UVP 16.990 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 21.599 €
Baujahr von 2018 bis 2025
Die neue Reise-Enduro von BMW - endlich eine echte Hommage an die R80 G/S
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Schnell und mühelos viele Kilometer abspulen
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Pro und Kontra

Pro:
  • reichlich Power
  • üppige Ausstattung
  • gute Bedienbarkeit
  • guter Reisekofort für Fahrer und Sozius
  • gelungene Deitails
  • reichlich Zubeör verfügbar
Kontra:
  • hoher, aber in dieser Klasse nicht ungewöhnlicher Preis
  • etwas eigenwillige Frontmaske (Geschmackssache)
  • für manchen vielleicht etwas Techniküberladen

Abmessungen & Gewicht

Gewicht229kg
Radstand1.580mm
Länge2.250mm
Radstand1.580mm
Sitzhöhe: 860 mm
Höhe1.256mm
Gewicht243kg
Radstand1.560mm
Länge2.250mm
Radstand1.560mm
Sitzhöhe: 849-869 mm
Höhe1.520mm

Motor

Motor-BauartLuft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungLuft/Ölgekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, V 75°
Hubraum1.301ccm
Hub71mm
Bohrung108mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung109 PS bei 7.000 U/Min
Drehmoment115 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite304km
Leistung160 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment138 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.250km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite404km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm
Federung hintendirekt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne90/90 -21
Reifen hinten150/70 R 17
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneSemi-aktive WP-USD-Gabel Ø 48 mm (Federweg 200)mm
Federung hintenSemi-aktives WP-Monoshock-Federbein (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenDruckguss-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR19
Reifen hinten170/60 ZR17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenBrembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 267 mm)

Fazit

Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.
 
Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.

 
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.990 €
  • Verfügbarkeit: ab 2025
  • Farben: Schwarz, Sand, Blau-Weiß-Rot

Fazit - was bleibt hängen

Na gut, schlechte Motorräder werden heutzutage in dieser Klasse eigentlich ohnehin nicht mehr gebaut. Was bleibt da also noch zu sagen? Man muss die Fehler schon mit der Lupe suchen. Aber auch das haben wir natürlich gemacht und erwähnen daher folgende Kritikpunkte: Das Fach für das Mobiltelefon fällt für zahlreiche Modelle leider zu klein aus. Aus Sicht einer Reisemaschine wäre auch ein Kardan nett – aber klar es ist eben ´ne KTM.

Die Optik gerade der Frontmaske ist nicht jedermanns Sache – aber das fällt nun wirklich unter die Rubrik Geschmacksfrage. Der Kaufpreis ist recht üppig, aber auch damit ist die KTM nicht alleine. Kommen wir also zur Einstiegsfrage zurück, ob die KTM 1290 Super Adventure S der neue Maßstab ist. Der neue Maßstab ist vielleicht sehr ambitioniert ausgedrückt. Aber mithalten mit den großen Konkurrenzmaschinen aus diesem Segment kann die KTM allemal. Und man gewinnt fast den Eindruck, die Unterschiede werden immer kleiner.

Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Motorrad Ruser.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 18.495 €
  • Baujahre: ab 2021
  • Verfügbarkeit: ab 2021
  • Farben: orange, schwarz

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BMW R 12 GS vs KTM 1290 Super Adventure S – welcher Adventure-Allrounder passt besser?

Wenn es um große Adventure-Motorräder geht, treffen bei diesem Vergleich zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander: Die BMW R 12 GS steht für souveräne Langstrecken-Kompetenz, klare Ergonomie und ein Fahrgefühl, das auch auf längeren Etappen entspannt bleibt. Die KTM 1290 Super Adventure S dagegen wirkt wie ein „Premium-Turbo“ für alle, die Dynamik lieben: kräftiger Vortrieb, sportlicheres Ansprechverhalten und ein Setup, das sich auf der Straße ebenso wohlfühlt wie auf abwechslungsreichen Strecken.

Beide Bikes sind für Reisen gebaut, beide sind technisch modern und beide zielen auf Fahrer ab, die mehr wollen als nur von A nach B zu kommen. Der Unterschied liegt im Charakter: BMW setzt stärker auf Ruhe, Stabilität und Alltagstauglichkeit, KTM auf Temperament, Agilität und den Kick beim Beschleunigen. Genau daraus ergibt sich, für wen welches Motorrad die bessere Wahl ist.

