UVP 16.990 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 6.749 €
Baujahr von 2006 bis 2026~
Die neue Reise-Enduro von BMW - endlich eine echte Hommage an die R80 G/S
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Was kann das "Dark Side of Japan" Naked-Bike mit 42 PS?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Leicht und wendig
  • leicht zu bedienen
  • auch für kleinere Piloten geeignet
  • quirliger Reihentwin
Kontra:
  • einfache Ausstattung
  • untenrum etwas mau
  • Cockpit zwar gut ablesbar, aber etwas altbacken

Abmessungen & Gewicht

Gewicht229kg
Radstand1.580mm
Länge2.250mm
Radstand1.580mm
Sitzhöhe: 860 mm
Höhe1.256mm
Gewicht168kg
Radstand1.380mm
Länge2.090mm
Radstand1.380mm
Sitzhöhe: 780 mm
Höhe1.035mm

Motor

Motor-BauartLuft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungLuft/Ölgekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum321ccm
Hub44mm
Bohrung68mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung109 PS bei 7.000 U/Min
Drehmoment115 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite304km
Leistung42 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment30 NM bei 9.000 U/Min
Höchstgeschw.155km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite367km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm
Federung hintendirekt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne90/90 -21
Reifen hinten150/70 R 17
RahmenbauartBrücken
Federung vorneUSD 37mm (Federweg 130)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 125)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/70-17M/C (54H) Tubeless
Reifen hinten140/70-17M/C (66H) Tubeless

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)

Fazit

Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.
 
Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.

 
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.990 €
  • Verfügbarkeit: ab 2025
  • Farben: Schwarz, Sand, Blau-Weiß-Rot

Fazit - was bleibt hängen

Die Yamaha MT-03 hat unsere Erwartungen erfüllt. Sie ist vor allem eine leichte Maschine mit verzeihenden Fahreigenschaften. Man sitzt komfortabel und kann so auch längere Touren schmerzfrei überstehen. Zu zweit ist der Komfort eher 1b, aber wir sprechen hier ja auch über ein Naked-Bike. Wir hatten jedenfalls jede Menge Fahrspaß mit dieser schönen Yamaha und Tanja - selbst A2-Bikerin - war überrascht, wie einfach sich diese Maschine im Vergleich zu ihrer Kawa ER6N über den Parcours treiben lässt.
 
Vielen Dank an Tecius & Reimers von der Yamaha Zentrale Hamburg für die Leihstellung. Dort in Hamburg-Eidelstedt - gut zu erreichen über die A7 und A23 - steht die MT-03 als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf Probefahrer. Und natürlich stehen dort auch jede Menge andere Bikes von Yamaha und Zero - also auf nach Hamburg! Joachim und das Team geben gerne einen Kaffee aus, wenn ihr nett seid.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.249€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 4.000€
  • Baujahre: 2016-2022
  • Farben: schwarz, blau, cyan

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BMW R 12 GS vs Yamaha MT-03: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW R 12 GS und die Yamaha MT-03, geht es im Vergleich selten nur um Daten. Es geht vor allem um das Fahrgefühl, die Art, wie sich Leistung anfühlt, wie gut das Motorrad im Alltag funktioniert und welche Erwartungen man an Komfort, Handling und Charakter hat. Genau darum soll es hier gehen: ein nachvollziehbarer Vergleich, der hilft, die richtige Wahl zu treffen – ohne sich in Zahlen zu verlieren.

Grundcharakter: Reiseenduro vs. urbanes Naked Bike

Die BMW R 12 GS steht für den typischen GS-Ansatz: souverän, reisefreudig und mit einem Fokus auf Vielseitigkeit. Das Motorrad wirkt wie gemacht für längere Strecken, wechselnde Straßenverhältnisse und Fahrten, bei denen man nicht ständig an die nächste Pause denken möchte. Der Motorcharakter und die gesamte Auslegung zielen darauf, dass sich das Motorrad auch bei längeren Touren entspannt anfühlt.

Die Yamaha MT-03 dagegen ist ein deutlich urbaneres Konzept. Als Naked Bike setzt sie auf direkte Ansprache, agiles Handling und ein Fahrgefühl, das man schnell versteht. Die MT-03 ist besonders dann stark, wenn kurze Wege, Stadtverkehr und spontane Fahrten im Vordergrund stehen. Sie vermittelt das Gefühl, dass man jederzeit „einfach losfahren“ kann – ohne dass sich das Motorrad wie eine große Aufgabe anfühlt.

