UVP 14.460 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 11.924 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
Was kann der neue Cruiser mit dem guten alten Luft/Ölgekühlten Boxer?
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Was kann die neue Version des beliebten Cross-Over Bikes von Yamaha?
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Pro und Kontra

Pro:
  • prächtiger Motor mit Dampf
  • topfiger Boxersound
  • sehr gute Qualitätsanmutung
  • sehr gute Bremsen
  • chilliges Dahincruisen ebenso möglich wie sportliches Angasen
Kontra:
  • QuickShifter ruckelt
  • Fussrasten stören im Stand
  • Blinkerintegration im Rücklicht
Pro:
  • sehr einfach zu fahrendes Motorrad
  • perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
  • sehr gute Reifen und Bremsen
  • Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
  • vernünftige Koffer bei der GT inklusive
Kontra:
  • etwas teurer als Wettbewerber
  • QuickShifter nur gegen Aufpreis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht227kg
Radstand1.520mm
Länge2.200mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 754 mm
Höhe1.110mm
Gewicht212kg
Radstand1.495mm
Länge2.135mm
Radstand1.495mm
Sitzhöhe: 845-865 mm
Höhe1.330mm

Motor

Motor-BauartLuft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungLuft/Ölgekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartReihentwin
Hubraum689ccm
Hub69mm
Bohrung80mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung95 PS bei 6.500 U/Min
Drehmoment110 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.203km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite275km
Leistung73 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment68 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite439km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Gabel, Durchmesser 45 mm (Federweg 90)mm
Federung hintendirekt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 90)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne100/90 R19
Reifen hinten150/80 R16
RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 R17
Reifen hinten180/55 R17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben, 4-Kolben-Monobloc-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 245 mm)

Fazit

Die BMW R12 hält, was sie verspricht: Lässiges Cruisen mit dem Dampf des guten alten Lufti-Boxers. Den Leistungsunterschied zur nineT merkt man nicht, die Kiste geht ab wie ein Fuchs. Sie bremst toll, fühlt sich ausgereift und sicher an und vermittelt jede Menge Fahrspaß. Ein "echter" Cruiser á la Harley ist sie zwar schon aufgrund der Fußrasten-Position nicht, dennoch bringt sie den Fahrer runter und verleitet zum lässigen Dahingleiten. Wunderbar.
 
Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Die R12 steht dort als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Wer den direkten Vergleich zur ebenfalls neuen R12 nineT machen will - die steht da auch als Vorführer. Also, ab geht's nach Pinneberg, zweimal Probefahrt buchen. Bringt voll Bock!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.460€
  • Verfügbarkeit: seit 03/2024
  • Farben: rot, schwarz, silber

Fazit

Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist  zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.
 
Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.924 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 9.000€
  • Baujahre: 2016 - heute
  • Farben: Schwarz, Silber-Blau

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BMW R 12 vs Yamaha Tracer 7 GT: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß

Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Richtungen kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die BMW R 12 steht für einen klaren, modernen Retro-Charakter mit Fokus auf souveräne Fahrbarkeit und ein stimmiges Gesamtpaket. Die Yamaha Tracer 7 GT dagegen ist als sportlich orientiertes Touring-Bike gedacht: Sie kombiniert Alltagstauglichkeit mit Reise-Features und einer Ausstattung, die auf längere Strecken ausgelegt ist.

Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle in den typischen Bereichen unterscheiden: Fahrgefühl und Dynamik, Komfort und Ergonomie, Elektronik und Ausstattung sowie Alltagstauglichkeit und Langstrecke. Dabei werden die im Vergleich genannten Eigenschaften der Motorräder gegeneinander eingeordnet – mit Blick auf Stärken und mögliche Schwächen.

Grundcharakter: Retro-Cruiser vs. sportliches Touring

Die BMW R 12 wirkt wie ein Motorrad, das man gern fährt, weil es sich „rund“ anfühlt. Der Aufbau und die Auslegung zielen auf ein entspanntes, kontrolliertes Fahren. Das macht sie besonders attraktiv, wenn der Fokus auf einem stimmigen Auftritt, angenehmer Bedienbarkeit und einem souveränen Rhythmus liegt.

