| UVP | 16.990 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 15.050 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- Komfort
- Platzangebot
- Ausstattung
- Verarbeitung
- Geländetauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Höhe | 1.256 | mm |
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.215 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.390 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Luft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 74 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 115 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 304 | km |
| Leistung | 95 PS bei 9.300 U/Min | |
| Drehmoment | 79 NM bei 7.850 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | direkt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 -21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung hinten | WP Zentralfederbein, Federvorspannung hydr. verstellbar (Federweg 215)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinger | |
| Reifen vorne | 90/90 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 150/70 17 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelbremsscheiben, Nissin 4-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Einzelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit
Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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BMW R 12 GS vs Triumph Tiger 800 XCA Vergleich
Wenn zwei Reiseenduros aus unterschiedlichen Denkschulen kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die BMW R 12 GS steht für den klassischen GS-Ansatz: souverän, hochwertig und auf Langstrecke ausgelegt. Die Triumph Tiger 800 XCA dagegen wirkt wie ein moderner Allrounder mit klarer Adventure-Ader – oft mit einem Fokus auf Ausstattung und Alltagstauglichkeit. Wer sich zwischen beiden Modellen entscheidet, sollte nicht nur auf Daten schauen, sondern darauf, wie sich die Stärken im Alltag anfühlen: beim Anfahren, beim Durchzug, in Kurven und auf wechselndem Untergrund.
Grundidee der beiden Modelle: Charakter statt nur Daten
Beide Motorräder sind für Touren gemacht, aber sie erzählen unterschiedliche Geschichten. Die BMW R 12 GS zielt auf ein sehr ruhiges, kontrolliertes Fahrgefühl. Das merkt man vor allem dann, wenn die Strecke länger wird und das Tempo konstant bleibt. Die Triumph Tiger 800 XCA ist ebenfalls reisetauglich, wirkt aber im Vergleich oft agiler und „direkter“ – besonders, wenn es häufiger kurvig wird oder der Untergrund wechselt.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag zeigt
Im direkten Vergleich fällt auf, dass die BMW R 12 GS vor allem mit gleichmäßigem Vortrieb und einem sehr gut dosierbaren Ansprechverhalten punktet. Das macht sie stark für entspannte Fahrten, bei denen man selten „arbeiten“ muss, um zügig voranzukommen. Die Triumph Tiger 800 XCA spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn es dynamischer wird: Beim Beschleunigen aus dem Kurvenausgang wirkt der Antrieb oft spritziger und lädt dazu ein, die Gänge etwas aktiver zu nutzen.
Beide Motorräder können natürlich schnell fahren – der Unterschied liegt eher darin, wie leicht sich das Tempo aufbauen lässt und wie gut das Motorrad die gewünschte Fahrweise unterstützt. Wer häufig im Alltag unterwegs ist, Stadtverkehr und Landstraße mischt und dabei nicht jedes Mal „planen“ will, bekommt bei beiden gute Grundlagen. Die BMW wirkt dabei häufig wie die „entspanntere“ Wahl, die Triumph eher wie die „lebendigere“.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Bei Reiseenduros ist das Fahrwerk der Dreh- und Angelpunkt. Die BMW R 12 GS vermittelt im Vergleich oft den Eindruck, als würde sie Unebenheiten gelassener wegstecken. Das ist besonders auf längeren Strecken spürbar: Man bleibt ruhiger im Kopf, weil das Motorrad das Tempo und die Linie stabil hält. Auch bei wechselnder Fahrbahnqualität wirkt sie häufig souverän, ohne dass man ständig gegenlenken oder korrigieren muss.
Die Triumph Tiger 800 XCA zeigt dagegen häufig eine Tendenz zur agilen Führung. Gerade wenn es in den Kurven enger wird oder wenn man auf Schotter/leichtem Offroad unterwegs ist, kann das Handling Spaß machen. Gleichzeitig bedeutet „agiler“ nicht automatisch „unruhig“ – aber es kann sich je nach Beladung und Fahrstil etwas lebendiger anfühlen. Wer gern aktiv fährt und das Motorrad spüren möchte, findet hier oft mehr unmittelbares Feedback.
Reifen, Untergrund und Traktion
Auf Straße sind beide Modelle grundsätzlich stark. Der Unterschied zeigt sich eher auf gemischten Strecken: Die BMW wirkt häufig wie die Wahl für „ruhig durchziehen“, während die Triumph eher dazu einlädt, die Linie zu suchen und das Motorrad zu nutzen, um aus dem Gelände heraus wieder sauber auf die Straße zu kommen. Für leichtes Offroad reicht bei beiden das Konzept – entscheidend ist am Ende, wie viel Komfort man auf langen Abschnitten priorisiert und wie oft man wirklich abseits der Straße unterwegs ist.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt entspannter?
Ergonomie ist bei Adventure-Bikes nicht nur Komfort, sondern auch Sicherheit. Die BMW R 12 GS wirkt im Vergleich häufig wie ein Motorrad, das auf Langstreckenhaltung ausgelegt ist: Die Sitzposition unterstützt eine ruhige Körperhaltung, und die Bedienung wirkt oft „logisch“ und intuitiv. Dadurch kann man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert bleiben.