Motor und Ansprechverhalten: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Im Vergleich zeigt sich ein klarer Unterschied in der Art, wie die Motoren arbeiten. Die BMW R 12 GS bringt ihren Charakter eher über gleichmäßige Kraftentfaltung und ein ruhiges, kontrolliertes Vorankommen. Das ist besonders angenehm, wenn man zügig fahren möchte, ohne dass das Motorrad ständig „nach mehr“ verlangt. Gerade auf Landstraßen und bei längeren Autobahnabschnitten wirkt das Konzept stimmig: Man bleibt entspannt, und das Motorrad unterstützt den Fahrfluss.

Die Yamaha MT-03 wirkt dagegen lebendiger und unmittelbarer. Das Ansprechverhalten ist oft das, was Fahrerinnen und Fahrer an Naked Bikes lieben: Gas geben fühlt sich direkt an, und das Motorrad lädt dazu ein, Kurven dynamisch zu fahren. Für den Alltag bedeutet das: Man hat schnell das Gefühl, das Motorrad „im Griff“ zu haben, und kann in vielen Situationen flexibel reagieren.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

  • BMW R 12 GS: Stärken liegen in der souveränen Kraftentfaltung und dem entspannten Reisegefühl. Schwächen zeigen sich eher dort, wo maximale Agilität auf engstem Raum gefragt ist – das Konzept ist klar auf Komfort und Vielseitigkeit ausgelegt.
  • Yamaha MT-03: Stärken liegen in der direkten Fahrbarkeit und dem spritzigen Charakter. Schwächen können auftreten, wenn lange Strecken mit konstant hohem Tempo im Fokus stehen – dann spielt das größere Reise-Setup der BMW seine Vorteile aus.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit

Beim Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder deutlich. Die BMW R 12 GS ist auf Stabilität und sicheres Fahrverhalten ausgelegt. Das zeigt sich besonders dann, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn man zügig unterwegs ist. Die GS vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, auch wenn sich Bedingungen ändern. Das Fahrwerk unterstützt dabei, dass man nicht permanent „gegenlenken“ muss, sondern die Linie halten kann.

Die Yamaha MT-03 ist spürbar leichter im Handling. In engen Passagen, beim Rangieren oder auf kurvigen Strecken fühlt sie sich oft unkomplizierter an. Das Motorrad lädt dazu ein, schnell zu reagieren: Position im Fahrstreifen anpassen, in Kurven zügig umsetzen und im Stadtverkehr flexibel bleiben. Wer häufig kurze Strecken fährt oder viel in der Stadt unterwegs ist, profitiert von dieser Wendigkeit.

Kurvengefühl und Fahrpräzision

In Kurven zeigt die BMW eher eine „ruhige“ Präzision, während die Yamaha stärker über Agilität und schnelle Richtungswechsel punktet. Beide können Spaß machen – aber auf unterschiedliche Weise. Die BMW ist eher die Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die Stabilität und Komfort priorisieren. Die Yamaha ist eher die Wahl für alle, die das Motorrad als agiles Spielzeug für den Alltag erleben möchten.

Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Alltagstauglichkeit und Langstrecke

Die BMW R 12 GS spielt ihre Stärken vor allem bei Komfort und Langstrecken aus. Die Sitzposition wirkt so gewählt, dass man auch nach längerer Fahrt nicht „durchgesessen“ ist. Dazu kommt das Gesamtkonzept: Wind- und Fahrkomfort, die Art, wie das Motorrad Vibrationen und Unebenheiten verarbeitet, und das Gefühl, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann.

Die Yamaha MT-03 ist dagegen stärker auf unkomplizierte Alltagsnutzung ausgelegt. Die Ergonomie ist oft so, dass man schnell eine passende Position findet und sich nicht „verstellt“ fühlt. Für kurze bis mittlere Strecken ist das ideal. Wer jedoch regelmäßig sehr lange Touren plant, wird bei der BMW eher das Gefühl bekommen, dass das Motorrad genau dafür gemacht ist.