Grundcharakter: Fahrgefühl und Motorisierung im Vergleich

BMW R 12 GS: souverän, gleichmäßig, „tourentauglich“

Die BMW R 12 GS spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn die Strecke länger wird. Das Fahrgefühl wirkt insgesamt harmonisch: Der Motor liefert seine Kraft so, dass man auch bei wechselndem Tempo entspannt bleiben kann. Gerade auf Autobahnabschnitten, bei konstantem Cruisen oder wenn der Verkehr mal dichter wird, zeigt sich der Vorteil eines gut abgestimmten Antriebs. Das Motorrad lässt sich fein dosieren, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss.

KTM 1290 Super Adventure S: kraftvoll, direkt, mit sportlichem Druck

Die KTM 1290 Super Adventure S ist deutlich „hands-on“. Beim Anfahren und beim Herausbeschleunigen aus Kurven wirkt der Motor spürbar lebendiger und druckvoller. Wer gern zügig unterwegs ist, merkt schnell, dass das Bike nicht nur schnell fahren kann, sondern sich auch so anfühlt: Gasannahme und Schub wirken unmittelbarer. Das ist besonders auf Landstraßen und bei Überholmanövern ein Plus, weil das Motorrad die gewünschte Beschleunigung schnell in Bewegung übersetzt.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Bei Adventure-Bikes entscheidet das Fahrwerk darüber, ob man sich auf langen Strecken wohlfühlt oder ob man nach einiger Zeit „gegen“ das Motorrad arbeitet. Im Vergleich zeigt sich: Die BMW R 12 GS wirkt tendenziell auf Stabilität und ruhige Führung ausgelegt. Das hilft, wenn die Straße wellig ist, wenn es windig wird oder wenn man mit Gepäck unterwegs ist. Die Linie bleibt dabei gut kontrollierbar, und das Motorrad vermittelt ein sicheres Gefühl.

Die KTM 1290 Super Adventure S ist dagegen spürbar agiler. Das Motorrad lädt dazu ein, Kurven aktiver zu fahren und die Maschine stärker zu „nutzen“. Auf kurvigen Strecken kann das ein echter Vorteil sein, weil man schneller ein Gefühl für die Dynamik bekommt. Gleichzeitig gilt: Wer sehr entspannt cruisen möchte, wird die KTM zwar auch komfortabel bewegen können, aber der Charakter ist stärker auf Fahrspaß getrimmt.

Elektronik und Assistenz: moderne Unterstützung im Alltag

Beide Motorräder sind mit moderner Elektronik ausgestattet, die das Fahren erleichtert und sicherer macht. Im Vergleich fällt auf, dass die BMW R 12 GS besonders auf ein „rund laufendes“ Gesamtpaket setzt: Die Systeme greifen so ineinander, dass man sich auf die Strecke konzentrieren kann. Das ist vor allem auf langen Touren hilfreich, wenn Wetter, Temperatur und Grip sich verändern.

Die KTM 1290 Super Adventure S bietet ebenfalls umfangreiche Assistenzfunktionen, wirkt aber in der Abstimmung oft stärker auf sportliche Nutzung ausgelegt. Das zeigt sich daran, wie das Motorrad auf Eingaben reagiert und wie gut es sich an verschiedene Fahrmodi anpassen lässt. Wer gern variiert – mal zügig, mal gemütlich, mal mit mehr oder weniger Grip – profitiert davon, dass die KTM das Fahrgefühl schnell in die gewünschte Richtung lenkt.

Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz, Langstrecke

Adventure bedeutet: lange Tage, wechselnde Temperaturen, unterschiedliche Straßen. Hier spielt die BMW R 12 GS ihre Stärken besonders bei der Ergonomie aus. Die Sitzposition wirkt so gewählt, dass man auch über längere Zeit nicht „verkrampft“. Dazu kommt, dass der Windschutz und die allgemeine Fahrruhe das Gefühl unterstützen, dass man entspannt ankommt.

Die KTM 1290 Super Adventure S ist ebenfalls auf Komfort ausgelegt, aber mit einem anderen Schwerpunkt. Die Maschine fühlt sich eher wie ein sportlicher Reisebegleiter an: Man sitzt nicht „nur“ bequem, sondern hat auch das Gefühl, jederzeit aktiv eingreifen zu können. Das kann auf langen Strecken Spaß machen, aber wer maximalen Relax sucht, wird bei der BMW tendenziell schneller den „Tourenmodus“ finden.

Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen bei Tempo und Last

Bei hohen Geschwindigkeiten und mit Gepäck ist Bremsleistung nicht nur eine Frage der maximalen Verzögerung, sondern auch der Dosierbarkeit. Im Vergleich zeigt sich: Die BMW R 12 GS punktet mit einem gut kontrollierbaren Bremsgefühl. Das Motorrad lässt sich sauber dosieren, was gerade im Stadtverkehr, bei Regen oder beim Anbremsen vor Kurven hilft.