Die Yamaha Tracer 7 GT ist dagegen stärker auf Vielseitigkeit im Alltag und auf Tour ausgelegt. Der Charakter ist sportlicher, die Sitzposition und die Ausrichtung passen zu dynamischem Fahren – ohne dass der Komfort auf der Strecke komplett verloren geht. Wer häufig pendelt und am Wochenende längere Touren plant, findet hier ein Konzept, das auf „sofort losfahren“ ausgelegt ist.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Bei der BMW R 12 steht das Fahrgefühl im Vordergrund: Die Kraftentfaltung ist so gedacht, dass sie im Alltag leicht dosierbar bleibt und das Motorrad auch bei moderatem Tempo angenehm trägt. Das macht sie besonders für Strecken interessant, auf denen man nicht ständig am Limit fährt, sondern entspannt von Situation zu Situation kommt.

Die Yamaha Tracer 7 GT spielt ihre Stärken eher dort aus, wo man häufiger beschleunigt, zügig durch Ortschaften fährt oder auf Landstraßen mehr Dynamik möchte. Durch die sportlichere Auslegung wirkt das Motorrad oft „präsenter“, wenn es darum geht, Tempo aufzunehmen und Kurven zügig anzusteuern.

Stärke der BMW R 12: ruhige, souveräne Art und ein entspanntes Ansprechverhalten, das den Alltag angenehm macht.
Mögliche Schwäche: wer maximale sportliche Reaktion erwartet, könnte die Auslegung weniger „aggressiv“ finden als bei einem Touring-Bike mit stärkerem Performance-Fokus.

Stärke der Yamaha Tracer 7 GT: dynamischeres Gesamtgefühl und ein Motorrad, das sich für zügiges Fahren gut eignet.
Mögliche Schwäche: der sportlichere Charakter kann im reinen Stadtverkehr oder bei sehr entspannter Fahrweise weniger „gelassen“ wirken als die BMW-Philosophie.

Fahrwerk und Handling: Stabilität, Kurvengefühl und Alltagstempo

Im Handling zeigt sich der Unterschied zwischen den Konzepten. Die BMW R 12 ist so abgestimmt, dass sie ein kontrolliertes, ruhiges Fahrverhalten vermittelt. Das hilft besonders auf längeren Strecken oder wenn der Fokus auf gleichmäßigem Tempo liegt. In Kurven fühlt sich das Motorrad oft stabil an, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss.

Die Yamaha Tracer 7 GT ist auf sportlichere Auslegung getrimmt. Das merkt man vor allem daran, wie sie Kurven ansteuert und wie sie sich bei wechselndem Tempo verhält. Wer gern zügig fährt, profitiert davon, dass das Motorrad das Tempo gut mitgeht und ein direktes Gefühl vermittelt.

Stärke der BMW R 12: souveräne Stabilität und entspannteres Handling.
Mögliche Schwäche: wer maximale Agilität in engen Passagen sucht, könnte die Yamaha als „lebendiger“ empfinden.

Stärke der Yamaha Tracer 7 GT: sportlicheres Kurven- und Ansprechverhalten.
Mögliche Schwäche: bei sehr gemütlicher Fahrweise kann das Setup weniger „weich“ wirken als bei einem eher cruiser-orientierten Motorrad.

Ergonomie und Komfort: Sitzposition, Windschutz und Tagesausdauer

Komfort ist bei beiden Modellen ein wichtiges Thema – aber auf unterschiedliche Weise. Die BMW R 12 setzt auf eine Sitzposition, die sich für viele Fahrerinnen und Fahrer natürlich anfühlt und den Fokus auf entspanntes Fahren legt. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Touren nicht nur aus Autobahn bestehen, sondern aus vielen unterschiedlichen Abschnitten.

Die Yamaha Tracer 7 GT ist stärker auf Touring ausgelegt. Dazu gehört vor allem der Windschutzgedanke: Auf längeren Strecken kann das Motorrad dadurch angenehmer wirken, weil der Fahrtwind weniger „direkt“ spürbar ist. Zusätzlich spielt die Gesamtergonomie eine Rolle, weil sie auf Tagesausfahrten optimiert ist.

Stärke der BMW R 12: angenehme, entspannte Ergonomie.
Mögliche Schwäche: wer sehr lange Autobahnabschnitte bevorzugt, könnte bei der Yamaha den stärkeren Touring-Fokus spüren.

Stärke der Yamaha Tracer 7 GT: Touring-Komfort und besserer Schutz auf der Strecke.
Mögliche Schwäche: die sportlichere Ausrichtung kann bei sehr langen, ganz entspannten Fahrten minimal weniger „cruisy“ wirken.

Elektronik und Ausstattung: Assistenz, Bedienung und Reise-Feeling

Elektronik kann ein Motorrad deutlich „einfacher“ machen – vor allem, wenn man häufig unterwegs ist oder unterschiedliche Wetter- und Streckenbedingungen hat. In der Gegenüberstellung zeigt sich: Die Yamaha Tracer 7 GT ist stärker auf moderne Touring-Ausstattung ausgelegt. Das betrifft vor allem die Bedienbarkeit und die Art, wie das Motorrad den Fahrer im Alltag unterstützt.

