UVP 16.990 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 15.895 €
Baujahr von 2007 bis 2026~
Die neue Reise-Enduro von BMW - endlich eine echte Hommage an die R80 G/S
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Der lässige British-Cruiser von Triumph im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • lässiger Auftritt
  • lässige Sitzposition
  • lässige Leistung
  • lässiges Dahingleiten
  • hochwertige Verarbeitung und liebevolle Details
Kontra:
  • Lenker schlägt beim starken Einschlagen gegen die Knie
  • Bremsleistung hinten 1b
  • Soziuskomfort 1b

Abmessungen & Gewicht

Gewicht229kg
Radstand1.580mm
Länge2.250mm
Radstand1.580mm
Sitzhöhe: 860 mm
Höhe1.256mm
Gewicht263kg
Radstand1.500mm
Länge2.220mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 705 mm
Höhe1.055mm

Motor

Motor-BauartLuft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungLuft/Ölgekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-Bauart8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz
Hubraum1.200ccm
Hub80mm
Bohrung98mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung109 PS bei 7.000 U/Min
Drehmoment115 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite304km
Leistung78 PS bei 6.100 U/Min
Drehmoment106 NM bei 4.000 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite267km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm
Federung hintendirekt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne90/90 -21
Reifen hinten150/70 R 17
RahmenbauartStahlrohr-Schleifenrahmen
Federung vorneShowa Cartridge-Gabel 47 mm (Federweg 90)mm
Federung hintenZentralfederbein mit Umlenkung und einstellbarer Vorspannung (Federweg 73)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Stahl
Reifen vorne130/90 B 16
Reifen hinten150/80 R 16

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneDoppel-Bremsscheibe, Brembo Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Nissin Einzelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm)

Fazit

Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.
 
Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.

 
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.990 €
  • Verfügbarkeit: ab 2025
  • Farben: Schwarz, Sand, Blau-Weiß-Rot

Fazit - was bleibt hängen

Die Triumph Speedmaster ist optisch eine Augenweide und erfreut ihren Besitzer mit vielen liebevollen Details. Sie ist super verarbeitet, man möchte sie am liebsten ins Wohnzimmer stellen. Dort gehört sie aber nicht hin, denn sie fährt sich auch super. Für einen Cruiser geradezu federleicht, eignet sie sich auch für Personen unter 100 kg. Sound, Motor und Fahrverhalten machen aus jeder Ausfahrt ein kleines Erlebnis - so soll das sein!
 
Unsere Testmaschine haben wir von Q-Bike Triumph Hamburg zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer mit ca. 4.000 km für 13.280 Euro zum Verkauf. Dabei sind Motorschutzbügel, Tasche, Heizgriffe und eine Restgarantie bis 1/2026. Deal!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.395 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 12.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2002
  • Farben: rot, schwarz, schwarz-weiß

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BMW R 12 GS vs Triumph Bonneville Speedmaster: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrgefühl

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die BMW R 12 GS steht für den modernen Reise- und Alltagsanspruch im Enduro-Umfeld: aufrecht, souverän, mit dem typischen Boxer-Charakter und dem Anspruch, lange Strecken entspannt zu machen. Die Triumph Bonneville Speedmaster dagegen bringt die klassische Cruiser-Ästhetik in die Gegenwart: tiefere Sitzhaltung, ruhigerer Rhythmus und ein Fahrgefühl, das stark nach Stil und Charakter klingt. Genau hier setzt dieser Vergleich an: Nicht nur „welches ist besser“, sondern „welches passt besser“.

Grundcharakter: Reiseenduro vs. klassischer Cruiser

BMW R 12 GS: aufrecht, breit aufgestellt, tourentauglich

Die BMW R 12 GS wirkt wie gemacht für Menschen, die gern flexibel unterwegs sind. Die Sitzposition ist aufrecht, die Maschine vermittelt Stabilität und lässt sich sowohl auf Landstraßen als auch auf längeren Etappen angenehm kontrollieren. Der Boxer sorgt für ein gleichmäßiges, gut spürbares Laufgefühl. Dadurch entsteht ein Fahrstil, der weniger „sportlich aggressiv“ ist, sondern eher „ruhig souverän“ – ideal, wenn der Fokus auf Komfort und Gelassenheit liegt.

