UVP 16.990 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 12.499 €
Baujahr von 2012 bis 2026~
Die neue Reise-Enduro von BMW - endlich eine echte Hommage an die R80 G/S
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Völlig überflüssig
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Pro und Kontra

Pro:
  • Sportlich
  • Unglaublich wendig
Kontra:
  • Preis
  • Alltagsnutzen

Abmessungen & Gewicht

Gewicht229kg
Radstand1.580mm
Länge2.250mm
Radstand1.580mm
Sitzhöhe: 860 mm
Höhe1.256mm
Gewicht162kg
Radstand1.476mm
Radstand1.476mm
Sitzhöhe: 899 mm

Motor

Motor-BauartLuft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungLuft/Ölgekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-Bauart1-Zylinder 4-Takt Motor
Hubraum693ccm
Hub80mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung109 PS bei 7.000 U/Min
Drehmoment115 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite304km
Leistung79 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment73 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite320km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm
Federung hintendirekt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne90/90 -21
Reifen hinten150/70 R 17
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneWP-USD Apex Ø 48 mm (Federweg 224)mm
Federung hintenWP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten160/60 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneScheibe, Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)

Fazit

Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.
 
Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.

 
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.990 €
  • Verfügbarkeit: ab 2025
  • Farben: Schwarz, Sand, Blau-Weiß-Rot

Fazit: Man will sie mögen, aber einfach ist es nicht

Bekommt sie von uns den Daumen hoch? Schwierige Entscheidung. Denn trotzdem sie im Vergleich zur Konkurrenz die agilste und konsequenteste Supermoto ist, hat sie einfach zu viele Mängel für die meisten Interessenten. Dabei geht es nicht um solche Dinge wie die fehlende Soziustauglichkeit oder den nicht existierenden Windschutz. Über solche Dinge können engagierte KTM SMC R 690-Treiber nur Grinsen, und sie haben recht damit. Fans gibt es übrigens viele: Die Maschine liegt in der aktuellen Zulassungsstatistik auf Platz 15.

Nein, einen großen Nachteil gibt es: Sie liefert in ihrer Paradedisziplin nicht ab, denn wirklich schnell ist sie nur dann, wenn man das Treppenhaus des Hamburger Michel hochfahren möchte. Ansonsten ist da mehr Show als Shine. Wenn der stärkste Einzylinder der Welt nur 75 PS liefert, ist das eben das entscheidende Leistungsmanko im Vergleich zur nicht viel weniger wendigen Ducati Hypermotard mit ihren 114 PS. Das sind über 50% mehr.

Dass Vergleiche mit Ducatis überhaupt auftauchen, liegt an der sportlichen Preispolitik der Österreicher, von der selbst BMW noch etwas lernen könnte. Für die roh ausgestattete SMC R 690 verlangt KTM tatsächlich 10.799 Euro. Zum Vergleich: Der gleiche Motor wird in der 690 Enduro R für ebenfalls 10.799 Euro verbaut, im Naked Bike Duke 690 gibt es ihn für 8.899 Euro.

Motorräder der Marke Ducati gelten eigentlich nicht als Softies. Mag die Hypermotard das im Vergleich zur SMC sein, aber für einen Sitzplatz mehr, die umfangreiche Ausstattung und 114 PS verlangt Ducati 12.490 Euro und damit nur 1.691 Euro mehr.

Aber wahrscheinlich ist das alles nichts für die KTMler. Ja, sie ist die konsequenteste Supermoto auf dem Markt. Und damit ein Statement, wunderbar.

Danke an M.A.S. für das Testbike. 

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 10.799€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 8.200€
  • Baujahre: 2012-2016, wieder seit 2017
  • Verfügbarkeit: sehr gut
  • Farben: weiß, orange

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BMW R 12 GS vs KTM 690 SMC R: Vergleich für Reiseenduro-Fans und Supermoto-Liebhaber

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW R 12 GS und die KTM 690 SMC R, lohnt sich ein genauer Blick. Die BMW steht für souveräne Reiseenduro-Qualitäten, Komfort und ein entspanntes Handling über viele Kilometer. Die KTM dagegen ist ein echtes Supermoto-Paket: agil, direkt und mit dem Fokus auf Spaß in der Stadt, auf kurzen Strecken und auf kurvigen Abschnitten. Im Vergleich zeigt sich schnell, dass es weniger um „besser“ geht – sondern darum, wo die Stärken jeweils am stärksten wirken.

