| UVP | 16.990 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 8.195 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- wendiges Bike mit viel Fahrspaß
- vernünftige Sitzposition
- gute Verarbeitung
- TFT-Display mit Handy-Connect
- Leistung okay, aber kein Burner
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Höhe | 1.256 | mm |
| Gewicht | 193 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.135 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Luft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 115 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 304 | km |
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 66 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 205 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | direkt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 -21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit
Wir haben die Kawasaki Ninja 650 deutlich unterschätzt. Der Fahrspaß auf diesem Sportler ist enorm, auch wenn wir sie nicht als Super-Sportler bezeichnen würden. Dafür ist die Sitzposition (zum Glück!) nicht so radikal und eben deshalb eignet sich die Ninja 650 auch nicht nur für die Rennstrecke, sondern vor allem auch für Landstraße, Autobahn und Stadt. Sie ist gut verarbeitet und technisch einfach ausgestattet. Da wird kaum etwas kaputt gehen können, man wird jahrelang Spaß haben können mit diesem günstigen Bike. Preis/Leistung ist wirklich Top!Das Testbike wurde uns wieder einmal von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau ist ein großer Kawasaki-Händler in Norddeutschland (St. Michaelisdonn) und stellt viele Kawasaki-Bikes als Vorführer zur Verfügung - und übrigens auch Husqvarna-Maschinen, wie die neue Norden 901 Expedition, die wir demnächst auch mal unter unsere Fittiche nehmen werden.
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BMW R 12 G/S vs. Kawasaki Ninja 650: Vergleich der beiden Charaktere
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW R 12 G/S und die Kawasaki Ninja 650, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um den Charakter: Die BMW steht für markante Präsenz, klassischen Stil und ein Fahrgefühl, das sich nach „Tour“ anfühlt. Die Kawasaki dagegen ist ein sportlich orientiertes Gesamtpaket, das sich leicht bewegt, schnell Vertrauen aufbaut und besonders beim Kurvenfahren und im Alltag punktet. Genau diese Unterschiede machen den Vergleich spannend.
Grundidee: Reise-Feeling vs. sportliche Alltagsmaschine
Die BMW R 12 G/S ist als Maschine gedacht, die lange Strecken mag und dabei nicht nur funktional, sondern auch emotional überzeugt. Das Design erinnert an die G/S-Tradition, und das merkt man auch im Gesamtkonzept: Die Sitzposition wirkt auf Tour ausgelegt, die Maschine fühlt sich stabil an und vermittelt ein sicheres, ruhiges Tempo. Gleichzeitig bleibt sie nicht „nur“ ein Cruiser – sie will gefahren werden.
Die Kawasaki Ninja 650 verfolgt einen anderen Ansatz: Sie ist sportlich, agil und auf ein dynamisches Fahrgefühl ausgelegt. Gerade wenn es darum geht, sich im Stadtverkehr schnell zurechtzufinden oder auf Landstraßen zügig in den Rhythmus zu kommen, spielt die Ninja ihre Stärken aus. Das Motorrad wirkt dabei weniger „schwer“ im Kopf als viele größere Sportmodelle – und genau das macht sie für viele Fahrer attraktiv.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der BMW R 12 G/S und der Kawasaki Ninja 650 zeigt sich schnell: Beide Motoren liefern Fahrspaß, aber auf unterschiedliche Art. Die BMW setzt auf den typischen Boxer-Charakter: Der Motor läuft mit einem eigenen Rhythmus, der sich nicht mit „einfach nur drehzahlorientiert“ beschreiben lässt. Das sorgt dafür, dass sich die Maschine besonders in gleichmäßigen Geschwindigkeitsbereichen stimmig anfühlt. Wer gern entspannt fährt, wird die BMW oft als angenehm „harmonisch“ erleben.
Die Kawasaki Ninja 650 ist dagegen stärker auf ein sportliches Ansprechverhalten ausgelegt. Der Motor zieht spürbar an, wenn man ihn fordert, und unterstützt zügiges Beschleunigen aus Kurven oder aus dem Stand. Das macht sie besonders dann attraktiv, wenn man gern dynamisch fährt und das Motorrad aktiv mit dem Gas steuert. Im Vergleich wirkt die Ninja dadurch „direkter“ – während die BMW eher „gelassen“ und souverän rüberkommt.
Stärken und Schwächen im Motor-Charakter
- BMW R 12 G/S: Stärken liegen im ruhigen, markanten Fahrgefühl und in der Art, wie sie sich für längere Strecken „stabil“ anfühlt. Schwäche kann sein, dass der sportliche Kick weniger im Vordergrund steht als bei rein sportlich ausgelegten Maschinen.
- Kawasaki Ninja 650: Stärken liegen in der agilen Dynamik und dem sportlichen Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass das Motorrad weniger „tourig“ wirkt, wenn man vor allem Komfort und Gelassenheit sucht.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Stabilität
Im Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder deutlich. Die Kawasaki Ninja 650 ist spürbar darauf ausgelegt, schnell zu reagieren: Beim Einlenken wirkt sie leichtfüßig, und in Kurven lässt sie sich zügig in den gewünschten Winkel bringen. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das besonders auf kurvigen Strecken Spaß macht. Auch im Alltag, etwa beim Rangieren oder bei häufigen Richtungswechseln, spielt die Agilität ihre Vorteile aus.
