| UVP | 16.280 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2026~ | |
| UVP | 11.924 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Leistung satt ...
- .. aber trotzdem gut kontrollierbar
- wertige Verarbeitung
- cooler Sound
- Soziusbetrieb nur für Notfälle
- Sitzposition für einige Personen vermutlich zu sportlich
- sehr einfach zu fahrendes Motorrad
- perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
- sehr gute Reifen und Bremsen
- Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
- vernünftige Koffer bei der GT inklusive
- etwas teurer als Wettbewerber
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 814-830 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-865 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihenvierzylinder 4-Takt | |
| Hubraum | 999 | ccm |
| Hub | 50 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 165 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 114 NM bei 9.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 261 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 266 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 439 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Aluminiumverbund-Brückenrahmen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 117)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die S 1000 R ist im Grunde genommen eine Doppel-R, der man die Verkleidung abgenommen und den Drehmomentverlauf auf Landstraße optimiert hat. Sie ist supersportlich, was Vor- und Nachteil zugleich sein kann. Wer auf seinem Streetfighter aufrecht sitzen möchte, ist hier fehl am Platz. Wer die Nähe zu Vorderrad und Asphalt sucht, wird hier fündig!Wir hatten jedenfalls tonnenweise Fahrspaß und fühlten uns trotz der immensen Leistung nicht überfordert. Genau dafür muss man BMW ein Kompliment machen: Eine solche Granate für (fast) jedermann fahrbar auf die Räder zu stellen gelingt nicht allen Herstellern. Um Missverständnissen vorzugreifen: Eine Einsteigermaschine ist dieses Motorrad natürlich nicht!
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Pinneberg - danke!
Fazit
Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!
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BMW S 1000 R vs Yamaha Tracer 7 GT: Vergleich für sportliche Dynamik und tourentauglichen Komfort
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW S 1000 R und die Yamaha Tracer 7 GT, wird der Vergleich besonders spannend. Die BMW steht für unmittelbare, sportlich-nackte Fahrfreude: wenig Verkleidung, viel Gefühl und eine klare Ansage in Richtung Dynamik. Die Yamaha dagegen ist als GT-Tourer gedacht – mit Fokus auf Komfort, Windschutz und Alltagstauglichkeit auf längeren Strecken. Genau diese Gegensätze machen es leicht, die Frage zu beantworten: Welches Motorrad passt besser zu den eigenen Prioritäten?
Grundcharakter: Naked-Performance vs. GT-Tourer-Ansatz
BMW S 1000 R: Direkte Ansprache und sportliche Haltung
Die BMW S 1000 R spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo es dynamisch wird: in der Stadt, auf Landstraßen und in schnellen Passagen. Die Sitzposition wirkt sportlich, die Maschine reagiert spontan und vermittelt ein sehr direktes Fahrgefühl. Gerade wer gerne „mit dem Motorrad arbeitet“ und Kurven aktiv ansteuert, bekommt hier eine klare Rückmeldung.
Yamaha Tracer 7 GT: Komfort, Windschutz und entspannteres Reisen
Die Yamaha Tracer 7 GT ist dagegen auf längere Strecken und wechselnde Bedingungen ausgelegt. Der Tourer-Charakter zeigt sich in der Ausrichtung auf Fahrkomfort, Windschutz und eine insgesamt entspanntere Ergonomie. Das macht sie besonders interessant für Fahrten, bei denen nicht jede Kurve im Mittelpunkt steht, sondern die Strecke als Ganzes.
Motor und Antrieb: Wie sich die Charaktere im Alltag unterscheiden
Beim Vergleich der Motor- und Antriebscharakteristik wird schnell klar, dass beide Modelle unterschiedliche Ziele verfolgen. Die BMW S 1000 R wirkt im Vergleich eher „sportlich verdichtet“: Die Leistungsentfaltung ist darauf ausgelegt, zügig zu beschleunigen und bei Bedarf kräftig nachzulegen. Das passt zu Fahrern, die häufig beschleunigen, früh aus der Kurve heraus wollen und das Motorrad als dynamisches Werkzeug sehen.
Die Yamaha Tracer 7 GT setzt stärker auf einen gleichmäßigeren, tourentauglichen Rhythmus. Sie fühlt sich im Vergleich weniger wie ein reines Beschleunigungsgerät an, sondern eher wie ein Motorrad, das konstant Tempo aufbauen und über längere Zeit stabil halten kann. Das ist ein Vorteil, wenn die Fahrt nicht nur aus kurzen Impulsen besteht, sondern aus längeren Abschnitten mit gleichmäßigem Fahrstil.
Fahrwerk und Handling: Kurvengefühl vs. Stabilität auf Strecke
BMW S 1000 R: Agil und präzise, aber sportlich fordernd
Die BMW spielt ihre Stärken im Handling aus. Im Vergleich wirkt sie besonders dort überlegen, wo es um Kurvenpräzision und ein direktes Einlenken geht. Das Fahrwerk unterstützt eine sportliche Linie, und das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Kontrolle. Gleichzeitig kann der sportliche Charakter im Alltag spürbar sein: Wer viel gemütlich fährt oder längere Strecken mit wechselnder Fahrbahnqualität plant, merkt eher, dass die Abstimmung stärker auf sportliche Dynamik ausgelegt ist.