Grundidee: Reiseenduro vs. Supermoto-Charakter

Die BMW R 12 GS ist als Reiseenduro gedacht: Sie soll lange Touren komfortabel machen, auch wenn die Strecke mal unruhiger wird. Das spürt man in der Art, wie sie sich auf Tempo und Stabilität ausrichtet. Die KTM 690 SMC R verfolgt eine andere Philosophie. Sie will nicht „möglichst viel“ – sie will möglichst viel Fahrspaß pro Minute. Das zeigt sich im agilen Gefühl, im schnellen Ansprechverhalten und in der Art, wie sie Kurven förmlich einfordert.

Motor und Antrieb: Drehmoment-Feeling vs. Direktheit

Beim Antrieb unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die BMW setzt auf den typischen Boxer-Charakter: Der Motor wirkt oft gleichmäßig und souverän, besonders wenn es um ruhiges Beschleunigen und entspanntes Fahren geht. Dadurch passt die R 12 GS gut zu Fahrten, bei denen man nicht ständig „am Gas spielen“ möchte.

Die KTM 690 SMC R ist dagegen ein Einzylinder mit spürbarer Direktheit. Das Fahrgefühl ist unmittelbarer: Gas auf, Reaktion da. Im Vergleich wirkt die KTM dadurch besonders attraktiv, wenn häufiges Beschleunigen, zügiges Herausbeschleunigen aus Kurven und ein lebendiges Ansprechverhalten gefragt sind. Gleichzeitig kann das Einzylinder-Feeling je nach Vorlieben auch polarisieren – wer maximale Laufruhe sucht, wird eher bei der BMW fündig.

Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Distanz vs. Wendigkeit im Alltag

Im Handling zeigt sich die klare Rollenverteilung. Die BMW R 12 GS spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es um Stabilität, ruhiges Geradeausfahren und ein sicheres Gefühl bei wechselnden Bedingungen geht. Das macht sie besonders interessant für längere Strecken, bei denen man nicht ständig „arbeiten“ möchte, um die Linie zu halten.

Die KTM 690 SMC R ist dagegen wie gemacht für häufiges Richtungswechseln. Sie fühlt sich in engen Kurven, auf kurvigen Landstraßen und im Stadtverkehr besonders leichtfüßig an. Im Vergleich wirkt die KTM deutlich „nerviger“ im besten Sinne: Sie will geführt werden, belohnt frühes Einlenken und macht Lust auf dynamisches Fahren.

Kurvenverhalten im Vergleich

Beide Motorräder können Kurven – aber mit unterschiedlichem Fokus. Die BMW vermittelt eher ein kontrolliertes, stabiles Kurvengefühl. Die KTM dagegen wirkt direkter und agiler, wodurch sie sich schneller „in die Kurve“ ziehen lässt. Wer häufig sportlich fährt und kurze Wege zwischen den Kurven mag, wird die KTM oft im Vorteil sehen. Wer dagegen lange Strecken mit gleichmäßigem Tempo bevorzugt, profitiert eher von der BMW-Charakteristik.

Bremsen und Fahrgefühl: Vertrauen vs. sportliche Anmutung

Auch bei der Bremsleistung geht es im Vergleich weniger um „wer bremst stärker“, sondern um das Gesamtpaket aus Dosierbarkeit und Gefühl. Die BMW wirkt dabei tendenziell wie ein Motorrad, das Vertrauen aufbaut: Man kann sauber dosieren und bleibt auch bei längeren Fahrten entspannt. Die KTM dagegen vermittelt eine sportlichere Anmutung. Das kann sich positiv auswirken, wenn man häufig zügig verzögert und das Motorrad „aktiv“ steuert.

In der Praxis bedeutet das: Für ruhige bis zügige Touren ist die BMW oft die angenehmere Wahl. Für spontane Fahrten, bei denen man öfter hart anbremsen und schnell wieder beschleunigen möchte, passt die KTM sehr gut.

Sitzposition und Ergonomie: Komfort für lange Strecken vs. sportlich-kompakt

Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede. Die BMW R 12 GS zielt auf eine ergonomische Haltung, die auch über längere Zeit funktioniert. Das ist besonders relevant, wenn man nicht nur „eine Runde“ fährt, sondern Touren plant. Die BMW wirkt dabei wie ein Motorrad, das man auch nach mehreren Stunden noch gerne bewegt.