Die KTM 1290 Super Adventure S wirkt beim Bremsen ebenfalls souverän, aber der Gesamteindruck ist stärker „performance-orientiert“. Wer gern dynamisch fährt, bekommt ein direktes Feedback und kann das Motorrad präzise in die Kurve bringen. Für Fahrer, die häufig zügig unterwegs sind, ist das ein klarer Vorteil.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, Reise

Adventure-Bikes müssen mehr können als nur auf dem Papier gut aussehen. Im Alltag zählt, wie leicht sich das Motorrad bewegen lässt, wie gut es bei niedrigen Geschwindigkeiten kontrollierbar bleibt und wie angenehm es im Verkehr ist.

Die BMW R 12 GS wirkt hier besonders stimmig: Sie ist für viele Situationen „einfach da“, ohne dass man ständig nachjustieren muss. Das macht sie attraktiv für Fahrer, die nicht nur Wochenendtouren planen, sondern auch regelmäßig im Alltag unterwegs sind.

Die KTM 1290 Super Adventure S ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie fordert mehr Aufmerksamkeit im Umgang mit dem eigenen Fahrstil. Wer die Dynamik mag, wird das als Vorteil sehen: Das Motorrad belohnt aktive Nutzung. Wer dagegen eher gemütlich fährt, kann die KTM zwar genauso bewegen, aber der Charakter bleibt spürbar sportlicher.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

BMW R 12 GS – Stärken

  • Tourenfokus: ruhiges, gleichmäßiges Fahrgefühl für lange Etappen.
  • Ergonomie: angenehme Sitzposition und entspannteres Gesamtpaket.
  • Kontrollierbarkeit: gut dosierbar in vielen Alltagssituationen.
  • Elektronik-Integration: unterstützt das Fahren, ohne zu dominieren.

BMW R 12 GS – Schwächen

  • Weniger „Kick“ als die KTM: wer maximale Dynamik sucht, könnte weniger „Biss“ spüren.
  • Charakter eher Reise als Sport: sportliche Fahrer finden die KTM oft unmittelbarer.

KTM 1290 Super Adventure S – Stärken

  • Temperament: kräftiger Vortrieb und direkteres Ansprechverhalten.
  • Agilität: macht Kurvenfahren und zügiges Fahren besonders attraktiv.
  • Performance-Feeling: unterstützt einen aktiven Fahrstil.
  • Elektronik für Variation: lässt sich gut an unterschiedliche Fahrweisen anpassen.

KTM 1290 Super Adventure S – Schwächen

  • Anspruch an den Fahrstil: wer sehr entspannt unterwegs ist, empfindet den Charakter manchmal als „zu lebendig“.
  • Sportlicher Schwerpunkt: weniger „maximaler Relax“ als bei der BMW.

Welche Tour passt zu welchem Bike?

Die BMW R 12 GS ist besonders passend für Fahrer, die lange Strecken planen, Wert auf ein harmonisches Gesamtgefühl legen und sich auf dem Motorrad vor allem sicher und entspannt bewegen möchten. Sie eignet sich gut für Reisen mit wechselnden Bedingungen, bei denen man nicht ständig das Motorrad „lesen“ muss, sondern einfach fahren will.

Die KTM 1290 Super Adventure S passt am besten zu denen, die auf Touren gern auch mal zügig unterwegs sind, Kurven aktiv fahren und den Motorcharakter spüren möchten. Wer Abenteuer nicht nur als Strecke versteht, sondern als Erlebnis aus Dynamik, Beschleunigung und Fahrspaß, wird mit der KTM besonders glücklich.

Fazit:

Die BMW R 12 GS ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf entspanntem Reisen, stimmiger Ergonomie und einem souveränen, gut kontrollierbaren Fahrgefühl liegt. Sie eignet sich besonders für lange Etappen, wechselnde Straßenverhältnisse und Fahrer, die Komfort und Ruhe über maximale Dynamik stellen. Die KTM 1290 Super Adventure S gewinnt dagegen dort, wo Fahrspaß und Temperament im Vordergrund stehen: beim zügigen Fahren, beim aktiven Kurvenstil und wenn der direkte Motor- und Fahrwerkscharakter stärker zählen soll. Wer ein Adventure sucht, das sich wie ein sportlicher Reisebegleiter anfühlt, trifft mit der KTM oft die richtige Entscheidung. Kurz gesagt: BMW für „lange Tour, entspannt ankommen“, KTM für „lange Tour, aber mit Druck und Dynamik“.

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