Die BMW R 12 G/S wirkt dagegen wie ein Motorrad, das Stabilität priorisiert. Beim Beschleunigen und in höheren Geschwindigkeitsbereichen vermittelt sie ein ruhiges, kontrolliertes Gefühl. Das ist gerade auf längeren Touren angenehm, weil das Motorrad nicht „ständig“ nach Korrektur verlangt. In engen Passagen kann die BMW dennoch gut mitspielen, aber sie fühlt sich eher wie die Maschine an, die man „mit Ruhe“ fährt – während die Ninja eher „mit Schwung“ gefahren werden will.
Kurven und Fahrgefühl im direkten Vergleich
Wer häufig kurvenreiche Strecken fährt und dabei gern schnell den Rhythmus findet, wird an der Kawasaki Ninja 650 viel Freude haben. Wer dagegen lange Strecken plant und dabei ein souveränes, entspanntes Fahrverhalten bevorzugt, wird die BMW R 12 G/S als stimmiger empfinden. Beide können Kurven, aber die Prioritäten sind unterschiedlich: Ninja für Dynamik, BMW für Stabilität und Tour-Flow.
Sitzposition und Komfort: Unterschiedliche Ergonomie für unterschiedliche Fahrstile
Ein wichtiger Punkt im Vergleich ist die Ergonomie. Die BMW R 12 G/S bietet eine Sitzposition, die sich nach „Tour“ anfühlt: Der Körper wirkt weniger nach vorn „gezogen“, und das Motorrad unterstützt dadurch eine entspanntere Haltung. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn längere Abschnitte geplant sind oder wenn man nicht ständig in eine sportliche Haltung wechseln möchte.
Die Kawasaki Ninja 650 ist sportlich orientiert. Das bedeutet: Die Sitzposition ist tendenziell aktiver, und wer gern dynamisch fährt, wird das als Vorteil sehen. Für kurze Strecken ist das oft ideal, für sehr lange Touren hängt es stärker davon ab, wie man persönlich mit sportlicher Ergonomie klarkommt. Wer viel „entspannt cruisen“ möchte, könnte bei der Ninja eher öfter die Haltung wechseln wollen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Ampeln und praktische Aspekte
Im Alltag zählt, wie leicht sich ein Motorrad im Handling und im Alltag „mitnehmen“ lässt. Die Kawasaki Ninja 650 wirkt hier besonders unkompliziert: Sie ist schnell im Kopf, lässt sich gut manövrieren und passt gut zu typischen Tagesrouten. Gerade wenn es häufig stop-and-go gibt oder wenn man zwischen engen Straßen und Parklücken navigiert, spielt die Ninja ihre Stärken aus.
Die BMW R 12 G/S ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie wirkt stärker als „Statement-Motorrad“. Das kann man als Vorteil sehen, wenn man gern mit Stil unterwegs ist und das Motorrad nicht nur als Transportmittel betrachtet. In engen Situationen kann sie sich im Vergleich etwas weniger „leicht“ anfühlen als die Ninja – dafür punktet sie mit einem insgesamt souveränen Auftreten.
Stärken und Schwächen zusammengefasst
BMW R 12 G/S – wofür sie besonders gut ist
- Stärken: Tour-Feeling, ruhiges und stabiles Fahrverhalten, markanter Charakter, angenehme Ergonomie für längere Strecken.
- Schwächen: Wer maximale Sportlichkeit und „leichtes“ Handling in engen Situationen erwartet, könnte die BMW weniger direkt erleben als die Ninja.
Kawasaki Ninja 650 – wofür sie besonders gut ist
- Stärken: Agilität, sportliches Ansprechverhalten, dynamisches Kurvenfahren, unkomplizierte Alltagsnutzung.
- Schwächen: Wer vor allem Komfort und entspannte Langstreckenhaltung sucht, muss prüfen, ob die sportlichere Ergonomie zum eigenen Fahrstil passt.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Fahrprofil passt. Die BMW R 12 G/S ist besonders attraktiv für Fahrer, die gern längere Strecken fahren, Wert auf ein souveränes Gesamtgefühl legen und ein Motorrad möchten, das sich nicht nur schnell, sondern auch besonders stimmig anfühlt. Sie ist ideal, wenn Touren, Stil und ein ruhiger Fahrfluss im Vordergrund stehen.
Die Kawasaki Ninja 650 passt dagegen hervorragend zu Fahrern, die gern agil unterwegs sind, Kurven dynamisch angehen und ein Motorrad suchen, das im Alltag unkompliziert bleibt. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt, gern zügig beschleunigt und das Motorrad aktiv bewegt, wird mit der Ninja sehr wahrscheinlich mehr „direkten“ Fahrspaß erleben.
Fazit:
Die BMW R 12 G/S ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad mit Tour-Charakter suchen: stabil, markant und mit einer Ergonomie, die längere Strecken angenehm macht. Wer gern entspannt fährt, dabei aber nicht auf Fahrfreude verzichten möchte, findet in der BMW ein stimmiges Gesamtpaket. Die Kawasaki Ninja 650 ist dagegen die richtige Entscheidung, wenn Agilität und sportliches Ansprechverhalten wichtiger sind als reines Reise-Feeling. Sie eignet sich besonders für kurvige Strecken und den Alltag, weil sie leicht zu bewegen ist und dynamisch wirkt. Kurz gesagt: BMW für Tour und Souveränität, Kawasaki für Dynamik und Alltag.