Die BMW R 12 setzt ebenfalls auf moderne Technik, wirkt aber im Gesamtkonzept oft weniger „touring-lastig“. Das kann ein Vorteil sein, wenn man ein Motorrad möchte, das sich klar und direkt anfühlt, ohne dass man sich ständig mit vielen Funktionen beschäftigen muss.

Stärke der Yamaha Tracer 7 GT: reisefreundliche Elektronik und Ausstattung, die das Motorrad alltagstauglich und langstreckentauglich macht.
Mögliche Schwäche: wer es bewusst minimalistisch mag, könnte die Yamaha als „technikreicher“ empfinden.

Stärke der BMW R 12: stimmiges Gesamtpaket mit klarer Bedienphilosophie.
Mögliche Schwäche: wer maximale Touring-Unterstützung sucht, findet bei der Yamaha oft mehr „Reise-Ready“-Feeling.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und kurze Strecken

Im Alltag zählt vor allem, wie gut sich das Motorrad im Alltag bewegt: Anfahren, Rangieren, Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten und die Frage, wie schnell man sich „eingefunden“ hat. Die BMW R 12 punktet hier häufig mit einem ruhigen, kontrollierten Charakter. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern im Alltag nutzt, ohne dass es ständig nach „mehr“ verlangt.

Die Yamaha Tracer 7 GT ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit einem anderen Schwerpunkt: Sie ist darauf ausgelegt, dass man schnell von A nach B kommt und dabei jederzeit bereit ist, die Fahrt zu verlängern. Gerade wenn der Alltag aus wechselnden Strecken besteht – mal kurz, mal etwas länger – kann das ein echter Vorteil sein.

Stärke der BMW R 12: entspannter Charakter für den täglichen Gebrauch.
Mögliche Schwäche: wer häufig sehr dynamisch fährt, könnte die Yamaha als „aktiver“ erleben.

Stärke der Yamaha Tracer 7 GT: vielseitig für Pendeln und spontane Touren.
Mögliche Schwäche: der Touring-Fokus kann bei reinen Kurzfahrten weniger „nötig“ wirken.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

BMW R 12 – worin sie besonders überzeugt

  • Ruhiges, souveränes Fahrgefühl für entspannte Touren und Alltag.
  • Stimmiges Gesamtpaket mit Fokus auf klare Bedienbarkeit und angenehmer Ergonomie.
  • Stabilität im Handling, die das Motorrad berechenbar macht.

BMW R 12 – mögliche Schwächen

  • Wer maximale sportliche Agilität sucht, könnte die Yamaha als dynamischer empfinden.
  • Bei sehr langen Autobahnfahrten kann der Touring-Fokus der Yamaha spürbar im Vorteil sein.

Yamaha Tracer 7 GT – worin sie besonders überzeugt

  • Touring-orientierte Ausstattung und reisefreundliche Elektronik.
  • Sportlicheres Fahrgefühl, das zügiges Fahren unterstützt.
  • Komfort auf längeren Strecken durch Touring-Ansatz (z. B. Windschutzgedanke).

Yamaha Tracer 7 GT – mögliche Schwächen

  • Wer ein besonders „cruisy“ und minimalistisch wirkendes Motorrad möchte, könnte die Yamaha als weniger reduziert empfinden.
  • Im sehr gemütlichen Stadtverkehr kann der sportlichere Charakter weniger „weich“ wirken.

Fazit:

Die BMW R 12 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag und auf Touren vor allem durch ruhiges, souveränes Fahrgefühl, eine entspannte Ergonomie und ein stimmiges Gesamtpaket überzeugt. Wer gern gleichmäßig fährt, das Motorrad als „komplett“ empfindet und weniger Wert auf maximalen Touring-Overkill legt, wird mit der BMW häufig glücklicher.

Die Yamaha Tracer 7 GT passt besonders gut, wenn Vielseitigkeit im Vordergrund steht: Pendeln, spontane Ausfahrten und längere Reisen sollen sich ohne großen Aufwand anfühlen. Der Touring-Fokus bei Komfort und Ausstattung sowie das sportlichere Fahrgefühl machen sie zur idealen Option für alle, die öfter zügig unterwegs sind und auf modernen Support setzen.

Kurz gesagt: BMW R 12 für entspanntes Cruisen mit Charakter – Yamaha Tracer 7 GT für sportliches Touring und „bereit für alles“.

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