| UVP | 16.990 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 5.920 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Preis-Leistung
- Geländetauglichkeit
- Fahrkomfort
- Ausstattung
- Laue Bremsen
- Nichts für Leistungsfetischisten
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Höhe | 1.256 | mm |
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.360 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Luft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 411 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt mit Ölkühler | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 115 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 304 | km |
| Leistung | 24 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 32 NM bei 4.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 127 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 469 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | direkt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 -21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
| Rahmenbauart | Halbduplex | |
| Federung vorne | Teleskopgabel 41 mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Progressives Zentralfederbein 5-fach einstellbar | |
| Reifen vorne | 90/90-21 MC 56H | |
| Reifen hinten | 120/90-17 MC 64S | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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BMW R 12 GS vs Royal Enfield Himalayan – Vergleich für Alltag, Reise und leichtes Gelände
Wenn zwei Reiseenduros aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick sehr unterschiedlich wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die BMW R 12 GS steht für Premium-Anspruch, moderne Technik und ein sehr rundes Gesamtpaket. Die Royal Enfield Himalayan dagegen ist eher die bodenständige Alternative: unkompliziert, charakterstark und mit dem Fokus auf Abenteuerlust, auch wenn es mal abseits der perfekten Straße wird. Beide Modelle wollen Touren ermöglichen – aber auf unterschiedliche Art.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Motorräder gegenübergestellt: Wie unterscheiden sie sich beim Fahrgefühl, bei der Ausstattung, bei der Alltagstauglichkeit und beim Umgang mit wechselnden Untergründen? Dabei geht es nicht um einzelne Zahlen, sondern um das, was man im Alltag und auf Touren wirklich spürt.
Grundcharakter: Premium-Reiseenduro vs. Abenteuer-Allrounder
BMW R 12 GS: souverän, technisch, auf Langstrecke ausgelegt
Die BMW R 12 GS wirkt wie ein Motorrad, das für lange Strecken gebaut ist: ruhige Linienführung, hochwertiger Eindruck und ein Fahrkonzept, das auf Stabilität und Kontrolle setzt. Gerade wenn die Route mehr Kilometer als Überraschungen bereithält, spielt die R 12 GS ihre Stärken aus. Das Motorrad fühlt sich dabei wie ein verlässlicher Reisebegleiter an, der auch bei zügigem Tempo gelassen bleibt.
Royal Enfield Himalayan: pragmatisch, leicht zu mögen, mit Abenteuerfokus
Die Himalayan ist weniger „Hightech-Luxus“, mehr „machbar und mach Spaß“. Sie richtet sich an Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht nur auf dem Papier überzeugt, sondern vor allem im echten Leben: beim Start in den Tag, auf der Landstraße, auf Schotterwegen und auf Touren, bei denen man nicht jedes Detail perfekt planen muss. Der Charakter ist dabei oft direkt und unkompliziert – genau das macht sie für viele so attraktiv.
Motor und Antrieb: wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen
Beide Motorräder sind für Touren gedacht, aber die Art, wie sie das umsetzen, unterscheidet sich. Die BMW R 12 GS setzt stärker auf ein gleichmäßiges, kontrollierbares Ansprechverhalten. Dadurch wirkt das Motorrad besonders bei konstantem Tempo und auf längeren Abschnitten sehr harmonisch. Auch wenn die Straße wechselt, bleibt das Fahrgefühl berechenbar.
Die Royal Enfield Himalayan spielt dagegen ihre Stärken eher über den „Durchhalte“-Charakter aus. Sie wirkt oft dann besonders stimmig, wenn man nicht nur auf maximale Dynamik setzt, sondern auf gleichmäßiges Vorankommen. Auf unruhigen Untergründen kann das sogar ein Vorteil sein: weniger „Sportlichkeit“, mehr entspannte Beherrschbarkeit.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität im gemischten Terrain
BMW R 12 GS: ruhiger Geradeauslauf, präzises Gefühl
Die BMW R 12 GS vermittelt ein sehr sicheres Fahrgefühl. Geradeauslauf und Spurtreue sind typische Stärken. Das hilft besonders dann, wenn die Strecke lang ist oder wenn Wind und Fahrbahnzustand die Konzentration fordern. In Kurven wirkt das Motorrad dabei kontrolliert, ohne hektisch zu werden.
