
Die Honda NT 1100 verfolgt dagegen eine klare Tourenlogik. Sie wirkt wie ein Motorrad, das lange Strecken möglichst stressarm macht. Die Ergonomie ist auf entspannte Kontrolle ausgelegt, und das Fahrgefühl zielt eher auf gleichmäßiges Gleiten als auf „Kampf um die Linie“. Wer viel Autobahn oder Landstraße fährt und dabei Komfort priorisiert, findet hier eine sehr stimmige Basis.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Antrieb unterscheiden sich die beiden Motorräder spürbar in der Art, wie sie Kraft nutzbar machen. Die BMW R 12 GS zeigt ihren Charakter häufig dann, wenn man nicht nur „durchzieht“, sondern auch flexibel aus dem Drehzahlbereich heraus arbeitet. Das macht sie besonders interessant für wechselnde Streckenprofile: Landstraße mit Überholvorgängen, kurvige Abschnitte und auch Situationen, in denen man nicht immer perfekt im gleichen Gang bleibt.
Die Honda NT 1100 wirkt im Vergleich oft wie ein Motor, der auf ruhiges Vorankommen ausgelegt ist. Die Kraft steht so bereit, dass man gleichmäßig fahren kann, ohne ständig nachzuregulieren. Das ist vor allem auf langen Etappen ein Vorteil: weniger „Arbeit“ im Kopf, mehr Fokus auf Linie, Verkehr und Umgebung.
Stärken und Schwächen im Antriebskonzept
BMW R 12 GS – Stärke: dynamische Nutzbarkeit über verschiedene Fahrzustände, wodurch sie sich vielseitig anfühlt – vom entspannten Rollen bis zum aktiveren Fahren.
BMW R 12 GS – Schwäche: wer ausschließlich auf maximalen „Autobahn-Flow“ aus ist, könnte den Fokus auf Flexibilität als etwas weniger „linear“ empfinden als bei der Honda.
Honda NT 1100 – Stärke: entspannte Kraftentfaltung für konstantes Fahren, ideal für lange Touren und gleichmäßige Rhythmen.
Honda NT 1100 – Schwäche: wer gezielt sportlicheres Ansprechverhalten und „Adventure-Drive“ sucht, wird die BMW als emotionaler und vielseitiger wahrnehmen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität, Kontrolle und Agilität
Beide Motorräder sind für Reisen gebaut, aber die Art der Stabilität ist unterschiedlich. Die BMW R 12 GS vermittelt häufig das Gefühl, dass sie „auf Linie“ bleibt und dabei trotzdem Reserven hat, wenn die Straße wechselt. Gerade auf unruhigeren Belägen oder wenn es mal nicht ganz so glatt läuft, spielt das Konzept der Reiseenduro seine Vorteile aus: Man kann das Motorrad aktiv führen, ohne dass es sofort „gegenarbeitet“.
Die Honda NT 1100 punktet dagegen mit einem sehr souveränen, ruhigen Fahrgefühl. Das Handling wirkt oft leichter zugänglich, besonders wenn man im Alltag häufig zwischen Stadtverkehr, Landstraße und längeren Strecken wechselt. Das Motorrad fühlt sich dabei weniger „abenteuerlich“ an, dafür sehr berechenbar und komfortorientiert.
Kurven, Tempo und Alltag
In schnellen Kurven und bei zügigem Fahren zeigt die BMW R 12 GS tendenziell mehr „Biss“, während die Honda NT 1100 eher mit Gelassenheit überzeugt. Das ist kein Widerspruch: Die Honda ist nicht „langsam“, sondern sie priorisiert Ruhe und Stabilität. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist, wird die Honda oft als angenehm ausbalanciert erleben. Wer dagegen auch mal unwegsamere Strecken plant oder einfach das Gefühl einer Reiseenduro bevorzugt, wird die BMW stärker genießen.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Tagesform
Komfort ist bei beiden Modellen ein Hauptargument. Trotzdem unterscheiden sich die Schwerpunkte. Die BMW R 12 GS bietet eine Sitzposition, die sowohl für längeres Sitzen als auch für aktiveres Fahren taugt. Der Vorteil: Man kann die Haltung variieren und bleibt dadurch oft länger „wach“ im Kopf. Gleichzeitig kann das Setup je nach Körpergröße und Einstellung dazu führen, dass man mehr Feintuning betreiben möchte, um den perfekten Wind- und Sitzkomfort zu treffen.
Die Honda NT 1100 ist besonders auf entspannte Langstrecke ausgelegt. Der Windschutz und die Gesamtergonomie wirken auf viele Fahrer wie „eingestellt für die Reise“. Dadurch sinkt die Müdigkeit auf langen Etappen häufig spürbar. Wer viel Zeit auf Autobahn und Landstraße verbringt, profitiert von dieser Grundausrichtung.
Stärken und Schwächen im Komfort
BMW R 12 GS – Stärke: flexible Haltung, gutes Gefühl für aktive Kontrolle und ein Reisecharakter, der auch bei wechselnden Strecken Spaß macht.
BMW R 12 GS – Schwäche: Komfort hängt stärker von der individuellen Einstellung ab, sodass Feintuning (Sitz, Windschutz, Fahrwerk) wichtiger sein kann.
Honda NT 1100 – Stärke: entspannter Langstreckenfokus, oft weniger „Einstellaufwand“ für einen stimmigen Grundkomfort.
Honda NT 1100 – Schwäche: wer maximale Abenteuer-Optik und „GS-Feeling“ erwartet, findet die Honda eher als Tourer mit ruhigem Charakter.
