| UVP | 16.990 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 8.645 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Sehr komfortabler Reise-Dampfer
- Ohne viel Schnickschnack leicht zu bedienen
- Richtig gute Bremsen!
- Stabiles, vertrauenserweckendes Fahrverhalten
- Großer Tank, geringer Verbrauch, große Reichweite
- Leistung zu zweit mit Gepäck etwas knapp
- Kein Tempomat verfügbar
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Höhe | 1.256 | mm |
| Gewicht | 219 | kg |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.400 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Luft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 115 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 304 | km |
| Leistung | 67 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 61 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 467 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | direkt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 -21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Teleskopgabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Back-Link Gasdruck-Stoßdämpfer mit durch Remote-Zugriff hydraulisch einstellbarer Federbasis (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe ( Ø 250 mm) | |
Fazit
Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit
Die Kawasaki Versys 650 ist eine richtig gut gemachte Cross-Over Maschine für die lange Tour. Sie ist keine Angeberin, sondern bietet solide Kost zu einem sehr fairen Preis. Es gibt drei Varianten der Versys 650, die den Touring-Aspekt dieser Maschine unterstreichen. Im Vordergrund dieses Bikes stehen Komfort, aber auch Fahrspaß und auch sehr gute Reise-Qualitäten. Eines der vielleicht am meisten unterschätzten Bikes auf dem Markt.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht die Versys 650 neben so ziemlich allen anderen Kawas als Vorführer bereit und freut sich auf Probefahrer auf den schönen Landstraßen in Dithmarschen.
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BMW R 12 GS vs. Kawasaki Versys 650: Vergleich für Touren, Alltag und Abenteuer
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die BMW R 12 GS steht für den klassischen GS-Ansatz: souverän, reisetauglich und mit dem typischen Boxer-Charakter. Die Kawasaki Versys 650 ist dagegen eher der pragmatische Touren- und Alltagsbegleiter: leicht zugänglich, vielseitig und auf Alltagstauglichkeit sowie entspannte Kilometer ausgelegt. Wer sich zwischen beiden entscheidet, sucht meist nicht nur nach Daten, sondern nach dem Gefühl, wie sich das Motorrad im Alltag und auf längeren Strecken anfühlt.
Im Folgenden geht es um die wesentlichen Unterschiede, die sich aus den aufgelisteten Vergleichswerten der Modelle ergeben: Motor- und Fahrcharakter, Fahrwerkseigenschaften, Ergonomie, Komfort und die Frage, wie gut die jeweiligen Stärken zu unterschiedlichen Fahrprofilen passen.
Grundidee und Einsatzprofil: Reiseenduro vs. vielseitiger Tourer
Die BMW R 12 GS ist als Reiseenduro gedacht, die auch dann noch Ruhe ausstrahlt, wenn die Strecke länger wird oder das Tempo variiert. Die Kawasaki Versys 650 ist hingegen ein Motorrad, das sich besonders gut als Allrounder eignet: für Pendeln, Wochenendtouren und auch für längere Fahrten, ohne dass man ständig das Gefühl hat, ein „Spezialgerät“ zu bewegen.
Schon hier zeigt sich ein typischer Unterschied: Die R 12 GS wirkt wie ein Motorrad, das man für große Touren „mitnimmt“, während die Versys 650 eher wie ein Motorrad ist, das man „immer dabei“ hat.
Motor und Fahrgefühl: Boxer-Souveränität vs. lebendiger Twin
Aus den Vergleichswerten wird schnell klar, dass sich die beiden Motoren unterschiedlich positionieren. Die BMW R 12 GS setzt auf den Boxer-Charakter: häufig wird dieser als besonders kultiviert und gleichmäßig wahrgenommen. Das kann gerade auf langen Strecken Vorteile bringen, weil sich das Motorrad in vielen Situationen harmonisch anfühlt und nicht ständig nach Drehzahl verlangt.
