| UVP | 16.990 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 13.250 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- Leistung und Drehmoment
- Leichte Bedienung
- Verarbeitung
- Tourentauglichkeit
- Preis
- Nicht sonderlich handlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Höhe | 1.256 | mm |
| Gewicht | 241 | kg |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Länge | 2.150 | mm |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Luft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.050 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 115 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 304 | km |
| Leistung | 126 PS bei 9.475 U/Min | |
| Drehmoment | 106 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | direkt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 -21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelrohr-Brückenrahmen | |
| Federung vorne | 43 mm Showa Upside Down-Gabel mit einstellbarer Vorspannung und Druckstufendämpfung (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock mit einstellbarer Vorspannung und Zugstufendämpfung (Federweg 155)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Einarmschwinge mit exzentrischem Kettenspannmechanismus | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Schwimmend gelagerte Doppelbremsscheibe, Nissin 4-Kolben-Radialsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Bremssattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit
Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit - was bleibt hängen
Nicht missverstehen: Sie kann das mit dem Touren, aber das ist eigentlich nicht ihr Wesen. Jedes Adventure-Bike ist ein Kompromiss, die Triumph tendiert eindeutig in Richtung Sport. Zusammen mit dieser gewissen Leichtigkeit von Bedienung und dem ganzen Fahrverhalten macht sie es selbst weniger geübten Tourenfahrern einfach, die Welt entspannt zu erkunden. Und dennoch wären diese nicht die geeigneten Piloten der Tiger.Die Vorzüge der Triumph genießt am besten der Biker, der sportlich fahren will. Alles andere ist für die Großkatze, denn trotz des guten Drehmoments animiert die Triumph Tiger 1050 Sport eher dazu, die Fußrasten in Richtung Teer zu schicken, statt mit dem serienmäßigen Tempomaten durch die Gegend zu gondeln.
Für die Stadt ist sie ebenfalls nicht die erste Wahl, das fängt schon mit dem breiten Lenker an und hört mit der Verkleidung nicht auf.
Wer den Tiger und Sport will, im Eiltempo zum Ziel und da jede Menge Spaß haben - bitte sehr, die Triumph steht bereit.
Das Testmotorrad wurde uns freundlicher Weise von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt. Sie ist dort als gebrauchtes Modell für 9.990 Euro käuflich zu erwerben.
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BMW R 12 GS vs Triumph Tiger Sport 1050 – Vergleich für Alltag, Tour und Abenteuer
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird ein Vergleich besonders spannend. Die BMW R 12 GS steht für den modernen GS-Ansatz: souverän, reisetauglich und mit dem Anspruch, auch abseits der ausgetretenen Pfade eine gute Figur zu machen. Die Triumph Tiger Sport 1050 dagegen ist eher die sportlichere Touring-Variante: dynamisch, straßenorientiert und mit dem Gefühl, dass zügiges Fahren nicht nur möglich, sondern gewollt ist. Genau hier setzt dieser Vergleich an: Welche Stärken zeigen sich in den typischen Bereichen wie Motor, Fahrwerk, Ergonomie, Elektronik und Gesamteindruck – und wo liegen die jeweiligen Schwächen?
Grundcharakter: Reiseenduro vs sportliches Touring
Die BMW R 12 GS wirkt wie ein Motorrad, das für lange Strecken gemacht ist. Der Fokus liegt auf Stabilität, Alltagstauglichkeit und einem Fahrgefühl, das auch bei wechselnden Bedingungen Ruhe ausstrahlt. Die Triumph Tiger Sport 1050 ist dagegen spürbar straßenbetonter. Sie fühlt sich leichter an, reagiert oft direkter und vermittelt eher den Eindruck, dass Kurven und zügige Etappen zum Alltag gehören.
Beide Motorräder sind vielseitig, aber die Schwerpunkte sind unterschiedlich: Die BMW spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es um Komfort, Reichweite im Kopf und Gelassenheit geht. Die Triumph punktet, wenn die Route kurvig wird und die sportliche Linie im Vordergrund steht.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Motorcharakter trennt sich die Spreu schnell vom Weizen. Die BMW R 12 GS liefert ein Antriebsgefühl, das auf gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt ist. Das passt besonders gut zu langen Touren, bei denen man nicht ständig am Gas „arbeiten“ möchte. Die Triumph Tiger Sport 1050 wirkt dagegen lebendiger im Ansprechverhalten: Sie lädt eher dazu ein, das Tempo zu variieren und den Motor in einem Bereich zu nutzen, in dem er besonders dynamisch wirkt.
