UVP 16.990 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 12.295 €
Baujahr von 2017 bis 2022
Die neue Reise-Enduro von BMW - endlich eine echte Hommage an die R80 G/S
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Jetzt noch schärfer: Die Streety RS
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Pro und Kontra

Pro:
  • Durchzugskräftiger Motor
  • Präzises Fahrverhalten
  • Getriebeabstufung
  • Fahrleistungen
Kontra:
  • Soziusbetrieb
  • Reifen bei Kälte oder Nässe

Abmessungen & Gewicht

Gewicht229kg
Radstand1.580mm
Länge2.250mm
Radstand1.580mm
Sitzhöhe: 860 mm
Höhe1.256mm
Gewicht183kg
Radstand1.405mm
Länge2.065mm
Radstand1.405mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.085mm

Motor

Motor-BauartLuft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungLuft/Ölgekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum765ccm
Hub53mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung109 PS bei 7.000 U/Min
Drehmoment115 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite304km
Leistung123 PS bei 11.700 U/Min
Drehmoment77 NM bei 11.000 U/Min
Höchstgeschw.241km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite335km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm
Federung hintendirekt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne90/90 -21
Reifen hinten150/70 R 17
RahmenbauartDoppelschleifenrahmen
Federung vorne41 mm Showa „Big Piston“ Upside-Down-Gabel (Federweg 115)mm
Federung hintenÖhlins STX40 Zentralfederbein mit Piggyback-Ausgleichsbehälter (Federweg 131)mm
Aufhängung hintenLeichtmetall-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17
Reifen hinten180/55ZR17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneZwei schwimmend gelagerte 310 mm Bremsscheiben, Brembo M50 4-Kolben-Monoblock-Radialsättel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenStarre 220-mm-Bremsscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 220 mm)

Fazit

Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.
 
Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.

 
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.990 €
  • Verfügbarkeit: ab 2025
  • Farben: Schwarz, Sand, Blau-Weiß-Rot

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BMW R 12 GS vs Triumph Street Triple RS – welcher Motorradtyp passt besser?

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich auftreten, wird die Entscheidung selten nur eine Frage von Datenblättern. Die BMW R 12 GS steht für die Reiseenduro-Idee: souverän, alltagstauglich und mit dem Anspruch, auch längere Strecken entspannt zu machen. Die Triumph Street Triple RS dagegen ist ein sportliches Naked-Bike, das auf Agilität, knackige Gasannahme und Fahrspaß auf der Straße ausgelegt ist. Im direkten Vergleich zeigt sich schnell: Beide Bikes können begeistern – aber auf sehr unterschiedliche Art.

Grundcharakter im Vergleich: Reiseenduro vs. sportliche Naked-Performance

Die BMW R 12 GS wirkt wie ein Motorrad, das man „einfach macht“: starten, losfahren, Strecke abspulen. Der Fokus liegt auf einem ruhigen, kontrollierten Fahrgefühl und darauf, dass sich das Bike auch bei wechselnden Bedingungen gut anfühlt. Die Triumph Street Triple RS ist dagegen deutlich direkter. Sie vermittelt das Gefühl, dass jede Bewegung sofort zurückkommt – vom Einlenken bis zur Beschleunigung. Wer eher Kurven sucht und das Motorrad als Werkzeug für sportliche Fahrten sieht, wird hier schneller „zünden“.

Motor und Antrieb: Wie sich die Kraft im Alltag anfühlt

Im Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein klarer Unterschied in der Art, wie Leistung und Drehmoment nutzbar werden. Die BMW R 12 GS setzt auf den typischen Boxer-Charakter: ein gleichmäßiges, gut dosierbares Ansprechverhalten, das besonders bei längeren Touren und entspanntem Tempo überzeugt. Die Kraft wirkt dabei eher „tragend“ als hektisch.

