UVP 16.990 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 20.299 €
Baujahr von 2013 bis 2025
Die neue Reise-Enduro von BMW - endlich eine echte Hommage an die R80 G/S
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Darf es etwas mehr sein?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Kraftvoller Motor
  • Stabiles Fahrwerk
  • Bedienung
  • Elektronische Helfer
  • Bremsen
Kontra:
  • Soziustauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht229kg
Radstand1.580mm
Länge2.250mm
Radstand1.580mm
Sitzhöhe: 860 mm
Höhe1.256mm
Gewicht198kg
Radstand1.497mm
Radstand1.497mm
Sitzhöhe: 835 mm

Motor

Motor-BauartLuft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungLuft/Ölgekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, V2 75°
Hubraum1.301ccm
Hub71mm
Bohrung108mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung109 PS bei 7.000 U/Min
Drehmoment115 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite304km
Leistung180 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment140 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.250km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite287km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm
Federung hintendirekt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne90/90 -21
Reifen hinten150/70 R 17
RahmenbauartGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet
Federung vorneWP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm
Federung hintenWP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten200/55-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorne2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm)

Fazit

Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.
 
Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.

 
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.990 €
  • Verfügbarkeit: ab 2025
  • Farben: Schwarz, Sand, Blau-Weiß-Rot

Fazit - doch kein Biest

Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.

Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.

Ansonsten: Daumen hoch!

Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 17.099 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): ab 10.000 €
  • Baujahre: seit 2013
  • Verfügbarkeit: sehr gut
  • Farben: schwarz, weiß

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BMW R 12 GS vs. KTM 1290 Super Duke R: Welches Motorrad passt besser?

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich auftreten, wie die BMW R 12 GS und die KTM 1290 Super Duke R, wird der Vergleich besonders spannend. Auf der einen Seite steht die BMW R 12 GS als Reiseenduro mit Fokus auf Alltag, Komfort und souveräne Langstrecken-Tauglichkeit. Auf der anderen Seite liefert die KTM 1290 Super Duke R den Charakter eines kompromisslosen Naked-Bikes: direkt, aggressiv und darauf ausgelegt, jede Fahrt in Richtung Fahrspaß zu drehen.

Beide Maschinen können viel – aber sie sind für unterschiedliche Prioritäten gebaut. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich die Stärken und Schwächen im Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk, Bremsen, Ergonomie und Elektronik? Und welche Wahl ergibt am Ende wirklich Sinn?

Grundcharakter: Reiseenduro vs. Performance-Naked

Die BMW R 12 GS wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern mit dem man plant: Touren, Streckenvarianten, spontane Umwege. Der Fokus liegt auf einem ruhigen, kontrollierten Fahrgefühl und einer Sitzposition, die auch über längere Zeit angenehm bleibt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur am Wochenende glänzen soll, sondern auch im Alltag und auf längeren Fahrten überzeugt.

Die KTM 1290 Super Duke R dagegen ist ein Statement. Sie steht für Direktheit, spürbare Dynamik und ein Setup, das auf zügiges Fahren ausgelegt ist. Wer die KTM bewegt, merkt schnell: Das Motorrad will gefordert werden. Die Maschine belohnt aktives Fahren, schnelle Richtungswechsel und eine Fahrweise, die nicht nur „mitläuft“, sondern die Leistung bewusst nutzt.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung anfühlt

Im Vergleich zeigt sich ein klarer Unterschied im Charakter. Die BMW R 12 GS setzt eher auf gleichmäßige Durchzugskraft und ein souveränes Ansprechverhalten. Das ist ideal, wenn das Motorrad in unterschiedlichen Situationen funktionieren soll: vom entspannten Cruisen bis zum zügigen Überholen. Gerade auf wechselnden Streckenprofilen wirkt die BMW oft wie „einfach da“ – stabil, berechenbar und angenehm zu dosieren.

Die KTM 1290 Super Duke R spielt dagegen stärker in der Liga „Power und Kontrolle“. Der Motorcharakter ist spürbar sportlicher, die Gasannahme wirkt unmittelbarer, und das Motorrad vermittelt schneller das Gefühl, dass man geradewegs in Richtung Performance unterwegs ist. Das ist ein Vorteil, wenn das Ziel klare Dynamik ist. Gleichzeitig kann genau diese Direktheit auch bedeuten, dass man im Alltag oder bei weniger idealen Bedingungen etwas mehr Aufmerksamkeit auf die Dosierung legen möchte.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Beim Fahrwerk zeigt die BMW ihre Stärke in der Stabilität. Die R 12 GS wirkt darauf abgestimmt, auch längere Strecken und wechselnde Untergründe souverän zu begleiten. Das macht sie besonders interessant, wenn die Fahrt nicht nur aus perfekten Asphalt-Kurven besteht, sondern auch aus Autobahnabschnitten, Landstraßen und gelegentlichen schlechten Passagen.

Die KTM ist dagegen stärker auf Agilität und sportliche Linienführung ausgelegt. Das Handling wirkt „wach“, die Maschine unterstützt zügiges Fahren und lässt sich in Kurven spürbar dynamisch bewegen. Wer gerne zügig unterwegs ist und das Motorrad aktiv einsetzt, wird hier schnell Spaß finden. Allerdings kann ein stärker sportlich abgestimmtes Setup je nach Fahrstil und Streckenprofil weniger „entspannt“ wirken als das, was man von einer Reiseenduro erwartet.

Bremsen: Vertrauen in jeder Situation

Beide Motorräder sind auf sicheres Bremsen ausgelegt, aber der Einsatzschwerpunkt unterscheidet sich. Die BMW R 12 GS punktet mit einem Gefühl von Kontrolle und Berechenbarkeit. Das ist besonders wertvoll, wenn man häufig in Alltagssituationen unterwegs ist oder wenn die Fahrt auch mal länger dauert und man nicht ständig am Limit fahren möchte.

