UVP 16.280 €
Baujahr von 2014 bis 2026~
UVP 12.559 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 15.490 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 12.995 €
Baujahr von 2023 bis 2026~
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Pro und Kontra

Pro:
  • Leistung satt ...
  • .. aber trotzdem gut kontrollierbar
  • wertige Verarbeitung
  • cooler Sound
Kontra:
  • Soziusbetrieb nur für Notfälle
  • Sitzposition für einige Personen vermutlich zu sportlich
Pro:
  • Elastischer Motor mit Leistung satt!
  • süchtig machender Sound
  • geschmeidiger QuickShifter Serie (nur SP)
  • Brembo Stylemas (nur SP)
  • super Handlink und Straßenlage
  • sehr gutes Verhältnis von Preis und Leistung
Kontra:
  • kein Kurven-ABS
  • kein Tempomat
  • keine automatische Blinkerrückstellung
Pro:
  • Optik
  • Sound
  • Motor
  • Ausstattung
  • Auftritt
  • Coolness-Faktor
Kontra:
  • eingeschränkter Soziuskomfort
  • enger Kniewinkel
  • USB und Heizgriffe nur gegen Aufpreis
Pro:
  • famoser Motor mit starker Leistung und Elastizität
  • hochwertige Bremsen
  • superpräzises Fahrwerk
  • tonnenweise Fahrspaß
  • technische komplett ausgestattet inkl. Schräglagensensorik
Kontra:
  • Kühlerschutz verbesserungswürdig
  • Cockpit spiegelt und könnte etwas heller sein

Abmessungen & Gewicht

Gewicht199kg
Radstand1.450mm
Länge2.090mm
Radstand1.450mm
Sitzhöhe: 814-830 mm
Höhe1.115mm
Gewicht212kg
Radstand1.455mm
Länge2.140mm
Radstand1.455mm
Sitzhöhe: 809 mm
Höhe1.085mm
Gewicht189kg
Radstand1.493mm
Länge2.085mm
Radstand1.493mm
Sitzhöhe: 838 mm
Höhe1.130mm
Gewicht188kg
Radstand1.399mm
Länge2.065mm
Radstand1.399mm
Sitzhöhe: 836 mm
Höhe1.064mm

Motor

Motor-BauartReihenvierzylinder 4-Takt
Hubraum999ccm
Hub50mm
Bohrung80mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart4-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum1.000ccm
Hub55mm
Bohrung76mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV2
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung96mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum765ccm
Hub53mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung165 PS bei 11.000 U/Min
Drehmoment114 NM bei 9.250 U/Min
Höchstgeschw.261km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite266km
Leistung157 PS bei 11.000 U/Min
Drehmoment107 NM bei 9.000 U/Min
Höchstgeschw.230km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite288km
Leistung120 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment93 NM bei 8.250 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite283km
Leistung130 PS bei 12.000 U/Min
Drehmoment80 NM bei 9.500 U/Min
Höchstgeschw.241km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite278km

Fahrwerk

RahmenbauartAluminiumverbund-Brückenrahmen, Motor mittragend
Federung vorneTeleskopgabel (Federweg 120)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 117)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten190/55 ZR 17
RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneShowa 41mm SFF-BP USD Gabel, Federbasis, Zug- und -Druckstufe einstellbar (Federweg 118)mm
Federung hintenÖhlins TTX36 Federbein, Pro-Link-Umlenksystem, Federvorspannung, Dämpferzug- und Druckstufe einstellbar (Federweg 139)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 17'
Reifen hinten180/55 17'
RahmenbauartMonocoque
Federung vorneMarzocchi USD 43 mm voll einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenKYB Monofederbein / voll einstellbar (Federweg 160)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Aluminium
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten190/55-17
RahmenbauartDoppel-Brückenrahmen
Federung vorneShowa 41 mm Upside-Down Big Piston Gabel (BPF), einstellbare Druck- und Zugstufendämpfung sowie einstellbare Vorspannung (Federweg 115)mm
Federung hintenÖhlins STX40 Piggyback-Reservoir-Monoshock, einstellbare Druck- und Zugstufendämpfung und Vorspannungseinstellung (Federweg 131)mm
Aufhängung hintenLeichtmetall-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17
Reifen hinten180/55ZR17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheiben, Brembo Stylema Radial-Vierkolbenzangen ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenNissin Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe 320 mm / Brembo M50 Monoblock / 4 Kolben Festsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Bremszange ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneZwei schwimmend gelagerte 310-mm-Bremsscheiben, Brembo Stylema 4-Kolben-Radial-Monobloc-Bremssättel, Kurven-ABS, Brembo MCS Radial-Hauptzylinder ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelne 220-mm-Bremsscheibe, Brembo Einkolbenzange ( Ø 220 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die S 1000 R ist im Grunde genommen eine Doppel-R, der man die Verkleidung abgenommen und den Drehmomentverlauf auf Landstraße optimiert hat. Sie ist supersportlich, was Vor- und Nachteil zugleich sein kann. Wer auf seinem Streetfighter aufrecht sitzen möchte, ist hier fehl am Platz. Wer die Nähe zu Vorderrad und Asphalt sucht, wird hier fündig! 