Die Triumph Street Triple RS spielt ihre Stärken dort aus, wo es dynamisch wird. Die Leistungsentfaltung ist spürbar sportlicher, das Motorrad reagiert schnell auf Gasbefehle und lädt dazu ein, häufiger in höhere Drehzahlbereiche zu gehen. Damit ist die Street Triple RS besonders interessant, wenn die Fahrt nicht nur von A nach B führt, sondern wenn Kurven, Beschleunigungsphasen und ein lebendiges Fahrgefühl im Vordergrund stehen.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit

Bei der BMW R 12 GS steht das Thema Stabilität im Vordergrund. Das Fahrwerk ist darauf ausgelegt, auch bei längeren Etappen und wechselnder Fahrbahnbeschaffenheit Ruhe zu geben. Das macht sie zu einer guten Wahl, wenn man Komfort und souveränes Handling priorisiert – auch dann, wenn die Strecke nicht perfekt ist.

Die Triumph Street Triple RS ist dagegen auf Agilität getrimmt. Das Bike lässt sich spürbar leichter in die Kurve bringen und wirkt insgesamt „handlicher“. Gerade auf kurvigen Landstraßen oder in Situationen, in denen häufiges Umlenken gefragt ist, spielt die Street Triple RS ihre Vorteile aus. Wer gerne zügig fährt und das Motorrad aktiv bewegt, wird das Handling als echten Pluspunkt wahrnehmen.

Bremsen und Verzögerung: Vertrauen beim Anbremsen

Beide Motorräder sind auf sportliche Sicherheit ausgelegt, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die BMW R 12 GS vermittelt beim Bremsen ein Gefühl von Kontrolle und Reserven, passend zu ihrem Reiseenduro-Ansatz. Das ist besonders dann wertvoll, wenn man nicht nur sportlich fährt, sondern auch mit Gepäck oder auf längeren Strecken unterwegs ist.

Die Triumph Street Triple RS zielt stärker auf direkte Rückmeldung und sportliches Anbremsen. In der Praxis bedeutet das: Wenn man zügig in Kurven geht, fühlt sich das Verzögern oft unmittelbarer an. Wer häufig dynamisch fährt, profitiert von dieser Charakteristik.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung – aber mit unterschiedlicher Ausrichtung

Elektronik ist bei beiden Modellen ein Thema, allerdings mit unterschiedlicher Zielrichtung. Die BMW R 12 GS wirkt in ihrer Auslegung wie ein Motorrad, das verschiedene Situationen „mitdenkt“ – etwa bei wechselnden Bedingungen oder wenn man entspannt unterwegs ist und trotzdem jederzeit Kontrolle behalten möchte. Das passt zur Reiseenduro-Philosophie.

Die Triumph Street Triple RS setzt Elektronik stärker in den Kontext von sportlicher Fahrbarkeit: Sie unterstützt dabei, das Motorrad auch bei zügiger Gangart kontrolliert zu bewegen. Das ist besonders interessant, wenn man das Setup regelmäßig an die eigene Fahrweise anpassen möchte oder wenn man das Bike auf der Straße bewusst fordernd fährt.

Sitzposition und Ergonomie: Komfort für lange Strecken vs. sportliche Haltung

Die Sitzposition der BMW R 12 GS ist auf Alltag und Touren ausgelegt. Dadurch wirkt das Motorrad weniger „angespannt“ und eignet sich gut für längere Fahrten, bei denen man nicht ständig die Haltung korrigieren möchte. Auch wenn man mal mehrere Stunden unterwegs ist, bleibt das Gesamtgefühl eher entspannt.

Die Triumph Street Triple RS bietet eine sportlichere Sitzhaltung. Das ist ein Vorteil, wenn man das Motorrad aktiv steuert und Kurven dynamisch angehen möchte. Gleichzeitig kann diese Ausrichtung weniger ideal sein, wenn man sehr lange, eher gemütliche Strecken fährt und dabei maximalen Komfort sucht.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und der Weg zur Tour

Im Alltag zeigt sich die BMW R 12 GS als pragmatischer Begleiter: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man auch im Alltag gerne nutzt, weil es sich gut kontrollieren lässt und die Reiseenduro-typische Ruhe mitbringt. Gerade wenn die Strecke zur Arbeit oder zum Wochenendtrip nicht immer gleich ist, spielt die GS ihre Stärken aus.