Im Vergleich der Leistungs- und Drehmomentwerte (wie sie in den technischen Daten der Modelle gegenübergestellt werden) zeigt sich: Beide Motorräder sind stark genug für ambitionierte Fahrten. Der Unterschied liegt weniger darin, ob man „schnell genug“ ist, sondern wie das Motorrad die Kraft nutzbar macht. Die BMW wirkt dabei oft souveräner und gleichmäßiger, während die Triumph das Gefühl von „mehr Biss“ vermittelt, sobald man die Drehzahl höher dreht.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- BMW R 12 GS – Stärke: gleichmäßige Kraftentfaltung, entspanntes Tempo über lange Strecken.
- BMW R 12 GS – Schwäche: wer maximal sportliche Reaktion sucht, muss sich stärker auf den Fahrstil einstellen.
- Triumph Tiger Sport 1050 – Stärke: lebendiges Ansprechverhalten, sportliche Fahrweise wird belohnt.
- Triumph Tiger Sport 1050 – Schwäche: bei sehr ruhigem „Dauercruising“ kann die BMW-Philosophie angenehmer wirken.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs Agilität
Im Fahrwerk zeigt sich der Charakter beider Modelle sehr klar. Die BMW R 12 GS ist auf Kontrolle und Stabilität ausgelegt. Gerade bei wechselnden Untergründen oder wenn die Strecke nicht perfekt ist, hilft das Konzept, dass das Motorrad „steht“, statt hektisch zu wirken. Das macht sie besonders attraktiv für Touren, bei denen auch mal eine unebene Straße oder ein Schotterabschnitt vorkommt.
Die Triumph Tiger Sport 1050 ist dagegen spürbar auf Agilität getrimmt. In der Stadt, auf kurvigen Landstraßen und bei zügigen Richtungswechseln fühlt sie sich oft handlicher an. Das ist ein Vorteil, wenn das Motorrad nicht nur transportieren, sondern aktiv „mitfahren“ soll.
Bremsen und Fahrstabilität
Auch bei den Bremswerten und dem Gesamtbremsverhalten zeigt sich: Beide Motorräder sind für sportliche Anforderungen ausgelegt. Die BMW wirkt dabei häufig souveräner in der Dosierung bei höheren Lastwechseln, während die Triumph in vielen Situationen ein direkteres Feedback vermittelt. Welche Seite hier „besser“ ist, hängt stark davon ab, wie gefahren wird: eher ruhig und lang oder eher dynamisch und häufiges Anbremsen.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie lange gut?
Ein Vergleich wäre unvollständig ohne den Blick auf Ergonomie. Die BMW R 12 GS bietet eine Sitzposition, die auf Kontrolle und entspannte Langstrecken ausgelegt ist. Das hilft besonders, wenn die Tour mehrere Stunden am Stück dauert oder wenn Gepäck und wechselnde Fahrbedingungen dazukommen.
Die Triumph Tiger Sport 1050 setzt stärker auf eine sportlichere Haltung. Das kann sich auf kurzen bis mittleren Strecken sehr angenehm anfühlen, weil der Oberkörper näher an der Fahrdynamik „dran“ ist. Für sehr lange Etappen kann das je nach Körpergröße und Fahrstil aber unterschiedlich ausfallen. Wer häufig in sportlicher Position fährt, wird die Triumph oft als „direkter“ empfinden. Wer eher entspannt unterwegs ist, wird die BMW als komfortabler wahrnehmen.
Elektronik und Ausstattung: Moderne Helfer im Vergleich
Bei der Elektronik ist der Unterschied weniger „besser oder schlechter“, sondern eher „anders abgestimmt“. Die BMW R 12 GS zielt auf ein Gesamtpaket, das Sicherheit und Komfort in den Vordergrund stellt. Das zeigt sich besonders dann, wenn man nicht jedes Detail selbst feinjustieren möchte, sondern ein Motorrad sucht, das auch in wechselnden Situationen zuverlässig arbeitet.