Wir hatten jedenfalls tonnenweise Fahrspaß und fühlten uns trotz der immensen Leistung nicht überfordert. Genau dafür muss man BMW ein Kompliment machen: Eine solche Granate für (fast) jedermann fahrbar auf die Räder zu stellen gelingt nicht allen Herstellern. Um Missverständnissen vorzugreifen: Eine Einsteigermaschine ist dieses Motorrad natürlich nicht!
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Pinneberg - danke!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 14.740 €
  • Gebraucht (7 Jahre alt): 8.000€
  • Baujahre: seit 2014
  • Farben: rot, graugelb, weiß-blau-rot

Fazit

Die neue Hornet SP ist ein tolles und günstiges Motorrad. Sie ist schnell, lässt sich locker fahren, sieht gut aus und ist vernünftig ausgestattet. Sehr gut hat uns die einfache Bedienung gefallen. Schade, dass Honda bei so viel Leistung auf ein Kurven-ABS verzichtet hat. Trotzdem ist die Hornet eine echte Spaß-Granate, von der man eigentlich gar nicht mehr absteigen möchte. Fahrleistung, Bremsen, Sound - alles auf hohem Niveau, was übrigens bei der noch günstigeren Standard-Hornet ebenso sein dürfte. Und das dann alles für unter 10.000 Euro !!!
 
Die Testmaschine haben wir von motofun zur Verfügung gestellt bekommen. motofun ist ein großer Honda Händler in Kaltenkirchen bei Hamburg. Wer die neue SP Probefahren möchte, ist hier herzlich willkommen. Oder doch lieber die 750er Hornet? Oder eine Gold Wing oder Africa Twin? Egal, motofun hat alles da, ein Besuch lohnt sich also.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.500€ (SP), 9.700€ (Standard)
  • Verfügbarkeit: seit 02/2025
  • Farben: rot, grau, silberweiß (Standard); schwarz (SP)

Fazit

Zugegeben: Im Vergleich zu den Wettbewerbern kostet die Ducati Streetfighter V2 ein paar Euro mehr. Dafür bekommt man aber auch eine exquisite Maschine, die sich super fährt und technisch so gut ausgestattet ist wie die große Schwester Streetfighter V4. Wer auf V2-Maschinen steht und einen Streetfighter sucht, der hat außer der KTM 990 Duke wenig Alternativen. Allerdings gibt es da ja noch die Monster V2 von Ducati, die etwas puristischer daherkommt und ab nächstem Jahr ebenfalls den neuen V2-Motor beherbergt. Da wird der eine oder andere Ducati-Fan sicherlich ins Grübeln kommen: Monster oder Streetfighter? 
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine Streetfighter V2 als auch eine V2s als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.490€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 12.500€
  • Baujahre: 2022 - heute
  • Farben: rot, rot oder rot

Fazit - was bleibt hängen

Die Streety 765 RS ist ein wahnsinnig gutes Motorrad mit vielen Stärken und wenig Schwächen. Sie liefert tonnenweise Fahrspaß und begeistert mit einem Handling, vor dem selbst eine Speed Triple 1200 RS passen muss. Ob es nun die RS sein muss oder ob auch die R reicht, kann man nicht objektiv sagen. Wer auf den Geldbeutel achten muss, wird ganz sicher auch mit der R glücklich werden. Wer sich allerdings die RS leisten kann, sollte sich dort bedienen. Die RS ist tatsächlich in einigen Dingen noch etwas besser und vor allem edler in der Anmutung. Ein absolutes Traum-Motorrad!

