| UVP | 16.280 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2026~ | |
| UVP | 12.559 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Leistung satt ...
- .. aber trotzdem gut kontrollierbar
- wertige Verarbeitung
- cooler Sound
- Soziusbetrieb nur für Notfälle
- Sitzposition für einige Personen vermutlich zu sportlich
- Elastischer Motor mit Leistung satt!
- süchtig machender Sound
- geschmeidiger QuickShifter Serie (nur SP)
- Brembo Stylemas (nur SP)
- super Handlink und Straßenlage
- sehr gutes Verhältnis von Preis und Leistung
- kein Kurven-ABS
- kein Tempomat
- keine automatische Blinkerrückstellung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 814-830 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.140 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 809 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihenvierzylinder 4-Takt | |
| Hubraum | 999 | ccm |
| Hub | 50 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 4-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 1.000 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 165 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 114 NM bei 9.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 261 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 266 | km |
| Leistung | 157 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 107 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 288 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Aluminiumverbund-Brückenrahmen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 117)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41mm SFF-BP USD Gabel, Federbasis, Zug- und -Druckstufe einstellbar (Federweg 118)mm | |
| Federung hinten | Öhlins TTX36 Federbein, Pro-Link-Umlenksystem, Federvorspannung, Dämpferzug- und Druckstufe einstellbar (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 180/55 17' | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheiben, Brembo Stylema Radial-Vierkolbenzangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die S 1000 R ist im Grunde genommen eine Doppel-R, der man die Verkleidung abgenommen und den Drehmomentverlauf auf Landstraße optimiert hat. Sie ist supersportlich, was Vor- und Nachteil zugleich sein kann. Wer auf seinem Streetfighter aufrecht sitzen möchte, ist hier fehl am Platz. Wer die Nähe zu Vorderrad und Asphalt sucht, wird hier fündig!Wir hatten jedenfalls tonnenweise Fahrspaß und fühlten uns trotz der immensen Leistung nicht überfordert. Genau dafür muss man BMW ein Kompliment machen: Eine solche Granate für (fast) jedermann fahrbar auf die Räder zu stellen gelingt nicht allen Herstellern. Um Missverständnissen vorzugreifen: Eine Einsteigermaschine ist dieses Motorrad natürlich nicht!
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Pinneberg - danke!
Fazit
Die neue Hornet SP ist ein tolles und günstiges Motorrad. Sie ist schnell, lässt sich locker fahren, sieht gut aus und ist vernünftig ausgestattet. Sehr gut hat uns die einfache Bedienung gefallen. Schade, dass Honda bei so viel Leistung auf ein Kurven-ABS verzichtet hat. Trotzdem ist die Hornet eine echte Spaß-Granate, von der man eigentlich gar nicht mehr absteigen möchte. Fahrleistung, Bremsen, Sound - alles auf hohem Niveau, was übrigens bei der noch günstigeren Standard-Hornet ebenso sein dürfte. Und das dann alles für unter 10.000 Euro !!!Die Testmaschine haben wir von motofun zur Verfügung gestellt bekommen. motofun ist ein großer Honda Händler in Kaltenkirchen bei Hamburg. Wer die neue SP Probefahren möchte, ist hier herzlich willkommen. Oder doch lieber die 750er Hornet? Oder eine Gold Wing oder Africa Twin? Egal, motofun hat alles da, ein Besuch lohnt sich also.
MotorradTest.de auf YouTube
BMW S 1000 R vs. Honda CB 1000 Hornet SP – Vergleich im Motorradtest
Wenn es um sportliche Naked Bikes geht, landen viele Fahrerinnen und Fahrer schnell bei zwei Namen: der BMW S 1000 R und der Honda CB 1000 Hornet SP. Beide Modelle stehen für Fahrspaß, moderne Technik und eine klare Ausrichtung auf dynamisches Fahren – aber sie erzählen dabei unterschiedliche Geschichten. Während die BMW S 1000 R ihren Fokus stark auf präzise Performance und souveräne Kontrolle legt, setzt die Honda CB 1000 Hornet SP eher auf einen agilen, alltagstauglichen Charakter mit sportlichem Anspruch. Genau diese Unterschiede machen den Vergleich spannend.