Stärken und Schwächen bei Komfort

  • BMW R 12 GS: Stärken sind Langstreckenkomfort und ein entspannteres Fahrgefühl. Schwächen können in Situationen auftreten, in denen maximale Leichtigkeit im Vordergrund steht.
  • Yamaha MT-03: Stärken sind unkomplizierte Ergonomie und ein agiles Handling im Alltag. Schwächen zeigen sich eher bei sehr langen Fahrten, wenn man mehr Komfort und Reise-„Gelassenheit“ sucht.

Bremsen und Sicherheit im Vergleich: Vertrauen beim Fahren

Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um die reine Leistungsfähigkeit, sondern auch um Dosierbarkeit und Gefühl. Die BMW R 12 GS vermittelt durch ihr Gesamtkonzept ein hohes Maß an Vertrauen – besonders dann, wenn man zügig unterwegs ist oder wenn die Strecke unruhiger wird. Die Yamaha MT-03 punktet ebenfalls mit gutem Feedback, wirkt aber insgesamt eher auf „Alltagstempo“ und dynamisches Fahren in kleineren Distanzen abgestimmt.

Unterm Strich gilt: Beide Motorräder können sicher gefahren werden, aber die BMW fühlt sich stärker nach „Tour und Kontrolle“ an, während die Yamaha stärker nach „direkt und wendig“ ausgelegt ist.

Ausstattung und Technik: Was man im Alltag wirklich merkt

Bei der BMW R 12 GS ist die Ausstattung typischerweise auf ein breites Nutzungsspektrum ausgelegt. Das merkt man vor allem daran, dass das Motorrad als „Gesamtpaket“ funktioniert: Fahrmodi, Assistenz- und Komfortaspekte (je nach Ausstattungsvariante) und die Art, wie sich das Motorrad im Alltag anfühlt. Die BMW ist damit eher die Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die Technik und Komfort als Teil des Fahrspaßes sehen.

Die Yamaha MT-03 setzt stärker auf das Wesentliche. Das ist nicht negativ, sondern oft sogar ein Vorteil: weniger Komplexität, dafür ein Motorrad, das sich schnell „richtig“ anfühlt. Wer ein Bike sucht, das nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt, sondern einfach fährt, wird an der MT-03 viel Freude haben.

Für wen passt welches Motorrad? Praxisorientierte Empfehlung

BMW R 12 GS – die bessere Wahl für…

Die BMW R 12 GS passt besonders gut, wenn längere Touren, Komfort und ein souveränes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer häufig weitere Strecken fährt, unterschiedliche Straßenbedingungen erlebt und dabei ein Motorrad möchte, das auch bei höherem Anspruch ruhig bleibt, trifft mit der BMW eine stimmige Wahl. Auch für Menschen, die gerne „mit Gepäck und Plan“ unterwegs sind, wirkt das Konzept der GS besonders passend.

Yamaha MT-03 – die bessere Wahl für…

Die Yamaha MT-03 ist ideal, wenn das Motorrad vor allem im Alltag genutzt wird: Stadtverkehr, kurze bis mittlere Strecken, spontane Fahrten und ein agiles Handling. Wer ein Bike sucht, das leicht zu bewegen ist, schnell Vertrauen vermittelt und Spaß macht, ohne dass man ständig „groß“ denken muss, wird mit der MT-03 sehr zufrieden sein. Auch für Einsteigerinnen und Einsteiger, die ein unkompliziertes Naked Bike wollen, ist das Konzept häufig besonders attraktiv.

Fazit:

Die BMW R 12 GS ist die bessere Wahl, wenn Komfort, Langstrecken-Feeling und ein souveränes, kontrolliertes Fahrverhalten wichtiger sind als maximale Wendigkeit. Sie eignet sich besonders für Tourenfahrerinnen und Tourenfahrer, die ein Motorrad suchen, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt und den Fahrspaß über viele Kilometer hinweg trägt. Die Yamaha MT-03 ist dagegen die richtige Entscheidung, wenn Alltag, Agilität und ein direktes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie macht besonders dann Spaß, wenn kurze Wege, Stadtverkehr und kurvige Strecken im Fokus stehen und das Motorrad schnell „greifbar“ sein soll. Wer also vor allem reisen möchte, findet in der BMW den passenden Charakter. Wer vor allem flexibel und wendig unterwegs ist, wird mit der Yamaha MT-03 deutlich mehr „Alltagsfreude“ erleben.

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