| UVP | 16.280 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2026~ | |
| UVP | 6.445 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Leistung satt ...
- .. aber trotzdem gut kontrollierbar
- wertige Verarbeitung
- cooler Sound
- Soziusbetrieb nur für Notfälle
- Sitzposition für einige Personen vermutlich zu sportlich
- sehr leichtes Bike
- agiles Fahrverhalten
- drehwilliger Motor
- ausgewogenes Fahrwerk
- superleichte Kupplung
- für jederfrau geeignet
- Hebel könnte schöner und einstellbar sein
- schönes TFT-Cockpit, aber kein Navi möglich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 814-830 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
| Gewicht | 168 | kg |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Länge | 1.995 | mm |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.050 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihenvierzylinder 4-Takt | |
| Hubraum | 999 | ccm |
| Hub | 50 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 165 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 114 NM bei 9.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 261 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 266 | km |
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 179 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 311 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Aluminiumverbund-Brückenrahmen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 117)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Bottom-Link Uni-Trak Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70R17M/C 54H | |
| Reifen hinten | 150/60R17M/C 66H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die S 1000 R ist im Grunde genommen eine Doppel-R, der man die Verkleidung abgenommen und den Drehmomentverlauf auf Landstraße optimiert hat. Sie ist supersportlich, was Vor- und Nachteil zugleich sein kann. Wer auf seinem Streetfighter aufrecht sitzen möchte, ist hier fehl am Platz. Wer die Nähe zu Vorderrad und Asphalt sucht, wird hier fündig!Wir hatten jedenfalls tonnenweise Fahrspaß und fühlten uns trotz der immensen Leistung nicht überfordert. Genau dafür muss man BMW ein Kompliment machen: Eine solche Granate für (fast) jedermann fahrbar auf die Räder zu stellen gelingt nicht allen Herstellern. Um Missverständnissen vorzugreifen: Eine Einsteigermaschine ist dieses Motorrad natürlich nicht!
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Pinneberg - danke!
Fazit
Ganz ehrlich: So ganz haben wir nicht verstanden, warum Kawa nun unbedingt eine SE statt der normalen Z500 auf den Markt bringen musste. Wollte man nur einen höheren Preis rechtfertigen? Egal, so viel teurer ist sie ja nicht geworden - und es ist nach wie vor ein richtig gelungenes A2-Nakedbike! Vor allem der putzmuntere Motor und das - wenn auch einfache - wunderbar ausgewogene Fahrwerk der Z500 SE bereiten einfach ganz viel Fahrspaß. Die Maschine gehört zu den flinkeren A2-Maschinen, auch weil sie so leicht ist. Netter Nebeneffekt: Sie lässt sich spielereich fahren.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z500 SE als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und Yamaha.
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BMW S 1000 R vs Kawasaki Z 500 SE: Vergleich für Fahrspaß, Alltag und Anspruch
Wer sich zwischen zwei Naked Bikes entscheidet, steht oft vor einer spannenden Frage: Soll es eher die große, souveräne Bühne sein oder der unkomplizierte Einstieg mit leichterer Handhabung? Genau hier setzt der Vergleich zwischen der BMW S 1000 R und der Kawasaki Z 500 SE an. Beide Modelle gehören in die Welt der Roadster/Naked Bikes, doch sie erzählen sehr unterschiedliche Geschichten – angefangen beim Motorgefühl bis hin zur Art, wie sich das Motorrad im Alltag präsentiert.
Grundcharakter: Zwei Naked Bikes, zwei Philosophien
Die BMW S 1000 R ist ein Bike für alle, die Leistung nicht nur wollen, sondern auch spüren möchten. Der Fokus liegt auf Dynamik, präziser Rückmeldung und einem Fahrgefühl, das auch bei flotter Gangart souverän bleibt. Die Kawasaki Z 500 SE dagegen wirkt wie ein pragmatischer Einstieg in die Naked-Welt: leicht zu bewegen, alltagstauglich und mit einem Motor, der eher zum kontinuierlichen Mitgehen als zum permanenten Ausreizen einlädt.
Das bedeutet nicht, dass das eine „besser“ ist und das andere „schlechter“. Es bedeutet vor allem: Welche Art von Fahrspaß passt zum eigenen Stil?
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich schnell, dass die BMW S 1000 R deutlich mehr Reserven mitbringt. Das merkt man besonders dann, wenn die Straße nicht nur „funktioniert“, sondern auch fordert: beim Beschleunigen aus Kurven, beim zügigen Überholen oder wenn das Tempo einfach von selbst steigt. Die BMW wirkt dabei wie ein Motor, der jederzeit bereit ist, ohne dass man ständig nach dem nächsten Gang suchen muss.