Yamaha Tracer 7 GT: Stabil, komfortabel und alltagstauglich
Die Yamaha ist im Vergleich stärker auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Gerade bei längeren Fahrten und bei Autobahn- oder Landstraßenabschnitten mit konstantem Tempo wirkt das Motorrad ruhiger. Das Fahrwerk unterstützt eine entspannte Haltung, ohne dass das Handling komplett in den Hintergrund rückt. Wer häufig unterwegs ist, Gepäck mitführt oder auch mal zwei Tage am Stück fährt, profitiert von dieser Ausrichtung.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen aus der Verzögerung
Beide Motorräder sind so konzipiert, dass sie in Alltagssituationen zuverlässig verzögern. Im Vergleich zeigt sich aber der Unterschied im Einsatzprofil: Die BMW S 1000 R wirkt stärker auf sportliche Bremsmomente ausgelegt – also auf Situationen, in denen zügig und mit klarer Dosierung verzögert wird. Die Yamaha Tracer 7 GT punktet eher mit einem souveränen, gut kontrollierbaren Gefühl bei moderater bis dynamischer Fahrweise, besonders dann, wenn der Fokus auf gleichmäßiger Fahrt und planbaren Manövern liegt.
Elektronik und Assistenz: Unterstützung im richtigen Moment
Elektronik ist bei beiden Modellen ein Thema, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich im Vergleich. Die BMW zielt stärker auf sportliche Kontrolle ab: Traktions- und Fahrmodi unterstützen das dynamische Fahren und helfen dabei, Leistung situationsgerecht zu nutzen. Die Yamaha setzt ebenfalls auf moderne Assistenz, wirkt aber insgesamt stärker darauf ausgelegt, den Fahrer im Alltag zu entlasten – etwa bei wechselnden Bedingungen oder wenn die Fahrt über längere Zeit „einfach laufen“ soll.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Windschutz und Komfort
BMW S 1000 R: Sportliche Sitzhaltung, weniger Verkleidung
Die BMW S 1000 R bietet eine sportliche Sitzposition und ein Motorradgefühl, das man aktiv „spürt“. Im Vergleich ist der Windschutz weniger im Fokus, was bei längeren Autobahnabschnitten spürbar sein kann. Dafür entsteht ein direkteres Fahrgefühl, das besonders auf Landstraßen und in kurvigen Abschnitten überzeugt.
Yamaha Tracer 7 GT: Tourer-Komfort mit mehr Schutz
Die Yamaha Tracer 7 GT ist im Vergleich klar auf Komfort ausgelegt. Der Windschutz und die ergonomische Ausrichtung helfen dabei, auch auf längeren Strecken entspannter zu bleiben. Wer regelmäßig fährt, auch bei wechselndem Wetter, und dabei Wert auf eine angenehme Gesamthaltung legt, findet hier einen deutlichen Vorteil.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Im Vergleich zeigt sich: Die BMW ist stärker auf das Fahrerlebnis fokussiert, während die Yamaha stärker auf die Praxis im Tourenalltag setzt. Das betrifft nicht nur Komfortdetails, sondern auch die Art, wie sich das Motorrad „benutzen“ lässt. Die Yamaha wirkt wie ein Motorrad, das für längere Touren vorbereitet ist – mit einem Setup, das Gepäck und längere Fahrten leichter macht. Die BMW dagegen ist ideal, wenn der Fokus auf kurzen bis mittleren Strecken liegt, auf denen das Motorrad vor allem durch Dynamik und Handling glänzt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW S 1000 R – Stärken
- Sportliches, direktes Fahrgefühl mit präzisem Einlenken
- Dynamische Leistungsentfaltung für zügige Beschleunigung
- Kurvenorientierte Abstimmung, die Spaß macht
BMW S 1000 R – Schwächen
- Weniger Fokus auf Windschutz bei längeren Autobahnfahrten
- Sportliche Ergonomie kann auf Dauer bei sehr entspanntem Fahren weniger passend sein
Yamaha Tracer 7 GT – Stärken
- Tourenkomfort mit guter Ergonomie und Windschutz
- Stabiler, entspannter Fahrstil für längere Strecken
- Alltagstauglichkeit durch praxisorientierte Ausrichtung
Yamaha Tracer 7 GT – Schwächen
- Weniger „Naked-Intensität“ im sportlichen Kurvengefühl
- Charakter eher auf Strecke statt auf maximale Agilität ausgelegt
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den Einsatzzweck entscheiden. Die BMW S 1000 R ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf sportlicher Dynamik, aktiver Fahrweise und einem Motorrad liegt, das sich wie ein „Werkzeug“ für Kurven und Beschleunigung anfühlt. Wer häufig auf Landstraßen unterwegs ist, gerne zügig fährt und das direkte Feedback schätzt, wird mit der BMW deutlich glücklicher.
Die Yamaha Tracer 7 GT ist die passendere Option, wenn Touren, Komfort und ein entspannteres Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, Windschutz und Ergonomie wichtig findet und das Motorrad auch für Alltag und Reisen nutzen möchte, bekommt mit der Yamaha den stimmigeren Gesamtansatz.
Fazit:
Die BMW S 1000 R und die Yamaha Tracer 7 GT sind keine „Konkurrenten im selben Segment“, sondern zwei unterschiedliche Antworten auf die Frage, wie Motorradfahren sich anfühlen soll. Die BMW liefert im Vergleich das sportlichere, direktere Erlebnis: präziseres Handling, mehr Fokus auf dynamische Beschleunigung und ein Fahrgefühl, das besonders auf kurvigen Strecken Spaß macht. Wer dagegen vor allem lange Strecken plant, Wert auf Windschutz und Komfort legt und ein Motorrad sucht, das auch im Alltag souverän bleibt, findet in der Yamaha den besseren Begleiter. Die Tracer 7 GT wirkt insgesamt tourentauglicher im Alltag, während die S 1000 R eher für Fahrer gemacht ist, die Dynamik und Agilität priorisieren. Kurz gesagt: Sport und Kurvengefühl sprechen eher für die BMW, Komfort und Reisen eher für die Yamaha.