Royal Enfield Himalayan: handlich genug für Abenteuer, aber mit eigenem Tempo
Die Himalayan ist im Handling oft zugänglicher, vor allem für Fahrerinnen und Fahrer, die sich im Gelände nicht wie auf einer Rennstrecke fühlen wollen. Auf Schotter und schlechterem Asphalt zeigt sie, dass sie für „leichteres Offroad“ gemacht ist: man kann sie gut bewegen, ohne dass das Motorrad sofort „zu viel“ wird. Gleichzeitig sollte man die Grenzen realistisch sehen: Wer sehr sportlich oder sehr anspruchsvoll ins Gelände geht, wird eher an den eigenen Erwartungen als am Motorrad scheitern.
Bremsen und Sicherheit: Dosierbarkeit und Vertrauen
Bei beiden Modellen ist das Ziel klar: sicher anhalten, auch wenn der Untergrund nicht perfekt ist. Die BMW R 12 GS punktet dabei häufig mit einem sehr abgestimmten Bremsgefühl. Das gibt Vertrauen, wenn man häufig zwischen Beschleunigen und Verzögern wechselt – etwa in wechselndem Verkehr oder bei schnellen Richtungswechseln.
Die Royal Enfield Himalayan ist ebenfalls solide, wirkt aber im Gesamteindruck eher „direkt“ und weniger wie ein System, das alles automatisch glättet. Wer vorausschauend fährt und die Dosierung im Blick behält, kommt sehr gut zurecht. Für entspannte Touren ist das oft genau die richtige Mischung.
Ausstattung und Elektronik: Komfort-Tools vs. einfache Bedienung
Ein großer Unterschied zwischen den beiden Motorrädern liegt in der Art der Ausstattung. Die BMW R 12 GS setzt stärker auf moderne Assistenz- und Komfortfunktionen. Das zeigt sich vor allem darin, wie leicht sich das Motorrad an unterschiedliche Situationen anpassen lässt – etwa bei wechselnden Bedingungen oder wenn man längere Strecken ohne ständiges Nachjustieren fahren möchte.
Die Royal Enfield Himalayan ist dagegen weniger „vollgepackt“, dafür oft leichter zu verstehen. Das kann ein Vorteil sein, wenn man ein Motorrad möchte, das sich nicht wie ein Technikprojekt anfühlt. Gerade auf Reisen, wenn man sich auf das Wesentliche konzentrieren will, ist diese Einfachheit oft ein Plus.
Komfort und Alltag: Sitzgefühl, Ergonomie und Fahrbarkeit
Im Alltag entscheidet nicht nur der Motor, sondern vor allem, wie entspannt sich das Motorrad über Zeit anfühlt. Die BMW R 12 GS wirkt hier wie ein sehr durchdachtes Langstreckenpaket: Ergonomie und Fahrwerksabstimmung zielen darauf ab, dass man auch nach vielen Kilometern noch „frisch“ ankommt. Das macht sie besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die regelmäßig längere Touren planen oder viel auf Autobahn- und Landstraßen unterwegs sind.
Die Royal Enfield Himalayan ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit einem anderen Fokus. Sie fühlt sich eher wie ein Motorrad an, das man nutzt, um unterwegs zu sein – nicht um möglichst „perfekt“ zu gleiten. Wer mit dem Charakter einer eher klassischen, bodenständigen Maschine gut kann, wird die Himalayan als sympathisch und motivierend erleben.
Offroad-Potenzial: Schotter und leichtes Gelände vs. Anspruch
Beide Modelle sind Reiseenduros, aber sie werden unterschiedlich „offroad“ interpretiert. Die BMW R 12 GS ist in der Regel die Wahl, wenn das Motorrad auch dann noch souverän bleiben soll, wenn der Untergrund unruhig wird. Das Zusammenspiel aus Fahrwerk, Bremsgefühl und Gesamtstabilität hilft dabei, auch längere Schotterabschnitte entspannt zu fahren.