Die KTM 690 SMC R ist kompakter und sportlicher. Das kann im Alltag ein Vorteil sein, weil das Motorrad wendiger wirkt und man sich schneller „im Fahrgefühl“ befindet. Gleichzeitig ist die Haltung eher auf dynamisches Fahren ausgelegt. Wer häufig lange Strecken fährt, sollte prüfen, ob die sportliche Position zum eigenen Körper passt.

Alltagstauglichkeit: Stadt und Pendeln vs. Touren und Reichweite

Im Alltag zeigt sich ein typisches Muster: Die KTM spielt ihre Vorteile dort aus, wo man häufig stoppt, anfahren muss und kurze Strecken fährt. Die direkte Reaktion und die Wendigkeit machen sie im Stadtverkehr attraktiv. Dazu kommt, dass das Motorrad durch sein agiles Wesen oft „einfach Spaß“ macht, selbst wenn die Fahrt nur kurz ist.

Die BMW ist dagegen stärker, wenn der Tag mehr als nur Stadtverkehr bietet. Sobald die Strecke länger wird oder wenn man auch mal unruhigere Abschnitte einplant, wirkt die R 12 GS wie die passendere Wahl. Sie ist im Vergleich oft die Maschine, die man für Touren nimmt, bei denen man nicht ständig nachdenken möchte, sondern einfach fahren will.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

BMW R 12 GS – Stärken

  • Reise- und Langstreckenfokus: ruhiges, souveränes Fahrgefühl über längere Zeit.
  • Stabilität: vermittelt Sicherheit, besonders bei höheren Geschwindigkeiten und wechselnden Bedingungen.
  • Komfortorientierte Ergonomie: erleichtert längere Touren.
  • Motorcharakter: gleichmäßiges Ansprechverhalten, das entspanntes Fahren unterstützt.

BMW R 12 GS – Schwächen

  • Weniger „nervös“ als die KTM: Wer maximale Direktheit sucht, könnte die BMW als etwas weniger impulsiv empfinden.
  • Touren-Setup: Für rein urbane, kurze Sessions ist die KTM oft die emotionalere Wahl.

KTM 690 SMC R – Stärken

  • Agilität: schnelle Richtungswechsel und lebendiges Handling.
  • Direktes Ansprechverhalten: macht dynamisches Fahren besonders attraktiv.
  • Supermoto-Charakter: ideal für kurvige Strecken und spontane Fahrten.
  • Alltagsgefühl: wirkt oft „leicht“ und unkompliziert im Stadtverkehr.

KTM 690 SMC R – Schwächen

  • Sportlichere Haltung: kann auf langen Strecken weniger komfortabel wirken.
  • Einzylinder-Charakter: nicht jeder mag die direkte, lebendige Art des Motors.

Welche Kaufentscheidung passt? (Kurz-Orientierung)

Wenn die Priorität auf Tourenkomfort, Stabilität und entspanntem Fahren liegt, spielt die BMW R 12 GS ihre Stärken besonders stark aus. Sie ist die Maschine für Tage, an denen die Strecke das Ziel ist – und bei denen man auch nach mehreren Stunden noch gerne im Sattel sitzt.

Wenn dagegen Agilität, Direktheit und Fahrspaß im Alltag im Vordergrund stehen, ist die KTM 690 SMC R die passendere Wahl. Sie eignet sich besonders für kurvige Feierabendrunden, Stadtfahrten und Fahrer, die ein Motorrad wollen, das schnell reagiert und Lust auf dynamisches Fahren macht.

Fazit:

Die BMW R 12 GS ist die bessere Wahl für alle, die ein Reiseenduro suchen: komfortabel, stabil und mit Motorcharakter, der entspanntes Fahren unterstützt. Sie passt besonders gut zu längeren Touren, bei denen man nicht nur schnell unterwegs sein möchte, sondern auch bequem und souverän ankommen will. Die KTM 690 SMC R gewinnt dagegen, wenn der Fokus auf Wendigkeit und direktem Fahrgefühl liegt. Sie ist ideal für kurze bis mittlere Strecken, für kurvige Abschnitte und für den Alltag, in dem man oft spontan fährt und das Motorrad spürbar „mitarbeitet“.

Kurz gesagt: Wer vor allem Distanz und Komfort priorisiert, fährt mit der BMW stimmiger. Wer vor allem Agilität und Fahrspaß sucht, findet in der KTM die passendere Mischung. Beide Motorräder haben klare Stärken – die richtige Entscheidung hängt vor allem davon ab, wie und wo gefahren wird.

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