Triumph Speedmaster: entspannt, stilbewusst, cruiser-lastig

Die Triumph Bonneville Speedmaster ist deutlich cruiser-orientierter. Die Sitzhaltung ist entspannter, der Kniewinkel und die Körperposition wirken auf längere Sicht oft angenehm, wenn man nicht ständig „aktiv“ gegen das Motorrad arbeiten möchte. Der Motorcharakter ist weniger auf das schnelle Hochdrehen ausgelegt, sondern auf ein gleichmäßiges Schieben und sauberes Ansprechverhalten. Das Ergebnis: ein Motorrad, das sich im Alltag und auf gemütlichen Touren sehr stimmig anfühlt.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beide Motorräder liefern Fahrspaß, aber auf unterschiedliche Art. Die BMW R 12 GS spielt ihre Stärken eher über die Art, wie der Antrieb Kraft aufbaut und wie gut sich das Motorrad bei konstantem Tempo kontrollieren lässt. Der Boxer unterstützt ein ruhiges, lineares Gefühl – besonders dann, wenn man nicht ständig am Gas „arbeitet“, sondern einfach fährt.

Die Triumph Speedmaster punktet dagegen mit einem Charakter, der sich wie „Drehmoment aus dem Drehzahlkeller“ anfühlt. Das macht sie im Stadtverkehr und auf Landstraßen besonders angenehm, weil man häufig weniger schalten muss und das Motorrad spontan reagiert. Wer gern im mittleren Drehzahlbereich unterwegs ist, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Leichtigkeit

BMW R 12 GS: souverän und kontrolliert

Im Vergleich zeigt die BMW R 12 GS eine klare Stärke: Sie vermittelt ein Gefühl von Stabilität. Gerade bei wechselnden Straßenverhältnissen oder wenn die Strecke länger wird, bleibt die Maschine berechenbar. Das Fahrwerk wirkt darauf ausgelegt, Komfort zu liefern, ohne die Kontrolle zu verlieren. In Kurven fährt sich die R 12 GS nicht „zackig wie ein Sportbike“, aber sie bleibt präzise und lässt sich sauber einfangen.

Triumph Speedmaster: angenehm zu fahren, cruiser-eigen

Die Triumph Speedmaster ist im Handling eher auf „entspanntes Gleiten“ ausgelegt. Das Motorrad wirkt leichtfüßig, solange man nicht versucht, es gegen seine eigene Philosophie zu drücken. In engen Passagen kann die cruisertypische Sitzposition dazu führen, dass man aktiver mit dem Körper arbeiten muss, um die Linie perfekt zu treffen. Dafür belohnt die Speedmaster auf flüssigen Strecken mit einem sehr harmonischen Fahrgefühl.

Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie?

Hier trennt sich die Spreu schnell. Die BMW R 12 GS bietet eine aufrechte, tourorientierte Ergonomie. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn man häufig zwischen Stadt, Landstraße und längeren Etappen wechselt. Auch für Menschen, die gern mit etwas mehr „Bewegungsfreiheit“ fahren, ist die GS-Position oft die passendere Wahl.

Die Triumph Speedmaster setzt auf eine cruisertypische Haltung. Das kann sich im Alltag sehr angenehm anfühlen, weil die Belastung anders verteilt wird. Wer jedoch regelmäßig sportlichere Kurvenfahrten bevorzugt oder viel „aktiv“ fährt, könnte die ergonomischen Vorteile der Speedmaster weniger stark ausspielen. Kurz gesagt: Die Speedmaster ist oft dann die bessere Wahl, wenn Komfort durch Entspannung entsteht – nicht durch Aktivität.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. klassischer Fokus

Beide Motorräder sind heute nicht mehr „nur mechanisch“. Im Vergleich zeigt sich jedoch ein Unterschied im Schwerpunkt: Die BMW R 12 GS wirkt wie ein modernes Reisegerät, bei dem Elektronik und Fahrmodi das Gesamtpaket abrunden. Das hilft besonders, wenn Wetter, Beladung oder Streckenprofil variieren. Die Triumph Speedmaster ist ebenfalls zeitgemäß, setzt aber stärker auf das klassische Fahrgefühl. Elektronik ist vorhanden, aber sie steht nicht so sehr im Vordergrund wie bei der GS-Philosophie.

Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen im richtigen Moment

Bei beiden Modellen ist das Bremsgefühl entscheidend. Die BMW R 12 GS spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn man aus höheren Geschwindigkeiten kontrolliert verzögern möchte oder wenn man längere Touren fährt und das Motorrad dabei konstant berechenbar bleiben soll. Die Triumph Speedmaster wirkt im Bremsen eher „cruiser-typisch“: gut dosierbar, aber mit dem Fokus auf ruhige Kontrolle statt auf maximal sportliche Attacke.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Parken

Im Alltag zählt, wie schnell man sich wohlfühlt. Die BMW R 12 GS ist durch ihre aufrechte Haltung und die tourorientierte Gesamtanmutung oft ein Motorrad, das man auch im Pendelbetrieb gern nutzt. Gleichzeitig ist sie ein Reiseenduro – das heißt: Sie fühlt sich am besten an, wenn man nicht nur „von A nach B“ hetzt, sondern gern Strecke macht.

