| UVP | 19.480 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
| UVP | 23.030 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Seidenweicher, kräftiger Motor mit Leistung in allen Lebenslagen
- Richtig guter QuickShifter
- Sehr fein austarierte Maschine
- Bremst extrem gut und dosierbar
- jedes erdenkliche Zubehör verfügbar
- fauchender und zugleich heiser Sound
- Vibrationen bei höheren Drehzahlen
- Der Fahrer steckt stets mit einem Bein im Gefängnis
- QuickShifter, Heizgriffe und Tempomat nicht Serie
- totaler Luxus auf langen Reisen
- Platz ohne Ende
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- gute Serienausstattung
- Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
- schwer
- Tempomat nicht Serie
- satte Preise für Zubehör
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 227 | kg |
| Radstand | 1.541 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.541 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
| Gewicht | 281 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.229 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-840 | mm |
| Höhe | 1.387 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 999 | ccm |
| Hub | 50 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 170 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 114 NM bei 9.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 323 | km |
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 490 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Aluminiumverbund-Brückenrahmen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Zug- und Druckstufe elektronisch geregelt (Dynamic ESA) (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Dynamic „Electronic Suspension Adjustment“, Federvorspannung elektronisch einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung elektronisch geregelt (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 158)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
Fazit
Die BMW S 1000 XR war schon immer ein beeindruckendes Bike - und ist nun noch besser geworden. Fast scheint es, als ob BMW hier einmal zeigen wollte, was man in München so alles draufhat. Allerdings sollten sich potentielle Käufer tatsächlich die Frage stellen, ob sie mit der schieren Leistung der XR wirklich gut umgehen können! Wer tendenziell auf Motorrädern über seinen Fähigkeiten unterwegs ist, sollte die Hände weg lassen von diesem Monster. Alle anderen: PROBEFAHREN!Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Wer mal richtig was erleben will, fährt dorthin und traut sich zu einer Probefahrt. Die wird jeder Probefahrer garantiert nicht vergessen.
Fazit
Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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BMW S 1000 XR vs BMW R 1300 RT: Zwei BMW-Philosophien im Vergleich
Wenn es um große BMW-Reihen geht, treffen bei BMW S 1000 XR und BMW R 1300 RT zwei sehr unterschiedliche Ansätze aufeinander. Die eine Seite steht für einen sportlich geprägten Charakter, der sich auch im Alltag nicht versteckt und auf kurvigen Strecken gern die Führung übernimmt. Die andere Seite ist deutlich stärker auf Komfort, Langstrecke und entspanntes Reisen ausgelegt – mit dem Anspruch, dass man nach vielen Stunden Fahrt möglichst frisch ankommt.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet: Wie unterscheiden sich Fahrdynamik und Motorcharakter, wie wirkt sich die Ergonomie auf längere Touren aus, und wo zeigen sich Stärken sowie Schwächen im direkten Vergleich? Dabei geht es nicht um einzelne Zahlen, sondern um das Gesamtbild, das sich aus den jeweiligen Ausstattungs- und Konzeptschwerpunkten ergibt.
Grundidee: Sportlicher Allrounder vs. komfortorientierter Tourer
BMW S 1000 XR – dynamisch, vielseitig, straßenfokussiert
Die BMW S 1000 XR ist im Kern ein Motorrad, das sich zwischen Sport und Alltag bewegt. Der Fokus liegt auf einer agilen Fahrweise, einem direkten Ansprechverhalten und einer Sitzposition, die zwar tourentauglich ist, aber nicht den Komfort eines reinen Reisebikes in den Mittelpunkt stellt. Wer gern zügig fährt, Kurven mag und dabei trotzdem nicht auf Alltagstauglichkeit verzichten möchte, findet hier eine stimmige Basis.
BMW R 1300 RT – Reisekomfort mit Anspruch
Die BMW R 1300 RT verfolgt dagegen eine klare Touren-Logik: Komfort, Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und ein Setup, das lange Strecken möglichst stressarm macht. Die Ergonomie, der Windschutz und die Gesamtabstimmung sind darauf ausgelegt, dass die Fahrt selbst bei wechselnden Bedingungen ruhig und souverän bleibt. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Menschen, die viel unterwegs sind – und dabei nicht jedes Mal das Gefühl haben wollen, „arbeiten“ zu müssen.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie sich die Konzepte auf der Straße auswirken
Agilität und Kurvenverhalten
Im direkten Vergleich zeigt die BMW S 1000 XR ihre Stärke vor allem dort, wo es dynamisch wird: beim Wechsel zwischen Kurven, beim zügigen Herausbeschleunigen und bei der schnellen Anpassung an den Fahrbahnverlauf. Das Motorrad vermittelt ein sportliches Gefühl und lädt dazu ein, die Linie aktiv zu fahren.