Grundidee im Vergleich: Charakter statt nur Daten
Beide Motorräder bewegen sich im Bereich der leistungsstarken Naked Bikes, doch die Art, wie sie Leistung in Fahrgefühl übersetzen, ist unterschiedlich. Die BMW S 1000 R wirkt im Gesamtpaket wie ein “Sportler mit Straßenzulassung”: Motor und Fahrwerk greifen sehr zielgerichtet ineinander, wodurch sich das Motorrad besonders bei zügiger Gangart stabil und kontrolliert anfühlt. Die Honda CB 1000 Hornet SP dagegen vermittelt einen etwas leichteren, direkteren Zugang zur Dynamik. Das macht sie besonders interessant, wenn nicht nur die schnellste Linie zählt, sondern auch das Handling im Alltag und auf wechselnden Strecken.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung anfühlt
Im Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich: Die BMW S 1000 R ist deutlich darauf ausgelegt, Leistung sehr konsequent in Vortrieb umzusetzen. Das spürt man vor allem dann, wenn es zügig werden soll. Die Honda CB 1000 Hornet SP wirkt dagegen in der Umsetzung oft etwas “temperamentvoller” im Sinne von spontanem Ansprechverhalten. Dadurch kann sich die Honda in vielen Situationen agiler anfühlen – etwa beim Beschleunigen aus dem Stadtverkehr oder beim schnellen Wechsel zwischen Kurven und Geraden.
Wichtig ist dabei auch, wie die Leistung über die Elektronik in die Praxis gebracht wird. Beide Motorräder verfügen über moderne Assistenz- und Regelmechanismen, die das Fahren erleichtern und gleichzeitig sportliches Potenzial unterstützen. Der Unterschied liegt eher im Gesamtgefühl: Die BMW wirkt in der Abstimmung oft sehr “geordnet”, während die Honda ein Stück mehr Lebendigkeit vermittelt. Wer häufig dynamisch fährt, aber dabei Wert auf ein sehr berechenbares Setup legt, wird an der BMW besonders Gefallen finden. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das sich im Alltag leichtfüßig anfühlt und trotzdem sportlich bleibt, dürfte mit der Honda glücklicher werden.
Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich ein klarer Unterschied in der Philosophie. Die BMW S 1000 R spielt ihre Stärken vor allem bei stabiler Linie und kontrollierter Dynamik aus. Gerade bei zügiger Fahrt und bei höheren Geschwindigkeiten wirkt die Abstimmung sehr souverän. Kurven lassen sich damit oft mit einem Gefühl von “Stabilität unter Last” angehen – das Motorrad bleibt dabei ruhig und vermittelt Sicherheit.
Die Honda CB 1000 Hornet SP punktet dagegen häufig mit einem agilen Handling. Das Motorrad wirkt in vielen Situationen handlicher, was sich besonders auf kurvigen Landstraßen oder bei häufigem Richtungswechsel bemerkbar macht. Auch im Alltag, wenn es um enge Passagen, wechselnden Belag oder häufiges Anfahren geht, kann diese Agilität ein echter Vorteil sein.
Stärken und Schwächen im Fahrwerksvergleich
- BMW S 1000 R: Stärke in Stabilität und präziser Rückmeldung; Schwäche kann sein, dass das Setup je nach Fahrstil und Untergrund weniger “leicht” wirkt als bei sehr agilen Naked Bikes.
- Honda CB 1000 Hornet SP: Stärke in Wendigkeit und direktem Handling; Schwäche kann sein, dass bei sehr sportlicher Fahrweise der Fokus stärker auf Agilität liegt als auf maximaler Langstrecken-Souveränität.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich: Beide Motorräder sind auf sportliche Nutzung ausgelegt. Die BMW S 1000 R vermittelt dabei häufig ein sehr klares, kontrollierbares Bremsgefühl. Das hilft besonders dann, wenn es darum geht, das Tempo dosiert zu reduzieren und die Linie in der Kurve zu halten. Die Honda CB 1000 Hornet SP bietet ebenfalls starke Verzögerung, wirkt aber im Gesamtgefühl oft etwas “direkter” in der ersten Reaktion. Das kann im Alltag Vorteile bringen, weil sich Bremsmanöver schnell und intuitiv anfühlen.
Auch die Sicherheitsfunktionen spielen eine Rolle. Beide Modelle nutzen moderne Systeme, um Traktion und Stabilität zu unterstützen. Der Unterschied liegt weniger in der Existenz solcher Funktionen, sondern in der Abstimmung: Die BMW wirkt häufig sehr feinfühlig und berechenbar, während die Honda in der Praxis oft als “sportlich unkompliziert” wahrgenommen wird.
Elektronik und Assistenz: Moderne Helfer, unterschiedliche Auslegung
Elektronik ist bei beiden Motorrädern ein zentrales Thema. Die BMW S 1000 R setzt dabei stark auf ein Paket, das sportliches Fahren unterstützt und gleichzeitig die Kontrolle erhöht. Fahrmodi, Regelmechanismen und die Art, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert, sind auf ein sehr konsistentes Fahrgefühl getrimmt.