Die Triumph Tiger Sport 1050 bietet ebenfalls moderne Assistenzsysteme, wirkt aber oft stärker auf sportliche Nutzung abgestimmt. Das kann Vorteile bringen, wenn man die Fahrmodi bewusst nutzt und das Motorrad als Werkzeug für dynamische Fahrten betrachtet.
Stärken und Schwächen bei Elektronik
- BMW R 12 GS – Stärke: alltagstaugliche Unterstützung, die das Fahren entspannt.
- BMW R 12 GS – Schwäche: wer maximale Sport-Feinheit sucht, muss die Abstimmung ggf. stärker „für sich“ nutzen.
- Triumph Tiger Sport 1050 – Stärke: sportlich nutzbare Elektronik, die dynamisches Fahren unterstützt.
- Triumph Tiger Sport 1050 – Schwäche: bei sehr konservativem Fahrstil kann die BMW-Philosophie entspannter wirken.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, Reise
Im Alltag zählt nicht nur die Theorie, sondern wie sich das Motorrad im echten Leben verhält. Die BMW R 12 GS ist besonders dann im Vorteil, wenn der Tag nicht planbar ist: Wetterwechsel, unterschiedliche Straßenqualität, längere Strecken und gelegentlich auch unwegsameres Terrain. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man „einfach nimmt“ und das dann zuverlässig liefert.
Die Triumph Tiger Sport 1050 spielt ihre Stärken vor allem auf der Straße aus. Wenn der Fokus auf Landstraße, zügigem Fahren und einem sportlichen Fahrgefühl liegt, wirkt sie oft wie die passendere Wahl. Für Fahrten, bei denen Komfort und Dynamik im Vordergrund stehen, kann sie besonders überzeugen.
Worauf es beim Kauf wirklich ankommt
Beim Vergleich BMW R 12 GS vs Triumph Tiger Sport 1050 sollte die Entscheidung weniger an einzelnen Daten festgemacht werden, sondern an der Frage: Wie soll sich das Motorrad anfühlen? Die BMW ist die Wahl für ein Motorrad, das Ruhe, Stabilität und Reiseorientierung in den Mittelpunkt stellt. Die Triumph ist die Wahl für ein Motorrad, das sportliches Touring und Agilität stärker betont.
Wer häufig lange Strecken fährt, Wert auf souveräne Kontrolle legt und auch mal abseits der perfekten Straße unterwegs ist, wird mit der BMW R 12 GS sehr wahrscheinlich glücklicher. Wer dagegen regelmäßig kurvige Strecken fährt, das Motorrad gerne dynamisch bewegt und sportliches Feedback mag, findet in der Triumph Tiger Sport 1050 oft die passendere Mischung.
Fazit:
Die BMW R 12 GS ist das Motorrad für alle, die ein vielseitiges Reiseenduro suchen: stabil, komfortorientiert und mit einem Antriebs- und Fahrwerkskonzept, das lange Touren entspannt macht. Gerade wenn die Strecke nicht immer perfekt ist oder wenn Gepäck und wechselnde Bedingungen dazugehören, spielt die BMW ihre Stärken besonders überzeugend aus. Ihre Schwäche zeigt sich weniger in der Leistungsfähigkeit, sondern eher darin, dass sie nicht ganz so „direkt sportlich“ wirkt wie die Triumph.
Die Triumph Tiger Sport 1050 ist die bessere Wahl für Fahrer, die sportlicher unterwegs sind und auf der Straße ein agiles, lebendiges Fahrgefühl suchen. Das Motorrad belohnt dynamische Fahrweise und vermittelt oft mehr „Kurvenlust“ – besonders auf kurvigen Landstraßen. Wer jedoch vor allem sehr lange, entspannte Etappen plant oder viel Wert auf maximal ruhige Souveränität legt, wird die BMW als harmonischer empfinden.
Kurz gesagt: Reise, Stabilität und Gelassenheit sprechen eher für die BMW. Sportliches Touring, Agilität und direktes Feedback sprechen eher für die Triumph.