Die Kawasaki Z 500 SE setzt hingegen auf ein zugängliches, gut dosierbares Ansprechverhalten. Gerade im Stadtverkehr und auf kürzeren Strecken ist das ein Vorteil: Das Motorrad lässt sich entspannt bewegen, und das Gefühl bleibt kontrolliert. Wer gerne ruhig startet, sich steigert und das Motorrad als Begleiter im Alltag nutzt, wird hier schnell warm.
Stärken und Schwächen beim Motorgefühl
- BMW S 1000 R: Stärke ist die starke Dynamik und die Souveränität bei zügiger Fahrweise. Schwäche kann sein, dass das Leistungsniveau je nach Fahrpraxis „zu viel“ sein kann, wenn man eher gemütlich unterwegs ist oder noch nicht dauerhaft sportlich fährt.
- Kawasaki Z 500 SE: Stärke ist die unkomplizierte Nutzbarkeit und das gutmütige Fahrgefühl. Schwäche ist, dass bei sehr sportlichen Ansprüchen die Reserven schneller aufgebraucht sind als bei der BMW.
Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Leichtigkeit
Beim Handling unterscheiden sich die beiden Modelle spürbar. Die BMW S 1000 R ist auf Agilität und Stabilität bei flotter Fahrt ausgelegt. In schnellen Passagen wirkt sie zielgerichtet, und das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, auch wenn die Geschwindigkeit steigt. Das Fahrwerk unterstützt dabei die Linie in Kurven und macht das Motorrad zu einem Werkzeug für dynamische Ausfahrten.
Die Kawasaki Z 500 SE spielt ihre Stärken eher im „einfach machen“-Bereich aus. Sie wirkt leichter zu dirigieren, was besonders im Stadtverkehr, bei häufigen Richtungswechseln oder beim Rangieren spürbar wird. Wer sich ein Motorrad wünscht, das nicht ständig „sportlich eingefordert“ werden muss, findet hier einen angenehmen Charakter.
Kurvengefühl im Vergleich
- BMW S 1000 R: Stärken liegen in der sportlichen Rückmeldung und der Stabilität bei zügiger Fahrweise. Schwäche: Wer überwiegend langsam oder sehr entspannt fährt, nutzt das Potenzial möglicherweise nicht vollständig.
- Kawasaki Z 500 SE: Stärken liegen in der einfachen Handhabung und dem entspannten Kurvenzug. Schwäche: Bei ambitionierter Fahrweise kann das Setup schneller an Grenzen stoßen, wenn man maximale Dynamik sucht.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen aufbauen
Bremsen sind bei Naked Bikes besonders wichtig, weil die Sitzposition und die Fahrdynamik oft zu aktiverem Fahren verleiten. Die BMW S 1000 R bietet hier ein Setup, das auf sportliche Anforderungen ausgelegt ist. Das gibt Sicherheit, wenn man aus höheren Geschwindigkeiten zügig verzögern möchte oder wenn die Strecke kurvig und unberechenbar ist.
Die Kawasaki Z 500 SE ist ebenfalls auf ein stimmiges Bremsgefühl ausgelegt, aber mit dem Fokus auf Alltag und kontrollierte Fahrten. Das ist gerade für Einsteiger oder für Fahrende, die nicht permanent am Limit fahren, ein Vorteil: Das Motorrad bleibt berechenbar, und das Bremsverhalten wirkt gut dosierbar.
Elektronik und Assistenz: Wie modern ist das Gefühl?
Elektronik macht heute einen großen Teil des Fahrgefühls aus. Die BMW S 1000 R ist in der Regel stärker auf sportliche Unterstützung ausgelegt: Traktions- und Fahrmodi helfen dabei, Leistung kontrolliert in Bewegung zu bringen. Das ist besonders dann wertvoll, wenn man dynamisch fährt und das Motorrad nicht nur „mitläuft“, sondern aktiv fordert.
Die Kawasaki Z 500 SE bringt ebenfalls moderne Elemente mit, aber eher in einem Rahmen, der den Alltag unterstützt. Das Ziel ist, das Motorrad leicht verständlich zu halten und das Fahren angenehm zu machen – ohne dass man sich ständig mit Einstellungen beschäftigen muss.
Elektronik-Vorteile im Alltag
- BMW S 1000 R: Stärke ist die sportliche Unterstützung bei dynamischer Fahrweise. Schwäche: Wer selten sportlich fährt, empfindet die Komplexität eventuell als „mehr als nötig“.