Die Honda CB 1000 Hornet SP bringt ebenfalls moderne Elektronik mit, die das Motorrad im Alltag leicht zugänglich macht. Gerade wer häufig zwischen verschiedenen Situationen wechselt – Stadt, Landstraße, zügige Ausfahrt – profitiert davon, dass sich das Motorrad schnell “passend” anfühlt. Die Abstimmung wirkt dabei oft etwas intuitiver, ohne den sportlichen Anspruch zu verlieren.
Was das in der Praxis bedeutet
Wer gern mit klaren, sportlich abgestimmten Einstellungen fährt und das Motorrad als präzises Werkzeug nutzt, wird die BMW S 1000 R besonders schätzen. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das sich schnell an unterschiedliche Bedingungen anpasst und dabei unkompliziert bleibt, findet in der Honda CB 1000 Hornet SP einen starken Partner.
Ergonomie und Alltag: Naked Bike muss mehr können
Ein Naked Bike wird nicht nur auf dem Papier bewertet, sondern vor allem danach, wie es sich im Alltag anfühlt. Hier zeigt sich: Die BMW S 1000 R ist oft dann im Element, wenn die Fahrt zügig wird und der Fahrer aktiv arbeitet. Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad auf Lenkimpulse reagiert, unterstützen ein sportliches Fahren. Für lange Strecken kann das sehr angenehm sein, wenn das Setup zur eigenen Körpergröße und zum Fahrstil passt.
Die Honda CB 1000 Hornet SP wirkt im Vergleich häufig etwas “alltagstauglicher” im Sinne von unkompliziertem Handling. Das kann besonders dann zählen, wenn nicht jede Ausfahrt ein reines Sportprogramm ist. Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder häufig kurze Strecken fährt, profitiert von dem leichten Gefühl beim Rangieren und von der spontanen Reaktion beim Anfahren und Beschleunigen.
Design und Ausstattung: Mehr als nur Optik
Auch wenn Design nicht direkt die Fahrleistung bestimmt, beeinflusst es die Wahrnehmung. Die BMW S 1000 R wirkt oft wie ein konzentriertes Performance-Paket: technisch, klar und auf sportliche Präsenz ausgelegt. Die Honda CB 1000 Hornet SP setzt ebenfalls auf einen modernen Look, wirkt aber in der Gesamterscheinung oft etwas zugänglicher und “lebendiger”.
Bei der Ausstattung geht es im Vergleich vor allem darum, wie gut das Motorrad die eigene Fahrweise unterstützt. Beide Modelle bieten moderne Features, aber die BMW wirkt häufig wie ein Motorrad, das man bewusst “sportlich einstellt”, während die Honda eher den Eindruck vermittelt, dass sie sich schnell in den passenden Modus bringt – ohne dass man ständig nachjustieren muss.
Für wen welches Motorrad? Stärken und Schwächen im Überblick
Damit der Vergleich wirklich hilft, lohnt sich der Blick auf die typischen Fahrerprofile.
BMW S 1000 R – ideal für…
- Fahrerinnen und Fahrer, die eine sehr präzise, kontrollierte Fahrdynamik suchen.
- Menschen, die gern zügig fahren und dabei ein berechenbares Gesamtpaket aus Motor, Fahrwerk und Elektronik erwarten.
- Tourenfahrer, die auf Stabilität bei schneller Fahrt und ein souveränes Gefühl setzen.
Honda CB 1000 Hornet SP – ideal für…
- Fahrerinnen und Fahrer, die Agilität und ein leichtes Handling im Alltag schätzen.
- Menschen, die häufig zwischen Stadt und Landstraße wechseln und ein Motorrad möchten, das spontan und unkompliziert reagiert.
- Wer sportlich fährt, aber nicht jedes Mal das Gefühl haben will, ein “Rennwerkzeug” zu bewegen.
Fazit:
Die BMW S 1000 R und die Honda CB 1000 Hornet SP sind beide starke Naked Bikes, aber sie passen zu unterschiedlichen Erwartungen. Die BMW spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es um präzise Kontrolle, Stabilität bei flotter Fahrt und ein sehr konsistentes Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk und Elektronik geht. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein sportliches Werkzeug anfühlt und bei zügiger Gangart Ruhe ausstrahlt, wird mit der BMW sehr wahrscheinlich glücklich.
Die Honda punktet dagegen mit Agilität, direkterem Handling und einem oft unkomplizierten Zugang zur Dynamik. Sie eignet sich besonders für Fahrerinnen und Fahrer, die viel im gemischten Alltag unterwegs sind oder kurvige Strecken lieben, bei denen schnelle Richtungswechsel und ein leichtes Gefühl wichtiger sind als maximale “Souveränität unter Last”.
Kurz gesagt: BMW für kontrollierte Performance und sportliche Präzision, Honda für lebendige Agilität und alltagstaugliche Dynamik. Wer diese Prioritäten im Blick hat, trifft mit dem passenden Modell die bessere Wahl.