Die KTM 1290 Super Duke R bringt im Vergleich mehr „Sport“-DNA ins Bremsgefühl. Das System unterstützt zügige Verzögerung und wirkt darauf ausgelegt, auch bei dynamischer Fahrweise standfest zu bleiben. Wer gerne hart bremst oder sportlich in Kurven einfährt, wird die KTM als sehr direkt erleben. Gleichzeitig gilt: Je sportlicher die Fahrweise, desto wichtiger wird eine saubere Dosierung, damit das Motorrad genau so reagiert, wie es soll.

Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Sicht und Komfort

Hier ist die BMW klar im Vorteil, wenn der Fokus auf Alltagstauglichkeit und Langstrecken-Komfort liegt. Die Sitzposition der R 12 GS wirkt so gewählt, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt weiterfahren kann. Dazu kommt: Die Maschine fühlt sich an, als wäre sie für verschiedene Tagesformen gemacht – egal ob gemütlich oder zügig.

Die KTM ist ergonomisch stärker auf sportliche Haltung ausgelegt. Das bedeutet: Die Maschine wirkt „bereit“, sobald es ans Fahren geht. Für kurze bis mittlere Strecken kann das ideal sein. Wer jedoch regelmäßig sehr lange Strecken fährt oder viel im Stadtverkehr unterwegs ist, könnte die BMW als angenehmer empfinden, weil sie den Komfortgedanken stärker in den Vordergrund stellt.

Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung vs. Sportfokus

Elektronik ist bei beiden Motorrädern ein Thema, aber die Ausrichtung ist unterschiedlich. Die BMW R 12 GS setzt stärker auf Fahrbarkeit in vielen Situationen. Fahrmodi und Assistenzfunktionen unterstützen dabei, die Maschine je nach Wetter, Untergrund oder Fahrstil passend zu nutzen. Das ist besonders praktisch, wenn die Fahrt nicht immer gleich aussieht.

Die KTM 1290 Super Duke R nutzt Elektronik ebenfalls, aber der Schwerpunkt liegt spürbarer auf Performance. Die Systeme helfen, die Dynamik kontrollierbar zu machen, ohne den sportlichen Charakter zu „glätten“. Das ist ein Plus für Fahrer, die das Motorrad gerne aktiv bewegen und die Reaktion des Bikes als Teil des Fahrspaßes sehen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

BMW R 12 GS – Stärken

  • Komfort und Langstrecken-Eignung: Die Maschine wirkt auf Dauerfahrten stimmig.
  • Berechenbares Fahrverhalten: Besonders angenehm, wenn die Strecke variiert.
  • Allround-Charakter: Funktioniert im Alltag ebenso wie auf Touren.

BMW R 12 GS – Schwächen

  • Weniger „Aggro“-Performance: Wer ausschließlich sportliche Direktheit sucht, könnte die BMW weniger „bissig“ empfinden.
  • Fokus auf Komfort: Das Setup ist nicht primär auf maximale Agilität im sportlichen Grenzbereich getrimmt.

KTM 1290 Super Duke R – Stärken

  • Sportlicher Charakter: Sehr dynamisch und direkt im Antrieb und Handling.
  • Agiles Kurvengefühl: Unterstützt zügiges Fahren und schnelle Richtungswechsel.
  • Performance-orientierte Abstimmung: Elektronik und Fahrwerk greifen spürbar für sportliche Nutzung.

KTM 1290 Super Duke R – Schwächen

  • Anspruch an die Fahrweise: Die Direktheit verlangt mehr Aufmerksamkeit bei wechselnden Bedingungen.
  • Komfortfokus geringer: Für sehr lange Strecken oder viel Stadtverkehr kann die BMW entspannter wirken.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern davon, welche Art von Fahrten im Vordergrund steht. Die BMW R 12 GS ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das zuverlässig in vielen Situationen funktioniert: Tourenplanung, Alltag, längere Strecken und ein Fahrgefühl, das Ruhe und Kontrolle vermittelt. Wer Wert auf Komfort, souveräne Stabilität und eine Maschine legt, die nicht ständig nach „sportlicher Aktivierung“ verlangt, wird mit der BMW sehr zufrieden sein.

Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen ideal für alle, die das Motorrad vor allem als Performance-Werkzeug sehen: zügige Fahrten, dynamische Kurven, direkte Gasannahme und ein Setup, das Fahrspaß in den Mittelpunkt stellt. Wer gerne aktiv fährt und die Maschine spürbar fordern möchte, bekommt mit der KTM ein sehr intensives Erlebnis.

Fazit:

Die BMW R 12 GS ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad für viele Lebenslagen gedacht ist: Alltag, Langstrecke, wechselnde Strecken und ein Fahrgefühl, das vor allem durch Komfort, Stabilität und Berechenbarkeit überzeugt. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die ein vielseitiges Reise- und Tourenmotorrad suchen und dabei nicht ständig sportliche Härte erwarten.

Die KTM 1290 Super Duke R spielt ihre Stärken aus, wenn der Fokus klar auf Dynamik liegt: direktes Ansprechverhalten, agiles Handling und eine sportlich ausgerichtete Abstimmung, die zügiges Fahren belohnt. Wer das Motorrad als Spaßmaschine für dynamische Ausfahrten sieht und die Direktheit bewusst nutzt, findet in der KTM die passendere Wahl.

Kurz gesagt: BMW für Vielseitigkeit und Komfort, KTM für Performance und Fahrspaß.

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