Elektronik und Assistenz: Unterstützung im Alltag
Moderne Motorräder leben von Elektronik – und genau hier zeigen beide Modelle ihre Stärken. Die BMW R 12 GS bietet typischerweise ein Paket, das sich an den Bedürfnissen von Reisefahrern orientiert: Unterstützung beim Fahren, Stabilität in unterschiedlichen Situationen und ein Systemverständnis, das sich gut in den Alltag integrieren lässt. Besonders auf wechselnden Untergründen kann das helfen, das Motorrad „einfach“ zu fahren.
Die Honda NT 1100 setzt ebenfalls auf moderne Helfer, wirkt aber in der Praxis oft besonders darauf ausgelegt, das Fahren unkompliziert zu machen. Das Ziel ist weniger „maximale Komplexität“, sondern ein ruhiger, sicherer Ablauf – gerade dann, wenn man nicht ständig an Einstellungen denkt.
Was das in der Praxis bedeutet
Im Vergleich zeigt sich: Die BMW kann sich für Fahrer lohnen, die Elektronik als Werkzeug sehen und gerne ein Motorrad „mitdenkend“ fahren. Die Honda ist attraktiv für alle, die möglichst wenig Aufwand wollen und sich auf ein gleichmäßiges, stressarmes Fahrgefühl verlassen möchten.
Reisetauglichkeit: Gepäck, Alltag und Langstreckenroutine
Reisetauglichkeit ist mehr als nur „kann man mitnehmen“. Entscheidend ist, wie gut sich ein Motorrad in eine Routine integrieren lässt: Auf- und Absteigen, Handling mit Gepäck, Stabilität bei Seitenwind und die Frage, wie entspannt man nach vielen Stunden noch ankommt.
Die BMW R 12 GS wirkt hier wie die Maschine für „Route plus Plan B“. Sie ist prädestiniert für Fahrer, die gerne flexibel sind: mal andere Straßen, mal andere Untergründe, mal eine spontane Abzweigung. Mit Gepäck bleibt sie dabei häufig souverän, und das Konzept unterstützt das Gefühl, dass man überall hinkommt.
Die Honda NT 1100 ist dagegen die Wahl für „Route mit Komfort“. Wer häufig auf gut ausgebauten Strecken unterwegs ist und dabei möglichst entspannt bleiben möchte, wird die Honda als sehr stimmig erleben. Die Routine auf langen Etappen fühlt sich oft besonders leicht an.
Stärken und Schwächen im Gesamtbild
BMW R 12 GS: Wo sie besonders punktet
- Vielseitiger Reisecharakter mit dem Gefühl, auch abseits der perfekten Strecke Spaß zu haben.
- Aktive Fahrbarkeit, die sich gut an unterschiedliche Fahrstile anpasst.
- Elektronik als Sicherheits- und Komfortverstärker, besonders wenn die Bedingungen variieren.
BMW R 12 GS: Wo sie weniger ideal sein kann
- Komfort-Feintuning kann je nach Fahrer und Setup wichtiger sein.
- Wer ausschließlich „maximalen Autobahn-Flow“ sucht, könnte die Honda als noch entspannter empfinden.
Honda NT 1100: Wo sie besonders punktet
- Langstrecken-Komfort mit ruhigem, gutmütigem Fahrgefühl.
- Alltagstauglichkeit durch leicht zugängliches Handling und entspannte Ergonomie.
- Elektronik mit Fokus auf unkomplizierte Unterstützung.
Honda NT 1100: Wo sie weniger ideal sein kann
- Wer das Abenteuer-Feeling einer Reiseenduro sucht, wird die BMW emotional näher finden.
- Bei sehr „unruhigen“ Strecken kann die Honda zwar stabil bleiben, wirkt aber weniger „abenteuerbereit“ als die GS.
Welche Entscheidung passt zu welchem Fahrertyp?
Die Wahl zwischen BMW R 12 GS und Honda NT 1100 hängt stark davon ab, wie die eigenen Touren aussehen. Geht es eher um flexible Routen, wechselnde Untergründe und ein Motorrad, das man auch mal aktiver bewegt? Dann ist die BMW R 12 GS oft die passendere Basis. Wer dagegen vor allem lange Strecken mit maximaler Entspannung plant, dabei viel Wert auf ruhiges Gleiten und eine stimmige Ergonomie legt, findet in der Honda NT 1100 häufig den besseren Match.
Beide Motorräder sind keine „Einzweckmaschinen“. Sie unterscheiden sich aber in der Priorität: Die BMW legt mehr Wert auf Vielseitigkeit und Reiseenduro-Charakter, die Honda auf Tourenkomfort und stressarme Routine.
Fazit:
Die BMW R 12 GS ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein Reiseenduro suchen, das sich vielseitig anfühlt: flexibel bei wechselnden Strecken, mit aktiver Fahrbarkeit und einem Charakter, der auch spontane Abstecher unterstützt. Sie punktet besonders dann, wenn nicht nur die Route zählt, sondern auch das Gefühl, jederzeit „bereit“ zu sein. Wer Komfort möchte, sollte allerdings bereit sein, das Setup individuell zu optimieren, damit Windschutz und Sitzgefühl wirklich perfekt passen.
Die Honda NT 1100 passt am besten zu Tourenfahrern, die vor allem lange Etappen genießen wollen. Ihr ruhiger, gleichmäßiger Fahrstil, die entspannte Ergonomie und die unkomplizierte Art, Elektronik im Hintergrund wirken zu lassen, machen sie zur idealen Maschine für eine stressarme Langstreckenroutine. Wer weniger Abenteuer-Feeling und mehr „einfach wohlfühlen“ sucht, wird mit der Honda sehr zufrieden sein.
Kurz gesagt: BMW R 12 GS für Vielseitigkeit und Reiseenduro-Charakter, Honda NT 1100 für Komfort, Ruhe und entspannte Touren.