Die Testmaschine haben wir wieder einmal von Q-Bike, dem Triumph Flagship-Store in Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Bei Q-Bike stehen sowohl die RS als auch die R für einen zünftigen Ausritt bereit. Falls Ihr also noch unschlüssig seid, welche es denn nun werden soll - einfach mal zu Q-Bike fahren und beide Maschinen wenigstens anschauen oder fahren. Aber Achtung: Wer die RS probefährt, der ist akut gefährdet...

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 12.295€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 8.500€
  • Baujahre: seit 2017
  • Farben: rot, gelb, grau

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Motorradvergleich: BMW S 1000 R vs. Honda CB 1000 Hornet SP vs. Ducati Streetfighter V2 vs. Triumph Street Triple 765 RS

Wenn es um moderne Supernaked-Bikes geht, treffen hier vier sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander. Die BMW S 1000 R steht für souveräne Allround-Performance und eine sehr erwachsene Abstimmung. Die Honda CB 1000 Hornet SP wirkt dagegen wie ein pragmatischer Alltags-Sportler: agil, direkt und mit Fokus auf nutzbare Kraft. Die Ducati Streetfighter V2 bringt mehr Charakter und eine deutlich sportlichere Kante ins Spiel. Und die Triumph Street Triple 765 RS zielt auf Fahrspaß mit Leichtigkeit – mit einem Motor, der sich besonders im kurvigen Bereich stark anfühlt.

Motorcharakter und Fahrgefühl im Vergleich

BMW S 1000 R: souverän, stark und sehr kontrollierbar

Die BMW spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es um gleichmäßige Beschleunigung und ein ruhiges, berechenbares Ansprechverhalten geht. Der Motor wirkt weniger „zickig“ und mehr wie ein Werkzeug, das man schnell in den passenden Modus bringt. Dadurch eignet sich die S 1000 R besonders für Fahrten, bei denen man nicht nur die schnellste Linie sucht, sondern auch entspannt durch den Verkehr rollen und später zügig beschleunigen möchte.

Honda CB 1000 Hornet SP: direkt, alltagstauglich und agil

Die Honda setzt auf ein spürbar unkompliziertes Drehmomentgefühl. Im Vergleich zur BMW wirkt die Hornet oft etwas „näher am Fahrer“, also weniger bühnig, mehr direkt. Das macht sie attraktiv, wenn häufig Stadtverkehr, Ampelstopps und wechselnde Streckenprofile anstehen. Gleichzeitig bleibt sie sportlich genug, um auf Landstraßen nicht nur mitzuschwimmen.

Ducati Streetfighter V2: sportlich, emotional und mit klarer Kante

Die Ducati ist weniger auf „komfortable Routine“ getrimmt, sondern mehr auf das Gefühl, dass jede Fahrt ein bisschen mehr nach Sport aussieht. Der Motor und die Abstimmung vermitteln ein intensiveres Erlebnis, besonders wenn die Drehzahl steigt und man das Bike aktiv bewegt. Wer gerne spürt, dass ein Motorrad Charakter hat, wird hier eher glücklich als bei rein rationalen Allroundern.

Triumph Street Triple 765 RS: leichtfüßig und kurvenorientiert

Die Triumph punktet mit einem Motor, der sich schnell hochdrehen lässt und dabei ein sehr lebendiges Fahrgefühl erzeugt. Im Vergleich zu den größeren bzw. schwereren Konzepten wirkt die Street Triple oft „freier“ in der Bewegung. Das macht sie besonders interessant, wenn Kurven, Wechsel und dynamisches Fahren im Vordergrund stehen – also dort, wo man nicht nur geradeaus schnell sein will.

Fahrwerk und Handling: wer liegt wie in der Kurve?