Die Triumph Tiger 800 XCA bietet ebenfalls eine tourentaugliche Sitzposition, kann aber je nach Körpergröße und Fahrstil etwas mehr „Sportlichkeit“ vermitteln. Das ist nicht negativ – im Gegenteil: Wer gern etwas aktiver sitzt und das Motorrad in Kurven mitarbeitet, fühlt sich oft schneller zu Hause. Wer dagegen sehr lange Strecken in gleichmäßigem Tempo plant, schätzt bei der BMW häufig den entspannteren Charakter.
Ausstattung und Elektronik: Komfort im Alltag
Bei der Ausstattung unterscheiden sich die beiden Modelle vor allem in der Art, wie sie den Alltag erleichtern. Die BMW R 12 GS punktet im Vergleich oft mit einem sehr stimmigen Gesamtpaket: Bedienlogik, Verarbeitung und die Art, wie Assistenzsysteme eingebunden sind, wirken häufig durchdacht. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man gern „einfach fährt“ und sich auf das Motorrad verlassen möchte.
Die Triumph Tiger 800 XCA ist ebenfalls stark ausgestattet und kann im Vergleich mit einem klaren Adventure-Fokus überzeugen. Gerade wenn man Wert auf Features legt, die das Motorrad für unterschiedliche Situationen vorbereiten, kann die Triumph sehr passend sein. Gleichzeitig gilt: Je mehr Elektronik und Komfort an Bord sind, desto wichtiger wird die Frage, ob die Bedienung im Alltag schnell und unkompliziert bleibt. Hier schneiden beide in der Praxis gut ab – die BMW wirkt oft „systematischer“, die Triumph „feature-orientierter“.
Windschutz, Licht und Alltagstauglichkeit
Auf Touren entscheidet sich viel über Kleinigkeiten: Windschutz, Lichtbild und die Art, wie sich das Motorrad bei wechselndem Tempo verhält. Die BMW R 12 GS wirkt häufig besonders angenehm für längere Autobahn- oder Landstraßenabschnitte, weil sie das Fahrgefühl stabil hält. Die Triumph Tiger 800 XCA ist ebenfalls tourentauglich und kann bei wechselnden Bedingungen sehr flexibel wirken – vor allem dann, wenn man öfter zwischen zügigem Fahren und entspanntem Cruisen wechselt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW R 12 GS: Typische Stärken
- Souveränes Fahrgefühl für lange Strecken und konstantes Tempo
- Stabilität bei wechselnder Fahrbahnbeschaffenheit
- Sehr stimmige Ergonomie, die auch nach Stunden angenehm bleibt
- Gesamtpaket aus Verarbeitung, Bedienung und Komfort
BMW R 12 GS: Mögliche Schwächen
- Wer maximal „agil“ und leichtfüßig fahren möchte, empfindet die BMW im Vergleich manchmal als etwas weniger verspielt
- Je nach Prioritäten kann der Fokus auf Komfort und Stabilität weniger „direktes“ Feedback liefern als bei der Triumph
Triumph Tiger 800 XCA: Typische Stärken
- Agiles Handling und lebendiges Fahrgefühl
- Adventure-orientierte Ausstattung für unterschiedliche Einsätze
- Direkter Antrieb, der dynamisches Fahren unterstützt
- Guter Allround-Charakter für Straße und leichtes Gelände
Triumph Tiger 800 XCA: Mögliche Schwächen
- Bei sehr langen, gleichmäßigen Strecken kann die BMW im Vergleich als „entspannter“ wirken
- Wer vor allem Komfort und Ruhe sucht, könnte die Triumph je nach Beladung und Fahrstil etwas lebendiger wahrnehmen
Für welche Fahrprofile passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt am Ende weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern davon, welche Art von Tour im Vordergrund steht. Die BMW R 12 GS ist besonders interessant, wenn lange Strecken, ruhiges Handling und ein hochwertiges Gesamtgefühl Priorität haben. Sie passt gut zu Fahrern, die gern entspannt unterwegs sind, viel Strecke machen und dabei ein Motorrad möchten, das die Arbeit abnimmt.
Die Triumph Tiger 800 XCA ist dagegen eine starke Wahl, wenn Touren abwechslungsreich sind: kurvige Landstraßen, wechselnde Untergründe, häufiger Richtungswechsel und ein Motorrad, das sich schnell „in die Hand“ nehmen lässt. Wer gern aktiv fährt und das Motorrad spüren möchte, findet in der Triumph oft mehr unmittelbaren Fahrspaß.
Fazit:
Die BMW R 12 GS ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem Langstrecke, Ruhe und Stabilität suchen. Im Vergleich überzeugt sie durch ein souveränes Fahrgefühl, eine ergonomische Sitzhaltung, die auch nach vielen Stunden trägt, und ein stimmiges Gesamtpaket aus Komfort und Bedienlogik. Wer häufig gleichmäßig unterwegs ist und dabei möglichst wenig „arbeiten“ möchte, wird mit der BMW sehr zufrieden sein.
Die Triumph Tiger 800 XCA spielt ihre Stärken dort aus, wo Touren abwechslungsreich werden: agiles Handling, ein lebendigeres Ansprechverhalten und eine adventure-orientierte Ausstattung, die sich im Alltag schnell bewährt. Wer gern dynamischer fährt, Kurven und wechselnden Untergrund mag und ein Motorrad sucht, das sich direkt anfühlt, trifft mit der Triumph oft die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: BMW für entspanntes Reisen mit maximaler Souveränität, Triumph für vielseitige Touren mit mehr „Biss“ im Fahrgefühl.