| UVP | 16.990 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 15.390 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- 1. der Motor!
- 2. der Motor!
- 3. der Motor!
- 4. der Motor!
- 5 ...
- Stößige Hinterradfederung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Höhe | 1.256 | mm |
| Gewicht | 261 | kg |
| Sitzhöhe: | 649 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Luft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 1.133 | ccm |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 115 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 304 | km |
| Leistung | 95 PS | |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | direkt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 -21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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BMW R 12 GS vs. Indian Scout Bobber: Vergleich der Motorradwelten
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW R 12 GS und die Indian Scout Bobber, geht es im Vergleich selten nur um Daten. Es geht vor allem darum, wie sich die Maschinen im Alltag anfühlen, wie sie mit dem eigenen Fahrstil harmonieren und welche Art von Fahrspaß sie besonders gut liefern. Die R 12 GS steht für souveräne Vielseitigkeit, klare Orientierung und das Gefühl, auch längere Strecken entspannt zu meistern. Die Scout Bobber dagegen setzt auf Stil, Direktheit und einen Cruiser-Charakter, der sich vor allem dann richtig gut anfühlt, wenn die Fahrt nicht nach „möglichst schnell“ aussieht, sondern nach „genau so, wie es Spaß macht“.
Grundcharakter: Reiseenduro vs. Bobber-Cruiser
Die BMW R 12 GS ist vom Grundgedanken her ein Motorrad, das man für viele Situationen nutzen möchte: Alltag, längere Touren und auch mal Strecken, die nicht nur aus glattem Asphalt bestehen. Das merkt man an der Ausrichtung: Die Maschine wirkt aufgeräumt, funktional und auf Kontrolle ausgelegt. Gerade bei wechselnden Bedingungen spielt das Konzept seine Stärken aus.
Die Indian Scout Bobber dagegen ist ein Motorrad, das optisch und vom Fahrgefühl her bewusst „puristischer“ auftritt. Der Bobber-Ansatz steht für Reduktion, für eine klare Linie und für ein Motorrad, das man gern bewegt, wenn man Lust auf Stil und unkomplizierten Fahrspaß hat. Die Scout wirkt dabei weniger wie ein Werkzeug für jede Lebenslage, sondern mehr wie ein Bike für bestimmte Momente: kurze bis mittlere Strecken, Stadtfahrten, Landstraßen und alles, was sich nach Cruiser anfühlt.
Motor & Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag unterscheidet
Im Vergleich der BMW R 12 GS und der Indian Scout Bobber zeigt sich vor allem, wie unterschiedlich die Leistungsentfaltung interpretiert wird. Die R 12 GS ist als Reiseenduro darauf ausgelegt, gleichmäßig zu ziehen und dabei Reserven für Überholmanöver oder zügiges Tempo zu bieten. Das macht sie besonders angenehm, wenn die Strecke länger wird oder wenn das Tempo nicht ständig neu „erarbeitet“ werden muss.
Die Scout Bobber setzt dagegen stärker auf das Gefühl von „Drehmoment und Rhythmus“. Die Art, wie der Antrieb arbeitet, wirkt oft direkter und emotionaler. Das ist ein Vorteil, wenn man gern mit dem Gas spielt, wenn man in Kurven aus dem Gefühl heraus beschleunigt oder wenn man einfach entspannt fahren möchte, ohne ständig nach dem nächsten Gang zu suchen.
Fahrwerk & Handling: Kontrolle auf Strecke vs. Agilität im Cruiser-Gefühl
Beim Fahrwerk und der Handhabung unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich. Die BMW R 12 GS ist auf Stabilität und souveräne Führung ausgelegt. Das hilft besonders dann, wenn die Straße unruhig ist oder wenn man mit Gepäck bzw. für längere Fahrten unterwegs ist. Das Motorrad vermittelt dabei ein Gefühl von „ruhig bleiben“, selbst wenn sich die Bedingungen ändern.
Die Indian Scout Bobber ist dagegen eher auf ein Cruiser-typisches Handling ausgelegt: angenehm, zugänglich und mit einem Fokus auf flüssiges Fahren statt auf maximale Offroad- oder Langstrecken-Performance. In der Praxis bedeutet das: Die Scout fühlt sich oft leichter an, wenn es um das schnelle Umsetzen von Richtungswechseln geht, und sie macht Spaß, wenn man nicht ständig an „Grenzen“ denkt, sondern an Fahrfreude.
Stärken und Schwächen im Fahralltag
- BMW R 12 GS: Stärke ist die ruhige, kontrollierte Art, die besonders auf längeren Strecken und bei wechselnden Bedingungen überzeugt. Schwäche kann sein, dass das Konzept „Reiseenduro“ nicht jedem Cruiser-Fahrerlebnis entspricht – wer vor allem den reduzierten Look und das entspannte Cruiser-Feeling sucht, könnte sich weniger „im Ziel“ fühlen.
- Indian Scout Bobber: Stärke ist das emotionale, direkte Fahrgefühl und die leichte Zugänglichkeit im Alltag. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Strecken oder wenn die Straße anspruchsvoller wird, das Reiseenduro-Konzept der BMW mehr Komfort und Gelassenheit liefert.
Komfort & Ergonomie: Sitzposition und Alltagstauglichkeit
Komfort ist bei diesem Vergleich ein zentraler Punkt, weil die Sitzphilosophien kaum unterschiedlicher sein könnten. Die BMW R 12 GS zielt auf eine Ergonomie ab, die auch über längere Zeit funktioniert. Das macht sie attraktiv, wenn man nicht nur „eine Runde“ fährt, sondern Touren plant, bei denen man mehrere Stunden unterwegs ist. Die Maschine wirkt dabei so konzipiert, dass man sich auf die Strecke konzentriert, statt ständig die Haltung zu korrigieren.