Die Triumph Speedmaster ist im Stadtbetrieb häufig dann im Vorteil, wenn man bewusst gemütlich unterwegs ist und das Motorrad als Lifestyle-Teil des Tages betrachtet. Die cruisertypische Ergonomie kann im Stop-and-Go sehr angenehm sein. Wer jedoch häufig sehr enge Manöver fährt oder oft lange Strecken mit hoher Frequenz durch Stadtverkehr abspult, sollte darauf achten, wie die eigene Körperhaltung und das Handling im Alltag zusammenpassen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

BMW R 12 GS – Stärken

  • Tour- und Allround-Charakter: fühlt sich auf langen Strecken besonders stimmig an.
  • Stabilität und Kontrolle: berechenbares Fahrgefühl, auch wenn die Bedingungen wechseln.
  • Boxer-Charakter: gleichmäßiges Laufgefühl, das viele Fahrer als entspannend empfinden.
  • Elektronik als Reiseunterstützung: hilft, das Motorrad in unterschiedlichen Situationen souverän zu bewegen.

BMW R 12 GS – Schwächen

  • Weniger „cruiserig“: wer eine tiefe, klassische Cruiser-Optik und -Haltung sucht, wird sich möglicherweise weniger abgeholt fühlen.
  • Aktiveres Handling nötig: je nach Fahrstil kann die GS-Philosophie weniger „passiv“ wirken als bei einem Cruiser.

Triumph Speedmaster – Stärken

  • Stil und Charakter: klassisches Cruiser-Gefühl, das sich im Alltag sofort vermittelt.
  • Entspanntes Fahren: harmonisch im mittleren Drehzahlbereich, oft angenehm ohne ständiges Nachregeln.
  • Angenehme Ergonomie: cruisertypische Sitzhaltung kann für viele Fahrer sehr passend sein.

Triumph Speedmaster – Schwächen

  • Weniger „Reise-Allround“: wer maximale Vielseitigkeit für sehr unterschiedliche Strecken sucht, findet bei der GS-Philosophie oft mehr Reserven.
  • Kurven- und Linienführung: in sehr sportlich gefahrenen Situationen muss man die eigene Körperarbeit stärker einplanen.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ ab, sondern von der Art, wie gefahren wird. Die BMW R 12 GS ist besonders attraktiv für Menschen, die ein Motorrad möchten, das als Reisebegleiter funktioniert: für längere Touren, wechselnde Strecken und unterschiedliche Tagesformen. Wer gern souverän unterwegs ist, Wert auf Stabilität legt und das Motorrad auch bei längeren Etappen als entspannend empfindet, wird mit der GS-Philosophie sehr wahrscheinlich glücklich.

Die Triumph Bonneville Speedmaster passt besonders gut zu Fahrern, die Cruiser-Optik lieben, gern entspannt fahren und das Motorrad als stilvolle Begleitung für Stadt und Landstraße sehen. Wer ein harmonisches, charakterstarkes Fahrgefühl sucht und die eigene Fahrweise eher ruhig und flüssig gestaltet, findet in der Speedmaster eine sehr stimmige Wahl.

Fazit:

Die BMW R 12 GS ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das als vielseitiger Reise- und Alltagsbegleiter funktioniert: aufrecht, stabil, berechenbar und mit einem Antrieb, der sich vor allem durch Souveränität auszeichnet. Sie spielt ihre Stärken besonders aus, wenn Strecken länger werden, das Tempo moderat bis zügig ist und die Elektronik sowie das Gesamtpaket das Fahren erleichtern sollen.

Die Triumph Bonneville Speedmaster gewinnt dagegen dort, wo Stil, entspannte Ergonomie und ein cruisertypisches Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie ist ideal für ruhige Touren, gemütliches Pendeln und alle, die den Charakter des Motorrads stärker gewichten als maximale Vielseitigkeit. Wer also ein Motorrad möchte, das sich nach klassischem Cruiser anfühlt und dabei modern genug ist, um im Alltag Spaß zu machen, trifft mit der Speedmaster eine sehr passende Entscheidung.

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