Die Triumph Street Triple RS ist ebenfalls alltagstauglich, aber anders. Sie fühlt sich eher wie ein Motorrad an, das man „für die Fahrt“ nimmt – also wenn man Lust auf Dynamik hat. Im Stadtverkehr kann die sportliche Ausrichtung Spaß machen, während die BMW eher auf entspanntes Gleiten und komfortables Handling setzt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

BMW R 12 GS – Stärken

  • Reiseorientierter Charakter: souverän und auf lange Strecken ausgelegt.
  • Kontrolliertes Fahrgefühl durch den Boxer-typischen Antrieb und die ruhige Abstimmung.
  • Komfortfokus bei Ergonomie und Gesamtpaket.
  • Elektronik als Sicherheitsnetz für wechselnde Bedingungen.

BMW R 12 GS – mögliche Schwächen

  • Wer maximale Sportlichkeit in engen Kurven sucht, empfindet die Ausrichtung möglicherweise als weniger „spitz“ als bei rein straßenorientierten Bikes.
  • Das Reiseenduro-Konzept kann sich im reinen Kurven-„Spielbetrieb“ weniger leichtfüßig anfühlen als eine Naked-Performance-Maschine.

Triumph Street Triple RS – Stärken

  • Sportliche Direktheit bei Gasannahme und Fahrdynamik.
  • Agiles Handling für kurvige Strecken und aktives Fahren.
  • Sportorientierte Elektronik für dynamische Kontrolle.
  • Fahrspaß-Fokus im Alltag und auf Landstraßen.

Triumph Street Triple RS – mögliche Schwächen

  • Für sehr lange Touren kann die sportlichere Ergonomie weniger entspannend wirken.
  • Wenn häufig Gepäck oder „Reisebetrieb“ im Vordergrund steht, ist die GS-Philosophie meist passender.

Welches Motorrad ist die bessere Wahl? – Entscheidung nach Fahrprofil

Der Vergleich wird am Ende leichter, wenn das eigene Fahrprofil klar ist. Die BMW R 12 GS ist besonders dann die bessere Wahl, wenn Touren, Komfort und ein souveränes Gesamtgefühl zählen. Sie passt zu Fahrern, die gerne entspannt starten, Kilometer sammeln und dabei trotzdem jederzeit Kontrolle behalten möchten. Auch wenn die Strecke mal nicht perfekt ist, wirkt die GS wie ein Motorrad, das damit umgehen kann.

Die Triumph Street Triple RS ist die bessere Wahl, wenn die Fahrt selbst im Mittelpunkt steht: Kurven, Beschleunigung und ein direktes, sportliches Feedback. Wer gerne dynamisch unterwegs ist und das Motorrad aktiv bewegt, bekommt hier ein sehr stimmiges Paket. Gerade auf Straßen, auf denen man häufig umsetzt und zügig fährt, spielt die Street Triple RS ihre Stärken besonders deutlich aus.

Fazit:

Die BMW R 12 GS ist ideal für alle, die ein Motorrad für Touren, Alltag und wechselnde Strecken suchen – mit ruhigem, kontrolliertem Fahrgefühl, komfortorientierter Ergonomie und Elektronik, die Sicherheit in den Vordergrund stellt. Sie wirkt wie ein verlässlicher Reisebegleiter, der auch bei längeren Fahrten entspannt bleibt und dabei trotzdem souverän beschleunigt.

Die Triumph Street Triple RS passt dagegen am besten zu Fahrern, die sportliche Dynamik priorisieren: direktes Ansprechverhalten, agiles Handling und ein Fahrstil, der Kurven und Beschleunigung in den Mittelpunkt rückt. Wer das Motorrad als Spaßmaschine für die Straße sieht, bekommt hier ein sehr lebendiges Gesamtpaket.

Kurz gesagt: GS für Tour & Komfort, Street Triple RS für Fahrspaß & Sportlichkeit.

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