Die Royal Enfield Himalayan ist besonders stark, wenn das Ziel „abenteuerlich, aber machbar“ lautet. Auf Schotterwegen und einfachen Trails macht sie oft genau das, was man erwartet: vorankommen, ohne dass man ständig Angst haben muss, dass das Motorrad „zu viel“ wird. Für sehr anspruchsvolles Gelände sollte man jedoch realistisch bleiben und eher die eigenen Fähigkeiten als das Motorrad als Maßstab nehmen.
Wartung, Betrieb und Kaufentscheidung: worauf es beim Vergleich wirklich ankommt
Bei der Kaufentscheidung spielen neben dem Fahrgefühl auch praktische Faktoren eine Rolle. Die BMW R 12 GS steht typischerweise für ein Premium-Ökosystem: Service, Ersatzteilversorgung und die Erwartung an einen hochwertigen Gesamtzustand. Wer Wert auf moderne Technik, Komfortfunktionen und ein „rund laufendes“ Motorrad legt, wird hier oft glücklich.
Die Royal Enfield Himalayan ist dagegen häufig die Wahl für Menschen, die ein Motorrad suchen, das sich nicht zu schade für den Alltag ist. Der Charakter und die Philosophie passen gut zu Fahrern, die gerne selbst planen, selbst schrauben oder einfach ein Motorrad möchten, das nicht nach „Showroom“ aussieht, sondern nach „Tour“.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW R 12 GS – Stärken
- Sehr souveränes, kontrolliertes Fahrgefühl auf langen Strecken
- Hoher Komfort und gutes Zusammenspiel aus Fahrwerk und Ergonomie
- Moderne Ausstattung, die das Fahren in unterschiedlichen Situationen erleichtert
- Stabiler Auftritt auch bei wechselndem Untergrund
BMW R 12 GS – Schwächen
- Weniger „unkompliziert“ im Charakter: eher Premium-Anspruch als Bastelgefühl
- Wer maximale Einfachheit sucht, könnte die Ausstattung als „zu viel“ empfinden
Royal Enfield Himalayan – Stärken
- Sympathischer Abenteuercharakter, der Lust auf Touren macht
- Pragmatisches Konzept, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt
- Gute Eignung für Schotter und leichtes Gelände
- Direktes Fahrgefühl, das man schnell versteht
Royal Enfield Himalayan – Schwächen
- Weniger „Premium-Komfort“ im Sinne von maximaler Elektronik- und Systemunterstützung
- Für sehr anspruchsvolle Offroad-Einsätze eher weniger geeignet als die große Reiseenduro-Philosophie
Welche Tour passt zu welchem Motorrad?
Die BMW R 12 GS passt besonders gut zu Fahrten, bei denen Strecke, Komfort und ein souveränes Gesamtpaket im Vordergrund stehen. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, Wert auf moderne Assistenzfunktionen legt und auch bei wechselnden Bedingungen entspannt bleiben möchte, findet in der R 12 GS häufig die passendere Wahl.
Die Royal Enfield Himalayan ist ideal, wenn das Motorrad vor allem eines sein soll: ein verlässlicher Begleiter für Abenteuer, bei denen man nicht nur auf perfektem Asphalt unterwegs ist. Wer Schotterwege mag, gerne spontan plant und ein Motorrad sucht, das sich unkompliziert anfühlt, wird die Himalayan besonders schätzen.
Fazit:
Die BMW R 12 GS ist die bessere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Premium-Reiseenduro suchen: viel Komfort, sehr souveränes Fahrgefühl und eine Ausstattung, die das Fahren über lange Strecken spürbar erleichtert. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn Touren planbar sind, das Tempo variieren darf und auch unruhiger Untergrund kontrolliert gemeistert werden soll.
Die Royal Enfield Himalayan ist dagegen die passende Option für alle, die Abenteuer wollen, ohne sich von Technik oder Anspruchsdenken bremsen zu lassen. Sie eignet sich besonders für Schotter, einfache Trails und Reisen, bei denen das Motorrad vor allem eines sein soll: unkompliziert, charakterstark und leicht zu handhaben. Wer mit dem pragmatischen Ansatz gut kann und lieber „unterwegs“ als „maximal perfekt“ fährt, findet in der Himalayan einen sehr stimmigen Begleiter.