BMW: Stabilität und Ruhe bei Tempo

Die BMW S 1000 R wirkt im Vergleich besonders stabil. Das Fahrwerk unterstützt ein souveränes Geradeausgefühl und bleibt auch bei zügiger Gangart kontrolliert. In schnellen Passagen oder bei längeren Strecken ist das ein klarer Vorteil: Man muss weniger „arbeiten“, um das Bike ruhig zu halten. Schwäche ist eher, dass sie im Vergleich zu den leichteren Bikes nicht ganz so verspielt wirkt, wenn es um extremes „Einschwingen“ in enge Kurven geht.

Honda: ausgewogen zwischen Alltag und Sport

Die Honda findet häufig den besten Kompromiss: Sie ist nicht nur schnell, sondern auch leicht zu bewegen. Das Handling fühlt sich oft intuitiv an, was besonders im Alltag hilft. Wer häufig zwischen Stadt und Land pendelt, bekommt hier ein Motorrad, das nicht jedes Mal eine große Umstellung verlangt. Als mögliche Schwäche kann man sehen, dass die Honda weniger „Gänsehaut“ vermittelt als Ducati oder Triumph – dafür ist sie meist unkomplizierter.

Ducati: sportliche Rückmeldung und aktives Fahren

Die Streetfighter V2 belohnt aktives Fahren. Das Bike lädt dazu ein, die Linie zu gestalten und die Dynamik zu spüren. In schnellen Kurven und bei sportlicher Gangart wirkt die Ducati besonders stimmig. Wer aber vor allem entspannt cruisen möchte und ein sehr neutrales, unaufgeregtes Fahrverhalten sucht, könnte die Ducati als etwas „direkter“ empfinden als erwartet.

Triumph: wendig, leicht und kurvenhungrig

Die Triumph ist im Vergleich oft die „spielerischste“ Option. Das Handling wirkt agil, und das Bike lässt sich in Kurven zügig positionieren. Gerade wenn es um häufiges Richtungswechseln geht, spielt die Street Triple ihre Vorteile aus. Schwäche: Bei sehr hohen Geschwindigkeiten oder wenn man viel Autobahn fährt, kann das Konzept „leicht und agil“ weniger Ruhe vermitteln als die BMW – wobei das stark vom Fahrstil abhängt.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Bei den Bremsen zeigt sich ein klares Muster: Alle vier Modelle sind grundsätzlich auf sportliches Fahren ausgelegt, aber sie unterscheiden sich im Charakter. Die BMW und die Ducati wirken dabei oft besonders „griffig“ und geben ein starkes Sicherheitsgefühl, wenn man hart verzögert. Die Honda punktet mit guter Dosierbarkeit, was im Alltag und bei wechselnden Bedingungen hilft. Die Triumph liegt häufig im Bereich „sportlich und direkt“, fühlt sich aber im Vergleich zu den schwereren Bikes manchmal etwas sensibler an – was für geübte Fahrer ein Plus ist, für vorsichtige Gemüter aber eine kurze Eingewöhnung bedeuten kann.

Elektronik und Assistenz: wie viel Unterstützung braucht man?

Moderne Supernaked-Bikes leben von Elektronik – und hier sind die Unterschiede spürbar. Die BMW setzt häufig auf ein sehr breites Spektrum an Fahrmodi und eine Abstimmung, die sich fein anfühlt. Die Honda wirkt ebenfalls gut unterstützt, bleibt aber in der Bedienung oft besonders „straight“. Die Ducati ist elektronisch meist sportlich abgestimmt und passt sich dem Fahrstil an, ohne das Gefühl zu nehmen, dass man das Motorrad „nur noch fahren lässt“. Die Triumph bietet ebenfalls moderne Unterstützung, wirkt aber in der Praxis oft so, dass man das Bike trotz Elektronik noch als „direkt“ wahrnimmt.

Komfort, Sitzposition und Alltagstauglichkeit

BMW: Langstrecken-kompatibel

Die BMW S 1000 R ist im Vergleich häufig die Wahl, wenn längere Strecken, wechselnde Temperaturen und ein „entspanntes Ankommen“ wichtig sind. Die Sitzposition wirkt sportlich, aber nicht kompromisslos. Dadurch eignet sie sich gut für Touren, bei denen man nicht nur die Kurven, sondern auch die Strecke dazwischen genießen will.