Die Kawasaki Versys 650 arbeitet mit einem anderen Grundprinzip. Der Twin wirkt in der Praxis oft agiler und „direkter“ im Ansprechverhalten. Das passt besonders gut, wenn häufig beschleunigt, beschleunigungsarm gefahren oder in wechselndem Tempo unterwegs ist. Wer gern zügig durch den Verkehr gleitet oder Landstraßen dynamisch fährt, findet in der Versys 650 häufig ein sehr zugängliches Fahrgefühl.
Stärken und Schwächen im Alltag
Die BMW punktet tendenziell mit einem ruhigen, souveränen Charakter, der das Fahren entspannter macht. Als mögliche Schwäche kann sich ergeben, dass das Motorrad eher dann glänzt, wenn man das Tempo gleichmäßig aufbaut und nicht ständig „kurz und hart“ arbeitet. Die Kawasaki wirkt dagegen oft leichter zu „dosieren“ und kann in Situationen mit vielen Richtungswechseln oder wechselnden Geschwindigkeiten Vorteile haben. Als mögliche Schwäche kann sich zeigen, dass der Fahrspaß stärker davon abhängt, wie man die Drehzahl nutzt und wie dynamisch man unterwegs ist.
Fahrwerk und Handling: Stabilität für lange Strecken vs. Agilität im Alltag
Auch beim Fahrwerk zeigen die aufgelisteten Werte eine klare Tendenz. Die BMW R 12 GS ist auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Das spürt man besonders dann, wenn die Strecke wellig ist oder wenn man mit Gepäck unterwegs ist. Die Maschine soll auch bei längeren Abschnitten „geradeaus“ funktionieren und das Vertrauen geben, das man auf Reisen braucht.
Die Kawasaki Versys 650 wirkt dagegen häufig wie ein Motorrad, das sich im Alltag leichter bewegt. Die Kombination aus Handling und Fahrbarkeit sorgt dafür, dass man in der Stadt, auf Landstraßen und bei spontanen Touren schnell ein gutes Gefühl bekommt. Gerade wenn man oft stop-and-go fährt oder häufig abbiegt, kann das ein echter Vorteil sein.
Was bedeutet das für die Praxis?
Wenn die Priorität auf Langstreckenkomfort und ruhiger Stabilität liegt, spielt die BMW R 12 GS ihre Stärken aus. Wenn dagegen Agilität und ein unkompliziertes Handling im Vordergrund stehen, ist die Versys 650 oft die passendere Wahl. Beide können Touren, aber sie tun es mit unterschiedlicher Philosophie: die eine eher „groß und gelassen“, die andere eher „leicht und flexibel“.
Ergonomie und Sitzposition: Reisehaltung vs. alltagstaugliche Zugänglichkeit
Die Sitzposition und die Ergonomie sind entscheidend, wenn man wissen will, wie sich ein Motorrad nach zwei Stunden Fahrt anfühlt. Aus den Vergleichswerten lässt sich ableiten, dass die BMW R 12 GS stärker auf eine komfortorientierte Reisehaltung abzielt. Das kann besonders auf längeren Strecken helfen, weil die Haltung weniger „angespannt“ wirkt und man sich besser auf die Straße konzentriert.
Die Kawasaki Versys 650 ist häufig so ausgelegt, dass sie sich auch für unterschiedliche Fahrertypen gut zugänglich anfühlt. Das kann ein Vorteil sein, wenn man das Motorrad regelmäßig nutzt, schnell aufsteigen und losfahren möchte oder wenn man öfter zwischen Alltag und Tour wechselt.
Komfort: Wer profitiert wovon?
Die BMW kann bei langen Etappen überzeugen, weil die Reiseergonomie das Fahren entspannter macht. Die Kawasaki punktet eher dadurch, dass sie sich im Alltag schnell „richtig“ anfühlt und man nicht jedes Mal das Gefühl hat, ein großes Reisegerät zu bewegen. Wer häufig kurze Strecken fährt, findet in der Versys 650 oft die angenehmere Alltagslösung.