Die BMW R 1300 RT ist ebenfalls keineswegs träge, aber sie spielt ihre Stärken eher in einem anderen Modus aus: Stabilität, ruhige Führung und ein souveränes Tempo auf längeren Strecken. In engen Passagen kann sie sich zwar gut bewegen, wirkt aber eher wie ein Tourer, der die Strecke „durchfährt“, statt sie spielerisch zu erobern.
Motorcharakter und Antriebserlebnis
Beide Motorräder stehen für kraftvolle Performance, aber der Charakter unterscheidet sich spürbar. Die BMW S 1000 XR wirkt im Alltag oft lebendiger und „sportlicher“, weil sie das Gefühl von direktem Vortrieb betont. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Überholmanöver, Beschleunigungsphasen und zügiges Fahren häufig vorkommen.
Die BMW R 1300 RT setzt stärker auf gleichmäßige Kraftentfaltung und ein entspanntes Drehmomentgefühl. Das ist ideal, wenn die Fahrt nicht nur aus kurzen Highlights besteht, sondern aus langen Abschnitten, in denen man konstant unterwegs ist und der Motor dabei ruhig und kultiviert arbeiten soll.
Ergonomie und Sitzkomfort: Was nach Stunden zählt
Sitzposition und Alltagstauglichkeit
Die BMW S 1000 XR bietet eine Sitzposition, die sportlich genug ist, um auch bei flotter Fahrt nicht „zu bequem“ zu werden. Gleichzeitig bleibt sie so alltagstauglich, dass man sie nicht nur auf dem Papier als Reiseoption sieht. Wer gern aufrecht sitzt, aber trotzdem die Möglichkeit hat, sich dynamisch zu bewegen, wird hier gut bedient.
Die BMW R 1300 RT zielt stärker auf entspannte Haltung. Die Ergonomie ist so ausgelegt, dass längere Fahrten weniger anstrengend werden. Das zeigt sich vor allem dann, wenn die Strecke nicht mehr „kurz und schön“, sondern „lang und abwechslungsreich“ ist.
Windschutz und Schutzwirkung
Beim Windschutz trennt sich die Spreu vom Weizen. Die BMW R 1300 RT ist klar auf Reisebedingungen optimiert: Sie reduziert spürbar den Luftzug und sorgt dafür, dass der Oberkörper weniger „arbeitet“. Das kommt besonders auf Autobahnabschnitten und bei wechselndem Wetter zum Tragen.
Die BMW S 1000 XR ist ebenfalls nicht ungeschützt, aber sie wirkt eher wie ein Motorrad, das man je nach Größe und Fahrstil anpasst. Wer sportlich fährt und die Fahrt aktiv gestaltet, kann damit gut leben. Wer aber lange Strecken mit hoher Geschwindigkeit bevorzugt, spürt den Unterschied zur RT deutlicher.
Elektronik und Assistenz: Komfort vs. sportliche Unterstützung
Assistenzsysteme im Alltag
Beide Modelle setzen auf moderne Elektronik, aber die Schwerpunkte sind unterschiedlich. Die BMW R 1300 RT wirkt, als sei sie besonders darauf ausgelegt, das Reisen „einfacher“ zu machen: Assistenz und Komfortfunktionen greifen so ineinander, dass man sich stärker auf die Strecke konzentriert und weniger auf das ständige Nachregeln.
Die BMW S 1000 XR nutzt Elektronik ebenfalls sinnvoll, aber mit einem stärker fahrdynamischen Fokus. Das Motorrad unterstützt das aktive Fahren, ohne den Charakter zu sehr zu „glätten“. Dadurch bleibt das Gefühl erhalten, dass man das Motorrad selbst steuert – und nicht nur durch Funktionen geführt wird.
Bedienkonzept und Informationsfluss
Im Vergleich zeigt sich: Die BMW R 1300 RT ist auf Langstrecke optimiert, also auf klare Orientierung, angenehme Bedienbarkeit und eine Nutzung, die auch bei Müdigkeit nicht unnötig fordert. Die BMW S 1000 XR ist ebenfalls gut nutzbar, wirkt aber eher wie ein Motorrad, das man im Alltag schnell „im Griff“ hat und das sich beim sportlichen Fahren besonders direkt anfühlt.
Fahrwerk, Bremsen und Stabilität: Wie sicher fühlt es sich an?