Die Indian Scout Bobber setzt auf eine entspannte Cruiser-Haltung. Das kann sich im Stadtverkehr und auf kurzen bis mittleren Strecken sehr gut anfühlen, weil die Maschine „einfach da“ ist und man schnell in den Fahrmodus kommt. Wer jedoch regelmäßig sehr lange Strecken fährt oder häufig in dynamischem Tempo unterwegs ist, merkt möglicherweise schneller, dass das Cruiser-Konzept nicht für jede Langstrecken-Situation optimiert ist.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation
Bei beiden Motorrädern spielt Sicherheit eine wichtige Rolle, aber die Art, wie Vertrauen entsteht, ist unterschiedlich. Die BMW R 12 GS wirkt in ihrem Gesamtkonzept darauf ausgelegt, auch bei wechselnden Bedingungen stabil zu bleiben. Das hilft besonders, wenn man nicht immer perfekte Straßenverhältnisse hat oder wenn man auf Touren mehr „Planbarkeit“ möchte.
Die Indian Scout Bobber vermittelt ebenfalls ein sicheres Gefühl, aber eher im Rahmen des Cruiser-Charakters: Man fährt vorausschauend, bremst kontrolliert und genießt die direkte Rückmeldung. Wer vor allem im urbanen Umfeld unterwegs ist, wird die Scout häufig als sehr angenehm und unkompliziert erleben.
Elektronik & Assistenz: Moderne Unterstützung vs. Fokus auf das Wesentliche
Elektronik ist bei modernen Motorrädern ein großes Thema. Die BMW R 12 GS wirkt in der Ausrichtung klar „modern und tourentauglich“: Assistenzsysteme und die Abstimmung sind darauf ausgelegt, das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbar zu machen. Das ist ein Plus, wenn man gern entspannt fährt, ohne ständig nachdenken zu müssen, wie das Bike auf jede Situation reagiert.
Die Indian Scout Bobber steht dagegen stärker für den „Ride“-Gedanken. Das bedeutet nicht, dass sie unmodern wäre, aber der Fokus liegt spürbar mehr auf dem Fahrgefühl und dem Stil. Wer ein Motorrad sucht, das sich nicht wie ein Technikprojekt anfühlt, sondern wie ein klarer Cruiser, wird das mögen.
Design & Charakter: Warum das Aussehen mehr ist als nur Optik
Optik beeinflusst das Fahrgefühl. Die BMW R 12 GS wirkt wie ein Motorrad, das man gern „mitnimmt“: funktional, robust, bereit für unterschiedliche Einsätze. Der Look unterstützt das Gefühl von Abenteuer und Vielseitigkeit.
Die Indian Scout Bobber ist dagegen ein Statement. Der Bobber-Stil zieht Blicke auf sich und macht Lust auf Fahrten, bei denen man auch mal langsamer unterwegs ist, einfach weil das Motorrad so gut aussieht und sich so stimmig anfühlt.
Stärken und Schwächen im Gesamtpaket
- BMW R 12 GS: Stärken liegen in Vielseitigkeit, Stabilität und dem tourorientierten Gesamtkonzept. Schwächen zeigen sich eher dann, wenn man bewusst ein „weniger“ sucht – weniger Abenteuer-Feeling, weniger Reiseenduro-Charakter, weniger „Allrounder“.
- Indian Scout Bobber: Stärken liegen in Stil, direktem Fahrgefühl und Cruiser-Genuss. Schwächen liegen eher in Situationen, in denen maximale Langstrecken- oder Reiseenduro-Komfortansprüche wichtiger werden.
Für wen passt welches Motorrad?
Die BMW R 12 GS ist besonders passend, wenn das Motorrad ein echtes „Allround-Werkzeug“ sein soll: für Touren, für wechselnde Strecken, für längere Fahrten und für alle, die ein kontrolliertes, souveränes Fahrgefühl suchen. Wer gern plant, gern weiterfährt und dabei nicht auf Komfort und Stabilität verzichten möchte, findet in der R 12 GS eine sehr stimmige Wahl.
Die Indian Scout Bobber passt besonders gut, wenn der Fokus auf Fahrspaß, Stil und einem entspannten Cruiser-Charakter liegt. Wer gern in der Stadt unterwegs ist, Landstraßen genießt und ein Motorrad sucht, das sich emotional und unkompliziert anfühlt, wird mit der Scout Bobber sehr wahrscheinlich glücklich. Sie ist ideal für Fahrten, bei denen das Motorrad nicht „funktionieren“ muss, sondern „leben“ soll.
Fazit:
Die BMW R 12 GS ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad suchen, das auf Touren und bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Das Konzept aus Kontrolle, Komfort und tourorientierter Abstimmung macht sie besonders stark, wenn längere Strecken, Alltagstauglichkeit und ein ruhiges, berechenbares Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer häufig fährt, gern weiter plant und dabei nicht auf moderne Unterstützung verzichten möchte, trifft mit der R 12 GS meist genau den richtigen Ton.
Die Indian Scout Bobber gewinnt dagegen dort, wo Stil und emotionaler Fahrspaß zählen. Sie ist ideal für kürzere bis mittlere Strecken, für Stadtfahrten und für alle, die ein Cruiser-Feeling mit direktem Antrieb und klarer Optik bevorzugen. Wenn das Motorrad vor allem Spaß machen soll und weniger als „Reiseprojekt“ verstanden wird, ist die Scout Bobber die passendere Entscheidung. Kurz gesagt: R 12 GS für Vielseitigkeit und Touren, Scout Bobber für Charakter, Cruiser-Genuss und pure Lust am Fahren.