Honda: unkompliziert im Alltag

Die Honda ist besonders dann stark, wenn das Motorrad regelmäßig im Alltag genutzt wird. Das Bike wirkt handlich, die Bedienung ist meist intuitiv, und die Kraft steht so bereit, dass man nicht ständig in den „Sportmodus“ wechseln muss. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur am Wochenende Spaß macht, sondern auch unter der Woche, findet hier eine sehr passende Basis.

Ducati: sportlicher Look, sportlicher Anspruch

Die Ducati Streetfighter V2 ist weniger „Alltagsmaschine“ und mehr „Statement“. Der Komfort ist nicht schlecht, aber das Gesamtpaket zielt klar auf sportliche Nutzung. Wer gerne mit Anspruch fährt und das Motorrad auch optisch als Teil des Erlebnisses sieht, wird die Ducati besonders stimmig finden.

Triumph: sportlich und trotzdem alltagstauglich

Die Triumph ist im Vergleich oft der Sweet Spot aus Sport und Nutzbarkeit. Sie wirkt leicht zu handeln, bleibt aber dynamisch genug, um auf Feierabendrunden zu begeistern. Wer eine Maschine möchte, die sich in der Stadt nicht wie ein Sportgerät anfühlt, aber auf Landstraßen trotzdem richtig Spaß macht, liegt mit der Street Triple RS häufig genau richtig.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

  • BMW S 1000 R: Stärke in Stabilität, souveräner Kraftentfaltung und Langstrecken-Komfort. Schwäche eher im Vergleich zur Agilität der leichteren Konzepte, wenn es um extremes „Spiel“ in engen Kurven geht.
  • Honda CB 1000 Hornet SP: Stärke in Alltagstauglichkeit, direkter Bedienbarkeit und ausgewogenem Handling. Schwäche ist weniger ein technisches Problem, eher der geringere „Emotionsfaktor“ gegenüber Ducati oder Triumph.
  • Ducati Streetfighter V2: Stärke in Charakter, sportlicher Rückmeldung und emotionalem Fahrgefühl. Schwäche eher bei dem Wunsch nach maximaler Neutralität und „entspanntem“ Cruiser-Feeling.
  • Triumph Street Triple 765 RS: Stärke in Wendigkeit, kurvenorientiertem Fahrspaß und lebendigem Motorgefühl. Schwäche kann in sehr langen Autobahnpassagen oder bei dem Bedürfnis nach maximaler Ruhe liegen.

Welche Wahl passt zu welchem Fahrprofil?

Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Spaß gesucht wird. Wer ein Motorrad möchte, das in jeder Situation souverän bleibt und auch auf längeren Strecken überzeugt, findet in der BMW S 1000 R häufig die passendste Antwort. Für Fahrer, die ein agiles Bike für Alltag und Wochenendtouren suchen, ist die Honda CB 1000 Hornet SP oft die vernünftigste und gleichzeitig sportliche Wahl.

Wer dagegen ein Motorrad sucht, das sich nach Sport anfühlt, mit klarer Kante und viel Charakter, sollte die Ducati Streetfighter V2 stärker in den Fokus nehmen. Und wer vor allem kurvige Strecken liebt, gerne dynamisch fährt und dabei ein leicht zu bewegendes Motorrad bevorzugt, wird mit der Triumph Street Triple 765 RS sehr wahrscheinlich am meisten Freude haben.

Fazit:

Die BMW S 1000 R ist die beste Wahl für alle, die maximale Souveränität, Stabilität und Langstrecken-Komfort suchen – ein Supernaked, das auch bei Tempo ruhig bleibt. Die Honda CB 1000 Hornet SP passt am besten zu Fahrern, die ein unkompliziertes, agiles Gesamtpaket für Alltag und Touren möchten: direkt, gut dosierbar und selten „zu viel“. Wer hingegen mehr Emotion, sportliche Rückmeldung und einen deutlich markanteren Charakter erwartet, liegt mit der Ducati Streetfighter V2 richtig – ideal für Kurvenfahrten, bei denen das Motorrad spürbar mitarbeitet. Die Triumph Street Triple 765 RS schließlich ist die Wahl für kurvenorientierte Fahrer, die ein leicht zu bewegendes Bike mit lebendigem Motorgefühl wollen. Kurz gesagt: BMW für Souveränität, Honda für Alltagssport, Ducati für Emotion und Triumph für Wendigkeit und Fahrspaß in den Kurven.

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