Komfort, Ausstattung und Alltagstauglichkeit
Bei Komfort und Ausstattung spielen nicht nur einzelne Features eine Rolle, sondern auch das Gesamtpaket: Windschutz, Bedienbarkeit, Übersichtlichkeit und das Gefühl, wie „rund“ das Motorrad im Alltag funktioniert. Die BMW R 12 GS wirkt in der Gesamtschau wie ein Motorrad, das auf Reise ausgelegt ist und damit oft auch bei längeren Fahrten das bessere Gesamtgefühl liefert.
Die Kawasaki Versys 650 ist dagegen häufig die Maschine, die man gern nutzt, weil sie unkompliziert bleibt. Gerade wenn man das Motorrad nicht nur für große Touren, sondern auch für den Alltag braucht, kann die Versys 650 im Vorteil sein: weniger „Aufwand“, mehr spontane Nutzung.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW R 12 GS – typische Stärken
- Reiseorientierte Stabilität aus den aufgelisteten Fahrwerks- und Fahrcharakter-Tendenzen
- Boxer-typische Souveränität, die auf langen Strecken oft als besonders angenehm empfunden wird
- Komfortfokus bei Ergonomie und Gesamtgefühl
BMW R 12 GS – mögliche Schwächen
- Wenn häufig sehr dynamisch aus dem Stand oder mit vielen kurzen Beschleunigungsphasen gefahren wird, kann die Charakteristik weniger „direkt“ wirken als bei leichteren, agileren Konzepten
- Für sehr kurze Alltagsfahrten kann der Reisecharakter manchmal „zu viel Motorrad“ sein
Kawasaki Versys 650 – typische Stärken
- Alltagstauglichkeit durch ein unkompliziertes Handling und zugängliches Fahrgefühl
- Agiles Ansprechen durch den Twin-Charakter, passend für wechselnde Fahrzustände
- Vielseitigkeit für Stadt, Landstraße und Tour
Kawasaki Versys 650 – mögliche Schwächen
- Wer vor allem maximale Reise-Ruhe sucht, findet in der BMW oft das „größere“ Reisegefühl
- Bei sehr langen Etappen kann der Komfortfokus stärker vom eigenen Setup und Fahrstil abhängen
Welche Wahl passt besser? (Fahrertypen und Nutzung)
Die Entscheidung zwischen BMW R 12 GS und Kawasaki Versys 650 hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern davon, welche Art von Fahren im Vordergrund steht.
BMW R 12 GS lohnt sich besonders, wenn…
- lange Touren und Reiseetappen regelmäßig auf dem Plan stehen
- ein ruhiges, stabiles Fahrgefühl wichtiger ist als maximale Agilität
- die Reiseergonomie und der Boxer-Charakter im Alltag den Unterschied machen sollen
Kawasaki Versys 650 lohnt sich besonders, wenn…
- ein vielseitiges Motorrad für Alltag und Wochenendtouren gesucht wird
- häufig wechselnde Geschwindigkeiten und viele kurze Abschnitte gefahren werden
- ein leicht zugängliches Handling und ein lebendigeres Fahrgefühl im Vordergrund stehen
Fazit:
Die BMW R 12 GS ist die bessere Wahl, wenn der Fokus klar auf Reisekomfort, Stabilität und einem souveränen Fahrgefühl liegt. Wer lange Strecken entspannt genießen möchte und dabei Wert auf eine Reisehaltung sowie einen kultivierten Boxer-Charakter legt, wird mit der BMW sehr wahrscheinlich zufriedener sein. Die Kawasaki Versys 650 passt dagegen besonders gut, wenn ein unkomplizierter Allrounder gesucht wird: für Stadt, Landstraße und Touren, bei denen Agilität und ein direktes Ansprechverhalten zählen. Wer häufig spontan fährt und das Motorrad möglichst flexibel im Alltag nutzen möchte, findet in der Versys 650 oft die stimmigere Lösung. Kurz gesagt: Reise und Ruhe sprechen eher für die BMW, Vielseitigkeit und Alltagstauglichkeit eher für die Kawasaki.