- Kawasaki Z 500 SE: Stärke ist die unkomplizierte Nutzbarkeit. Schwäche: Bei sehr ambitionierten Fahrten reicht der elektronische Rahmen nicht ganz an die sportorientierte Auslegung der BMW heran.
Komfort, Sitzposition und Alltagstauglichkeit
Im Alltag zählt nicht nur die Performance, sondern auch, wie gut sich das Motorrad im Alltag anfühlt: beim Anfahren, bei Stop-and-Go, bei längeren Strecken oder wenn man einfach nur entspannt unterwegs sein möchte. Die BMW S 1000 R ist zwar ein Naked Bike, aber sie ist klar auf sportliche Dynamik getrimmt. Das kann bedeuten, dass die Haltung und das Fahrgefühl eher „aktiv“ sind – ideal für Ausfahrten, weniger ideal, wenn man vor allem gemütlich pendelt.
Die Kawasaki Z 500 SE ist in der Regel die entspanntere Wahl für den Alltag. Sie wirkt zugänglich, und das Motorrad lässt sich leichter in den Tagesablauf integrieren. Gerade wenn man häufig in der Stadt unterwegs ist oder das Motorrad auch mal für kürzere Touren nutzt, spielt die Kawasaki ihre Stärken aus.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Damit wird der Unterschied zwischen den beiden Modellen besonders greifbar:
- BMW S 1000 R glänzt vor allem dann, wenn Fahrten dynamisch werden: Die Kombination aus Motorreserven, sportlichem Fahrwerk und einem brems- und elektronikseitig ausgelegten Sicherheitsgefühl macht sie zur starken Wahl für ambitionierte Fahrerinnen und Fahrer.
- Kawasaki Z 500 SE punktet vor allem dort, wo das Motorrad häufig genutzt wird: Stadt, Feierabendrunde, kurze bis mittlere Touren – hier ist die Leichtigkeit im Handling und die unkomplizierte Nutzbarkeit ein echter Vorteil.
Welche Werte zählen wirklich?
Beim Vergleich sollte man nicht nur auf einzelne Daten schauen, sondern darauf, wie sich die Summe an Eigenschaften im Fahralltag anfühlt. Die BMW S 1000 R ist die konsequentere Wahl für Performance-Fahrer, während die Kawasaki Z 500 SE die bessere Wahl für den Einstieg und für alltagstaugliche Flexibilität ist. Beide können Spaß machen – aber auf unterschiedliche Art.
Für wen passt welches Bike?
Die Entscheidung wird am Ende weniger eine Frage von „richtig oder falsch“ sein, sondern von Fahrprofil und Erwartung. Wer regelmäßig sportlich fährt, Kurven dynamisch angeht und ein Motorrad sucht, das auch bei höheren Tempi souverän bleibt, findet in der BMW S 1000 R eine sehr passende Basis. Sie ist besonders interessant, wenn man das Potenzial des Motorrads wirklich nutzen möchte und Freude an sportlicher Rückmeldung hat.
Wer dagegen ein Naked Bike sucht, das leicht zu handhaben ist, im Alltag überzeugt und den Einstieg in die dynamische Motorradwelt angenehm macht, wird mit der Kawasaki Z 500 SE deutlich zufriedener sein. Sie ist ideal für Fahrende, die ein Motorrad möchten, das nicht kompliziert wirkt und sich schnell „richtig“ anfühlt.
Fazit:
Die BMW S 1000 R ist die bessere Wahl für alle, die ein Naked Bike mit klarer Performance-Orientierung suchen. Wer dynamische Ausfahrten liebt, Reserven bei Beschleunigung und Überholen schätzt und ein sportlich abgestimmtes Gesamtpaket aus Motor, Fahrwerk, Bremsen und Elektronik nutzen möchte, wird hier sehr glücklich. Ihre Stärke liegt in der Souveränität bei flotter Fahrweise – und genau dort zeigt sie ihre Überlegenheit im Vergleich.
Die Kawasaki Z 500 SE passt dagegen besonders gut zu Fahrenden, die ein alltagstaugliches, leicht zu bewegendes Motorrad suchen. Sie eignet sich hervorragend für Stadtverkehr, kurze bis mittlere Touren und für alle, die ein zugängliches Fahrgefühl bevorzugen, ohne ständig das Leistungsniveau ausreizen zu müssen. Ihre Stärke liegt in der unkomplizierten Nutzbarkeit und dem angenehm kontrollierten Charakter.
Kurz gesagt: BMW für Performance-Fahrer, Kawasaki für Alltag und Einstieg.