Stabilität bei Tempo
Die BMW R 1300 RT spielt ihre Stärke vor allem bei höheren Geschwindigkeiten und auf langen Strecken aus. Das Gesamtpaket aus Fahrwerksabstimmung, Windschutz und Sitzposition sorgt dafür, dass das Motorrad ruhig bleibt und man nicht ständig gegen kleine Unruhe anarbeiten muss.
Die BMW S 1000 XR ist ebenfalls stabil, aber der Charakter ist eher „sportlich wach“. Das kann sich auf kurvigen Strecken positiv anfühlen, während es auf sehr langen Autobahnabschnitten je nach Fahrstil weniger „entspannt“ wirkt als bei der RT.
Bremsgefühl und Dosierbarkeit
Beide Motorräder bieten ein modernes Bremskonzept, das sich im Alltag gut dosieren lässt. Im Vergleich zeigt sich jedoch: Die BMW R 1300 RT vermittelt stärker das Gefühl von souveräner Kontrolle bei wechselnden Bedingungen, während die BMW S 1000 XR eher das sportliche Ansprechverhalten betont. Wer häufig zügig bremst und sportlich in Kurven arbeitet, wird die XR als direkter empfinden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW S 1000 XR – typische Stärken
- Sportlicher Charakter: macht auch kurze Ausfahrten zu etwas Besonderem.
- Agiles Handling: unterstützt aktives Fahren und schnelle Richtungswechsel.
- Vielseitigkeit: funktioniert im Alltag und auf Landstraßen sehr gut.
BMW S 1000 XR – typische Schwächen
- Reisekomfort nicht im Fokus: bei sehr langen Strecken kann die RT spürbar entspannter wirken.
- Windschutz abhängig vom Setup: je nach Größe und Fahrtempo ist der Unterschied zur RT deutlicher.
BMW R 1300 RT – typische Stärken
- Langstreckenkomfort: Ergonomie und Windschutz sind klar auf Reisen ausgelegt.
- Ruhige Souveränität: stabil bei Tempo und auf langen Autobahnabschnitten.
- Komfort- und Assistenzfokus: reduziert die „Arbeitslast“ auf Tour.
BMW R 1300 RT – typische Schwächen
- Weniger „sportlich verspielt“: in engen Passagen wirkt der Tourer-Charakter stärker.
- Anspruch an den Fahrstil: wer maximale Agilität sucht, wird die XR als direkter empfinden.
Für wen passt welches Motorrad?
Die richtige Wahl für sportlich orientierte Fahrer
Die BMW S 1000 XR ist besonders passend für Menschen, die gern zügig fahren, Kurven aktiv nutzen und ein Motorrad möchten, das im Alltag nicht „zu groß“ im Sinne von „zu tourig“ wirkt. Wer häufig Landstraße fährt, gern überholt und das Motorrad als dynamisches Werkzeug betrachtet, findet in der XR eine sehr stimmige Lösung.
Die richtige Wahl für Vielfahrer und Tourenfans
Die BMW R 1300 RT ist die bessere Wahl für alle, die vor allem lange Strecken planen: Tagesetappen, Wochenendtouren, Urlaubsfahrten. Wer Wert auf Windschutz, entspannte Sitzhaltung und ein Gesamtpaket legt, das auch nach vielen Stunden noch angenehm bleibt, wird mit der RT deutlich zufriedener sein.
Fazit:
Die BMW S 1000 XR und die BMW R 1300 RT sind beide starke Motorräder, aber sie richten sich an unterschiedliche Bedürfnisse. Die XR überzeugt vor allem durch ihren sportlichen Charakter, die agile Fahrweise und das direkte Ansprechverhalten – ideal für Kurven, zügige Fahrten und eine vielseitige Nutzung im Alltag. Ihre Schwäche zeigt sich dort, wo es um maximalen Reisekomfort über sehr lange Strecken geht: Windschutz und entspannte Haltung sind zwar vorhanden, wirken im Vergleich zur RT aber weniger konsequent auf „Dauerstress reduzieren“ ausgelegt.
Die BMW R 1300 RT ist dagegen klar das Motorrad für Tourenmenschen. Sie bietet spürbar mehr Ruhe bei Tempo, einen stärkeren Fokus auf Windschutz und eine Ergonomie, die lange Fahrten leichter macht. Wer häufig Autobahn fährt oder einfach möglichst entspannt ankommen möchte, wird die RT als stimmiger empfinden. Wer hingegen vor allem sportlich fahren will und das Motorrad als dynamischen Begleiter sucht, trifft mit der XR die bessere Wahl.